Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Youtube-Gema-Streit: "Wir verdienen…

Das Problem pro View vs. Anteil

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das Problem pro View vs. Anteil

    Autor: debattierer 04.02.13 - 20:09

    Youtube grämt sich gegen pro View weil sie auch dann Geld zahlen müssten, wenn sie keine Werbung schalten (können). Eigentlich ist das Gerecht, da die Musik der Künstler egal ob mit oder ohne Werbung konsumiert wird. Das Problem wären dann kleine unbekannte Künstler, bei denen niemand Werbung schalten will aber doch ein Paar Tausend klicks kriegen. Youtube müsste zahlen, obwohl es keine Einnahmen gibt.

    Die Lösung wäre wenn Musiker "Hostingkosten" zahlen müssten die dann mit dem eingenommenen Geld verrechnet werden. Also würden bekannte Geld verdienen, weniger bekannte einfach weniger oder gar keins.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Das Problem pro View vs. Anteil

    Autor: Hawkster 04.02.13 - 20:55

    debattierer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Youtube grämt sich gegen pro View weil sie auch dann Geld zahlen müssten,
    > wenn sie keine Werbung schalten (können). Eigentlich ist das Gerecht, da
    > die Musik der Künstler egal ob mit oder ohne Werbung konsumiert wird. Das
    > Problem wären dann kleine unbekannte Künstler, bei denen niemand Werbung
    > schalten will aber doch ein Paar Tausend klicks kriegen. Youtube müsste
    > zahlen, obwohl es keine Einnahmen gibt.
    >
    > Die Lösung wäre wenn Musiker "Hostingkosten" zahlen müssten die dann mit
    > dem eingenommenen Geld verrechnet werden. Also würden bekannte Geld
    > verdienen, weniger bekannte einfach weniger oder gar keins.

    Für mich stellt sich das anders dar:
    Eine "Pro-Klick-Vergütung" macht für YT keinen Sinn weil das auch bedeuten würde das jeder Klick auf ein selbsterstelltes Video in dem im Hintergrund auch nur ein Schnipsel Musik zu hören ist bezahlt werden müsste. Also auch bei lustigen Katzenvideos oder was auch immer....und da ist eben nicht einmal Werbung drin.
    Und ich denke das die Mehrzahl der Videos eben nicht kommerziellen Charakter hat und womit soll YT das bezahlen? Man ist bemüht und sogar bereit Gelder von Google einzusetzen (die Youtube LLC ist noch immer "nur "eine eigenständige Tochter von Google Inc., auch wenn die Google Inc. Vertretungsberechtigt ist)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Das Problem pro View vs. Anteil

    Autor: redmord 04.02.13 - 21:53

    Kleine Künstler verdienen eh nichts über die GEMA.

    http://bevision.de/GEMA.html

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Das Problem pro View vs. Anteil

    Autor: Anonymer Nutzer 04.02.13 - 22:37

    wird denn bei den Clicks, was die Gema bezahlt haben will, unterschieden, ob es sich um ein Musikvideo handelt bzw. ein Teil davon Musik enthält - kommt die Gema-Vermutung wieder generell, wenn es sich um Musikvideos oder Hintergrundmusik in Videos handelt, zum Tragen?

    Oder will die Gema einen Pauschalpreis pro Click/Video insgesamt?

    Ich lese das nie genau raus, und ich kann mir bei der Gema gut vorstellen, dass die pro Click wollen, egal ob von Tante Jutta, wenn sie nicht singt/besungen wird oder Musikvideo.

    ?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Das Problem pro View vs. Anteil

    Autor: Hawkster 04.02.13 - 22:53

    Benutzername123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wird denn bei den Clicks, was die Gema bezahlt haben will, unterschieden,
    > ob es sich um ein Musikvideo handelt bzw. ein Teil davon Musik enthält -
    > kommt die Gema-Vermutung wieder generell, wenn es sich um Musikvideos oder
    > Hintergrundmusik in Videos handelt, zum Tragen?

    Sobald etwas zu hören ist, unabhängig von Qualität und Dauer, steht der GEMA Geld zu.
    Also eigentlich den Urhebern, aber die lassen ihe Rechte durch die GEMA verwerten.

    > Oder will die Gema einen Pauschalpreis pro Click/Video insgesamt?

    Das letzte was man lesen konnte, war die Forderung der GEMA betrage 0,375 Eurocent pro Klick auf einen "Beitrag" der GEMA-verwertetes Material enthält.
    > Ich lese das nie genau raus, und ich kann mir bei der Gema gut vorstellen,
    > dass die pro Click wollen, egal ob von Tante Jutta, wenn sie nicht
    > singt/besungen wird oder Musikvideo.

    Es ist wohl tatsächlich so das es der GEMA egal sein kann wer Komposition oder Text verwendet, Oma singt "Highway to "Hell" im Video oder Opa spielt "Yellow Submarine" auf der Maultrommel im Hochzeitsvideo... völlig egal, GEMA will Geld weil Oma und Opa geschütztes Material verwenden.
    Und nicht verwechseln: Es geht nur um die Rechte der Texter/Kompoisten/Verleger, für die Interpreten zB ist jemand anderes zuständig (GVL)

    > ?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Das Problem pro View vs. Anteil

    Autor: Nekornata 04.02.13 - 23:06

    Das Problem ist noch mehr:
    - Der Uploader kann einstellen, das keine Werbung angezeigt werden soll ;). Diese Einstellung müsste man dann ja extra nur für DE ignorieren....

    Ein faires Modell wäre:
    - Die GEMA muss sich an den kosten pro view beteiligen
    - Die GEMA bekommt einen Prozentualen Anteil an den Tatsächlichen Einnahmen pro view
    - Da das ganze auf Dauer ein paar extra Server benötigt: Die GEMA darf eine feste Bearbeitungsgebühr bezahlen.

    Dann hätte die GEMA einen fairen Anteil (sollte dann überhaupt noch was übrig bleiben *G*)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Das Problem pro View vs. Anteil

    Autor: hackCrack 04.02.13 - 23:22

    debattierer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]Eigentlich ist das Gerecht, da
    > die Musik der Künstler egal ob mit oder ohne Werbung konsumiert wird.[...]
    >
    > Die Lösung wäre wenn Musiker "Hostingkosten" zahlen müssten die dann mit
    > dem eingenommenen Geld verrechnet werden. Also würden bekannte Geld
    > verdienen, weniger bekannte einfach weniger oder gar keins.

    Ja, das bringt garnix... Selbst wenn die gema für die kleinen künstler geld erhalten würde, es kommt nichts bei den kleinen an, kleckerbeträge im cent bereich.
    Die reichen schmarotzer-labels und "produzenten" (wenn man david guetta oder bohlen so nennen darf) wollen noch paar millionen mehr haben, bugatti und maybach haben wieder die preise erhöht.

    Wenn youtube was anfängt mit der gema hat wieder das lobby-dasein gesiegt. Immer mehr unkreative bekommen mehr geld, die kreativen kleinen bleiben (wie immer natürlich) auf der strecke und die gema bekommt wieder mehr macht und kann noch besser neue tariferhöhungen durchsetzen.
    Tolle sache die gema....

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Das Problem pro View vs. Anteil

    Autor: debattierer 04.02.13 - 23:30

    Genau. Da die Struktur von Youtube nicht immer Werbung erzwingt muss sich Gema an den Kosten beteiligen ODER keine Abgaben fordern ODER Youtube erzwing Werbung.

    Nekornata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist noch mehr:
    > - Der Uploader kann einstellen, das keine Werbung angezeigt werden soll ;).
    > Diese Einstellung müsste man dann ja extra nur für DE ignorieren....
    >
    > Ein faires Modell wäre:
    > - Die GEMA muss sich an den kosten pro view beteiligen
    > - Die GEMA bekommt einen Prozentualen Anteil an den Tatsächlichen Einnahmen
    > pro view
    > - Da das ganze auf Dauer ein paar extra Server benötigt: Die GEMA darf eine
    > feste Bearbeitungsgebühr bezahlen.
    >
    > Dann hätte die GEMA einen fairen Anteil (sollte dann überhaupt noch was
    > übrig bleiben *G*)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Das Problem pro View vs. Anteil

    Autor: tingelchen 05.02.13 - 12:31

    Angenommen ein Video hat 100 Millionen Views, aber 0 Klicks auf die Werbung. Folglich hat das Video YT einen haufen Geld gekostet (vor allem Traffic), aber 0 Einnahmen produziert.

    Für YT ein schlechtes Geschäft. Für den Künstler aber ein gutes. Sein Bekanntheitsgrad wächst. YT nimmt solche Videos mit, damit die Plattform selbst attraktiv bleibt (mehr Besucher). Das Video fällt so so zu sagen unter die eigenen Werbekosten.

    Gegenseitig haben also beide etwas davon. Wobei nur YT das Geschäftsrisiko und die Kosten trägt. Der Künstler hat nur 5min Zeit fürs hochladen investieren müssen und trägt sonst genau 0 Risiko.

    Daher sehe ich keinen Grund einen per View Tarif hier an zu wenden. Einen prozentualen Anteil an den Einnahmen ist eine faire Sache für beide Seiten. In den USA wurden bereits mehrere 100 Millionen Dollar an die Musik Industrie ausgeschüttet. Dafür das man für dieses Geld genau 0 Aufwand, Risiko und Kosten trägt, eine stolze Summe.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Das Problem pro View vs. Anteil

    Autor: wmayer 05.02.13 - 14:50

    Der Künstler hat prinzipiell das Risiko, dass durch die ständige kostenlose Verfügbarkeit des Songs die Verkaufszahlen in den Keller gehen. Für Studiomusiker wäre das nicht so gut.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: Das Problem pro View vs. Anteil

    Autor: tingelchen 05.02.13 - 19:09

    Diese müssen dafür Millionen in die eigene Werbung bollern, bevor sie überhaupt eine einzige Platte verkaufen. Denn ohne Werbung (in irgend einer Form) weis ja niemand das man ein neues Stück geschrieben hat.

    YT wird gern als Werbeträger genutzt. Und man muss nichts dafür bezahlen und kann einen hohen Bekanntheitsgrad erlangen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige
  1. Senior Project Manager - Healthcare (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. Head of IT (m/w)
    über JobLeads GmbH, germany-wide
  3. Gruppenleiter Projekte und Systembetreuung (m/w)
    BAS Abrechnungsservice GmbH & Co. KG, Berlin
  4. Projektleiter (m/w) Arbeitsplatzinfrastruktur in der Betriebsorganisation
    Allianz Deutschland AG, München-Unterföhring

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NEU: 10 Blu-rays für 50 EUR
    (u. a. Lucy, Jack Reacher, Cooties, Airport, Big Jake, Evan Allmächtig, Paycheck, I Am Ali)
  2. NEU: Blu-rays reduziert
    (u. a. Jurassic World 9,99€, Terminator Genisys 9,99€, Fast & Furious 7 8,97€, Fantastic Four...
  3. JETZT ERHÄLTLICH: GeForce GTX 1080 bei Amazon

Weitere Angebote



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Gran Turismo Sport Ein Bündnis mit der Realität
  2. Xbox Scorpio Schneller als Playstation Neo und mit Rift-Unterstützung
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Xperia X im Hands on: Sonys vorgetäuschte Oberklasse
Xperia X im Hands on
Sonys vorgetäuschte Oberklasse
  1. Die Woche im Video Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!
  2. Android 6.0 Ein großer Haufen Marshmallow für Samsung und Co.
  3. Google Android N erscheint auch für Nicht-Nexus-Smartphones

Oracle vs. Google: Wie man Geschworene am besten verwirrt
Oracle vs. Google
Wie man Geschworene am besten verwirrt
  1. Oracle-Anwältin nach Niederlage "Google hat die GPL getötet"
  2. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  3. Oracle vs. Google Wie viel Fair Use steckt in 11.000 Codezeilen?

  1. Snapdragon Wear 1100: Neuer Chip für kleine Linux- und RTOS-Wearables
    Snapdragon Wear 1100
    Neuer Chip für kleine Linux- und RTOS-Wearables

    Computex 2016 Für Wearables hat Qualcomm einen neuen Chip angekündigt. Dieser ist kleiner, kann aber auch weniger. Er soll vor allem in Wearables zum Einsatz kommen, die spezialisierte Aufgaben erfüllen. In Taipeh wurde nur die Referenzplattform gezeigt.

  2. 8x Asus ROG: 180-Hz-Display, Project Avalon, SLI-WaKü-Notebook & mehr
    8x Asus ROG
    180-Hz-Display, Project Avalon, SLI-WaKü-Notebook & mehr

    Computex 2016 Zehn Jahre Republic of Gamers, acht neue Produkte für Spieler: Asus hat allerhand spannende Hardware und Peripherie vorgestellt, vor allem CEO Jonney Shih war hörbar und sichtlich begeistert.

  3. Velohub Blinkers: Blinker und Laserabstandhalter fürs Fahrrad
    Velohub Blinkers
    Blinker und Laserabstandhalter fürs Fahrrad

    Im Dunkeln ist das Handzeichen beim Abbiegen mit dem Fahrrad nur schlecht zu sehen. Studenten aus Zürich haben daher Blinker zum Nachrüsten entwickelt. Ein eingebauter Laser zeichnet sogar einen virtuellen Radweg auf den Boden.


  1. 09:10

  2. 08:56

  3. 08:15

  4. 08:01

  5. 08:00

  6. 07:40

  7. 07:26

  8. 18:53