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Wenn sich da mal die Gema nicht ins eigene Fleisch schneidet...

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  1. Wenn sich da mal die Gema nicht ins eigene Fleisch schneidet...

    Autor AllDayPiano 26.01.13 - 18:41

    Die Gema ist gegen die Stimmungsmache, hat aber selbst überforderte Ansprüche. Sie stellt sich selbst als Samariter dar, der in seinem göttlichen Auftrag von Youtube verunglimpft wird.

    Bisher ist die Werbesituation auf Youtube absolut erträglich. MyVideo z.B. dagegen ist eine totale Katastrophe. Scheiß qualität und nur jedes mal 30 sekunden Werbung anschauen, nur um dann festzustellen, dass es das falsche Video ist...

    Es gibt, außer dem Internet, kaum einen Verbreitungsweg von Musikvideos. Die Plattenfirmen sind ja sogar froh darüber, dass die Videos verbreitet werden, nur die Gema sieht nicht ein, dass ein horrender Betrag einfach nicht zu verlangen ist.

    Die Gema wird höchstwahrscheinlich gewinnen mit ihrer Klage. Aber eine Verwertungsgesellschaft, die nicht im Interesse ihrer Mitglieder handelt, sägt sich selbst den Ast ab, auf dem sie sitzt.

    Bleibt also nur zu hoffen, dass die neue Verwertungsgesellschaft 3cs (http://www.c-3-s.eu/) bald wirklich als solche tätig werden darf.

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  2. Re: Wenn sich da mal die Gema nicht ins eigene Fleisch schneidet...

    Autor Casandro 27.01.13 - 16:42

    Also so sicher wäre ich mir nicht, dass die gewinnen. So eine "Tafellösung" wird ja in ähnlichen Situationen schon seit Jahrzehnten verwendet. N3 hat beispielsweise in den frühen 1990gern immer denn wenn sie für einen Film keine Rechte für die europaweite Ausstrahlung hatten immer eine Tafel eingeblendet dass dieser Film über Satellit nicht verfügbar ist. (ich vermute mal terrestrisch konnte man den Film dann normal sehen)

    Was soll denn Google falsch machen. Die sagen, dass sie die Rechte nicht haben, was korrekt ist. Die sagen da nichts über aus ihrer Sicht überhöhte Forderungen. Selbst wenn sie das machen würden, so wäre das eine Meinung, und jeder darf seine Meinung äußern.

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