Ich finde es immer wieder lustig wenn Leute Datensammeln verteidigen weil sie sich nicht im geringsten über die möglichen Auswirkungen im Klaren sind. In den meisten Fällen kann man ihnen auch umgehend ein Beispiel konstruieren bei denen ihnen ihre ach so harmlosen Informationen gehörig um die Ohren fliegen.
Informationen sind immer nur dann harmlos, wenn sie niemand anderes besitzt.

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Johnny Cache schrieb:
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> In den meisten Fällen kann man ihnen auch umgehend ein Beispiel
> konstruieren bei denen ihnen ihre ach so harmlosen Informationen gehörig um
> die Ohren fliegen.
Leider haben das die meisten eine Sekunde später schon wieder vergessen. Bzw. haben für die meisten Menschen Bequemlichkeit, Einfachheit eine höhere Priorität, als Privatsphäre und Datenschutz. Und das nicht nur bei IT- mäßig unbedarften Menschen. Ich kenne genügend studierte IT- Leute, die zwar solche Beispiele genau verstehen, aber trotzdem mit "ich bin nicht so wichtig" und "ich gebe nur unwichtige Informationen preis" argumentieren. Auch denen sind die Vorteile von Zentralisierung, wie bei Facebook, Whatsapp etc. wichtiger, als die Nachteile.
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Kenne ich, warte noch ein paar Jährchen. Dann kommt das große Erwachen.
Aber dann ist es zu spät.
Die Politik wird dann wegen Wahlkampf bestimmte Forderungen aufstellen. Auf Anfrage wird dann die Person einen Bildschirmausdruck der Löschbestätigung anfordern können ;-)
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Kenne ich auch.
Auch Leute von bei denen man eigentlich ausgehen können müsste dass diese ein gewisses Maß an intelligenz besitzen. Hier kenne ich sogar Falle die bei "Facebook-Account" von einer Notwendigkeit sprechen. Das ist schon ziemlich derb.
Die meisten Menschen versprechen sich Sicherheit.
Eine solche Umfrage wurde damals nach dem 11.Sept. gemacht: "Wofür würden sie auf ihre Freiheit verzichten?" Die Antwort hätte eigentlich, und insbesondere gerade von US-Bürger, "NICHTS" lauten müssen. Dem war aber nicht so.
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