Wie komme ich zu IPv6
Wann gibt es endlich IPv6
Darf ich am IPv6 Beta Test mit machen
IPv6 ist der Support-Gau der nächsten Jahre. Besonders weil das personal in den Service Center oft nicht wissen was es überhaupt ist.
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lisgoem8 schrieb:
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> ...
> IPv6 ist der Support-Gau der nächsten Jahre. Besonders weil das personal in
> den Service Center oft nicht wissen was es überhaupt ist.
Das sind auch nur Supporter, keine IT-Fachkräfte. Was die wissen haben sie aus Schulungen und Co. Solange es kein Flächendeckendes IPv6 gibt werden die auch keine Schulung dafür bekommen.
Gibt es überhaupt schon Anbieter die das Endkunden schalten?
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Quecksilberengel schrieb:
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> lisgoem8 schrieb:
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> > ...
> > IPv6 ist der Support-Gau der nächsten Jahre. Besonders weil das personal
> in
> > den Service Center oft nicht wissen was es überhaupt ist.
>
> Das sind auch nur Supporter, keine IT-Fachkräfte. Was die wissen haben sie
> aus Schulungen und Co. Solange es kein Flächendeckendes IPv6 gibt werden
> die auch keine Schulung dafür bekommen.
Gibt es. Aber leider nur bis zu den Servern der Provider. Ab dann wird es nach wie vor leider nicht weitergegeben :-(
> Gibt es überhaupt schon Anbieter die das Endkunden schalten?
Nur Stadtanbieter bisher.
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Soweit ich weiß gibt es bei UnityMedia IPv6. Ich selbst habe es (noch) nicht, aber ein Kumpel ist mit beidem Unterwegs.
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lisgoem8 schrieb:
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> IPv6 ist der Support-Gau der nächsten Jahre.
Nein, Leute die den Support wegen IPv6 belästigen sind ein Kunden-GAU. Wenn Du so dringend IPv6 haben willst, such Dir einen Provider der das anbietet und binde nichts offensichtlich sowiso schon viel zu knappe Resourcen bei den "normalen" ISPs.
> Besonders weil das personal in den Service Center oft nicht wissen was es
> überhaupt ist.
Beim Level 1 Support arbeiten Leute die Endkundenprobleme loesen koennen und sollen ("ich hab die IP 169.254.1.1, warum geht dem internet nicht"), nicht Sonderwuensche von 0.1% Nerds erfuellen.
/rant
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jayrworthington schrieb:
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> lisgoem8 schrieb:
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> > IPv6 ist der Support-Gau der nächsten Jahre.
>
> Nein, Leute die den Support wegen IPv6 belästigen sind ein Kunden-GAU. Wenn
> Du so dringend IPv6 haben willst, such Dir einen Provider der das anbietet
> und binde nichts offensichtlich sowiso schon viel zu knappe Resourcen bei
> den "normalen" ISPs.
ES GIBT ABSOLUT KEINEN !!! Ausser man bestellt vielleicht einen 200¤-Geschäftsanschluss. Die bekommen das. Aber nur die! :-(
Und das allerbeste. Selbst die Telekom biete es nicht an. Trotz 54,95¤ Anschlüsse. Also "Luxus"-Anschlüsse mit bestsupport! zumindest theoretisch ;-)
Aber auch Alice Konfort Anschlüsse sind betroffen.
QSChome hätte vielleicht es mal angeboten. Leider aber ist das Angebot vom Markt :-(
>
> > Besonders weil das personal in den Service Center oft nicht wissen was
> es
> > überhaupt ist.
>
> Beim Level 1 Support arbeiten Leute die Endkundenprobleme loesen koennen
> und sollen ("ich hab die IP 169.254.1.1, warum geht dem internet nicht"),
> nicht Sonderwuensche von 0.1% Nerds erfuellen.
Mit Nerd hat das nichts zu tun. Wenn der Kühlschrank eine IP braucht, so ist es oft nicht mehr der Nerd, sondern der Familiekühlschrank der Kochrezepte anzeigen soll.
Die Provider scheuen sich, haben einfach grosse Angst.
Die Endkunden sind doch gerade die Ursache das wir überhaupt IPv6 brauchen ^^.
Und irgendwie muss man druck ausüben.
Aber gerade IPv6 könnte so viele Probleme lösen. Jede Computer in der Familie hat die eigene Adresse. Kein NAT mehr. Kein Portredirekt. Kein unsicheres UPnP mehr. Es könnte soviel helfen.
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jayrworthington schrieb:
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> Beim Level 1 Support arbeiten Leute die Endkundenprobleme loesen koennen
> und sollen ("ich hab die IP 169.254.1.1, warum geht dem internet nicht"),
> nicht Sonderwuensche von 0.1% Nerds erfuellen.
Das sollte aber dann in der Werbung und im Vertrag explizit drinstehen: "Wir reagieren nur auf einfache Endkundenprobleme und ignorieren sämtliche technischen Fragen kommentarlos." <-- DANN dürfen die das selbstverständlich so handhaben, denn dann weiß man es im Vorfeld. Die "0.1% Nerds" werden sich diese Fragen dann auch sparen. Aber wer offensiv und aggressiv mit perfektem Support wirbt, der ist von solchen tiefergehenden Fragen nicht befreit. Schließlich bezahlt man dafür...
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Quecksilberengel schrieb:
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> Das sind auch nur Supporter, keine IT-Fachkräfte. Was die wissen haben sie
> aus Schulungen und Co.
Das ist ja der Punkt, die Anbieter haben mittlerweile gewaltige Gewinne, sparen sich aber kompetente Supporter. Der Kunde bezahlt aber viel Geld für die - vor allem bei der Supporthölle von 1&1 - massiv beworbene Kompetenz. König Kunde sollte dafür nicht Verständnis aufbringen, sondern Verachtung. Und solche Tests sollten keine Sieger küren, sondern die Verlier hervorheben...
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Ja, die Frage hab ich letztens auch gestellt. Die gute alte Telekom hat sie mir erst positiv beantwortet. Dann hab ich bestellt und in der Leistungsbeschreibung stand dann, dass es nur IPv4 gibt. Also wieder angerufen. Dann wurde ich zu einem "Techniker" verbunden der mir sagte, dass IPv6 noch nicht läuft. Dann war ich erstmal frustriert und hab auf meinen DSL Anschluss gewartet (die traurige Unitymedia Geschichte davor will ich hier gar nicht weiter ausführen).
Ich hab dann aber nicht schlecht gestaunt, als meine Fritz-Box dann direkt IPv4 und IPv6 Adressen bekam. Und das auch noch fest: Keine Zwangstrennung. Ich hab also einen festen /56 IPv6 Präfix und eine feste IPv4 Adresse. Ist mir unverständlich wieso die Telekom sowas nicht bewirbt. Voll-Dödel die!
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lisgoem8 schrieb:
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> ES GIBT ABSOLUT KEINEN !!! Ausser man bestellt vielleicht einen
> 200¤-Geschäftsanschluss. Die bekommen das. Aber nur die! :-(
Das ist aber doch genau das Problem; Leute wie Du wollen die neuesten Features, perfekten, persoenlichen Level-3-Support und das ganze am besten fuer 9,99¤ / 100Mbit symmetrisch mit static IP. Eigendlich is' es recht einfach, entweder Du *brauchst* IPv6 (warumauchimmer), dann bezahlst Du halt die 200¤. Oder, es ist ein "ich will das sofortsofortsofort, aber ohne zusatzkosten", dann kannst Du wie jeder andere aus der Kategorie einen HE.net Tunnel nehmen bis Dein Enduser-ISP ready ist.
> Mit Nerd hat das nichts zu tun. Wenn der Kühlschrank eine IP braucht, so
> ist es oft nicht mehr der Nerd, sondern der Familiekühlschrank der
> Kochrezepte anzeigen soll.
Ahja, der allgegenwärtige Internet-Kühlschrank, die Dinger "gibts" seit den 90er Jahren, und noch immer hat keiner sowas... Und zum HTTP machen brauchts kein IPv6. Sonst noch Argumente?
> Die Provider scheuen sich, haben einfach grosse Angst.
Nein, die haben keine Angst, die haben kein Geld fuer ein Feature das sie nicht brauchen, *MASSIV* Geld kostet und die Endkunden nicht interessiert. Wie Du ja oben auch selber schreibst, IPv6 ist durchaus verfuegbar, aber es kostet halt Geld (wie zB static IP bei v4 auch schon massiv Geld kostet). Komm wieder wenn Facebook auf IPv6 *ONLY* umgestellt hat, dann interessiert das die Endkunden. Fuer HTTP braucht's kein IPv6
> Und irgendwie muss man druck ausüben.
Aha und das machst Du indem Du der armen Sau am Level 1 Support auf die Eier gehst??? Wenn Du *WIRKLICH* etwas bewegen willst, schicke ganz unmodern einen *BRIEF* an's Marketing oder die Direktion, sowas bewegt mehr als 1000 Mails - hoer jedenfalls auf, dem Support zu belasten mit etwas wo sie dir nicht helfen *koennen*. Etwas komplizierter als im CRM "IPv6-Enabled" anklicken ist die einführung halt schon...
> Aber gerade IPv6 könnte so viele Probleme lösen. Jede Computer in der
Ja, koennte es - und es wird viele neue schaffen.
> Familie hat die eigene Adresse. Kein NAT mehr. Kein Portredirekt. Kein
> unsicheres UPnP mehr. Es könnte soviel helfen.
Das ist genau was man will, das wieder jeder Volldepp ohne NAT direkt im Netz haengt. Du warst wohl noch nicht "drin" als Winnuke aktuell war, oder etwas spaeter als NIMDA und Code-Red gewütet haben im Netz. Und als Network Engineer verkeinfe ich mir jetzt jeglichen kommentar zu UPnP. IMHO sollte bei IPv6 eine Firewall im Router pflicht sein, default aktiviert...
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Bouncy schrieb:
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> > nicht Sonderwuensche von 0.1% Nerds erfuellen.
> Das sollte aber dann in der Werbung und im Vertrag explizit drinstehen:
> "Wir reagieren nur auf einfache Endkundenprobleme und ignorieren sämtliche
> technischen Fragen kommentarlos." <-- DANN dürfen die das
Das steht da im wesentlichen auch so drin :-P. Lies mal nen durchschnittlichen ISP Vertrag, "wir garantieren fuer nix zu keiner zeit". You get what you pay for...
> selbstverständlich so handhaben, denn dann weiß man es im Vorfeld. Die
> "0.1% Nerds" werden sich diese Fragen dann auch sparen. Aber wer offensiv
> und aggressiv mit perfektem Support wirbt, der ist von solchen
> tiefergehenden Fragen nicht befreit. Schließlich bezahlt man dafür...
Du rufst nicht da an, weil Du "tiefergehende Fragen" hast ob sie IPv6 haben, Du *weisst* das sie es nicht haben, sonst wuerden sie es bewerben/verkaufen. Du rufst an um ihnen auf den Sack zu gehen bis sie es machen, nicht dasselbe. Und nein, Du bezahlst nicht dafuer, Du bezahlst fuer nen Internet Anschluss, meist ist da nichtmal definiert das Du ne Public IP kriegst (und ja, ich kenn durchaus Provider die ihre Kunden ohne vorwarnung auf RFC1918 adressen umgestellt haben)...
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Was interessiert euch IPv6 überhaupt? Klar sind IPv4 Adressen knapp - aber man selbst bekommt sowieso keine Klasse A-Adresse aus dem Netz, sondern eine IP, die sich im Pool des/der Provider(s) bewegt. Der Drucker von meinem Bruder hat IPv6.. und wo ist der Vorteil? Die Adresse ist länger - alles andere funktioniert genau so wie bisher.
Ich denke, dass Provider wie sonstige Anbieter auf IPv6 umsteigen werden, sobald sie es müssen. Noch scheint der IPv4-Pool nicht bis zum letzten Tropfen ausgeschöpft. Was ist an IPv6 jetzt so viel besser, dass man es unbedingt haben müsste?
Übrigens bin ich auch bei 1&1 und die haben wirklich (mittlerweile) nen guten Support. Aber die Leitung funktioniert überwiegend einwandfrei, sodass ich kaum Probleme habe.
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divStar schrieb:
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> Was interessiert euch IPv6 überhaupt? Klar sind IPv4 Adressen knapp - aber
> man selbst bekommt sowieso keine Klasse A-Adresse aus dem Netz, sondern
> eine IP, die sich im Pool des/der Provider(s) bewegt.
Versteh nicht ganz. Klasse-A Netze gibt's bei IPv6 nicht und von IPv4 redest du da grad nicht, oder? Auf jeden Fall bekommst du von einem ISP einen IPv6 Präfix zugewiesen wo mindestens die letzten 64 Bits zur freien Wahl stehen - einige ISPs geben dir mehr Adressen. (z.B. 72 Bits bei der Telekom)
Aber ja, der Präfix ist auf den ISP registriert und entsprechend ist auch die DNS Rückauflösung ein Name des ISPs.
> Der Drucker von
> meinem Bruder hat IPv6.. und wo ist der Vorteil? Die Adresse ist länger -
> alles andere funktioniert genau so wie bisher.
Wer IPv6 Adressen eingeben muss macht was falsch. Der Vorteil ist, dass wenn IPv6 endlich mal so richtig läuft, dann musst du nicht extra wegen deinem Drucker noch das alte IPv4 irgendwo fahren.
> Ich denke, dass Provider wie sonstige Anbieter auf IPv6 umsteigen werden,
> sobald sie es müssen. Noch scheint der IPv4-Pool nicht bis zum letzten
> Tropfen ausgeschöpft. Was ist an IPv6 jetzt so viel besser, dass man es
> unbedingt haben müsste?
Soweit ich verstanden habe (bitte um Korrektur wenn was nicht stimmt):
1. Es hilft um den kleinen Uplink weniger zu belasten wenn eine große Download-Bandbreite genutzt wird. IPv6 macht keine Checksummen mehr auf IP Ebene, hat integriertes QoS und erlaubt deutlich größere Pakete (bis 4GiB - was'n Spaß :) ).
2. Du kannst feste IPs bekommen und trotzdem doch alle paar Stunden deine IP ändern. Dazu bekommt dein Interface einfach mehrere IP Adressen: eine fest um von außen zuzugreifen, eine temporär um damit im Netz zu surfen, und alte temporäre um bestehende Verbindungen nicht kaputt zu machen. Natürlich ist dein Anschluss über den IPv6 Präfix identifizierbar, aber es ist nicht ersichtlich welcher Host in dem Subnetz wann wo unterwegs ist.
3. Ich spiele Multiplayer am liebsten nicht auf öffentlichen Servern sondern mit direkter Verbindung. Derzeit muss ich dazu ein VPN benutzen (weil meine Mitspieler noch kein IPv6 haben, und ich hab keine Ahnung ob die Spiele damit ein Problem hätten).
Das gilt so natürlich auch für alle anderen Anwendungen die miteinander kommunizieren möchten. Mit der Zeit können wir hoffentlich mehr und mehr zentrale Infrastruktur loswerden, die häufig nur wegen der NAT Scheiße nötig war. Man stelle sich mal vor SIP oder H.323 funktionieren einfach so hinter deinem DSL Routerchen. Da hab ich mit IPv4 schon einige Schrei-Krämpfe hinter mich gebracht.
Naja, letztendlich kann IPv6 seine Vorteile natürlich erst richtig ausspielen wenn alle mitmachen. Daher bringt es zur Zeit wirklich nicht viel. Aber ich werd wohl demnächst mal einen IPv6-only Dienst in meinem Subnetz aufsetzen. Einfach weil ich's kann! >:-)
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