Stimmt wohl nicht sonst hätte ich auch diesen Text nicht lesen können. Sind wir hier bei der Bildzeitung oder was?
.. Du bist raus.
grafikchip onboard?
iPervert schrieb:
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> Stimmt wohl nicht sonst hätte ich auch diesen Text nicht lesen können. Sind
> wir hier bei der Bildzeitung oder was?
natürlich braucht es eine Video-Einheit die den Birdschirm ansteuert...
ich denke hier dass "ohne Grafikarte" haupsächlich für
Mobieltelephone gedacht war.
Bei Pc oder Consolen könnte die vorhandene Grafikleistung ja für exorbitant hohe Auslösungen sorgen.
Falls das ganze kein Hoax ist
Auch wenn es dir wie ein Wunder vorkommen mag - aber du brauchst keine Grafikkarte!
Es genügt ein simpler Grafikchip.
Oder gar nur eine einfache Schaltung die die Daten für die Ausgabe korrekt aufbereitet.
Kann alles die CPU nebenbei machen, es braucht nur einen entsprechenden Ausgang.
Früher brauchte man noch einen D/A-Wandler, das entfällt ja im Prinzip auch noch.
;-)
Hier geht es um Berechnungen die keine GPU erfordern und somit auch nicht per DirectX oder OpenGPL durchgeführt werden. Raytracing z. B. kann man rein per CPU berechnen.
Sind in diesem Forum nur DAUs und Trolle unterwegs??? Oder stellt ihr euch einfach nur dümmer als ihr seid?
Das ist auch eine Grafikkarte, auch wenn der Chip dazu nicht auf einer Steckkarte sitzt.
Nur weil man es gewöhnt ist eine Grafikkarte im PC zu haben, die gleich viel Strom frisst wie das restliche System, ist diese nicht zwingend.
Moderne Monitore (DVI, DP, HDMI, ...) benötigen nur ein richtiges Digitalsignal um zu funktionieren. Dies kann durchaus nur über die CPU erstellt werden und über einen Digitalen-Ausgang an den Monitor gesendet werden.
Bei alten analogen Monitoren ist es auch denkbar ein richtiges RGB-Signal über die Soundkarte auszugeben ...
Es wird dafür "nur" ein neuer Treiber und eine Anpassung im Bios benötigt (Dürfte mit EFI sogar einfacher werden).
Ja aber was bringt mir eine Berechnung die keine GPU benötigt wenn ich keine GPU habe diese Daten an einem Monitor zu visualisieren?
(Eine Grafikkarte stellt nunmal eine GPU zur verfügung)
Meine Aussage bezog sich auch mehr auf den reisserischen Titel dieser Meldung, fühlte mich an die Titel einer Tageszeitung die in hoher Auflage erscheint errinert.
Dann muss aber die CPU sich mit höchster Priorität um das Futter für den Bildschirm kümmern. Wenn eine neue e-mail eintrudelt, gerät alles außer Takt.
Auf einer Graphik-Karte ist doch auch nur genau eine solche Steuerung vorhanden (um die CPU zu entlasten) und ein Bildwiederholspeicher, um nicht das ganze Bild von der CPU immer und immer wieder neu berechnen zu lassen. Zusätzlich macht eine Graphik-Karte auch einige andere wichtige Dinge wie Synchronisation und Verschlüsselung.
Ich sehe schon, du setzt Grafikkarte/GPU gleich mit diesen fetten 250W - Monstern, mit denen uns NVidiATI jedes Quartal erfreuen. Du bist zu jung, um dich noch an Video Graphics Adapter zu erinnern...
Ja, mein Junge. Es gab einst Steckkarten, deren einzige Aufgabe... oder eher Fähigkeit... es war, die von der CPU berechneten Bilddaten für den Monitor aufzubereiten. Evtl. haben die Karten selbst noch ein bisschen an den Bildern mit rum gebastelt, aber wenn überhaupt, dann nicht sonderlich viel. Eines der coolsten Produkte in dieser Richtung war wohl die Matrox Mystic, eine echte Legende.
ZUSÄTZLICH dazu konnte man sich dann noch eine schöne 3D - Beschleunigerkarte einbauen, z.B. eine 3dfx Voodoo (1), passend zur Mystic.
Wie du siehst, es geht auch, dass man Grafikkarten baut, die nicht (viel) mehr können als nur die Bilddaten der CPU für den Monitor aufbereiten. Nicht jede Grafikkarte muss in der Lage sein, 50Quadrillionen Polygone gleichzeitig zu berechnen, während sie nebenher noch n Krebsheilmittel zusammenmischt.
Und genau darum gehts hier einfach: Man kann bei der hier vorgestellten Technologie die Berechnung der Renderszene der CPU überlassen. Die pumpt dann Rohdaten in einen einfachen Grafikchip, der den Kram nochmal aufbereitet und dann den Monitor damit füttert. Der Grafikchip muss dafür nicht sonderlich viel können, da reicht sogar eine PCI - Lösung (ja, ohne "e"), zur Not n AGP 1x oder 2x. PCIe 16x is dann einfach überspezifiziert.
Aber halt. Wir HABEN ja alle schon unsere 200W-Energievernichtungsgeräte im PCIe16-Slot. Warum die nicht weiter verwenden? Ich könnte mir vorstellen, dass die hier angesprochene Technologie sich wunderbar über mehrere Prozessoren skalieren lässt, ähnlich wie Raytracing. Warum also die Rechenarbeit nicht auf mehrere GPGPUs aufteilen, bzw. auf die Hundertschaften an Shader-Einheiten, die so eine moderne 3d-Grafikkarte mitschleppt? Wenn man über die Shader SETI-Daten filtern kann, wenn man damit Moleküle drehen kann, wenn man damit Filme komprimieren kann und wenn damit Physikberechnungen möglich sind, dann kann man sicher auch Pixelwolken und deren Sichtbarkeit berechnen.
Karl_Lagerbier schrieb:
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> Ja, mein Junge. Es gab einst Steckkarten, deren einzige Aufgabe... oder
> eher Fähigkeit... es war, die von der CPU berechneten Bilddaten für den
> Monitor aufzubereiten. Evtl. haben die Karten selbst noch ein bisschen an
> den Bildern mit rum gebastelt, aber wenn überhaupt, dann nicht sonderlich
> viel. Eines der coolsten Produkte in dieser Richtung war wohl die Matrox
> Mystic, eine echte Legende.
> ZUSÄTZLICH dazu konnte man sich dann noch eine schöne 3D -
> Beschleunigerkarte einbauen, z.B. eine 3dfx Voodoo (1), passend zur
> Mystic.
>
Geh mal noch ein Jahr weiter in die Vergangenheit, die Mystique war auch schon eine "3D-Beschleunigerkarte", auch wenn eine zusätzliche Voodoo wegen Performace und Kompatibilität durchaus Sinn gemacht hatte.
Mystique!?! VGA? Alles neuer als CGA ist Kinderkram. Ab ins Bett, ihr verwöhnten Gören!
Trajan schrieb:
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> Nur weil man es gewöhnt ist eine Grafikkarte im PC zu haben, die gleich
> viel Strom frisst wie das restliche System, ist diese nicht zwingend.
>
> Moderne Monitore (DVI, DP, HDMI, ...) benötigen nur ein richtiges
> Digitalsignal um zu funktionieren. Dies kann durchaus nur über die CPU
> erstellt werden und über einen Digitalen-Ausgang an den Monitor gesendet
> werden.
> Bei alten analogen Monitoren ist es auch denkbar ein richtiges RGB-Signal
> über die Soundkarte auszugeben ...
>
> Es wird dafür "nur" ein neuer Treiber und eine Anpassung im Bios benötigt
> (Dürfte mit EFI sogar einfacher werden).
ROLF lange nicht solchen Scheiss gelesen!!! Ich kann jetzt nicht wirklich erklären wieso, muss mir den bauch halten... ymmd
PS: schön das du EFI kennst... kannst du mal erklären wieso das mit EFI leichter ist die Soundkarte dazu zu bringen ein Signal für den Analog-Monitor zu produzieren, und wie du den MHz bereich den ein Monitorsignal benötigt aus den KHz die so eine Soundkarte produziert gewinnen willst? Vielleicht kann ja ein Modem dabei als multiplexer helfen, aber dazu würdest du dann doch wieder ein BIOS benötigen, oder?
Karl_Lagerbier schrieb:
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> Und genau darum gehts hier einfach: Man kann bei der hier vorgestellten
> Technologie die Berechnung der Renderszene der CPU überlassen. Die pumpt
> dann Rohdaten in einen einfachen Grafikchip, der den Kram nochmal
> aufbereitet und dann den Monitor damit füttert. Der Grafikchip muss dafür
> nicht sonderlich viel können, da reicht sogar eine PCI - Lösung (ja, ohne
> "e"), zur Not n AGP 1x oder 2x. PCIe 16x is dann einfach überspezifiziert.
Bin kein Klugscheißer, aber die Karte hieß MiystiQUE ^^, hatte ich auch lange Zeit, auch die 3dfx Vodoo etc., mein erster 386SX mit 16 MHz (per Turboschalter auf 8 GHz reduzierbar ^^) hatte noch EGA-Grafik, was auch bei Spielen wie Pirates, die auf einer startbaren 5,25"-Disc (war der Kopierschutz) ausgeliefert wurde, Spiel allerdings "nur" in CGA, reichte. War Ende der 80er, das waren noch Zeiten, hehe.
Aber zum Thema, daß die Rechenarbeit bei dieser Lösung offenbar nicht von der Grafikkarte, sondern von der CPU erledigt wird ist klar, nur was bringt mir das ? Dann reicht zwar der billigste Grafikchip, aber als CPU wird ein 12-Kern-Monster mit mindestens 10 GHz pro Kern benötigt und 128 GB Ram auch Pflicht ? Klar, für wie Grafikausgabe reicht ein Handy, aber die Recheneinheit wird im dranhängenden Lkw verbaut mitgeliefert :D Stelle ich mir etwas aufwändig vor.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß mehrere Millionen Pixel (1024 x 768 = 786k) in Echtzeit von einer 08/15-CPU bewegt werden können, z.B. in einem Spielfilm oder in Echtzeit berechnet bei Spielen. Es sei denn, alles sei schon fix und fertig und müßte nur noch dargestellt werden, funktioniert nur bei SPielen nicht.
So nochmal zum Verständnis:
- die Technologie der Point Cloud die hier gezeigt wird ist nichts Neues.
- der Suchalgorithmus den Unlimited Detail hier vorführt ist die Innovation.
- dieses Verfahren ermöglicht es in der Theorie, aus einer riesigen ("unlimited")Point Cloud nur die relevanten Berechnungen anzustellen um so die die benötigte Prozessorleistung zu minimieren.
- dass das Modell der Grafikkarte wie es momentan verbreitet ist keine Zukunftstechnologie ist, wurde bereits von Experten vorhergesagt (siehe z.b. http://www.golem.de/0908/69099-2.html)
Also nichts an der Idee von Unlimited Detail ist Magie... und nichts an der Idee, in Zukunft auf eine Grafikkarte in der aktuellen Gestalt zu verzichten, ist nicht bereits in vielen Köpfen der Branche angekommen.
Also mein jüngster Sohn kann das auch. Der braucht nicht nur keine Grafikkarte, sondern nicht mal einen Computer! Ein paar Buntstifte und ein Blatt Papier reichen völlig aus. :-)
Commander Hangs schrieb:
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> Mystique!?! VGA? Alles neuer als CGA ist Kinderkram.
> Ab ins Bett, ihr verwöhnten Gören!
Ich muss meinem Enkel in dieser Sache beipflichten.
....
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.10 01:01 durch IhrName9999.
> kannst du mal erklären wieso das mit EFI
> leichter ist die Soundkarte dazu zu bringen ein Signal für den
> Analog-Monitor zu produzieren
Äh ... Vermutlich weiss niemand wie du jetzt auf "Soundkarte" kommst und was das mit dem Fakt, dass Bilder natürlich auch ganz einfach von der CPU erstellt werden können zu tun hat.
Zum Einlesen :
http://de.wikipedia.org/wiki/Software_Rendering
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.10 01:01 durch IhrName9999.
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