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Intelligente Leute brauchen sowas nicht...

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  1. Intelligente Leute brauchen sowas nicht...

    Autor nOOcrypt 17.11.11 - 18:03

    So ein Tool ist obsolet, wenn man, wie ich, keine realen Daten in sozialen Netzwerken angibt. Wer das schon getan hat ist selber Schuld und wird auch durch Loeschung seiner Accounts die Kontrolle ueber seine Daten nicht wiedererlangen. Speicherplatz ist billig und kein soziales Netzwerk loescht Daten, die es einmal auf seinen Servern gespeichert hat. Schon garnicht bei Daten, die durch die Beantragung einer Account-Loeschung als reale Daten einer existierenden Person verifiziert sind (fuer einen Fake-Account macht sich wohl niemand die Muehe eine komplette Loeschung zu beantragen).

    Fuer Leute, die nie reale Daten angegeben haben ist so ein Tool unnoetig, weil es ohnehin nur den zusammenfantasierten Kram anzeigt, mit dem die Accounts angelegt und befuellt wurden und alle Leute die so dumm waren reale Daten in ein soziales Netzwerk einzutippen koennen mit so einem Tool nur noch den Schaden ermitteln, den sie ihrer eigenen Privatsphaere damit zugefuegt haben. Rueckgaengig machen laesst sich nichts mehr.

    Ich bin sicher, dass Facebook und vergleichbare Sites geloeschte Accounts auf vor staatlichen Datenschutzkontrollen abgeschirmten Servern lagern und bei Bedarf zum "Data-Mining" heranziehen bzw. durchsuchen, wenn sie die Erkenntnisse lukrativ an Kunden veraeussern koennen.

    Muss Sch..... sein, wenn man einen Account mit dem eigenen Namen auf Facebook hat und nun, aufgrund der eigenen Dummheit sich nicht vorher um das Thema Datenschutz gekuemmert zu haben, ausweglos in der Falle sitzt. Eure Bilder, Chatlogs, Kommentare, Kontakte etc. bleiben auf ewig fuer jeden Facebook-Mitarbeiter oder einen Kunden, der genug dafuer zahlt, zugreifbar. Auch und gerade wenn ihr Euren Account loescht. Ihr sitzt also in der Falle.

    Prostituierte verkaufen ihren Koerper auf Zeit. Leute die sich mit realen Daten bei Facebook registrieren VERSCHENKEN ihre Gedanken, ihre Interessen, ihre Freunde, ihre sexuellen Neigungen und noch viel mehr an Facebook und Facebook VERKAUFT die Daten dann an jeden der dafuer zahlt. Facebook ist also gewissermassen ein Zuhaelter, der seinen Prostituierten zwar Unterschlupf gewaehrt, das Geld aber komplett selbst einstreicht. Mit dem Unterschied, dass dieser Zuhaelter auch noch mit den Prostituierten weiter Geld verdient, die sich von ihm abwenden. Und das ganze nicht etwa auf Zeit, sondern fuer immer.

    Fazit:
    Nutzer des Internets, die sich ueberall mit ihren persoenlichen Daten eintragen sind die Prostituierten des digitalen Zeitalters, denn nicht nur Datensaetze aus sozialen Netzwerken, sondern auch Kundendatenbanken von Internet-Shops machen sich in der heutigen Zeit selbststaendig, da sie bares Geld wert sind. Wie kann man nur so bloed sein freiwillig Daten von sich preiszugeben bzw. sogar zu verschenken, damit andere Leute Geld damit verdienen koennen? Einstein hatte Recht: Die Dummheit des Menschen ist wahrlich unendlich.

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  2. Re: Intelligente Leute brauchen sowas nicht...

    Autor AndyGER 17.11.11 - 21:25

    Soviel Text für "Ich Intellent, Du doof". Muss Dich ja Minuten Deines wertvollen Lebens gekostet haben. Bravo! Bist ein ganz ein feiner ... -.-

    ===============================================================
    Its Time to think. More Different ...

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  3. Re: Intelligente Leute brauchen sowas nicht...

    Autor nOOcrypt 18.11.11 - 19:08

    AndyGER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soviel Text für "Ich Intellent, Du doof". Muss Dich ja Minuten Deines
    > wertvollen Lebens gekostet haben. Bravo! Bist ein ganz ein feiner ... -.-

    Ich habe festgestellt, dass viele Leute erst dann anfangen nachzudenken, wenn sie sich kritisiert fuehlen und sie sich ueber die moeglicherweise berechtigte Kritik eines anderen aergern. Da ich kein harmonie- oder gesellschaftsbeduerftiger Mensch bin, stehe ich dazu gern zur Verfuegung. Wenn mein Text nur ein paar Leute davor bewahrt sozialen Netzwerken und anderen Webdiensten ihre realen Daten zu schenken, dann hat sich die Muehe schon gelohnt.

    Ausserdem habe ich ja auch was davon: Oft lernt der Autor eines Textes mehr ueber sein Thema als jemand, der nur ueber ein Thema liest, aber nie einen eigenen Text dazu verfasst. ;-)

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