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"Faire Preise"

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  1. "Faire Preise"

    Autor Trockenobst 20.08.09 - 17:13

    Klingt nach: "Hier haben wir sichere Leitungen,
    sichere Kunden, sichere Investitionen, stecken
    1€ rein und holen 2,50€ raus".

    Wo ist das übliche geschäftliche Risiko?
    Ah, ich verstehe, dass wird nicht gebraucht.

    Trockenobst

  2. Re: "Faire Preise"

    Autor freundlich 20.08.09 - 17:36

    Das Risiko liegt dann bei der Telekom, bzw. demjenigen, der die Infrastruktur in die Strasse legt :-)
    Das wird die Wettbewerber freuen.

  3. Re: "Faire Preise"

    Autor Horst der Kabelgraben Baggerfahrer 20.08.09 - 17:47

    Investitionen in Netzinfrakstrukturen zahlen sich nur langfristig aus. Das Kapital der Telekom liegt in der Erde. Warum schliessen sich alle VDSL Anbieter nicht zusammen und investieren zusammen in die Infrastruktur? Wie zum Beispiel in Nordwestdeutschland wo die Telekom und Ewetel kooperieren? Na, klingelts? Bei einer Stadt mit ca. 120.000 Einwohner sollen angeblich ca 1,5 Milliarden Euro investiert werden um alle Haushallte mit Glasfaser zu versorgen und das Zeug in der Strasse zu verbuddeln. In wie weit diese Zahlen stimmen weiss ich nicht, meiner Meinung nach sind sie aber plausibel. Über den Daumen sind das ca. 1000-1500 Euro pro Teilnehmer. Und damit ist die erste Frage schon beantwortet. Es ist Ihnen zuviel Kapital was investiert werden soll.

    Horst

  4. Re: "Faire Preise"

    Autor Leidender_Telekomler 20.08.09 - 19:13

    Es ist wie immer die Telekom ist der Depp der alles aufbauen darf auf eigene Kosten und die Wettbewerber kommen mit Dumping Preisen fahren den Provit ein und meckern über zu hohe TAL Entgelte....

  5. Re: "Faire Preise"

    Autor Tingelchen 20.08.09 - 19:41

    Als Reseller hat mans auch einfach. Läufts nicht, kann man es dem Netzbetreiber in die Schuhe schieben. Er ist schließlich für das Netz zuständig. Wenns gut läuft hat man als Reseller natürlich alles richtig gemacht ;)


    Naja... man muss auch Fair bleiben. Den meisten "Netzbetreibern" fehlt das nötige Kapital um ein eigenes Netz aufbauen zu können und Kooperationen sind immer schwer weil jeder das größere Stück vom Kuchen haben will.

  6. Re: "Faire Preise"

    Autor DSL-Junkie 20.08.09 - 22:16

    Investitionen in Netzinfrakstrukturen zahlen sich nur langfristig aus.

    -Wenn das nur überall angekommen wäre. Aber nein, die Telekom muß ja von der Regierung im Zuge des Highspeed-Ausbaus gezwungen werden, damit irgendwann jeder mal DSL bekommt.

    Jahrelang schrieben alle, durchs Glasfaser wäre DSL nicht möglich. Falsch, technisch ist es schon mehr als 10 jahre möglich, Datensignale von Kupfer in Licht und retour umzuwandeln.

    Angeblich lohnt der Ausbau zu weit entfernten Kunden nie. Auch falsch, denn selbst wenn die sterben, ziehen andre aufs Land und die wollen nicht nur ihre Ruhe -sondern auch schnelles Internet.

    Warum kapiert kein TK-Unternehmen in DE, das sich der Ausbau langfristig immer lohnt, wenn gleich genug Kapazitäten verbuddelt werden?

  7. Re: "Faire Preise"

    Autor Mind_ 21.08.09 - 09:23

    DSL-Junkie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Investitionen in Netzinfrakstrukturen zahlen sich nur langfristig aus.

    Langfristige Einnahmen müssen nicht bedeuten das es sich auszahlt. Hast wohl in der BWL-Vorlesung geschlafen.

    > Jahrelang schrieben alle, durchs Glasfaser wäre DSL nicht möglich. Falsch,
    > technisch ist es schon mehr als 10 jahre möglich, Datensignale von Kupfer
    > in Licht und retour umzuwandeln.

    Du redest jetzt von den Glasfaseranschlüssen direkt in den Häusern, die im Osten häufiger existieren? Das Problem ist die Masse und das Marketing. Die Telekomiker wollen nur ein Produkt Deutschlandweit=DSL und das geht so nur über Kupfer. Für Glasfaser wird eine andere Infrastruktur benötigt, z.B. in der Box beim Kunden. Diese ist aber teurer und wird viel seltener benötigt und scheinbar lohnt es sich deshalb nicht für die BWL-Fritzen. Sehen wir bei unserer Glasfaserinfrastruktur auch. Ist Schweineteuer wenn du diese außerhalb des Backbones einsetzt. Technisch wäre es kein Problem.

    > Angeblich lohnt der Ausbau zu weit entfernten Kunden nie. Auch falsch, denn
    > selbst wenn die sterben, ziehen andre aufs Land und die wollen nicht nur
    > ihre Ruhe -sondern auch schnelles Internet.
    > Warum kapiert kein TK-Unternehmen in DE, das sich der Ausbau langfristig
    > immer lohnt, wenn gleich genug Kapazitäten verbuddelt werden?

    Du scheinst keine Ahnung von Finanzen zu haben. Das einbuddeln der Kabel kostet XMillionen. Wenn die Telekomiker diese XMillionen auf die Bank legen würden, anstatt in die Erde, dann hätten sie in 100 Jahren XMillionen + YMillionen Kapitaleinkünfte. Wenn die Einkünfte von den Glasfaserkunden geringer sind als diese Kapitaleinkünfte durch das verleihen des Geldes, dann ist es unrentabel Kabel in die Erde zu schmeißen und wird nicht gemacht.

    Deshalb bricht auch unsere Wirtschaft ein. Da alles unrentabel wird, wenn zuviele Leute arbeiten, wird dann das Geld festgehalten(Investitionszurückhaltung) und Leute rausgeschmissen bis es wieder genügend Knappheiten für Rendite gibt.

    Wenn du das ändern willst, beschäftige dich mal mit der Freiwirtschaft.

  8. Re: "Faire Preise"

    Autor Horst der Kabelgraberbagger 21.08.09 - 09:39

    DSL-Junkie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Investitionen in Netzinfrakstrukturen zahlen sich nur langfristig aus.
    >
    > -Wenn das nur überall angekommen wäre. Aber nein, die Telekom muß ja von
    > der Regierung im Zuge des Highspeed-Ausbaus gezwungen werden, damit

    Richtig, die Telekom ist ein privates Wirtschaftsunternehmen was Vorgaben ihrer Aktionäre einhallten muss. Was sich in der Wirtschaft nicht lohnt, wird auch nicht realisiert. Oder möchtest Du Dein Kapital dort investieren wo Du garantiert 50% Deines Geldes aus dem Fenster wirfst?

    > irgendwann jeder mal DSL bekommt.
    >
    > Jahrelang schrieben alle, durchs Glasfaser wäre DSL nicht möglich. Falsch,
    > technisch ist es schon mehr als 10 jahre möglich, Datensignale von Kupfer
    > in Licht und retour umzuwandeln.
    Sagt nichts über die Möglichkeiten der Infrastruktur aus.
    >
    > Angeblich lohnt der Ausbau zu weit entfernten Kunden nie. Auch falsch, denn
    > selbst wenn die sterben, ziehen andre aufs Land und die wollen nicht nur
    > ihre Ruhe -sondern auch schnelles Internet.
    >
    > Warum kapiert kein TK-Unternehmen in DE, das sich der Ausbau langfristig
    > immer lohnt, wenn gleich genug Kapazitäten verbuddelt werden?
    Ja klar wird sich das lohnen wenn Du auch 10 Jahre bei dem Anbieter bleiben wirst der Dir das Kabel verbuddelt hat. Zur Zeit läuft es wohl eher daraus das man mit den Tarifentgelten für Überlassung rechnen wird ob sich das Kabel lohnt. Aber einer gewissen Grenze werden rote Zahlen geschrieben und demnach nicht investiert. Und die ganzen Reseller wollen nicht investieren, ergo wird sich das nicht bessern. Wieviele Jahre ist die Telekom jetzt privatisiert? Und wieviele andere Anbieter verbuddeln ihr eigenes Kabel? Nicht viele, wem wundert es bei den grossen Investitions Volumen. Netzinfrastruktur ist teuer, Nutzniesser will jeder sein. Aber zahlen keiner. Wär ja auch ne Möglichkeit wo jeder seine LWL bis zum nächsten Backbone selber zahlt. Ach, du willst keine 15k zahlen? Dein Problem, bekommst dann auch kein vdsl. Warum wollen die überall "drahtloses" Internet vorran bringen? Weil es billiger ist.

    Horst der sich erstmal abkühlen muss

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