Eigentlich ein Fall für den Verbaucherschutz! Wenn ich nicht widerspreche, dann "darf" ich mehr zahlen..... (und einen Trafficlimit gab es bei meinem Tarif ohnehin nicht, die 50GB sind schlicht falsch).
Die einzig saubere Lösung wäre Mehrwert ohne zusätzliche Kosten, oder nur gegen AKTIVE Zustimmung.
Danke. Bitte.
--------------------------------------------------------------------
Vertragsbrief zu Ihrem Tarif 1&1 Home 5.0
--------------------------------------------------------------------
Ihre Kundennummer: xxxx
Guten Tag Herr xxxxx,
das Internet ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken -
Anzahl der Nutzer und weltweiter Datenverkehr nehmen stetig zu.
Gleichzeitig steigen auch die Anforderungen an moderne Websites.
Deswegen überprüft 1&1 ständig die Leistungsfähigkeit seiner
Webhosting-Pakete und erweitert diese von Zeit zu Zeit.
In wenigen Wochen ist es wieder soweit - ab Oktober verfügt Ihr
Tarif 1&1 Home 5.0 über folgende Erweiterungen:
- 3.000 MB Webspace (statt bisher 1.000 MB):
Das heißt für Sie mehr Platz für kreative Ideen und einen noch
stärkeren Internetauftritt.
- Unlimitiertes monatliches Transfervolumen (statt bisher 50.000 MB/Monat):
Sie müssen nie mehr an zusätzliche Traffic-Kosten denken.
- 2 MySQL-Datenbanken (statt 1):
Trennen Sie Ihre Applikationen und erreichen Sie so noch mehr Sicherheit.
Im Zuge der Paketaufwertung ändert sich der Preis für alle Verträge
Ihres Tarifes "1&1 Home 5.0" auf je 7,99 EUR/Monat.
Die Preisänderung tritt jeweils mit der nächsten regulären Abrechnung
in Kraft - frühestens jedoch ab dem 01.10.2009.
Sie können dieser Vertragsänderung und der damit einhergehenden Zusatzleistung
innerhalb einer Frist von 4 Wochen schriftlich widersprechen.
Ihren Widerspruch senden Sie in diesem Fall bitte
unter Angabe Ihrer Kunden- und Vertragsnummer bis zum 25.09.2009
direkt an unsere kostenlose Fax-Nr.: 0800 8505544.
Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit Ihres Widerspruchs ist
der fristgemäße Zugang bei 1&1. Sollten Sie nicht oder nicht
fristgemäß widersprechen, treten die neuen Vertragsbedingungen zum 01.10.2009 in Kraft.
Bitte beachten Sie unsere AGB unter: http://www.1und1.info/xml/order/InfoTc
Mit freundlichen Grüßen
Ihr WebHosting-Team
1&1 Internet AG
ich hab den gleichen Brief zum gleichen Paket bekommen
hab einfach Widerspruch eingelegt und jetzt läuft der Vertrag so weiter wie vorher
ging ohne Probleme
aber das man selber aktiv werden muss ist natürlich schon ne sauerei
Ein solches Vorgehen finde ich eine Frechheit.
Habe jetzt auch einen Widerspruch faxen müssen. Allerdings habe ich mit Zeit besseres vor. 1und1 hat sehr viele Sympathiepunkte verspielt.
Es sind da auch andere Gegebenheiten, die mich bereits zum Entschluss geführt haben, mich bei der Konkurrenz vorsorglich umzusehen. Sollten weitere Aktionen dieser Art vorkommen werde ich kündigen.
Was spricht denn aus eurer Sicht gegen diese Änderung? Hat sich etwa der Preis zum negativen geändert? Ansonsten sehe ich da keinen Kritikpunkt...
Ja klar! Meinst du man beschwert sich, wenn man Leistung geschenkt bekommt? Sonst hätte ich mir den Post doch sparen können. Ohne Widerspruch dürfte ich sonst 10 Euro mehr im Monat zahlen. Das Geld spende ich lieber dem roten Kreuz, als so rum.
Ja, der Preis wird entsprechend erhöht. Und das ist der Grund wieso ich jetzt auch meine private Homepage nicht mehr länger bei 1&1 belassen werde. Mir hatte der beschränkte Account völlig ausgereicht.
Bin mal gespannt, ob es hier beim Widerspruch/Kündigung genauso viele Probleme gibt, wie bei meinem Telefon- und Internetanschluss ...
Gaststar schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
Ja klar! Meinst du man beschwert sich, wenn man Leistung geschenkt bekommt? Sonst hätte ich mir den Post doch sparen können. Ohne Widerspruch dürfte ich sonst 10 Euro mehr im Monat zahlen.
________________________________
Im Schreiben heißt es doch:
"Im Zuge der Paketaufwertung ändert sich der Preis für alle Verträge Ihres Tarifes "1&1 Home 5.0" auf je 7,99 EUR/Monat."
Gab es vorher 2,01 Euro raus?
Da mir die kostenpflichtige FaxNr. auch nicht geschmeckt hat, habe ich einfach per E-Mail auf den Vertragsbrief geantwortet und "dieser Vertragsänderung und der einhergehenden Zusatzleistung" widersprochen. Kurz darauf kam eine Empfangsbestätigung und zwei Stunden später die Antwort, das meine Verträge nicht umgestellt werden.
das is gängige masche bei 1und1. vertragsanpassung. meine eine domain hat am anfang 0,49 DM gekostet. nun sind wir bei über drei euro im monat. die machem halt so ihr geld ...
Rufe zu einen Boykott 1&1 an und ganz einfach kündigen, für solche Frechheit.
NIE WIDER 1&1
Heute ist folgendes Schreiben von mir in die Post an 1&1 sowie per e-mail an diverse Medienvertreter, die Bundesnetzagentur, den Verbraucherschutzverband und die Wettbewerbszentrale gegangen. Zudem habe ich alle laufenden Verträge bei 1&1 gekündigt.
An die Firma 1&1!
NEIN, ich bin an Ihrer „Paketaufwertung“ nicht interessiert und widerspreche hiermit ausdrücklich der rechtswidrig von alleine in Kraft tretenden Vertragsänderung.
Ich benötige keine 3000 MB Webspace, und auch für die restlichen Paketbestandteile habe ich keine Verwendung.
Wenn es so wäre, dass ich diese bräuchte, hätte ich längst in den nächst höheren Tarif wechseln können.
Ihre „Paketaufwertung“ ist nichts anderes als der Versuch, Ihren Kunden eine weitere Leistung zu verkaufen, ob diese sie nun benötigen oder nicht. Mit der Umstufung geht eine Preiserhöhung einher; damit kann von einer Aufwertung keine Rede sein, da diese Mehrleistung bezahlt werden muss.
Die Zustellung dieser Vertragsänderung erfolgte per e-mail und ist daher schon aus diesem Grund schwebend unwirksam, da Sie im Zweifelsfall den Zugang und die Kenntnisnahme dieser Mail beweisen müssten.
Zudem verstoßen Sie mit Ihrer Forderung, der Vertragsänderung bei Nichtgefallen widersprechen zu müssen, gegen das UWG und BGB, da bei Verträgen mit Verbrauchern ein Schweigen keinesfalls als Zustimmung gewertet werden darf.
Im Gegenteil muss der Kunde der Vertragsänderung schriftlich zustimmen, ansonsten gilt die Änderung als nicht angenommen.
Hierzu hat bereits das Landgericht Frankfurt am Main in einem Urteil vom 15. Dezember 2005 (Az 2-03 O 352/05) entschieden. Da hilft Ihnen auch nicht der Hinweis auf Ihre eigenwilligen AGB.
Zumal Ihre Forderung gerade in Verbindung mit der unsicheren Zustellung per e-mail als äußerst zweifelhaft anzusehen ist.
Des weiteren ist es unzumutbar und nur der Absicht dienend, den Widerspruch zu erschweren, auf einen Widerspruch per Fax zu bestehen. Eine weitere Widerspruchsmöglichkeit wird in Ihrer e-mail nicht genannt.
Dieses Prinzip ist leider hinlänglich von Ihnen bekannt; auch bei der Kündigung von Verträgen bestehen Sie auf das Ausdrucken eines Formulars, das Ihnen per Fax zugestellt werden muss.
Zudem kommt als weiteres Erschwernis hinzu, zur Freischaltung dieses Formulars eine Service-Nummer anrufen zu müssen, um „die Kündigung zu authentifizieren“, „aus Sicherheitsgründen“, wie auf der Seite beteuert wird.
Ich habe einmal da angerufen; es wurde keinerlei Versuch gemacht, mich als Vertragsinhaber zu identifizieren.
Die Möglichkeit der Online-Kündigung über „vertrag.1und1.de“ wurde zudem auf der regulären Internetpräsenz lange Zeit nirgends erwähnt - ich kannte die Möglichkeit nur aus einschlägigen Foren.
Meiner Meinung nach ist dieses Prozedere nichts weiter als ein Einschüchterungsversuch, um Kunden von einer möglichen Kündigung abzuhalten oder sie telefonisch von ihrem Vorhaben abzubringen.
Ferner ist es nicht nachvollziehbar, warum ich mit wenigen Klicks einen 24-monatigen Vertrag bei Ihnen abschließen kann, zur Kündigung desselben aber oben genanntes Ritual durcharbeiten muss. Hier wäre es nur logisch, auch diese Möglichkeit online anzubieten und auf der Internetpräsenz auch darauf hinzuweisen.
Wenn ich zum Abschluss des Vertrages kein Papier mehr unterschreiben muss, wozu soll ich das dann bei einer Kündigung???
Ich verfolge das Geschehen um die Firma 1&1 in letzter Zeit sehr aufmerksam, sowohl meine eigenen Verträge bei Ihnen betreffend, wie auch im Bekanntenkreis. Zum Teil erlebe ich Abenteuerliches. Ich erwähne nur den „Umzugsservice“ eines DSL-Anschlusses oder die Internet-Telefonie.
Oder diese 008005005006-Nummer, die mich mehrfach täglich anwählt und hinter der sich Ihr Call-Center verbirgt.
Und dass man als Bestandskunde im Gegensatz zu Neukunden oft schlechter gestellt ist. Von Preissenkungen und Angeboten kann man als Ihr Kunde nicht mehr profitieren, und auch technische Neuerungen bleiben einem erst einmal verwehrt.
Über die Unzumutbarkeit einer kostenpflichtigen „Service“-Hotline, die einem bei 3 Anrufen 3 verschiedene unbefriedigende Auskünfte erteilt und Versprechungen macht, die nicht eingehalten werden, mal ganz abgesehen.
Die Geschäftsgebaren Ihrer Firma haben mich bereits meinen DSL-Zugang bei Ihnen kündigen lassen, und ich überlege ernsthaft, nun auch meinen Webspace und meine Domains umzuziehen.
Ihren Vertragsbrief betreffend, habe ich Kopien dieses Schreibens an diverse Vertreter der Medien, die Verbraucherzentrale, die Wettbewerbszentrale und an die Bundesnetzagentur gesandt.
Bitte bestätigen sie mir den Eingang dieses Schreibens binnen 14 Tagen auf dem Postweg.
Von einer Kommunikation per e-mail und insbesondere von einer telefonischen „Beratung“ bitte ich höflichst abzusehen.
habe drei vier sätze deines briefes benutzt um 1und1 per e-mail einen widerspruch zu senden.
desweiteren nahm ich dein anregung auf weiterleitung an die verbraucherschutzzentrale (info@vzbv.de) und wettbewerbszentrale (mail@wettbewerbszentrale.de) auf, sie erhielten eine kopie des widerspruchs.
auf geht's - gegenwind aufbauen
thx
Sehr gerne!
Habe mittlerweile Antwort von der Wettbewerbszentrale, da wird was laufen.
http://www.wettbewerbszentrale.de/de/beschwerdestelle/hinweise
Solltest du in nächster Zeit von Anrufen der Nummer (0)08005005006 heimgesucht werden, empfehle ich dir diese Lektüre:
http://whocallsme.com/Phone-Number.aspx/008005005006/2
http://whocallsme.com/Phone-Number.aspx/08005005006/2
Gegenwind aufbauen!
Yep!
:-)
Danke für den Gegenwind.
Habe die gleichen Fakten und den Telefonterror ebenso erlebt. Es sind pure Frechheiten und Dreistigkeiten.
Die müssen wohl denken, 1&1 kann sich alles erlauben, weil sie direkt neben der Bundesstaatsanwaltschaft in Karlsruhe sitzen.
Vermutlich ist die DSL-Verbindung wegen des ständigen Mitschnittes so unzuverlässig. Außer meines Homebankings habe ich nichts zu verbergen.
Heise-Meldung vom 14.10.2010
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gericht-haelt-Teile-der-1-1-Webhosting-AGB-fuer-rechtswidrig-1107185.html
"So hält es das OLG Koblenz für eine unangemessene Benachteiligung der Kunden, dass sich 1&1 per AGB berechtigt, die Zustimmung zu AGB-Änderungen als erteilt zu sehen, wenn der Kunde nicht binnen vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht."
Treffer, versenkt! :-)
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.