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Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

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  1. Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor TheBigLou13 07.02.13 - 12:58

    ...Ich kanns nicht nachvollziehen

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  2. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor Ultronkalaver 07.02.13 - 13:56

    - Z.B. weniger Traffic im Netzwerk
    - Übersichtlichere Arbeitsstruktur durch die neuen eingesetzten Tools
    - Die gewünschten Informationen sind am richtig Ort zur richtigen Zeit und verschwinden nicht mehr in Postfächern
    - Schnellere Kommunikation

    Es mag am Anfang etwas eigenartig wirken weil man es einfach nicht gewohnt ist. Aber nach einiger Zeit wird es viel effizienter laufen.
    Seit der Einführung des Messengers bei uns komme ich viel schneller an Informationen.
    Ich sehe das als sehr positiv an

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  3. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor derdiedas 07.02.13 - 15:13

    Unendlich viel, seit dem wir Jive einsetzen ist die Qualität der Kommunikation dramatisch verbessert worden.

    Wer ein Projekt hat macht eine Projektseite auf und lädt die Teilnehmer ein. Diese haben dann immer Zugriff auf alle Informationen bezüglich des Projektes. Neue Teilnehmer müssen ebenfalls nicht um alte Mails betteln sonder finden alles was sie benötigen.

    Mail ist heute mit flexiblem Teams und Zuständigkeiten einfach nicht mehr zeitgemäß...

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  4. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor Tuxianer 07.02.13 - 16:05

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unendlich viel, seit dem wir Jive einsetzen ist die Qualität der
    > Kommunikation dramatisch verbessert worden.

    Weshalb sollte die Qualität der Kommunikation steigen, bloß weil man ein anderes Werkzeug dafür einsetzt? Wer 'nen problem, hat diewoh dass nicht fugzionihrt' und solche Leute werden nicht schreibsprachmächtiger, auch wenn ein gutes Werkzeug ihnen jedes falsch geschriebene (also jedes) Wort unterstreicht. Und wer am Telefon herumstammelt, der stammelt im Multikanalvideoonlinesystem erst recht.


    > Wer ein Projekt hat, macht eine Projektseite auf und lädt die Teilnehmer
    > ein. Diese haben dann immer Zugriff auf alle Informationen bezüglich des
    > Projektes. Neue Teilnehmer müssen ebenfalls nicht um alte Mails betteln,
    > sondern finden alles, was sie benötigen.
    Sollte bei einer serverbasierten Mail-Verwaltung kein Problem sein. Anwender anmelden --> Anwender hat instant Zugriff auf das gesamte Mail-Archiv (bzw. auf die diesen Anwender betreffenden Bereiche). Ein wenig sinnvoll strukturiert, wie wohl auch die Projektdaten auf dem Server ...

    - Projekt 1
    - Projekt 2
    - Prokelt 3
    - abgeschlossen
    --- in Planung
    --- in Arbeit
    ----- Abteilung 1
    ----- Abteilung 2
    ------- Bereich GUI
    ------- Bereich Datenbank
    ------- etc.
    ... und mit sinnvoller Verknüpfung, so dass Daten, die nicht nur in einer Schublade wichtig sind, auch in mehreren auftauchen, dann ist schon mal sehr viel getan. Was kann das angeblich E-Mail-freie, dafür "messages" versendende Werkzeug mehr?


    > Mail ist heute mit flexiblem Teams und Zuständigkeiten einfach nicht mehr
    > zeitgemäß...
    Häh? Berechtigungen setzen und nehmen muss man auch bei jedem anderen Werkzeug können, und Zuständigkeiten festlegen ist eh Sache der Projektleitung und nicht des Werkzeugs.

    E-Mail ist außerdem nicht "das" alleinseeligmachende Werkzeug. Sondern eines von vielen.

    Anders herum wird ein Schuh draus: Materialdaten (Handbücher, Anleitungen, Rechnungen, Angebote, usw.) auf dem Server, ggf. in der Datenbank, mit Versionsverwaltung; dazu ein Nachrichtensystem (Name: E-Mail oder Message oder Blablubbeldibub), eine Mehrpersonenkalenderverwaltung, die mit der Projekteinsatzzeitplanung direkt zusammenhängt, dazu ein Dashboard (erweiterte elektronische Pinwand, sprich: Kurznotizen, die "oben" haften bleiben, Werkzeuge für Zeichenhilfe, wenn man etwas graphisch verdeutlichen will), dazu ein Telefon, ein Fax (ist immer noch nicht ganz tot) und sicherheitshalber pro Mitarbeiter einen Block, einen Stift, ein Lineal und einen Radiergummi! Also, außer letzterem findet sich alles schon heute am Rechner, wenn man z. B. Outlook am Client und MS Exchange am Server einsetzt... aber "collaborative server based message calender dash phone systems" klingt halt hipper. Oder?

    Sprich: Das Megasuperdolle Werkzeug ist eigentlich nichts anderes als eine Sammlung von Symbolen zu den verschiedenen Einzelwerkzeugen. Man könnte sagen: eine "Anordnung von Symbolen, die jeweils Programme mit bestimmten Funktionen starten auf einer definierten Fläche" ... wenn man den Mülleimer noch in das Werkzeug integriert, dann hat man ziemlich genau dasselbe, was Microsoft mit Windows ab der Version 3.1 einzuführen begann und was Apple mit seinem ersten Macintosch-Würfel tat: ein einfacher Desktop mit der Möglichkeit, zwischen einer Handvoll Programmen zu wechseln. Willkommen im 22. Jahrhundert?

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  5. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor Trockenobst 07.02.13 - 16:31

    Tuxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sehr viel getan. Was kann das angeblich E-Mail-freie, dafür "messages"
    > versendende Werkzeug mehr?

    Eine Wiki hat eine Versionhistorie und eine Vergleichsmöglichkeit von Dokumenten. Wie geht das in einem Mailclient? Outlook und Thunderbird kann es schon mal nicht :)

    In einem Forum kann ich *stark* moderiert auf bestimmte Themen eine Vote und Kommentare einholen. Blafasel gibt es nur per Videochat, die harten Ansagen dann bitte schriftlich in das Topic. Man wundert sich, wie schnell die Leute lernen dass "dort" die Ansagen weitaus mehr Gewicht und Aussagekraft haben als eine schnell an Alle raus geblasene Mail.

    Da kommt es häufig zu Eskalationen, weil z.B. jemand bei seinem Budget die Pflichtarbeiten gar nicht hinkriegt und deswegen sich weigert seinen Senf dazu zu geben. Genau diese Sollbruchstellen sind hier gewünscht. Das Argument "Ich habe dir doch vor fünf Wochen eine 10 seitige Mail mit drei Zeilen geschickt wo dass doch schon damals drin stand!" gilt dann nicht mehr.

    In der Projektverwaltung wird dann bei einzelnen Meilensteinen auf die entsprechenden Diskussionen verwieden. Dass hilft immens wenn Leute neu in Projekte einsteigen.

    Usw. Mail ist ein Datengrab und Anhang-Grab ohne Sinn und Verstand. Die Massen kriegen keine Disziplin hin und der Chef hat keine Lust sie zu enforcen. Jeder jammert über sein Gewicht, aber am Ende isst man doch drei Stück Kuchen.

    > mit seinem ersten Macintosch-Würfel tat: ein einfacher Desktop mit der
    > Möglichkeit, zwischen einer Handvoll Programmen zu wechseln. Willkommen im
    > 22. Jahrhundert?

    Auf meinem Windows-Desktop sehe ich keine Software die meine Mails, Anhänge und Finanzplanung an einen 40 Step Workflow hängt. Wie heißt das Tool und warum habe ich das seit Win3.11 noch nicht gefunden ;°)

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  6. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor TechnicalCE 07.02.13 - 16:57

    Es bringt folgendes: Keine 100 E-Mails am Tag die wenig Infos enthalten so das man oft nachhaken muss. Durch Telefonate kann man vieles schneller und effektiver lösen, und man spart viel Zeit.

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  7. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor Tuxianer 07.02.13 - 17:36

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tuxianer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > sehr viel getan. Was kann das angeblich E-Mail-freie, dafür "messages"
    > > versendende Werkzeug mehr?
    >
    > Eine Wiki hat eine Versionhistorie und eine Vergleichsmöglichkeit von
    > Dokumenten. Wie geht das in einem Mailclient? Outlook und Thunderbird kann
    > es schon mal nicht :)
    Das Wiki greift dazu auf eine Versionskontrolle zu. Die gibt es für jedes Server-System, wenn sie nicht schon enthalten ist. Einfach beim Auschecken des Dokuments auf den Knopf "frühere Version vom ..." oder eben "spätere Version vom ..." klicken. Zumal das bei E-Mails nur sehr selten nötig ist, x Versionen derselben E-Mail zurückzublättern, weil es eben nur eine Version gibt.


    > In einem Forum kann ich *stark* moderiert auf bestimmte Themen eine Vote
    > und Kommentare einholen. Blafasel gibt es nur per Videochat, die harten
    > Ansagen dann bitte schriftlich in das Topic. Man wundert sich, wie schnell
    > die Leute lernen dass "dort" die Ansagen weitaus mehr Gewicht und
    > Aussagekraft haben als eine schnell an Alle raus geblasene Mail.

    a) Abstimmung: "Bitte bis 11:30 Uhr antworten. Ich brauche [Wertung von 0 bis 10] [ja oder Nein]".
    b) Kommentare: "Vorschlag. Änderung 1. Änderung 2. penultimale Version.--> Letzte Änderungen in den gelb markierten Bereichen sind bis 14 Uhr möglich." Oder: "Vorschlag. Was haltet Ihr davon? Bitte heute noch antworten, am besten mit konkreten Formulierungsvorschlägen. Danke."
    c) Es ist eine Frage der Erziehung bzw. Schulung, wie Leute mit Werkzeugen umgehen. Die "Ich hab, nen neue mailadresse!"-Mail an 400 Empfänger (von denen mindestens 10 Bots sind, die genau in solchen Mails nach gültigen E-Mail-Adressen suchen) ist ein Grund zur fristlosen Enthauptung, äh, Entlassung. Und unfähige Leute bleiben auch im collaboblabla unfähig; die senden dann immer an die Mitglieder in den anderen Abteilungen ihren Kram, während es die, die darauf warten, nicht bekommen. Das beste Werkzeug kann nur den fähigen unterstützen; der Unfähige wird auch damit nicht fähiger.

    > Da kommt es häufig zu Eskalationen, weil z. B. jemand bei seinem Budget die
    > Pflichtarbeiten gar nicht hinkriegt und deswegen sich weigert, seinen Senf
    > dazu zu geben. Genau diese Sollbruchstellen sind hier gewünscht. Das
    > Argument "Ich habe dir doch vor fünf Wochen eine 10-seitige Mail mit drei
    > Zeilen geschickt, wo das doch schon damals drin stand!" gilt dann nicht
    > mehr.
    Wieso? Ob Mail oder Message: Beides wird versandt, und das beste Colla-System kann dumme oder fehlende Inhalte nicht korrigieren. Und wenn ich absehe, dass etwas nicht fertig wird, dann schreibe ich eine Antwort: "Sorry, ist nicht mehr drin. Entweder mehr Zeit, also mehr Geld oder weniger Resultat. Oder zusätzliche Mitarbeiter." Und wenn Leute es beim dritten Mal immer noch nicht einsehen, dann ändere ich die Politik: "Aufträge, deren Annahme ich nicht bestätigt habe, habe ich nicht angenommen und bin nicht dafür verantwortlich."


    > In der Projektverwaltung wird dann bei einzelnen Meilensteinen auf die
    > entsprechenden Diskussionen verwiesen. Das hilft immens, wenn Leute neu in
    > Projekte einsteigen.
    Und was davon geht nicht beim anderen Konzept: Alte Versionen gehen (potentiell sogar automatisch) ins "Archiv", die aktuelle (lauffähige) ist unter "aktuell" zu finden, die letzten Hips und Gigs unter "last builds", neue Ansätze und Test-Dinge unter "Test" oder "Beta". Ist der Einstieg da so schwer?


    > Mail ist ein Datengrab und Anhang-Grab ohne Sinn und Verstand.
    Ach, und eine automatische Versionskontrolle nicht? Und Foren, die oft mäßig gut inhaltlich, aber selten nach Datum sinnvoll zu durchsuchen sind? "Suche Einträge zum Thema x nach Datum y" liefert halt nur die neue Antwort, nicht aber die alte Frage. Und wo, bitte, ist das Werkzeug, das Verstand hat?

    > Die Massen kriegen keine Disziplin hin, und der Chef hat keine Lust,
    > sie zu enforcen. Jeder jammert über sein Gewicht, aber am Ende isst
    > man doch drei Stück Kuchen.
    Disziplin ist entweder intrinsisch, dann funktioniert sie auch. Extrinsische, sprich: Druck von außen, führt gerade in Büros häufig zum Frust-Kuchen... und ohne eigene Disziplin funktioniert auch das Werkzeug aller Werkzeuge nicht.


    > Auf meinem Windows-Desktop sehe ich keine Software die meine Mails, Anhänge
    > und Finanzplanung an einen 40 Step Workflow hängt.
    Ich nehme an, es ist ein Ablauf von irgendwas gemeint, der 40 (ggf. zeitliche) Schritte umfasst?

    Hier ein paar keineswegs umfassende Sammlungen bzw. Informationen bzw. Detailinformationen zu einzelnen Programmen:
    * Windows:
    ---- www.projektplanungsoftware.net (nein, bitte nicht; grottenhässlich gemacht; wirkt ultra-unseriös)!
    ---- http://www.computerwoche.de/a/software-fuer-projektplanung-soll-teamleiter-entlasten,1107228
    ---- http://www.freeware.de/programme/projektplanung/

    Für den Apfel:
    ---- http://www.apfelwiki.de/Main/Projektmanagement?from=Main.Projektplanung (ziemlich viel drauf, daher nur diese Seite)

    Für Linux:
    ---- http://www.heise.de/download/linux/office/projektmanagement-50003606022/ (sind auch noch Windows-Programme drauf)
    ---- http://www.linux-magazin.de/Ausgaben/2007/11/Gut-sortiert (ein Programm, detailliert beschrieben)

    Was welches Werkzeug besser kann, habe ich nicht ausprobiert, weil ich gerade keinen vierzigphasigen linearen Ablauf vor mir liegen habe (nur mehrdimensionale und größere :(=)


    > Wie heißt das Tool und warum habe ich das seit Win3.11 noch nicht gefunden ;°)
    Weil es, wie oben sichtbar, nicht EIN Tool ist. Und auch nie EINES geben wird. DAS Werkzeug für alle kann zu viel, weil es alles können muss und sich für jeden Bedarf anpassen lassen können muss; das ist dann zu kompliziert und es wird deswegen auch kaum benutzt. MS-Project kann sehr sehr viel, lässt sich wunderbar in die Server-Struktur einbinden: Text anklicken, schon geht der zugehörige Mail-Thread oder das Dokument auf. Tabellchen anklicken: das Kalkulationswerkzeug klappt auf. Teilaufgabe verschieben --> Kalender aller Betroffenen wird aktualisiert. In einem Teilprojekt eine Nachricht erzeugen --> Die E-Mail geht an genau die hierfür zuständigen bzw. darin involvierten Personen ... es ist ein mächtiges Werkzeug. Nur nicht so einfach zu bedienen. Und eben für die allermeisten Projekte zu groß und trotzdem, vielleicht gefühlt, nicht ganz passend. Dem einen zu verspielt, dem andern zu formell; der eine sucht die (optisch eher verborgene) Versionskontrolle, der andere findet sich in einem mehrkanaligen Zeitlinienstrang nicht zurecht, weil er erst mal gar nicht über die Zeit, sondern über die Leute an das Projekt herangehen will.

    Wieder: anders herum klappt der Schuh: Ein Programmier-Projekt mit variabler Anzahl von Mitarbeitern, weltweit verteilt, so dass ständig irgendwer an irgendwas arbeitet, braucht Text und Text und Text zur Kommunikation und eine komplexe Versionskontrolle mit der Möglichkeit, einzelne Code-Bereiche gegen andere Versionen auszutauschen. Zur Information reicht dafür ein "Changelog". Ein Lehrerkollegium, das in einer Sitzung gemeinsam am Flipchart (!) über Probleme und Lösungen diskutiert, funktioniert anders; es braucht vor allem Tische, Platz und guten Kaffee. Eine Krisensitzung bei dieser oder jener Bank, wie man mit dem Bekanntwerden vom neuesten Finanz-Skandal umgeht, hat zwar eine verdammt lange und sehr repetitive Geschichte, aber genau weil diese Art von Einrichtung keine Versionskontrolle betreiben will, haben sie auch die Chance, die Fehler beliebig oft zu wiederholen - ansonsten käme da so ein junior second assistant und würde dem CCCEEEOOO sagen, dass das schon mal in die Hosen ginge; wo käme man denn da hin! Ein creative team meeting braucht oft graphische Werkzeuge, vielleicht auch Video-Konferenz-Möglichkeiten; das Protokoll dazu kann aber sehr einfach aussehen und meistens leicht mit Stift und Papier erstellt werden. Geht es aber um das Design des neuen Autos, dann ist im Idealfall gleich der virtuelle Windkanal und die Werkstoffabteilung integriert - und der Arzt, der dem senior finance controlling master dann beihilft, wenn der gerade mal abgekippt ist... usw.

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  8. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor willox747 07.02.13 - 22:46

    Ich beschäftige mich nun seit geraumer Zeit mit diesem Thema, da ich es interessant finde und anfangs auch nichts damit anzufangen wusste. Ich arbeite in einem vergleichbaren Unternehmen und kenne die Probleme, die zu dem Schlagwort "Zero-E-Mail" führten.

    Mit der Zeit habe ich aber durchaus viel Literatur gefunden, die sich mit Enterprise 2.0 beschäftigt und der Gedanke dahinter ist auch nicht neu. Die CSCW hat sich bereits vor langer Zeit mit solchen Dingen beschäftigt. Dann kam eben die Mail und vor allem die "Mail Clients" (Lotus Notes, Outlook...), die sich auch durchaus mit Berechtigung in Unternehmen durchgesetzt haben und heute zum absoluten Standard gehören.

    Was man am Ende nun wirklich bleibt von "Zero E-Mail", bleibt abzuwarten. Thierry Breton hat natürlich noch etwas anderes im Sinn: Er will einen Markt für sein Unternehmen schaffen, den es vorher so noch nicht öffentlich gab und an dem das Unternehmen dann selbst verdienen kann. Ist ja auch nichts schlimmes.

    Es steckt aber viel mehr hinter dem Begriff als einfach nur E-Mails abzuschaffen. Wer ernsthaft Interesse daran hat kann mal hier schauen, beim "Erfinder" von Enterprise 2.0:

    http://andrewmcafee.org/enterprise-20-book-and-blurbs/

    Ich persönlich bin überzeugt, dass es Mehrwert bietet, jedoch eine sehr langfristige Sache (Änderungen der Unternehmenskultur!) ist und immer wieder Veränderungen ausgesetzt sein wird. Zero E-Mail ist da einfach nur ein Anfang und eine Marke (hat ja sogar ein Trademark der Begriff) mit der Atos versucht sich selbst zu innovieren und gleichzeitig einen Markt zu eröffnen.

    Und da frage ich: Warum denn nicht? Ein Dienstleister kann keine neuen "Produkte" erfinden - er muss andere Wege finden...

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  9. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor .02 Cents 07.02.13 - 23:15

    Ernsthaft? Einen so mies gemachten Werbe Blog der Selbstbeweihräucherung? Ich bin der grosse Erfinder von Enterprise 2.0 (welche Geistige Leistung...) und dann zweimal runterscrollen und da steht dann, das der gute Horst der Guru von Enterprise 2.0 ist? Und wir alle können dran teilhaben wenn wir nur sein Buch kaufen?

    Kaffeefahrt meets Scientology?

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  10. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor willox747 07.02.13 - 23:29

    Es war ein gut gemeinter Hinweis für Ineressierte. Das buch muss man nicht kaufen, da es genug online als einstieg zu lesen gibt. Aber das findet auch nur heraus wer ernsthaftes Interesse hat. Allen anderen aber ebenfalls ne gute Nacht ;)

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  11. Falsche Kategorie

    Autor Casandro 08.02.13 - 07:39

    Es geht da um eine Aktion einer IT-Beratungsfirma. Da geht es nicht darum, dass Entscheidungen rational begründet werden oder so was. Da geht es, wie in den meisten Unternehmen darum, dass der Chef recht bekommt.

    Alles was hier im Forum vorgeschlagen wurde spricht nicht gegen die Verwendung von E-Mail, sondern dafür für bestimmte strukturierte Kommunikationsformen bessere Medien zu verwenden. In solchen Firmen hätte man immer noch E-Mail für alle Dinge die sich da nicht abbilden lassen.

    Und zu Telefonen kann ich nur sagen, ja die können in manchen Anwendungen sinnvoll sein, haben aber immer das Problem, dass sie die Gegenseite aus dem Konzept bringen. Um einen Mitarbeiter in einer Firma lahm zu legen musst Du ihn nur alle paar Minuten mal anrufen. Alle paar Minuten eine E-Mail zu schicken ist hingegen kein Problem, die kann man im Stapelbetrieb bearbeiten.

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  12. Re: Falsche Kategorie

    Autor Layer8problem 08.02.13 - 22:44

    Casandro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Verwendung von E-Mail, sondern dafür für bestimmte strukturierte
    > Kommunikationsformen bessere Medien zu verwenden. In solchen Firmen hätte
    > man immer noch E-Mail für alle Dinge die sich da nicht abbilden lassen.
    Generell denke ich auch, dass es nicht nötig sein sollte, Mails abzuschaffen. Um aber ein grundlegendes Umdenken im Kommunikationsverhalten zu erreichen, ist vielleicht bei vielen die Abschaffung des klassischen persönlichen Mail-Clients nötig.

    > Und zu Telefonen kann ich nur sagen, ja die können in manchen Anwendungen
    > sinnvoll sein, haben aber immer das Problem, dass sie die Gegenseite aus
    Direkte Kommunikation (Telefon, Audio/Video-Chat, persönlich(!)...) ist in vieler Hinsicht der asynchronen Kommunikation überlegen. Gerade bei Mails wird so ein riesiger Overhead erzeugt und viel verzögert. Dinge, die sich am Tel. etc. in 1 Minute klären lassen, ziehen sich oft durch 20 Mail-Dialoge. Dabei werden noch 50 Leute in CC gesetzt, die eigentlich gar nichts damit zu tun haben.... Nicht zuletzt fehlt auch einfach der persönliche Kontakt mit dem Gegenüber.

    > dem Konzept bringen. Um einen Mitarbeiter in einer Firma lahm zu legen
    > musst Du ihn nur alle paar Minuten mal anrufen. Alle paar Minuten eine
    Dann sollte man an der "Erziehung" arbeiten, evtl. sich Gedanken über Abläufe machen.... Und auch Wege nutzen, die Kollegen passiv informieren zu können, dass man beschäftigt ist, nicht gestört werden will, einen Termin hat, Anrufschutz einschalten... (Stichwort UC-/Collaboration-Lösungen, Präsenzinformationsaustausch, geht auch schon zwischen Unternehmen)

    > E-Mail zu schicken ist hingegen kein Problem, die kann man im Stapelbetrieb
    > bearbeiten.
    Aber es muss ja keine klassische Mail in einem Postfach sein, um etwas stapelweise zu bearbeiten. Die gemeine Mail hat da auch das Problem, dass Informationen teils über zig Mails hinweg im Postfach liegen - oder schlimmer noch - relevante Informationen zu einem Sachverhalt über viele Postfächer verteilt sind, und alles schwer nachvollziehbar ist.
    Spam wollen wir auch nicht vergessen....

    Bei der Außenkommunikation wird die Mail m.E. länger eine wichtige Rolle spielen als in der unternehmensinternen Kommunikation. Aber auch da wird es immer weniger so sein, dass man von seinem Client (ob fat oder Web...) Mails verschickt. Siehe Supportportale, Ticketing-Systems, Wikis, Bugtracking-Systeme, Askbots, soziale Netze privat und geschäftlich...

    Aber so schnell wird die Mail nicht tot; erst mal muss das Fax sterben. ;-)

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  13. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor glacius 11.02.13 - 11:43

    Den Mitarbeitern andere Möglichkeiten bieten zu kommunizieren als dies aktuell der Fall ist, Kommunikation effizienter gestalten, Arbeitszeit die mit dem Filtern von Emails verbracht wird reduzieren, einen größeren Funktionsumfang für die Kommunikation bieten, bessere Interaktion der einzelnen Tools und Medien zur Kommunikation.
    Eigentlich geht es ja nciht darum dei Email abzuschaffen sondern das jeweils beste Kommunikationswerkzeug für den jeweiligen Bereich einsetzen zu können.
    Meetings, Telefonate mit MS Lync
    Dokumentenmanagement mit Sharepoint
    Collaboration von Projektteams mit BlueKiwi

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen dass ich mit Outlook und der Begrenzung der Filterregeln bereits vor geraumer Zeit an die Systemgrenzen gestossen bin. Eine Alternative ist also dringend nötig.

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  14. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor Chevarez 11.02.13 - 18:36

    Kurze Frage: Hast du schon mal mit so einem Tool zielgerichtet gearbeitet? Google Wave damals z. B. Also ich habe das, und ich hab sehr viele Vorteile zur Mailkommunikation gesehen. Nicht unbedingt bei der Standard-1:1-Kommunikation, aber im Rahmen von Projekten, bei denen meistens eine m:n-Kommunikation stattfindet, hat Mail eigentlich nur Nachteile gegenüber einem neuartigen Kommunikations- und Kollaborationstool.

    Ich stimme dir aber zu, dass unfähige Menschen zu einem großen Anteil auch mit neuen Tools unfähig bleiben werden. Noch schlimmer: Ihnen ist das neue dann viel zu kompliziert und es wird einfach verweigert, auch wenn es eigentlich nicht komplizierter ist. Ich kannte vor 5 Jahren mal einen gar nicht so übermäßig alten Lufthansa-Manager (schon die Ebene, die in D auch als Manager durchgeht) in den USA, der hatte nie E-Mails gelesen oder beantwortet, sondern dies immer seine Sekretärin erledigen lassen. E-Mails wurden also zusammengefasst, ausgedruckt und die Antwort per Diktiergerät über die Sekretärin wieder zurück in den E-Mail-Kanal geleitet. Dieser Mensch wird wohl mit neuartigen Tools erst recht nicht klar kommen.

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  15. Re: Was soll die Abschaffung denn für einen POSITIVEN Nutzen bieten?

    Autor Chevarez 11.02.13 - 18:38

    Nicht, dass ich gegen neue Kollaborations- und Kommunikationstools und den Wegfall von E-Mails wäre, aber wenn du der Meinung bist, dass Telefonie zu einem hohen Prozentsatz E-Mails ersetzen sollte, dann freue dich auf ein Dauerklingeln deines Telefons ab einer gewissen Ebene. Das kann es ja auch nicht sein. Da hat Mail ja wenigstens den Vorteil, dass es ein asynchrones Kommunikationsmedium ist und man sich auch mal ein bisschen Zeit zum Nachdenken nehmen kann, bevor man was antwortet.

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