Amazon sagt sie haben 22% vom UMSATZ des Tablet-Marktes.
Umsatz wird gemeinhin aber in Dollar und nicht in Stück gerechnet.
Wenn die verkauften 24mio Stück im Schnitt 400$ gekostet haben (Phantasiezahl zur Verdeutlichung!) und Amazon von diesem Gesamtumsatz 22% abbekommen hat, die eigenen Geräte aber für 200$ verkauft, dann waren es eher um die 10mio Stück und das wäre doch ein ganz beträchtlicher Marktanteil.
Emulex
1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.08.12 12:24 durch Emulex.
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Emulex schrieb:
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> Amazon sagt sie haben 22% vom UMSATZ des Tablet-Marktes.
> Umsatz wird gemeinhin aber in Dollar und nicht in Stück gerechnet.
>
> Wenn die verkauften 24mio Stück im Schnitt 400$ gekostet haben
> (Phantasiezahl zur Verdeutlichung!) und Amazon von diesem Gesamtumsatz 22%
> abbekommen hat, die eigenen Geräte aber für 200$ verkauft, dann waren es
> eher um die 10mio Stück und das wäre doch ein ganz beträchtlicher
> Marktanteil.
>
> Emulex
Wieso Frage? Im Text steht Umsatz. Seit wann ist Umsatz = Stückzahlen?
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Emulex schrieb:
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> Amazon sagt sie haben 22% vom UMSATZ des Tablet-Marktes.
> Umsatz wird gemeinhin aber in Dollar und nicht in Stück gerechnet.
>
In der englischen Pressemitteilung steht allerdings nicht das Wort "revenue", sondern "Kindle Fire has captured 22% of tablet sales in the U.S", und "sales" beziehen sich im allgemeinen auf die Stückzahlen.
Wären es 22% revenue und ein höherer Prozentsatz bei den Stückzahlen, hätte die PR-Abteilung garantiert den höheren Prozentsatz genannt.
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Cohaagen schrieb:
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> Emulex schrieb:
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> -----
> > Amazon sagt sie haben 22% vom UMSATZ des Tablet-Marktes.
> > Umsatz wird gemeinhin aber in Dollar und nicht in Stück gerechnet.
> >
> In der englischen Pressemitteilung steht allerdings nicht das Wort
> "revenue", sondern "Kindle Fire has captured 22% of tablet sales in the
> U.S", und "sales" beziehen sich im allgemeinen auf die Stückzahlen.
>
> Wären es 22% revenue und ein höherer Prozentsatz bei den Stückzahlen, hätte
> die PR-Abteilung garantiert den höheren Prozentsatz genannt.
Danke !
Dann sollte Golem das vielleicht korrigieren :)
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> Umsatz wird gemeinhin aber in Dollar und nicht in Stück gerechnet.
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Sales ist Umsatz.
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asa (Golem.de) schrieb:
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> Sales ist Umsatz.
In diesem Zusammenhang? Eher unwahrscheinlich.
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asa (Golem.de) schrieb:
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> Sales ist Umsatz.
Bei amazon ist sales = Stück (habe selbst ein paar Jahre bei amazon gearbeitet)
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Das hat mir auch Kopfzerbrechen bereitet, denn Umsatz wird normalerweise in Geldeinheiten angegeben, was in diesem Zusammenhang unorthodox ist, da alle Tablets verschiedene Preise haben. Diese hätte Zufolge, dass ein 22% Anteil am Gesamtumsatz einen weit höheren Marktanteil als Apple bedeuten würde, da die iPads um ein vielfaches teurer sind als die Kindle Fires.
Später schreibt Golem jedoch über Stückzahlen. Was die Wortwahl ad absurdum führt.
Meing Gott, ihr seid ein IT-Portal, es kann mal sein dass ihr bei Wirtschaftsartikeln Fehler. Wir vergeben euch, aber zeigt euch nicht zu hochmütig und ignoriert den Fehler macht. Denn wenn in der englischen Sprache "sales" je nach Kontext den Umsatz an Geld oder Stückzahl bedeuten kann, ist "Umsatz" in Wirtschaftsdeutsch mit dem Umsatz an Geld gleichzusetzen.
Ihr seid doch mit der FTD "verwandt", fragt dort mal nach. Man wirds euch bestätigen, dass eure Wortwahl unglücklich und sogar falsch ist.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.08.12 14:45 durch debattierer.
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debattierer schrieb:
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> Denn wenn in der englischen
> Sprache "sales" je nach Kontext den Umsatz an Geld oder Stückzahl bedeuten
> kann, ist "Umsatz" in Wirtschaftsdeutsch mit dem Umsatz an Geld
> gleichzusetzen.
Stimmt, "sales" ist ein schwammiger Begriff, der sich auf das eine oder das andere beziehen kann, "revenue" oder "units" wäre präziser.
Und wenn man einen schwammigen Begriff so oder so auslegen kann, fällt die Wahl des PR-Menschen auf die Auslegung, die sein Produkt oder seine Firma in einem besseren Licht darstellt.
Und noch eine andere Herangehensweise: um eine Aussage von "22% of all revenue in the tablet sector" treffen zu können, müsste man erst mal die auf Tablets entfallenden Umsätze aller Konkurrenten kennen... damit halten sich die Firmen aber deutlich bedeckter als mit Stückzahlen.
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