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Ich verstehe es einfach nicht...

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  1. Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor alcarsharif 04.02.13 - 19:39

    Warum muss die GEMA so auf diese Vergütung per View bestehen. Was ist an einer Gewinnbeteiligung auszusetzen?
    In anderen Branchen klappt das wunderbar.
    Die GEMA selbst hat darauf keine gute Antwort:

    "iRights.info: Youtube ist nach eigener Aussage bereit, an dieGEMA zu zahlen. Allerdings will das Unternehmen sich nicht auf Mindestvergütungen pro Stream einlassen. Das sei nicht wirtschaftlich. Warum rückt dieGEMAnicht von dieser Abrechnungsmethode ab?

    Alexander Wolf: Wir halten diese Abrechnungsmethode bei interaktiven Diensten für die Gerechteste. Wir können dann korrekt und eindeutig werkbezogen ausschütten. Der Künstler wird je nachdem, wie oft er gespielt wird, vergütet. Das ist im CD- und Online-Bereich vollkommen normal. Man könnte ja auch umgekehrt fragen, warum rückt Youtube nicht vom Vorschlag einer prozentualen Beteiligung an seinen Werbeeinahmen ab?"

    Meine Antwort auf die gegenfrage von Herrn Wolf wäre: -Weil 24 Verwertungsgesellschaften in der Welt mit einer Beteiligung an den Werbeeinahmen einverstanden sind. Es steht also 24:1 und ich muss Frau Latrache damit recht geben, Die Forderungen der Gema können nicht marktüblich sein.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.13 19:44 durch alcarsharif.

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  2. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor wasabi 04.02.13 - 20:33

    In gewisser Weise kann ich die Argumentation sogar verstehen.

    Auf der einen Seite wird der GEMA doch oft vorgeworfen, dass sie zu pauschal einnimmt. Ohne GEMA würde ja theoretisch der Nutzer jedesmal für die Nutzung seines Werkes eine vergütung verlangen können. Sagen wir mal platt eine Disko 1 Euro pro gespielten Song. Wenn nun in einem jahr in Lied 100 Mal in einer Disko gespielt wird, bekommt der urheber am Ende des jahres von der Disko 100¤, der Urheber eines Liedes, dass nur 10 Mal gespielt wurde bekommt auch nur 10¤. Das wäre doch eigentlich am gerechtesten. Aber das ist ja leider nicht so, eine Disko zahlt einen Pauschalbetrag an die GEMA, egal welche Lieder wie oft gespielt werden. Verteilt wird das geld über Schlüssel, die sich aus Tonträgervervielfältigungen, Radioairpla oder Live-Auftritten ergeben (weil da werden Titellisten geführt). auch wenn in der Disko eigentlich ganz andere Lieder häufiger gespielt werden. Das sind doch genau die Ungerechtigkeiten, die an der GEMA oft kritisiert werden.

    Bei Youtube bemüht sie sich da um mehr Gerechtigkeit aber jetzt ist es auch schlecht?

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  3. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor tangonuevo 04.02.13 - 20:54

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Youtube bemüht sie sich da um mehr Gerechtigkeit aber jetzt ist es
    > auch schlecht?

    Das Argument kann man auch umdrehen: Woanders ist die Gema ja auch mit dem prakitkablen statt dem gerechten zufrieden, warum nicht hier.

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  4. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor Th3Dan 04.02.13 - 21:49

    Nur das zu zahlen was auch tatsächlich gespielt wird ist sehr schwer zu prüfen.
    Gerade in Discos, wie soll das da zuverlässig gemessen werden? Wenn der Betreiber selbst zählt ist der Manipulation Tür und Tor geöffnet, da macht man am Monatsende aus 50x Lied XY eben 30x Lied XY und niemand wird es je erfahren.

    Ich fände es sinnvoller wenn man den Fokus darauf legen würde die Künstler beim Verkauf ihrer Werke mehr zu beteiligen anstatt über die GEMA irgendwelche bescheuerten Pauschalen zu bezahlen.
    Ich bin auch gerne bereit für gute Musik zu bezahlen.
    Dann will ich aber auch direkt den Künstler unterstützen und nicht einen Verein wie die GEMA, wegen dem Musik Hören auf Youtube seit 4 Jahren eine Katastrophe ist und die mir mit anderen Pauschalgebühren schon mehr als genug Geld aus der Tasche ziehen.

    So ein Zirkus wird von mir nicht mit einem Cent finanziert.
    Man stelle sich mal vor ein durchschnittlicher Bürger würde mit seinem Chef so ein Theater machen, der wäre schneller als er gucken könnte fristlos entlassen.

    Die GEMA macht das nun seit 4 (!) Jahren, und wir bezahlen diesen Unsinn auch noch.

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  5. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor Nekornata 04.02.13 - 23:20

    Auch hält niemand die GEMA davon ab, die Youtube Statistiken für eine Gerechte Verteilung des Erlöses auszuwerten ;).

    Oder ist das jetzt so schwer:

    View + View + View = Gesamt Views pro Titel
    Alle Views zusammen = 100%
    Künstler a hat 2% Anteil = er bekommt 2% (bzw. 0,2% da die GEMA ja auch noch einen "kleinen" Anteil für sich selber braucht)

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  6. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor hackCrack 04.02.13 - 23:26

    ja, das will die gema ja nicht.
    Pro klick einen festen betrag.
    Google will ja schon kompromisse eingehen und zusätzlich zur youtube-kasse auch aus der google-kasse bezaheln aber die gema ist ja nicht bereit kompromisse zu haben... wie ein stures kind...

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  7. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor wasabi 04.02.13 - 23:28

    > Ich fände es sinnvoller wenn man den Fokus darauf legen würde die Künstler
    > beim Verkauf ihrer Werke mehr zu beteiligen anstatt über die GEMA
    > irgendwelche bescheuerten Pauschalen zu bezahlen.

    Wie genau stellst du dir das vor? Was für Werke sollen das sein, die "die Künstler" verkaufen? Mal wieder der Hinweis von mir: DIe GEMA vertritt keine "Künstler" sondern nur die "Urheber". Die GEMA-Einnahmen, die Farin Urlaub für das Pressen der CD, die Online-Verkäufe, das Radio- und TV-Airplay, das Abspielen in der Öffentlichkeit und - wenn Google denn zahlen würde - Youtube-Klicks für die Heino-Version von "Junge" erhält, sind potenziell exakt die gleichen wir für die Ärzte-Version von "Junge".

    Komponisten und Textdichter haben mit dem, wofür der Endkunde sein Geld ausgibt, nur selten was zu tun. Die GEMA sammelt nun eben vor allem dort Geld für die Urheber ein, wo mit deren Werken Geld verdient wird.

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  8. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor wmayer 05.02.13 - 12:59

    Und warum müssen die Komponisten/Texter nochmal zusätzlich entlohnt werden?
    Stammen diese aus der Band erhalten die Geld durch den Verkauf bzw. durch Auftritte.
    Ist dies nicht der Fall handelt es sich wohl um eine Auftragsarbeit. Also sollte der Aufwand einmalig bezahlt werden und fertig. Er kann ja gern an den generellen Einnahmen beteiligt werden aber dann müsste er das doch bitte mit seinem Auftraggeber, also einer Band oder einem Label, ausmachen die den Komponisten/Texter dann eben aus ihrem Pott zahlen.

    Ich sehe die GEMA daher als absolut überflüssig an.

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  9. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor wasabi 05.02.13 - 13:51

    > Und warum müssen die Komponisten/Texter nochmal zusätzlich entlohnt
    > werden?
    Die Entlohnungspflicht ist ja eher die praktische Folge. Die rechtliche Basis ist eben, dass überhaupt NIEMAND außer der Komponist/Textdichter selbst das Recht hat, sein Werk in irgendeiner Form zu vervielfältigen und öffentlich zu machen. ( Das kann man übertrieben finden, aber dann sollte man das auch sagen: Also das urheberrechtsgesetz selbst kritisieren und nicht die GEMA). Da es aber nicht praktikabel ist hat man eben die VGs eingeführt und gesagt: Man muss nicht um Erlaubnis fragen, solange man bezahlt.

    > Stammen diese aus der Band erhalten die Geld durch den Verkauf bzw. durch
    > Auftritte. Ist dies nicht der Fall handelt es sich wohl um eine Auftragsarbeit.
    Das ist nicht zwingend so. Bei der ganzen GEMA-Diskussion wird ja eben die Unterscheidung "Künstler" und "Urheber" oft nicht gemacht. Was ich durchaus verstehen kann, weil die meisten wohl von klassischn "Bands" ausgehen, die nur ihre eigens komponister Musik spielen. Aber bei vieler typsicher Pop- oder Schlagermusik sind Interpret und Komponist oft nicht identisch. Und es wird auch mal gecovert oder sich an Katalogen bedient, so dass es nicht immer Auftragsarbeiten sind.

    > Also
    > sollte der Aufwand einmalig bezahlt werden und fertig. Er kann ja gern an
    > den generellen Einnahmen beteiligt werden aber dann müsste er das doch
    > bitte mit seinem Auftraggeber, also einer Band oder einem Label, ausmachen
    > die den Komponisten/Texter dann eben aus ihrem Pott zahlen.

    Ist halt die Frage, ob das immer so praktikabel ist. Aktuelles Beispiel: Heino bringt eine CD mit bekannten Deutschen Popsongs raus. In der aktuellen Praxis mittels GEMA ist es eben so, dass z.B. Farin Urlaub als Komponist und Texter von "Junge" ganz automatisch für die Vervielfältigung und das öffentliche spielen der Heino-CD genauso viel GEMA-Einnahmen bekommt wie für das Vervielfältigen und das öffentliche Spielen der Ärzte-CD, auf der "Junge" drauf ist. Ohne GEMA müsste die Plattenfirma eben nachfragen, ob sie das dürfen und wieviel Geld er dafür bekommt. Und Farin könnte dann ganz frei verhandeln, ob er einfach an den Einnahmen beteiligt werden will - oder es sogar ganz untersagen. Aber welche Einnahmen wären das genau? Plattenverkäufe wäre noch einfach. Bei Live-Auftritten könnte er auch was von der Gage bekommen.

    Aber was ist mit öffentlichem Spielen von Tonträgern, also z.B. auf Partys und in Clubs? Oder das spielen im Radio? Geht das praktikabel ohne VG? Da spielen ja momentan zwei VGs eine Rolle, nämlich GEMA und GVL. Kann man dann nur spekulieren, was dann ohne VGs wäre. Die Plattenfirma könnte auf das Geld fürs öffentliche Spielen verzichten und auf ihre CDs bzw. als Info zu einem Dateidownload schreiben, dass das öffentliche Spielen erlaubt ist. Und der Komponist stimmt dann beim Auftragsdeal auch zu. Würde sich eine solche Situation denn wohl automatisch ergeben, also dass das alle Labels so handhaben werden? Oder müssten DJs (auf einer veranstaltung oder im Radio) erst auf jede CD kucken, ob sie die spielen dürfen? Bei Youtube wird das ganze dann noch komplizierter.

    Bei der Live-Wiedergabe wird es dann aber auch schwieriger. Während man für Plattenproduktionen noch entweder mit Auftragskomponisten arbeitet, oder es machbar wäre, die Urheber perslnlich anzufragen, so wird es live schwieirg. Denn da kommt es sehr oft vor, dass eine Band einfach mal Lieder covert. Von Urhebern, zu denen sie keinen Kontakt haben. Und zwar nicht nur mal ein Lied, sondern professionelle Top40-Coverbands, die auf Festen gebucht werden und ordentlich Gage bekommen. Selbst wenn sich also die Urheber an die Plattenfirmen dranhängen und über die irgendwie bezahlt werden, so müssten dann eben nicht die Urheber, sondern die Plattenfirmen alle einzeln angefragt werden. Wäre genauso aufwändig.

    Ach so, die Pauschalabge kann auch schlecht ohne VGs eingenommen werden. Ja, ich bin auch der Meinung, dass man die abschaffen sollte. Zumal ich glaube, dass die meisten Rechteinhaber eh kein Problem damit hätten, wenn die Leute für eigene Zwecke privatkopieren ohne dafür was zu zahlen. Aber auch da müsste eben das UrhG geändert werden.

    Ich sag ja nicht, dass die GEMA total toll und alternativlos ist. Mir ging es eher darum, dass viele immer platt "GEMA abschaffen" fordern, aber sich nicht ganz im Klaren sind, welche Konsequenzen das genau hätte bzw. ob dann nicht auch was am Urheberrechtsgesetz ändern müsste.

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  10. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor wasabi 05.02.13 - 13:57

    > View + View + View = Gesamt Views pro Titel
    > Alle Views zusammen = 100%
    > Künstler a hat 2% Anteil = er bekommt 2% (bzw. 0,2% da die GEMA ja auch
    > noch einen "kleinen" Anteil für sich selber braucht)

    Ja, fände ich auch am sinnvollsten, und meines Wissens läuft das beim Radio ähnlich.

    Als generells Problem stelle ich mir aber vor (egal ob Abrechnung nach Views oder View-Zählung nur zur statistischen Erfassung und Verteilung), wie das rein technisch mit dem zählen überhaupt gehen soll. Die automatische Songerkennung kann ja nur lizensierte Originalaufnahmen erkennen. Das reicht für die GVL, nicht aber für die GEMA.

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  11. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor wmayer 05.02.13 - 14:32

    Ich habe die anderen Gesellschaften extra nicht angesprochen sondern nur die GEMA, welche ich als überflüssig erachte. Und genauso wie der Texter seine Rechte durch die GEMA vertreten lässt, könnte dies einfach direkt durch Band / Label geschehen.
    Während also nun immer alles doppelt gemoppelt durch GEMA und GVL läuft könnte man sich meiner Meinung nach eben die GEMA sparen.

    Bei Coverversionen wird dies dann auch der GVL gemeldet, die dann an die Band das Geld abführt, welche ggf. anteilig Komponisten/Texter bezahlt.

    Aber hast schon recht, wirklich einfacher würde es zumindest in Teilbereichen nicht und ohne eine grundsätzliche Reform des Urheberrechts wird das auch nichts.

    Es hat schon seinen Grund warum es "brotlose Kunst" hieß.

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  12. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor xcver 05.02.13 - 14:57

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich fände es sinnvoller wenn man den Fokus darauf legen würde die
    > Künstler
    > > beim Verkauf ihrer Werke mehr zu beteiligen anstatt über die GEMA
    > > irgendwelche bescheuerten Pauschalen zu bezahlen.
    >
    > Wie genau stellst du dir das vor? Was für Werke sollen das sein, die "die
    > Künstler" verkaufen? Mal wieder der Hinweis von mir: DIe GEMA vertritt
    > keine "Künstler" sondern nur die "Urheber". Die GEMA-Einnahmen, die Farin
    > Urlaub für das Pressen der CD, die Online-Verkäufe, das Radio- und
    > TV-Airplay, das Abspielen in der Öffentlichkeit und - wenn Google denn
    > zahlen würde - Youtube-Klicks für die Heino-Version von "Junge" erhält,
    > sind potenziell exakt die gleichen wir für die Ärzte-Version von "Junge".
    >
    > Komponisten und Textdichter haben mit dem, wofür der Endkunde sein Geld
    > ausgibt, nur selten was zu tun. Die GEMA sammelt nun eben vor allem dort
    > Geld für die Urheber ein, wo mit deren Werken Geld verdient wird.

    Die Ärzte sind ein interessantes Beispiel. Diese lassen nämlich online-Aufführungen Ihrer Werke NICHT von der GEMA vertreten, sondern machen die Vermarktung mit den Online Betreibern selbständig. Deswegen war zB auch das letzte Ärzte Album komplett in YT verfügbar

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  13. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor a user 05.02.13 - 18:45

    alcarsharif schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum muss die GEMA so auf diese Vergütung per View bestehen. Was ist an
    > einer Gewinnbeteiligung auszusetzen?
    > In anderen Branchen klappt das wunderbar.
    > Die GEMA selbst hat darauf keine gute Antwort:
    >
    > "iRights.info: Youtube ist nach eigener Aussage bereit, an dieGEMA zu
    > zahlen. Allerdings will das Unternehmen sich nicht auf Mindestvergütungen
    > pro Stream einlassen. Das sei nicht wirtschaftlich. Warum rückt
    > dieGEMAnicht von dieser Abrechnungsmethode ab?
    >
    > Alexander Wolf: Wir halten diese Abrechnungsmethode bei interaktiven
    > Diensten für die Gerechteste. Wir können dann korrekt und eindeutig
    > werkbezogen ausschütten. Der Künstler wird je nachdem, wie oft er gespielt
    > wird, vergütet. Das ist im CD- und Online-Bereich vollkommen normal. Man
    > könnte ja auch umgekehrt fragen, warum rückt Youtube nicht vom Vorschlag
    > einer prozentualen Beteiligung an seinen Werbeeinahmen ab?"
    >
    > Meine Antwort auf die gegenfrage von Herrn Wolf wäre: -Weil 24
    > Verwertungsgesellschaften in der Welt mit einer Beteiligung an den
    > Werbeeinahmen einverstanden sind. Es steht also 24:1 und ich muss Frau
    > Latrache damit recht geben, Die Forderungen der Gema können nicht
    > marktüblich sein.

    bei aller liebe, aber deine antwort auf die frage is absurd und irrelevant. ob alle anderen das so machen oder nciht macht es weder besser noch richtiger und braucht die gema auch nicht zu interessieren.

    mein antwort auf die gegenfrage wäre diese:
    weil jede verkaufte cd auch einen garantierten gewinn beinhaltet. da kann man rel. einfach entscheiden, ob man für die songs auf der cd sich dei gema kosten leisten kann/will.

    aber ein view bei youtube hat erst einmal NUR kosten. damit dort auch einahmen kommen muss ersteinmal werbung geschaltet werden, damit die einahmen PRO view hoch genug sind müssen die werbepreise (die unterschiedlich ausfallen) hoch genug sein.

    ein view ist kein produkt mit einem garantierten gewinn.

    edit: unter umständen kann eine firma spekulieren, dass es im schnitt genug einnahmen mit den "besseren" videos bekommt, so dass es die weniger guten mittragen kann.
    das stelle ich mir aber bei youtube unmöglich vor. dazu ist ein erfolg eines video in euro einfach viel zu unberrechenbar und instabil. google hat daraus die konsequenz gezogen: kann ich mir nicht leisten, biete ich nicht an.
    korrekt!

    und die gema will cd's verkaufen. darf sie ja. kann sie ja niemand zwingen die werke deren rechte sie vertritt anders zu veräußern.

    nur der vorwurf gegen google hier ist absolut dämlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.02.13 18:49 durch a user.

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  14. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor tingelchen 05.02.13 - 19:15

    Genau das ist das Problem. Die GEMA bekommt es einfach nicht gebacken zwischen einem werbefinanzierten Streamingdienst und einem Kauf zu unterscheiden. Klar, wenn man bei einem Online Händler eine mp3 kauft, hat man pro "view" (alias download alias kauf) eine Abführung.

    2 vollkommen unterschiedliche Finanzierungskonzepte.


    Respektive, die GEMA will den Unterschied nicht sehen ;)

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  15. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor tangonuevo 05.02.13 - 19:42

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das ist das Problem. Die GEMA bekommt es einfach nicht gebacken
    > zwischen einem werbefinanzierten Streamingdienst und einem Kauf zu
    > unterscheiden. Klar, wenn man bei einem Online Händler eine mp3 kauft, hat
    > man pro "view" (alias download alias kauf) eine Abführung.
    >
    > 2 vollkommen unterschiedliche Finanzierungskonzepte.

    Was ist dann der Unterschied zwischen Google und Radio? Radio wird auch werbefinanziert mit wechselndem Einkommen, die Werbung selbst läuft entkoppelt von den Musikstücken. Das Radio kauft das Recht die Songs abzuspielen und berechnet aus den Kosten den Preis, den sie für Werbung verlangen muss. Theoretisch könnte das auch Google.

    Ich denke, der Unterschied ist eher, daß bei Google eben nur ein Teil der Videos gebührenpflichtig wären, so daß sie unmöglich die Unterscheidung Gema-Song/Nicht-Gema-Song führen können. Und würden sie stattdessen einfach die Gema-Vermutung übernehmen, würden sie sich dumm und dämlich zahlen bei den Preisen, die die Gema will

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  16. Re: Ich verstehe es einfach nicht...

    Autor a user 06.02.13 - 10:45

    nur will die gema das bei google nicht. was die gema bei radio akzeptiert tut sie nicht bei google.

    edit: was noch hinzu kommt: das verhältnis werbeeinnahmen zu "views" ist bei radio um welten besser als bei youtube oder allgemein im internet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.13 10:46 durch a user.

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