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was soll das?

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  1. was soll das?

    Autor was soll das 03.08.09 - 17:15

    Ich finde das ganze einfach nur Sinnlos.

    Jetzt wird unnötig angebaut und erweitert.

    Extra Geräte kommen darein die noch mehr Energie verbrauchen. Die Kästen werden noch wärmer bis eine Klimaanlage rein muss vielleicht noch.


    Wäre es nicht das Netz Outzusourcen?

    An einen gGmbH die wirklich nur das Netz weiter aufbaut und in stand hält ohne daraus groß Kapital zu schlagen.

    Im Mobilfunksektor wäre das noch interessenter, weniger Strahlung für alle.

  2. Re: was soll das?

    Autor Tribun 03.08.09 - 17:34

    Vernünftig wäre es auf jeden Fall.

    Aber der Telekom und den "Volksvertretern" die die Telekom verscherbelt haben, kann man nicht einfach mit Vernunft kommen.

    Wenn Du ein paar Millionen Bestechungsgelder übrig hast, dann kannst Du in diesem System etwas erreichen.

  3. outsourcing = monopolschaffung

    Autor chorn 03.08.09 - 17:48

    was soll das schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Wäre es nicht das Netz Outzusourcen?
    >
    > An einen gGmbH die wirklich nur das Netz weiter
    > aufbaut und in stand hält ohne daraus groß Kapital
    > zu schlagen.

    Glaubst du echt, wenn du der Industrie das Monopol überlässt, arbeiten die aus reiner Nächstenliebe? Dann haben wir bald noch schlimmeren Mist am Hals, als jetzt schon mit den Stromnetzen.

    Infrastruktur kann man nur dem Staat überlassen, oder unter möglichst vielen Teilen, sonst kommt es zum Kartell oder Monopol.

    Gruss, Christian.

  4. Re: was soll das?

    Autor Besucher 03.08.09 - 18:32

    Das Netz wird sicher nicht ausgelagert.

    Die Arbeit hingegen ist schon ausgelagert.
    Die Errichtung, Wartung und der Betrieb des Netzes erfolgt durch die DTNP (Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH) und DTTS (Deutsche Telekom Technischer Service GmbH) zu den Preisen, die Ihnen die DTAG diktiert.

    Seit Gründung der Service-GmbH's geht es steil Bergab. Die DTTS und die DTNP gehören zu 100% der DTAG, "müssen" für die DTAG arbeiten, und bekommen dafür oft nicht mal die Kosten bezahlt.

    In einem Fall waren 6 Techniker eine ganze Woche beschäftigt, und die GmbH bekam von der DTAG für den Einsatz einen Betrag im unteren Dreistelligen Bereich, also ein paar Hundert Euro.
    Das waren Arbeiten im Netz, für die man keinem Kunden etwas berechnen kann. (Instandhaltung/Wartung halt)
    Jeder Kunde hat Anspruch auf Wartung und Instandhaltung seines Anschlusses, für die GmbH's springt bei solchen Arbeiten aber fast nix raus, daher ist es nur mehr eine Frage der Zeit bis die entweder verkauft werden oder den Bach runter gehen.(Manche Kollegen sagen, ob Verkauf oder Insolvenz, es kann nur noch besser werden)
    Das nenn ich mal "One Company"
    Da kann sich so eine GmbH nicht rechnen die hoffen darauf, dass die Servicegesellschaften über kurz oder lang Pleite gehen, damit sie noch mehr Leute vor die Tür setzten können.

    Von daher wäre eine Staatliche Netz-gGmbH aus Sicht der Mitarbeiter nicht schlechter, damit die Ausbeuterei mal ein Ende hat.
    Auch der Netzausbau würde damit schneller vorangehen.

    Wir (Techniker an der Basis) arbeiten für unsere Kunden, erst wenn der Kunde zufrieden ist, bin ich es auch!

    Dafür kommt dann alle 2 Wochen eine Mail von irgendwem, der uns wieder erzählt, wieviele Leute SIE bis Ende des Jahres noch nach Hause schicken müssen damit wir rentabel sind...

  5. Re: outsourcing = monopolschaffung

    Autor Nival05 03.08.09 - 19:09

    chorn schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > An einen gGmbH die wirklich nur das Netz
    > weiter
    > aufbaut und in stand hält ohne daraus
    > groß Kapital
    > zu schlagen.
    >
    > Glaubst du echt, wenn du der Industrie das Monopol
    > überlässt, arbeiten die aus reiner Nächstenliebe?

    Er spricht von einer gGmbH. Das ist gerade nicht der Dienstleistungssektor bzw. "Industrie".



  6. Re: was soll das?

    Autor Tou 03.08.09 - 19:39

    Full ACK, Du sprichst mir aus der Seele!

  7. Re: was soll das?

    Autor JAkob1234 03.08.09 - 21:04

    Herr Obermann von der Telekom hat ein einheitliches shared Mobilfunktnetz angestrebt. Nun ratet mal wer dagegen war ?
    Bundesnetzargentur ?!? RICHTIG

  8. Re: outsourcing = monopolschaffung

    Autor JAkob1234 03.08.09 - 21:06

    jede Firma arbeitet Gewinnoptimiert.
    Ich arbeite auch in einer GmbH und die willen auch nur ihre kohle machen. Wenn das nicht klappt müssen leute gehen.
    Denen ist auch egal wenn man schwarze Zahlen macht. Mann muss jedes Jahr mehr gewinn erwirtschaften.

  9. Re: was soll das?

    Autor JAkob1234 03.08.09 - 21:09

    Jaaa, sowas habe ich auch schon gelesen.

    Und dann verbucht die DTTS es als sehr großen Erfolg die öffintlichen Telefonzellen weiterhin warten zu dürfen und dafür den Vertrag an land gezogen zu haben...
    ist echt traurig. Und die Aktie steigt trotzdem nicht, aber menschen leiden...

  10. Re: outsourcing = monopolschaffung

    Autor Nival05 03.08.09 - 22:16

    JAkob1234 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > jede Firma arbeitet Gewinnoptimiert.
    > Ich arbeite auch in einer GmbH und die willen auch
    > nur ihre kohle machen. Wenn das nicht klappt
    > müssen leute gehen.
    > Denen ist auch egal wenn man schwarze Zahlen
    > macht. Mann muss jedes Jahr mehr gewinn
    > erwirtschaften.

    Nochmal: _g_GmbH. Keine GmbH.

  11. Re: was soll das?

    Autor Rainer Haessner 03.08.09 - 22:25


    > Ich finde das ganze einfach nur Sinnlos.
    >
    > Jetzt wird unnötig angebaut und erweitert.
    >
    > Extra Geräte kommen darein die noch mehr Energie
    > verbrauchen. Die Kästen werden noch wärmer bis
    > eine Klimaanlage rein muss vielleicht noch.
    >
    > Wäre es nicht das Netz Outzusourcen?

    Grundsätzlich wäre das sicher gar nicht so verkehrt.
    Aber wie genau soll das geschehen? Das gesamte Netz
    an eine Firma ist sicher keine gute Idee. Ein Monopolist
    verhält sich wie ein solcher. Sollte der Monopolist der
    Staat sein, sähe es auch nicht besser aus.

    Wie könnte man Wettbewerb bei den Netzbetreibern
    erreichen? In jeder Stadt ein anderer bringt ja nur
    auch nichts, da wären es eben Gebietsmonopole.

    Also, ich weiß es nicht. Ganz so einfach ist es
    offenbar auch nicht, sicher bereiten sich kompetente
    Leute Gedanken über diese Problematik.

  12. Re: was soll das?

    Autor Rainer Haessner 03.08.09 - 22:25


    > Ich finde das ganze einfach nur Sinnlos.
    >
    > Jetzt wird unnötig angebaut und erweitert.
    >
    > Extra Geräte kommen darein die noch mehr Energie
    > verbrauchen. Die Kästen werden noch wärmer bis
    > eine Klimaanlage rein muss vielleicht noch.
    >
    > Wäre es nicht das Netz Outzusourcen?

    Grundsätzlich wäre das sicher gar nicht so verkehrt.
    Aber wie genau soll das geschehen? Das gesamte Netz
    an eine Firma ist sicher keine gute Idee. Ein Monopolist
    verhält sich wie ein solcher. Sollte der Monopolist der
    Staat sein, sähe es auch nicht besser aus.

    Wie könnte man Wettbewerb bei den Netzbetreibern
    erreichen? In jeder Stadt ein anderer bringt ja nur
    auch nichts, da wären es eben Gebietsmonopole.

    Also, ich weiß es nicht. Ganz so einfach ist es
    offenbar auch nicht, sicher bereiten sich kompetente
    Leute Gedanken über diese Problematik.

  13. Re: outsourcing = monopolschaffung

    Autor JAkob1234 03.08.09 - 22:42

    ein internetzugang mit telefonflat: 39,95€
    ein Computer 799€
    eine Bildungslücke schließen und sich dabei richtig schön lächerlich machen: unbezahlbar.

    mein fehler *schäm*

  14. Re: outsourcing = monopolschaffung

    Autor Der Kaiser! 04.08.09 - 17:13

    > ein internetzugang mit telefonflat: 39,95€
    > ein Computer 799€
    > eine Bildungslücke schließen und sich dabei richtig schön lächerlich machen: unbezahlbar.
    xDDDDD



    ___

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