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Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

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  1. Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: rudluc 05.01.13 - 17:54

    Für internettaugliche Geräte wird seit langer Zeit kassiert, auch wenn das Internetangebot bisher absolut kümmerlich war. Erst die ARD streamt einen Teil ihres Angebotes seit ein paar Tagen ins Netz. In manchen Regionen ist die Bandbreite aber zu gering, um gestreamte Beiträge überhaupt empfangen zu können. Trotzdem sollen sie das Gleiche bezahlen.

    Warum investieren die ÖR nicht massiv in den Ausbau des Internet auch in strukturschwachen Gebieten, so dass die Verteilung wenigstens überall gleich ist, so wie die Gebühren gleich sind?
    Und wenn das Internet nun schon als Alibi für das Abkassieren von jeder Art von Computern herhalten muss: warum kann nicht jederzeit jede beliebige Sendung im Internet abgerufen werden? Ein Stream, auf dessen zeitliche Abfolge der Kunde keinen Einfluss hat, ist ein purer Anachronismus.

    Viele Leute gucken ausschließllich Nachrichten, aber nie Filme oder Shows. Sie müssen für etwas bezahlen, was sie nicht interessiert, insbesondere die astronomisch hohen Zahlungen an irgendwelche Prommi-Showmaster.

    Warum bietet man kein Paketmodell an mit abgestuften Gebühren wie es im Pay-TV schon lange möglich ist? Oder noch besser: Bezahlen pro Sendung.

    Von den Einnahmen kann dann immer noch eine auf das Nötigste abgespeckte kostenlose Basisversorgung sichergestellt werden, die ihrem Namen und ihrem gesetzlichen Auftrag wenigstens entspricht.

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  2. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: ColaColin 05.01.13 - 18:02

    http://imgur.com/2r1Ec

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  3. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: azeu 05.01.13 - 19:40

    Also DAS Bild ist doch etwas polemisch, oder?

    Bin zwar auch ein ÖR-Kritiker - des aktuellen Systems, aber solche Aussagen wie im Bild stimmen dann auch wieder nicht.

    Im ÖR gibt es nicht nur Nachrichten und Unterhaltung. Es gibt auch Reportagen, Dokus, Magazine etc. die ich nicht als reine Unterhaltung abtun kann, schon allein deswegen, weil man seinen Grips anstrengen muss. Was bei reiner Unterhaltung nicht der Fall ist.

    Die ÖR haben Kritik verdient, aber bitte die Kirche im Dorf lassen. Polemische oder sachlich falsche Kritik, schwächst nur die berechtigte Kritik an den ÖR.

    Gruss an die NS of America

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  4. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: JP 05.01.13 - 20:22

    rudluc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum investieren die ÖR nicht massiv in den Ausbau des Internet auch in
    > strukturschwachen Gebieten, so dass die Verteilung wenigstens überall
    > gleich ist, so wie die Gebühren gleich sind?

    Die ÖR sollen in den Ausbau des Internets investieren? Und als nächstes die Altersarmut bekämpfen und Schulen reformieren? Das was die ÖR zu leisten haben ist ganz klar geregelt (Stichwort: Rundfunkstaatsvertrag).

    > Viele Leute gucken ausschließllich Nachrichten, aber nie Filme oder Shows.
    > Sie müssen für etwas bezahlen, was sie nicht interessiert, insbesondere die
    > astronomisch hohen Zahlungen an irgendwelche Prommi-Showmaster.

    Es geht aber bei den ÖR nicht darum was die Menschen in der Masse wirklich gucken. Wenn es im Artikel heißt, dass 60% der Bevölkerung gegen den Rundfunkbeitrag sind, dann sind sicherlich auch ein großer Anteil davon die RTL Stammzuschauer, die nie auf die Idee kommen würden ARD oder ZDF wegen einer Doku einzuschalten. Das Problem bei den ÖR ist, dass sie Programm für jeden anbieten müssen (!). Das bedeutet automatisch, dass sie auch in 80% der Fälle Programm anbieten, das einer einzel Person nicht gefällt. Dem haben sie in den letzten Jahren durch Spartensender entgegengewirkt, die aber auch zusätzlich Geld kosten.

    Mir schmeckt auch oft der Programmmix der ÖR nicht, aber es gibt doch ausreichend gutes Programm. Klar ärgere ich mich auch mal, wenn Samstag Abend Schlagermist läuft, aber die Doku und Reportage Quote ist auch im letzten Jahr angezogen. Der RTL Zuschauer regt sich aber auch sicherlich darüber auf, dass das zu langweilig sei.

    Also finde unterm Strich ganz gut was die ÖR leisten. regelmäßige Konzertmitschnitte, Dokumentationskanäle mit überwiegend informativen Dokus (wie das bei den deutschen Privaten aussehen würde zeigt ja N24), aktuelle Reportagen (Arbeitsverhältnisse in Kleidungs-Sweatshops), alternative Showkonzepte (Roche & Böhmermann, Bambule), recht gute Nachrichten. Gerade bei den Nachrichten sollte man bedenken, dass gute Nachrichten nicht nur bedeuten nen guten Vorleser zu haben, sondern auch ein Redakteur- und Korrespondentennetzwerk, welches sich über die gesamt Welt erstreckt. Und inzwischen werden die Korrespondenten auch für Reportagen abgestellt, was ziemlich spannende Einblicke in fremde Kulturen bietet.

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  5. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: azeu 05.01.13 - 20:35

    Worüber man sich aber beim ÖR aufregen DARF sind die ganzen Sendungen, die den Privaten nachäffen: Brisant, Volle Kanne etc. DAS ist der springende Punkt. Über gute Reportagen, Dokus etc. regt sich ja auch niemand auf.

    Worüber man sich auch aufregen darf, ist die enorme Geldverschwendung. Nein, das ist jetzt keine Verschwörungstheorie. Du brauchst z.B. nur mal die Logos auf den Mikrofonen zählen, die bei Interviews zum Einsatz kommen. Das meiste davon ÖR, doppelt und mehrfach. Warum muss man bei einem Ereignis mehrere Teams losschicken, die dann doch alle wieder dasselbe Senden - aus unterschiedlichen Blickwinkeln?

    Warum muss man einen Papst-Besuch, eine königliche Hochzeit etc. gleich auf mehreren ÖR-Sendern ausstrahlen?

    Über DIESE Dinge wird sich aufgeregt, nicht über die paar Bonbons die der ÖR (nebenbei) auch bietet.

    Gruss an die NS of America

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  6. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: Mingfu 05.01.13 - 21:01

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Über DIESE Dinge wird sich aufgeregt, nicht über die paar Bonbons die der
    > ÖR (nebenbei) auch bietet.

    Naja, die Frage ist die Gewichtung. Sind es wirklich nur "ein paar Bonbons" oder ist es nicht in Wirklichkeit ein ganzer Candy-Store, der allerdings auch ein paar Pfannkuchen mit Senf im Angebot hat. Wie oft finden denn Papstbesuche oder größere königliche Hochzeiten statt, so dass man sich über ein dümmliches Parallelprogramm aufregen müsste (Wobei der ÖR auch Humor hat: Als bei der Hochzeit in England ARD und ZDF parallele Daueridiotie bezüglich der Monarchie boten, zeigte Phoenix die ganze Zeit Dokus unter dem Thementag "Es lebe die Republik!")?

    Und klar: Was ARD und ZDF in ihrem Hauptprogramm bieten, kann man weitgehend vergessen. Ich finde auch, dass dort einfach Mut fehlt. In Wirklichkeit sind inzwischen die Spartenkanäle die ersten Programme. Schade nur, dass dort viel auf Sparflamme gekocht werden muss. Zwar gedeiht Kunst und Kultur unter kleinem Budget meist besonders gut - trotzdem ist es schade um die, die sich dort oft selbstausbeuten und dabei großartige Dinge erschaffen, die deutlich mehr wert sind als das, was im Hauptprogramm überteuert gezeigt wird.

    Aber wie sieht denn die Alternative aus? Die Privatsender zeigen doch, dass sie noch mehr Scheiße als das Hauptprogramm von ARD und ZDF produzieren. Die Lichtblicke dort sind noch deutlich rarer gesät.

    Sicher, wenn man selbst entscheiden könnte, würde man es völlig anders aufziehen. Andererseits: Es gibt einfach zu viele Leute, die auf primitive Sendungen stehen und mit anspruchsvolleren oder experimentellen Dingen nichts anfangen können. Wenn deren Rundfunkbeitrag dazu beiträgt, dass Sendungen, die ich interessant finde, die sich aber von der Quote her nicht rechnen, trotzdem produziert werden, dann finanziere ich notfalls auch deren Rosamunde Pilcher, deren Traumschiff, deren Notruf Hafenkante - und wie der ganze andere Mist heißt - mit. Ich finde es zwar schade, dass für solchen Schwachsinn riesige Beträge rausgepustet werden und andere Formate um jeden Euro feilschen müssen oder - noch bedauerlicher - gar eingestellt werden, da sie sich nicht rechnen. Die Volksdummheit zu bekämpfen ist aber eine größere Aufgabe, die wohl mit keinem Geld der Welt zu stemmen ist.

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  7. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: das_mav 05.01.13 - 21:12

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also DAS Bild ist doch etwas polemisch, oder?
    >
    > Bin zwar auch ein ÖR-Kritiker - des aktuellen Systems, aber solche Aussagen
    > wie im Bild stimmen dann auch wieder nicht.
    >
    > Im ÖR gibt es nicht nur Nachrichten und Unterhaltung. Es gibt auch
    > Reportagen, Dokus, Magazine etc. die ich nicht als reine Unterhaltung abtun
    > kann, schon allein deswegen, weil man seinen Grips anstrengen muss. Was bei
    > reiner Unterhaltung nicht der Fall ist.
    >
    > Die ÖR haben Kritik verdient, aber bitte die Kirche im Dorf lassen.
    > Polemische oder sachlich falsche Kritik, schwächst nur die berechtigte
    > Kritik an den ÖR.

    Und Reportagen,Dokus und Magazine tun genau was?
    Richtiiiiiiig: Sie BERICHTEN etwas. Der einizige Unterschied zwischen Nachrichten,Dokus und Reportagen bzw. Magazinen liegt im einen in der Aufmachung und im anderen in der Tiefe :-)

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  8. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: TeK 05.01.13 - 21:49

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Worüber man sich aber beim ÖR aufregen DARF sind die ganzen Sendungen, die
    > den Privaten nachäffen: Brisant, Volle Kanne etc. DAS ist der springende
    > Punkt. Über gute Reportagen, Dokus etc. regt sich ja auch niemand auf.

    Nur weil du nicht die Zielgruppe bist, heisst es nicht, dass du zur Mehrheit gehörst. Ausserdem solltest du um die Uhrzeit was anderes tun, als sich diese Sendungen reinzutun. Okay, ich hoffe du bist nicht Rentner und nicht weibliche Hausfrau...

    > Worüber man sich auch aufregen darf, ist die enorme Geldverschwendung.
    > Nein, das ist jetzt keine Verschwörungstheorie. Du brauchst z.B. nur mal
    > die Logos auf den Mikrofonen zählen, die bei Interviews zum Einsatz kommen.
    > Das meiste davon ÖR, doppelt und mehrfach. Warum muss man bei einem
    > Ereignis mehrere Teams losschicken, die dann doch alle wieder dasselbe
    > Senden - aus unterschiedlichen Blickwinkeln?

    Ja, denn z.B. Ard ist nicht ZDF. Ein Arte ist z.B. auch kein ARD und auch kein ZDF. Die ARD besteht zudem aus den Landesrundfunkanstalten. Viele Studios eben und viele unterschiedliche Blickwinkel. Und bei den Privaten? Da bekomme ich z.B. heute Beiträge auf Pro7 in den News, die ich gestern schon bei SAT1 sah und zwei Tage zuvor auf tagesschau.de hatte. Ja, das ist gut und richtig, denn sonst wird Info TV ziemlich gruselig in D-Land.

    > Warum muss man einen Papst-Besuch, eine königliche Hochzeit etc. gleich auf
    > mehreren ÖR-Sendern ausstrahlen?

    Schon mal was davon gehört, das es Zielgruppen für sowas gibt? Königliche Hochzeit? Die Gruppe 40-80 und weiblich stellt fast 1/4 der Bevölkerung. Das wäre schon richtig dumm, wenn man für potenzielle 20.000.000 Menschen da nichts Anbieten würde. Und Katholiken haben wir in Deutschland wie viele? Mensch, die stellen fast 30% der Bevölkerung.

    Nur weil du dich dafür nicht interessierst, heisst es noch lange nicht, dass es keinen Interessiert. Ok, kannst jetzt argumentieren, dass du das dann auch nicht blechen willst, die oben genannten Bevölkerungsgruppen dafür vllt das nicht, was du gerne bei den ÖR magst. Wenn du gar schlicht nichts vom ÖR TV magst, dann haste halt pech.

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  9. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: azeu 05.01.13 - 22:14

    Es geht auch nicht darum, ob ich mich persönlich angesprochen fühle. Es geht mir darum, dass beim ÖR zu viel Geld verschwendet wird.

    Somit ist das Zielgruppen-Argument für mich obsolet.

    Gruss an die NS of America

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  10. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: JP 05.01.13 - 22:43

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Worüber man sich auch aufregen darf, ist die enorme Geldverschwendung.
    > Nein, das ist jetzt keine Verschwörungstheorie. Du brauchst z.B. nur mal
    > die Logos auf den Mikrofonen zählen, die bei Interviews zum Einsatz kommen.
    > Das meiste davon ÖR, doppelt und mehrfach. Warum muss man bei einem
    > Ereignis mehrere Teams losschicken, die dann doch alle wieder dasselbe
    > Senden - aus unterschiedlichen Blickwinkeln?

    "Unterschiedliche Blickwinkel" du sagst es selber, auch wenn du wohl nur die Kameraperspektive meinst. Aber es geht hier darum, dass jede Redaktion unabhängig arbeitet, mit ihren eigenen Quellen. Natürlich wäre es günstiger nur auf Agenturmeldungen und -material zurück zu greifen. Jedem denken Menschen sollte klar sein, dass das dann der Untergang der ÖR wäre, Journalismus wäre das auch nicht mehr.

    Und auf Sendungen wie Zapp (quasi Bildblog fürs Fernsehen) dürfte man bei Privaten glaube ich ziemlich lange warten. Zusätzlich findet man Satire auch bei den Privaten gar nicht, sondern nur Blödelcomedy, weil das Einschaltquoten bringt. Die ÖRs werden oft von vielen schlechter geredet als sie tatsächlich sind. Sicherlich wird auch bei den ÖRs Geld verschwendet, aber was oft als Verschwendung gezählt wird, liegt auch immer im Auge des Betrachters. Meine Oma würde wohl komplett ZDFneo oder EinsPlus als Verschwendung ansehen.

    das_mav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Reportagen,Dokus und Magazine tun genau was?
    > Richtiiiiiiig: Sie BERICHTEN etwas. Der einizige Unterschied zwischen
    > Nachrichten,Dokus und Reportagen bzw. Magazinen liegt im einen in der
    > Aufmachung und im anderen in der Tiefe :-)

    Naja Nachrichten und Dokus/Reportagen unterscheiden sich schon ziemlich. Aus einer Nachrichtenmeldung lässt sich nicht so einfach eine Doku machen. Nachrichten bedürfen zwar auch Recherche, aber im Vergleich zu Dokus bzw. Reportagen ist der Aufwand ziemlich gering. Wenn man bedenkt, dass einige Dokus mehrere Jahre Recherche erfordern, oft von freuen Redakteuren aus eigener Tasche bezahlt auf eigene hin Gefahr durchgeführt. Es muss dann schon auch jemanden geben, der solche Dokus auch kauft. Werde mal bei Pro7 mit einer 2teiligen 45min Doku über den Nahen Osten vorstellig. Das ist kein Format für Galileo.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.01.13 22:52 durch JP.

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  11. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: azeu 06.01.13 - 00:20

    Was ich mit den "unterschiedlichen Blickwinkeln" meint ist, dass mehrere Teams dasselbe Ereignis aufzeichnen, obwohl ein Team auch gereicht hätte.

    Wenn z.B. irgendwo etwas passiert. Warum müssen dann 5 Kameras dasselbe Aufnehmen? Könnte man sich beim ÖR nicht einfach absprechen, und nur ein Team hinschicken, welches die Aufzeichnungen macht und das Material dann untereinander teilen? Wäre doch irgendwo sinnvoller?

    Mir ging es wirklich nur darum, dass man nicht mehrere Leute denselben Job am selben Ort machen lässt. Diese Leute müssen ja auch alle bezahlt werden, obwohl sich dadurch kein Mehrwert ergibt. Wo ist der Mehrwert, wenn bei einem Interview mehrere ÖR-Mikrophone platziert werden, die eh dasselbe aufzeichnen? Zumindest DA könnten sich die ÖR-Team ein bisschen besser absprechen.

    Um unterschiedliche Perspektiven ging es mir gar nicht, da keine unterschiedlichen Perspektiven geboten werden. Auf allen ÖR Sendern bekommt man dieselbe Perspektive zu einem (politischen) Ereignis. Hab z.B. noch nie erlebt, dass ARD und ZDF mal unterschiedlicher Meinung gewesen wären, was das Weltgeschehen so betrifft.

    Gruss an die NS of America

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  12. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: Switchblade 06.01.13 - 04:17

    Das Bild disqualifiziert sich aufgrund der Rechtschreibfehler von selbst. Wenn man sowas macht, dann bitte richtig. >_<

    U.N. Special Department NERV - Allied with SEELE, SYNAPS and the JSSDF Armed Forces.

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  13. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: FrankKi 06.01.13 - 06:19

    bei mir laufen die öffentlich rechtlichen überhaupt nicht - ich schau nur pro7 - ob das programm nun besser ist, ist natürlich fraglich, aber für mein kleines bescheidenes hirn ist es amüsant, ich fühle mich stets gut unterhalten und fertig. will ich was wissen google ich das und lande letzlich bei wikipedia - nicht bei der ard oder beim zdf oder anderen ör.
    und die ard beispielsweise hat keinerlei sendung, die mich als nunmehr 30 jährigen ansprechen würde - und das hatte sie auch die letzen 16 jahre nicht - ich hab mich gerade mal auzusgsweise durch das wochenprogramm geschlagen - das bild sagt mehr als tausend worte (dabei ist das, verzeihung, behämmerte nachmittagsprogramm noch nicht einmal berücksichtigt).

    http://www.abload.de/img/zwischenablage02mgx9z.jpg

    ...ohne worte



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.13 06:24 durch FrankKi.

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  14. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: paradigmshift 06.01.13 - 08:43

    FrankKi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bei mir laufen die öffentlich rechtlichen überhaupt nicht - ich schau nur
    > pro7 - ob das programm nun besser ist, ist natürlich fraglich, aber für
    > mein kleines bescheidenes hirn ist es amüsant, ich fühle mich stets gut
    > unterhalten und fertig. will ich was wissen google ich das und lande
    > letzlich bei wikipedia - nicht bei der ard oder beim zdf oder anderen ör.
    > und die ard beispielsweise hat keinerlei sendung, die mich als nunmehr 30
    > jährigen ansprechen würde - und das hatte sie auch die letzen 16 jahre
    > nicht - ich hab mich gerade mal auzusgsweise durch das wochenprogramm
    > geschlagen - das bild sagt mehr als tausend worte (dabei ist das,
    > verzeihung, behämmerte nachmittagsprogramm noch nicht einmal
    > berücksichtigt).


    Perfektes Beispiel warum Politiker leichte Hand haben den Bürger so fertig zu machen, wenn sich keiner mehr für Politik und Weltgeschehen interessiert.

    Es soll auch Leute geben die stolz darauf sind noch nie ein Buch gelesen zu haben. Ich denke mal zu denen zählst du dich hoffentlich nicht.

    ARD, ARTE, Phoenix, Tele 5 und Kabel 1 sind mein Opium.

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  15. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: JP 06.01.13 - 17:27

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich mit den "unterschiedlichen Blickwinkeln" meint ist, dass mehrere
    > Teams dasselbe Ereignis aufzeichnen, obwohl ein Team auch gereicht hätte.
    >
    > Wenn z.B. irgendwo etwas passiert. Warum müssen dann 5 Kameras dasselbe
    > Aufnehmen? Könnte man sich beim ÖR nicht einfach absprechen, und nur ein
    > Team hinschicken, welches die Aufzeichnungen macht und das Material dann
    > untereinander teilen? Wäre doch irgendwo sinnvoller?
    >
    > Mir ging es wirklich nur darum, dass man nicht mehrere Leute denselben Job
    > am selben Ort machen lässt. Diese Leute müssen ja auch alle bezahlt werden,
    > obwohl sich dadurch kein Mehrwert ergibt. Wo ist der Mehrwert, wenn bei
    > einem Interview mehrere ÖR-Mikrophone platziert werden, die eh dasselbe
    > aufzeichnen? Zumindest DA könnten sich die ÖR-Team ein bisschen besser
    > absprechen.
    >
    > Um unterschiedliche Perspektiven ging es mir gar nicht, da keine
    > unterschiedlichen Perspektiven geboten werden. Auf allen ÖR Sendern bekommt
    > man dieselbe Perspektive zu einem (politischen) Ereignis. Hab z.B. noch nie
    > erlebt, dass ARD und ZDF mal unterschiedlicher Meinung gewesen wären, was
    > das Weltgeschehen so betrifft.

    Ich wusste schon was du meintest, aber ich habe auch begründet warum dieser Weg so gegangen wird, weil die Redaktionen unabhängig von einander sind. Natürlich könnten die ÖR auch eine gemeinsame Nachrichten-Agentur aufmachen, bei der sie sich dann bedienen. Nur dann bekommen alle Redaktionen das gleiche Material.

    Und du sprichst sicherlich Pressekonferenzen an, wenn du von den vielen Mikrophonen sprichst. Da ein Mikrophon hinzustellen ist nun nicht wirklich ein Kostenfaktor. Und was du vergisst, dass oft auf Pressekonferenzen Fragen gestellt werden. Natürlich würde auch ein Redakteur reichen der die Fragen stellt, aber wie wahrscheinlich ist es, dass der Redakteur alle Fragen stellt, die alle Redaktionen zusammen gestellt hätten. Da die Redaktionen unabhängig sein sollen (alles andere wäre Schwachsinn) brauchen sie auch eigene Redakteure, und dann ist es auch sinnvoll das die Redakteure mal zur Pressekonferenz gehen um ihre eigenen Fragen zu stellen.

    Letztendlich habe ich das schon vorher geschrieben. Aber scheinbar wollen einige nicht, dass ihr Horizont weiter als bis zum Tellerrand reicht.

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  16. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: azeu 06.01.13 - 19:00

    Ich sprach aber nicht von unterschiedlichen Redaktionen - warum eigentlich mehrere? - sondern von mehreren Teams die exakt dasselbe Ereignis, exakt dieselbe Konferenz etc. abfilmen. Könnte man sich da nicht etwas absprechen?

    Ausserdem dachte ich, dass die ÖR-Redaktionen zusammenarbeiten und nicht miteinander konkurrieren (müssen). D.h. es wäre kein Thema sich vorher abzusprechen, wen man wohin schickt und sich dann das Material dann teilt. Anstatt dass alle hinspringen. So wie im Sportunterricht, wo entweder alle zum Ball springen oder keiner :)

    Gruss an die NS of America

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  17. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: bmaehr 06.01.13 - 21:35

    paradigmshift schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Perfektes Beispiel warum Politiker leichte Hand haben den Bürger so fertig
    > zu machen, wenn sich keiner mehr für Politik und Weltgeschehen
    > interessiert.

    Das perfekte Beispiel für die Verblödung sind die Tagesschau-Seher, die Werbeveranstaltungen der Parteien anschauen und dann glaube irgendwas von Politik zu verstehen oder über das Weltgeschehen zu wissen ("156 Tote bei einem Flugzeugabsturz, aber es sind keine Deutschen dabei")

    > ARD, ARTE, Phoenix, Tele 5 und Kabel 1 sind mein Opium.

    Du solltest dir deinen Drogen doch bitte selbst finanzieren.

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  18. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: bmaehr 06.01.13 - 21:39

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf allen ÖR Sendern bekommt
    > man dieselbe Perspektive zu einem (politischen) Ereignis.

    Was bitte soll ein politisches Ereignis sein?

    > Hab z.B. noch nie
    > erlebt, dass ARD und ZDF mal unterschiedlicher Meinung gewesen wären, was
    > das Weltgeschehen so betrifft.

    Was haben bitte Meinungen der ÖR in den Nachrichten zu suchen?

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  19. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: bmaehr 06.01.13 - 21:41

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also DAS Bild ist doch etwas polemisch, oder?

    Das Bild ist völlig korrekt.

    > Im ÖR gibt es nicht nur Nachrichten und Unterhaltung. Es gibt auch
    > Reportagen, Dokus, Magazine etc. die ich nicht als reine Unterhaltung abtun
    > kann, schon allein deswegen, weil man seinen Grips anstrengen muss. Was bei
    > reiner Unterhaltung nicht der Fall ist.

    Es gibt auch noch viel mehr auf dieser Welt. Und nur weil es es gibt muss der ÖR das senden?

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  20. Re: Die ÖR-Sender leisten zu wenig für das Geld

    Autor: azeu 06.01.13 - 21:44

    Das Bild ist eben nicht völlig korrekt, weil es Dinge die im ÖR auch gesendet werden eben nicht berücksichtigt.

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