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google hat zugegeben am gangnam-video...

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  1. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Sammie 26.01.13 - 18:47

    > Rulf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...insgesamt 8mio $ verdient zu haben(und das ist ein top-video)...das
    > > wären bei rund 1,5 milliarden abrufen so um die 0,41 eurocent pro
    > > abruf...die gema alleine fordert also gut 91% der einnahmen von google
    > als
    > > gebühr...
    >

    Die 8mio$ sind doch auch die insgesamten Einnahmen, oder nicht? Die GEMA hätte doch sowieso nur Anspruch auf die Einnahmen der anteiligen dt. Views. Nur die 0,375Cent sind einfach zu viel. Schließlich ist die GEMA nicht die einzige derartige Instutition dieser Art.. Fast in jedem Land gibt es GEMA-artige Strukturen, mit denen Youtube meistens schon (deutlich günstigere) Verträge hat. Youtube kann ja schlecht mehr ausgeben, als sie einnnehmen. Wenn jedes Land seperat was fordert ist das einfach ein riesiger bürokratischer Bockmist. Youtube sollte einfach xx% an den Künstler des jeweiligen Videos ausschütten und der Keks ist gegessen. Da spart man Millionen, die sonst nur in den riesigen Verwaltungsapparaten der diversen Instutitionen versickern würden.

    Die GEMA sollte nur das Recht haben zu entscheiden, ob Youtube das Material derartig nutzen darf oder eben nicht - noch besser wäre es, wenn es grundsätzlich erlaubt iht und nur der Künstler als Urheber selbst dagegen widersprechen kann - nur welcher Künstler hat schon was dagegen, dass seine Musikvideos gesehen werden - bessere Werbung gibts ja kaum.

    Wenn die GEMA wirklich was für ihre Künstler tun wollen würde, sollten sie einfach ihr okay für Youtube geben. Denn mit der sturen Blockadehaltung, die sie seit Jahren betreiben, haben sie ihre so geliebten Künstler schon um Milliarden gebracht, weil schlicht keine Videos in Deutschland gezeigt wurden und somit auch kein Geld fließen konnte. Denen ist es scheinbar lieber gar nichts an die Künstler auszuschütten, als dass Google ihnen einen Prozentsatz der Einnahmen direkt überlässt. Tolle Rechtsvertreter sind das....

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  2. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Rulf 26.01.13 - 18:51

    aktenwaelzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist falsch. Die 8 Millionen $ beziehen sich auf 1,2 Milliarden Klicks.
    > Das wären dann 6 Millionen Euro, durch 1,2 Milliarden macht 0.5 Cent. Die
    > GEMA will 0,375. Man sieht: Der Tarif ist machbar, obwohl dauernd behauptet
    > wurde, durch solche Videos würde YouTube arm werden.

    das ist sogar mehr als richtig, weil es zum original schon unzählige ableger gibt, die ich hier einfach mal sehr vorsichtig minimal geschätzt dazugerechnet habe...

    > http://www.youtube.com/results?search_query=gangnam

    > >für den künstler gäbe es dann nur noch max 9% der einnahmen...
    >
    > HÄ?

    damit meine ich natürlich nicht nur die musiker, sondern auch den kreativen erschaffer des eigentlichen werkes(hier des videos), der durch das google-beteiligungssystem an erfolgreichen werken mitverdienen kann...
    man darf halt nicht zu kurz denken...

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  3. Re: Quelle

    Autor: Rulf 26.01.13 - 18:55

    war vor kurzen in den nachrichten...zb auf golem oder/und heise...suchs dir selber raus...oder frag google:

    > http://www.google.com/search?hl=en&tbo=d&output=search&sclient=psy-ab&q=gangnam+8+mio+dollar&gbv=1&sei=bxgEUZCBAcX-4QThhYGgAg

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  4. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Rulf 26.01.13 - 19:00

    genau das ist auch meine meinung, denn dahinter stecken auch gewaltige rechenzentren und netzwerkinfrastruktur, die auch erst mal unterhalten werden will...wobei man hier sagen muß, daß das gangnam-video auch außergewöhnlich erfogreich ist und die kosten für viel anderen schrott mitverdienen muß...

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  5. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Nekornata 26.01.13 - 19:07

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaworu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Künstler/Plattenfirma stellt Video bei youtube rein und bekommt dafür
    > > Werbeanteile direkt. Wo passt da die GEMA rein?
    > > Dann doch lieber die direkte Bezahlung via Youtube mittels
    > > Werbeausschüttung als "keine" (->0) Bezahlung via GEMA.
    >
    > Das ist doch genau die Krux. Die großen Labels könnten ihre langjährige
    > Verbindung zur GEMA in Onlinefragen längst kappen. Die haben die Macht. Die
    > könnten, nach EU-Urteil, die gesamte Onlinethematik selbst betreiben. Es
    > gibt nur fünf oder sechs Portale die relevant sind, iTunes, Amazon, da sind
    > die Verträge in ein zwei Monaten unter Dach und Fach und die GEMA wäre
    > komplett aus dem Spiel raus.
    >
    > So wie in den USA, in England und sonst wo. Diese "VEVO" Videos die man
    > ohne Proxy nicht sehen kann ist nichts anderes als eine Front der großen
    > US-Labels, die sich mit Google 50% der Werbeeinnahmen teilen. Die halten
    > alle Fäden zusammen.
    >
    > Das Problem ist wohl, dass diese Freiheit etwas teuer wäre und Einigkeit im
    > Dealen mit der GEMA. Ich kann mir das rumgenöle der dt. Labels nur so
    > erklären: sie schicken die GEMA vor um die sonst "niedrigen" Gebühren von
    > Youtube hier mal richtig zu rücken.
    >
    > Die öffentlichen Äußerungen sind somit als Nebelbomben zu werten. Die
    > Verlage sind freiwillige bei der GEMA, sie hätten die Chance zu gehen. Sie
    > wollen nur nicht.

    Oder die GEMA versucht dem entgegenzuwirken und hat den Labels höhere Einnahmen versprochen, als diese direkt von google bekommen würden ;). Also eventuell hängt die GEMA ja schon am Seidenen Faden und "muss" das jetzt durch bekommen, für ihr eigenes überleben :P.

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  6. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: gorsch 26.01.13 - 19:08

    >Wenn die GEMA weg wäre, müsste jeder kleine Gitarrist mit jeder >Verwertungsgesellschaft, mit jeder Radio-Gruppierung, mit jedem Dienst selbst Verträge >abschließen. Genau das will man ja nicht, weil dass könnte man heute auch ohne GEMA >Vertrag machen

    Es wurde ja nicht gefordert "GEMA weg!" sondern "Monopol der GEMA weg!". Die GEMA hat ohne Frage ein de-fakto Monopol und auch eine rechtliche Sonderstellung. Hätte die GEMA nicht das Monopol würde sie bei keinem Künstler mit ihren Knebelverträgen wegkommen.
    Ich sehe auch nicht, dass das Vergütungssystem plötzlich zusammenbrechen würde, weil es plötzlich mehrere Organisationen gibt. Dann muss man eben mit mehreren Parteien Verträge abschließen - wo ist bitte das Problem? Dass irgendein Nachtclub in Portland nicht darauf klar kommt, ist kein Argument.
    Mal so zum Vergleich: Jedesmal, wenn du etwas kaufst, schließt du einen Vertrag ab. Warum sollte es nicht auch einfache Web-Plattformen geben, an denen du das Aufführungsrecht für z.b. einen Abend kaufst? Und wenn dir der eine Anbieter zu blöd ist , dann kaufst du eben woanders.
    Der Monopolist aber kann dir vorschreiben auf welchem schwachsinnigen Wege du melden musst, was genau du wann/wo gespielt hast und was du dafür zu zahlen hast. Und er kann nahezu beliebig viele Menschen für eine möglichst ineffiziente Verwaltung anstellen und dies dann dem Künstler berechnen.
    Das GEMA-Monopol zu brechen ist ebenfalls insofern schwierig, als dass die Veträge den Künstler für zehn Jahre an sich binden - da kann eine theoretische Konkurrenz lange auf seine Kunden warten.

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  7. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Rulf 26.01.13 - 19:11

    die gema hat das recht mit dir als kleinem künstler ein vertrag nach ihren, und nur ihren vorstellungen abzuschließen...dies ist die folge der unter den nazis verordneten monopolstellung dieser gesellschaft, auf der auch die gema-vermuutung beruht...dh für die künstler dann im prinzip: friß oder stirb und war aus damals üblichen überlegungen auch genau so gedacht...
    eine weitere folge ist, daß künstler die mitglied einer ausländischen verwertungsgesellschaft(so auch psy) mit ganz anderen rechten und möglichkeiten sind, hier in deutschland nur nach den bedingungen der gema und von der gema verwertet werden dürfen(hierzu haben fast sämtliche verwerter untereinander inkassoverträge abgeschlossen)...

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  8. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Rulf 26.01.13 - 19:14

    ich hätte statt "gäbe" auch "könnte es nur noch geben" schreiben können...das würde aber unnötig lang geworden werden sein... ;)

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  9. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Rulf 26.01.13 - 19:24

    leider kann man am geschäftsgebahren der gema kaum noch ein gutes haar dran lassen...mittlerweile bin ich der meinung, daß die gema entgegen aller behauptungen den künstlern(außer einer verschwindend kleiner anzahl die dort stimmrechte besitzt und von denen die meisten noch nicht mal künstler sind) sogar mehr schadet als nützt...sie behindern hier zb eine extrem kostengünstige werbeplattform/möglichkeit, die es den künstlern, die ja davon leben daß man sie kennt, erst ermöglicht weltweit bekannt/beliebt zu werden...denn was ich nicht kenne, dafür kann ich auch kein geld ausgeben...

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  10. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Trockenobst 26.01.13 - 19:28

    das_mav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weiss eigentlich jemand was die GEMA an Pauschalen für einen Song im Radio
    > oder Fernsehen so veranschlagt? Würde mich jetzt mal interessieren - auch
    > wenn der Vergleichzu youtube hinkt, ist mir bewusst.

    Steht alles auf der Homepage
    Radio:
    https://www.gema.de/musiknutzer/lizenzieren/meine-lizenz/radio-oder-fernseh-betreiber/hoerfunk.html

    Fernsehen
    https://www.gema.de/musiknutzer/lizenzieren/meine-lizenz/radio-oder-fernseh-betreiber/fernsehen.html

    Beim Kino ist es 1.25% des Kinotickets
    https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_ad/tarif_t_f.pdf

    Bei all diesen Themen gibt es natürlich massive Nachlässe, etwa bei den Gaststätten ist immer wieder von 25% die Rede. Für die zu so einem Verein gehören.

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  11. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Trockenobst 26.01.13 - 19:33

    Nekornata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder die GEMA versucht dem entgegenzuwirken und hat den Labels höhere
    > Einnahmen versprochen, als diese direkt von google bekommen würden ;)

    Dann müssten aber auch die Einnahmeverluste der letzten vier Jahre "drin" sein.
    Das bezweifle ich.

    Ich denke, es es ist wie mit dem Filmrechten (Stichwort: Streamingseiten in Deutschland), wie mit Buchrechten und all dem anderen Scheiß: da gibt es kleine Fürsten in Deutschland die sich von den Mutterfirmen in den USA nichts sagen lassen. Und untereinander sind sie sich so Spinnefeind, dass sie lieber nichts verdienen als gemeinsam eine alternative Anzubieten.

    Wenn das abspielen von Videos so eine Cash-Cow wäre hätten sie die 1000 Server längst selbst unter "Musikvideosohneblockung.de" selbst hingestellt ;^)

    Das gilt im Prinzip auch für die dt. Presse mit ihrem Leistungsschutzrecht. Wenn Googles News Seite so ein Renner ist, währe DeutscheNewsTotalToll.de längst Spitze in Deutschland. Dazu müsste aber die Springer-Gruppe sich mit der Bertelsmann-Gruppe an einen Tisch setzen ohne dass es Tote gibt ;°p

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  12. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Xstream 26.01.13 - 19:54

    wenn er selbst das video bei youtube hochläd kriegt er das geld direkt von youtube und genau das will die gema um jeden preis verhindern

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  13. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: violator 26.01.13 - 21:08

    aktenwaelzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist falsch. Die 8 Millionen $ beziehen sich auf 1,2 Milliarden Klicks.
    > Das wären dann 6 Millionen Euro, durch 1,2 Milliarden macht 0.5 Cent. Die
    > GEMA will 0,375. Man sieht: Der Tarif ist machbar, obwohl dauernd behauptet
    > wurde, durch solche Videos würde YouTube arm werden.


    Wird YT ja auch, denn alle anderen Länder haben auch ihre Gemas, die Gebühren verlangen. Die kommen dann ja noch dazu.

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  14. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: ChMu 26.01.13 - 21:17

    aktenwaelzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Algo schrieb:
    >
    > > Es hat auch niemand was dagegen dass die Künstler bezahlt werden.
    >
    > Das sieht für mich aber mal ganz anders aus.

    Ja, die GEMA hat keinerlei Interesse die Kuenstler zu entlohnen. Wuerde sie sich fuer die Kuenstler einsetzten und ihnen ein Einkommen geben wollen, wuerden sie nicht ueber Jahre deren Videos sperren und damit den Kuenstlern jede Einnahme verweigern. Die GEMA bewegt sich seit Jahren um keinen hundertstel Penny und besteht auf den hoechsten Abgaben der Welt, zT 20-30 mal so hoch wie in anderen Laendern. Das ist keinesfalls im Sinne der Klientel. Aber von irgendetwas muessen die Funktionaere und der buerokratische Wasserkopf ja leben. Unter 70-90% der Einnahmen macht die GEMA nichts, es hat KEINER etwas mit der Musik zu verdienen. Ausser der GEMA natuerlich.

    Weltweit ziemlich einmahlig dieser "Verein"

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  15. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Benutzername123 26.01.13 - 22:54

    du hättest recht, wenn die durch Gema vertretenen Rechte die hauptsächliche "Leistung" wären.

    Das trifft ja nicht mal auf alle Musikvideos, die ja vor allem Werbung für den Künstler sind, zu. Denn die "Gema-Vermutung" usw. mag existieren, richtig ist sie aber noch lange nicht.

    Für die Miliarden von Heimvideos, Vlogs und Co. aber noch viel weniger.

    Deswegen sind diese Forderungen natürlich überzogen. :)

    ein X% nach Abzug der Serverkosten, vor X% Vergütung an den Uploader/Inhaber des Videos, ist die einzige faire Lösung.

    Das angesprochene Vid ist ja auch ein "Erfolg", es gibt die besagten Miliarden Videos, bei vielen läuft keine Werbung oder deutlich kleinere Varianten, und dann gibt es ja noch Werbeblocker.

    Ach, mit X% meine ich einstellig, ja.

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  16. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: tomek 26.01.13 - 23:11

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, die GEMA hat keinerlei Interesse die Kuenstler zu entlohnen. Wuerde sie
    > sich fuer die Kuenstler einsetzten und ihnen ein Einkommen geben wollen,
    > wuerden sie nicht ueber Jahre deren Videos sperren und damit den Kuenstlern
    > jede Einnahme verweigern. (...)

    Nicht die GEMA sperrt die Videos, das macht Google (und präsentiert dabei Ihren wohlbekannten Werbebanner). Die GEMA darf nämlich nicht die Aufführung verweigern, bzw. ist dazu verpflichtet, jedem die Nutzungsrechte einzuräumen - auch wenn Google / YouTube das anders darstellen. Das sollte eigentlich jeder, der sich zumindest oberflächlich mit der Thematik beschäftigt hat, wissen.

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  17. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: ChMu 26.01.13 - 23:25

    tomek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, die GEMA hat keinerlei Interesse die Kuenstler zu entlohnen. Wuerde
    > sie
    > > sich fuer die Kuenstler einsetzten und ihnen ein Einkommen geben wollen,
    > > wuerden sie nicht ueber Jahre deren Videos sperren und damit den
    > Kuenstlern
    > > jede Einnahme verweigern. (...)
    >
    > Nicht die GEMA sperrt die Videos, das macht Google (und präsentiert dabei
    > Ihren wohlbekannten Werbebanner). Die GEMA darf nämlich nicht die
    > Aufführung verweigern, bzw. ist dazu verpflichtet, jedem die Nutzungsrechte
    > einzuräumen - auch wenn Google / YouTube das anders darstellen. Das sollte
    > eigentlich jeder, der sich zumindest oberflächlich mit der Thematik
    > beschäftigt hat, wissen.
    Oh, ich habe mich damit befasst, wir muessen uns beruflich fast taeglich mit der GEMA rumschlagen.
    Und solange die GEMA die Rechte nach Gutduenken festlegt, ist es in der Praxis so, das man ein Video in Deutschland sperren muss, wenn man nicht unvermittelt auf einmal monstroese Rechnungen bekommen moechte.

    Natuerlich kann man ein Video zeigen, die Mafia macht einem ein Angebot, welches man nicht ablehnen kann.....nein nein, das muss man nicht mitmachen, so bekommen die Kuenstler in D eben nichts. Die GEMA steht auf dem Standpunkt, das man fuer die Werbung welche man fuer ihre Klienten macht, noch mal zahlen soll. Ok, eine Meinung. Muss man ja nicht teilen.
    Komischerweise geht es auf dem Rest des Planeten ohne groessere Probleme. Nur Deutschland hat ein Problem. Und die Schuld haben dann die Anbieter, YT oder Google? Kaum. Das Problem ist die GEMA mit ihren voellig ueberzogenen Forderungen.

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  18. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Rulf 26.01.13 - 23:37

    ich vermute mal, sie wollen ihre rechtlichen grenzen ausloten...sie haben ja so um die 800mio euros einnahmen(2011), die für anwalts- und gerichtskosten verbraten werden könnten...zur ausschüttung kommt dann halt nur der rest...wobei es mit ihren eigenen anwälten ja so viel teurer auch nicht werden kann...

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  19. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: tomek 27.01.13 - 00:06

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tomek schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Nicht die GEMA sperrt die Videos, das macht Google (und präsentiert
    > > dabei
    > > Ihren wohlbekannten Werbebanner). Die GEMA darf nämlich nicht die
    > > Aufführung verweigern, bzw. ist dazu verpflichtet, jedem die
    > > Nutzungsrechte
    > > einzuräumen - auch wenn Google / YouTube das anders darstellen. Das
    > > sollte
    > > eigentlich jeder, der sich zumindest oberflächlich mit der Thematik
    > > beschäftigt hat, wissen.
    > Oh, ich habe mich damit befasst, wir muessen uns beruflich fast taeglich
    > mit der GEMA rumschlagen.
    > Und solange die GEMA die Rechte nach Gutduenken festlegt, ist es in der
    > Praxis so, das man ein Video in Deutschland sperren muss, wenn man nicht
    > unvermittelt auf einmal monstroese Rechnungen bekommen moechte.
    >
    > Natuerlich kann man ein Video zeigen, die Mafia macht einem ein Angebot,
    > welches man nicht ablehnen kann.....nein nein, das muss man nicht
    > mitmachen, so bekommen die Kuenstler in D eben nichts. Die GEMA steht auf
    > dem Standpunkt, das man fuer die Werbung welche man fuer ihre Klienten
    > macht, noch mal zahlen soll. Ok, eine Meinung. Muss man ja nicht teilen.
    > Komischerweise geht es auf dem Rest des Planeten ohne groessere Probleme.
    > Nur Deutschland hat ein Problem. Und die Schuld haben dann die Anbieter, YT
    > oder Google? Kaum. Das Problem ist die GEMA mit ihren voellig ueberzogenen
    > Forderungen.

    Ich kann nicht beurteilen, ob die Forderungen der GEMA überzogen sind oder nicht. Ich bin nicht mittelbar betroffen und die Meinungen der Betroffenen divergieren da in beide Extreme.
    Worauf ich mich allerdings bezogen haben ist deine Aussage, dass die GEMA "ueber Jahre deren Videos sperren und damit den Kuenstlern jede Einnahme verweigern" würde. Diese Aussage ist ebenso falsch, wie der Text auf der Tafel, die YouTube so prominent anzeigt.
    Das es in anderen Ländern keine Probleme mit den Verwertungsgesellschaften und YouTube gab ist ebenso unwahr. Die einschlägigen Portale habe oft genug davon berichtet. Im übrigen kann man auch umkehrt fragen, warum die anderen Video-Portal Abkommen mit der GEMA schließen konnten (auch ohne Pleite zu gehen).

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  20. Re: google hat zugegeben am gangnam-video...

    Autor: Desertdelphin 27.01.13 - 00:27

    "Das ist falsch. Die 8 Millionen $ beziehen sich auf 1,2 Milliarden Klicks. Das wären dann 6 Millionen Euro, durch 1,2 Milliarden macht 0.5 Cent. Die GEMA will 0,375. Man sieht: Der Tarif ist machbar, obwohl dauernd behauptet wurde, durch solche Videos würde YouTube arm werden. "


    Dir ist aber schon klar das 1,2 Milliarden Klicks WELTWEIT sind oder? Davon sind vllcht 10% aus Deutschland. Und SCHWUPS ist deine Rechnung nicht mehr ansatzweise richtig. Überhaupt raff ich nicht das jeder da immer mit den KLicks rechnet. DAS SIND WELTWEITE KLICKS. Das was die GEMA will ist astronomisch hoch.

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