Also mit Linux wäre das garantiert nicht passiert, genau aus diesem Grunde meide ich jegliche kommerzielle Software da diese meist nur im Interesse des Herstellers funktioniert und sich nicht kontrollieren lässt.
Bei FOSS (Free and Open Source Software) habe ich als nutzer die volle kontrolle über alles was auf meinem PC so abgeht und nicht irgendwelche Softwarekonzerne die nur mein Geld wollen.
Ich baue meine Autos auch immer selbst weil die Hersteller ja nur Kohle machen wollen und die Kuh steht im Garten.
Wieso musst Du Linux selber bauen? Bei Windows musst ja erstmal fünf Millionen Treiber und Programme installieren und die ganzen übernervigen „Sicherheits“-Features ausschalten
Und unter Linux quält man sich erstmal stundelang rum bis z.b. mal ein W-Lan stick funktioniert.
Out of the Box ist Linux super aber sobald mal ein Gerät nicht nativ geht hat man die A-Karte und darf erstmal stundelang basteln.
die x das Vergleiche ziehen nicht da ein Auto ein realer Gegenstand ist ein Betriebssystem bzw. Software virtuell sind.
Man sollte halt das Teil mit angestecktem Netzwerk-KABEL installieren, damit ggf. WLAN-Treiber nachgeladen werden können. Dann klappt das wie am Schnürchen :)
Wenn du Arch benutzt, ist klar, dass das eine Frickel-Orgie wird :D
Anarcho_Kommunist schrieb:
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> Also mit Linux wäre das garantiert nicht passiert, genau aus diesem Grunde
> meide ich jegliche kommerzielle Software da diese meist nur im Interesse
> des Herstellers funktioniert und sich nicht kontrollieren lässt.
>
> Bei FOSS (Free and Open Source Software) habe ich als nutzer die volle
> kontrolle über alles was auf meinem PC so abgeht und nicht irgendwelche
> Softwarekonzerne die nur mein Geld wollen.
Dem stimme ich zu 100% zu! Es gibt nichts Besseres als Open Source. Eine Software, die nur das tut, wofür man sie installiert.
Erstaunlich, wie gut Software werden kann, wenn man sie nicht mit kommerziellen Absichten herstellt.
das geht mit jedem OS und fängt schon im Hirn an, was man sich und seinen Daten antun will.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.05.11 16:30 durch firehorse.
Pierre Dole schrieb:
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> Dem stimme ich zu 100% zu! Es gibt nichts Besseres als Open Source. Eine
> Software, die nur das tut, wofür man sie installiert.
Sieht man bei Android ja sehr gut. :D
BajK schrieb:
> Wenn du Arch benutzt, ist klar, dass das eine Frickel-Orgie wird :D
He, Arch ist toll :P Dank dem AUR ist es evtl sogar extrem einfach, nötige Pakete nachzuinstallieren.
Anarcho_Kommunist schrieb:
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> Bei FOSS (Free and Open Source Software) habe ich als nutzer die volle
> kontrolle über alles was auf meinem PC so abgeht
Ach hast du das? Und wenn ich ne OpenSource-Software mache, die nebenbei nach Hause telefoniert oder ungefragt Software im Hintergrund installiert?
Dann gibt es ne Woche später einen Fork ohne deine Spezialfunktionen. Vorausgesetzt deine Software hat einen entsprechenden nutzen.
PFX schrieb:
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> Und unter Linux quält man sich erstmal stundelang rum bis z.b. mal ein
> W-Lan stick funktioniert.
> Out of the Box ist Linux super aber sobald mal ein Gerät nicht nativ geht
> hat man die A-Karte und darf erstmal stundelang basteln.
Ja, die Hardwarehersteller unterstützen Linux leider nicht immer, obwohl Linux selbst sich keiner Hardware verweigert.
BajK schrieb:
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> Wieso musst Du Linux selber bauen? Bei Windows musst ja erstmal fünf
> Millionen Treiber und Programme installieren und die ganzen übernervigen
>Sicherheits-Features ausschalten
Also wenn ich windows neuinstalliere brauch ich nur 2 Treiber: Den für die Graka und den für mein USB Headset, wobei bei 2.1 Stereolautsprechern das nichtmal nötig ist.
benji83 schrieb:
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> Dann gibt es ne Woche später einen Fork ohne deine Spezialfunktionen.
> Vorausgesetzt deine Software hat einen entsprechenden nutzen.
Das setzt aber vorraus, dass sich jemand hinsetzt und meinen ganzen (natürlich undokumentierten und chaotisch geschriebenen, aber einwandfrei funktionierenden) Code durchliest und alles bis ins letzte Detail überprüft. ;)
Das ist das Problem an OpenSource, viele der Vorteile existieren nur in der Theorie und sind in der Realität praktisch nicht existent, ausser bei einigen wenigen großen Projekten vielleicht, auch wenn einige Fanboys das nicht glauben wollen. ^^
syntax error schrieb:
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> benji83 schrieb:
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> > Dann gibt es ne Woche später einen Fork ohne deine Spezialfunktionen.
> > Vorausgesetzt deine Software hat einen entsprechenden nutzen.
>
> Das setzt aber vorraus, dass sich jemand hinsetzt und meinen ganzen
> (natürlich undokumentierten und chaotisch geschriebenen, aber einwandfrei
> funktionierenden) Code durchliest und alles bis ins letzte Detail
> überprüft. ;)
>
Jo... Du hast das World Wide Web auch erfunden ;)
Setze Dich doch erstmal mit Entwicklung und Programmierung auseinander. Es gibt Tools die Code automatisch nach bestimmten Befehlen überprüfen. Bei den heutigen Rechnern, mit 2 oder mehr Cores, dauert so etwas ein paar Minuten. Es sei denn du willst für no money 3 - 5 Jahre an so einem umfangreichen Code arbeiten, was dann aber zum Horror-Tripp für dich werden dürfte, da sich all die anderen viel schneller entwickeln und weiterentwickeln als du oder irgendwer überhaupt im Alleingang schalten kann oder könnte.
>
> Das ist das Problem an OpenSource, viele der Vorteile existieren nur in der
> Theorie und sind in der Realität praktisch nicht existent, ausser bei
> einigen wenigen großen Projekten vielleicht, auch wenn einige Fanboys das
> nicht glauben wollen. ^^
>
Woher diese Weisheit? Keiner sagt dass es unter Open Source oder Unix-Systemen keine Fehler gibt. Fakt ist aber dass der Code immer offen liegen muss, wenn man auf eine der jeweiligen Lizenzen zurückgreifen möchte. Dein OS also auch nur dann es solches durchkommt. Du würdest also mit deinen Ansichten und Vorstellungen oder deiner Entwicklung, wie oben beschrieben, allein gegen den Rest der Welt kämpfen. Das Ende konnte dann so ausschauen wie beim Osama BinLaden. Nur dass Du dann dir selbst, in einer einsamen Bude, die Kugel geben müsstest ;)
Jedes System ist anfällig. Darüber muss man nicht streiten. Trotzdem stellt die Masse und die Offenlegung des Code einen wichtigen Schutz da, weil es immer und bei all die Millionen Usern welche geben wird die dem begegnen. Als Erstes, so bald es herauskäme (was schnell kommen wird), würde aber wohl deine DL-Page lahm gelegt werden. Da würden Deine Probleme schon anfangen ;D
firehorse schrieb:
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> Woher diese Weisheit? Keiner sagt dass es unter Open Source oder
> Unix-Systemen keine Fehler gibt.
Ach bei manchen hier könnte man denken dass das so wäre, nur weil der Code offen liegt. Sobald der Code nicht einsehbar ist, sind die Programme für die dann automatisch voller Fehler, Hintertürchen und nach Hause telefonieren.
> Ach bei manchen hier könnte man denken dass das so wäre, nur weil der Code offen liegt.
subjektiv, die Geschworenen werden gebeten das zu ignorieren...
> automatisch voller Fehler, Hintertürchen und nach Hause telefonieren.
Fehler != Hintertürchen/nach-Hause-telefonieren
Fehler im offenen Code können auch schwer zu finden sein, vor allem wenn sie keine direkten Störverhalten verursachen sondern indirekte.
Hintertürchen jedoch, lassen sich im offenen Quellcode doch wohl schon etwas schneller finden als im geschlossenen Bytecode. Oder bist Du da anderer Meinung? PS: Mit "finden" meine ich natürlich nicht "lesen" im Sinne von Zeile für Zeile sondern aktives Suchen durch Spezialsoftware. Nur dass wir uns richtig verstehen.
PFX schrieb:
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> ...
> Out of the Box ist Linux super aber sobald mal ein Gerät nicht nativ geht
> hat man die A-Karte und darf erstmal stundelang basteln.
So what? Das Spielchen kann man auch mit Windows 7 spielen.
Hatte unlängst den Fall, daß Win 7 die Netzwerkkarte eines Schlepptops nicht erkannte und weder Laptop- noch Kartenhersteller einen unter Win 7 funktionierenden Treiber anbieten ...
Das Ende vom Lied war dann, daß Mensch dem der Rechner gehört sich via MSDNAA ein XP besorgt hat um wieder arbeiten zu können.
PFX schrieb:
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> Und unter Linux quält man sich erstmal stundelang rum bis z.b. mal ein
> W-Lan stick funktioniert.
> Out of the Box ist Linux super aber sobald mal ein Gerät nicht nativ geht
> hat man die A-Karte und darf erstmal stundelang basteln.
Das ist einerseits richtig und andererseits wieder nicht.
Richtig ist, dass unter Linux eventuell bestimmte Hardware schwierig in Gang zu bringen ist, vor allem neuere. Die Hersteller unterstützen halt oft nur Windows und vielleicht noch MacOS, das war´s.
ABER:
- oft kann man das Problem durch simples Googeln beheben
- oft hilft ein Kernelupdate oder schlicht ein Vierteljahr zuwarten, bis der Treiber für ganz neue Hardware in neue Distris dann eingebacken ist
- und WENN die Hardware dann mal läuft und alles eingerichtet ist, läuft das GNU/Linux-System idR bis zum St.-Nimmerleins-Tag oder bis halt die Hardware kaputtgeht. Wer sein System nicht mutwillig kaputtfrickelt, kann sich auf extreme Zuverlässigkeit verlassen.
Windows ist tendenziell einfacher in Gang zu bringen, nicht weil es so toll in der Hardwareerkennung wäre, sondern weil viele Hersteller es halt aus kommerziellem Interesse unterstützen.
Aber ein Windows-System langfristig sauber am laufen zu halten - das ist ne Kunst für sich. Davon lebt ja eine Multimilliarden-Support-Industrie.
....my .02....
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