Habt ihr ein E-Book Gerät? Oder kennt jemanden, der so eins hat? Ich kann beide Fragen mit 'nein' beantworten und denke auch sonst, dass die E-Paper Geräte in den Elektronikmärkten oder großen Buchhandlungen nicht gerade ein Verkaufsschlager sind.
Die Display-Technik hat sicher Potenzial aber zur Zeit kaufe ich dann doch lieber noch das gedruckte Buch. Zumal die Verlage mit dem DRM-Mist bestrebt sind, einen ähnlichen Kampf gegen die Kunden zu kämpfen wie es die Musikindustrie auch versucht hat.
Ich kann beide Fragen mit "ja" beantworten: Habe mir letztes Jahr ein Hanlin v5 gekauft und neulich ist mir aufgefallen, dass ein Freund einen Sony-Reader hat.
Aber ein eReader ist eben auch nicht so was wie ein iPhone, wo man auf Parties dank der Furzkissen- und Biertrink-Apps sofort der Held des Abends wird.
Aber du hast schon recht, ansonsten sieht man immer nur Leute mit Papierbüchern in der Hand.
Habe einen Sony PRS-505 und bin zufrieden (Tip: Wenn man ihn nicht braucht über "Einstellungen > erweiterte Einstellungen" abschalten und nicht nur über den Schieber in den Standby versetzen, dadurch hält der Akku echt ne Gefühlte Ewigkeit länger ohne nachladen zu müssen). Allerdings nutze ich ihn um längere Dokumente in Ruhe durchzuarbeiten und weniger, eigentlich gar nicht, für Bücher. Habe mir dafür eine Dokumentenvorlage speziell für das Reader Format und meine Bedürfnisse erstellt und exportiere dann ins PDF Format (EPUB kann mich persönlich einfach nicht so richtig überzeugen) um es auf dem Reader zu lesen. Hat für mich eine ganz andere Qualität als stundenlang Office Dokumente am Laptop oder in loser Blattsammlung durchzuackern. Bücher lese ich nach wie vor lieber in gedruckter Form. Also ich möchte den Reader nicht mehr missen, ist für mich eine Bereicherung und echte Alternative zum Lesen von Texten am Monitor.
Ich hatte mal eines zum Testen (Sony). Anfeunden konnte ich mich mit dieser Art des Lesens nicht. Die wenigen Texte, die ich als ePub habe, kann ich auch auf dem iPhone lesen.
Mir ist das gedruckte Buch nach wie vor lieber.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Sind einfach noch etwas zu teuer. Aber denke schon, dass sie in den nächsten 10-20 Jahren das Gedruckte Buch fast vollständig verdrängen werden. Ist einfach Praktischer!
Naja, ein iPad habe ich... Ist zwar kein richtiger eBook Reader, aber den Kindle-Store konnte ich damit wenigstens antesten und bin absolut enttäuscht.
Entweder habe ich noch nicht lange genug geguckt, oder ich weiß auch nicht.. ich finde keine Möglichkeit Bücher nach Sprache zu filtern.
Außerdem gibts unter "Science" 90% pseudowisenschaftliche Esoterik-Bücher, mit denen ich als Student nichts anfangen kann. Ist also alles irgendwie noch schwer Verbesserungswürdig.
Nein, ich habe kein solches Gerät. Und ehrlich gesagt möchte ich sowas bis auf Weiteres auch nicht besitzen. Gut, ich bin jetzt eh keine Leseratte, aber gerade deshalb würde sich so ein Gerät schon finanziell für mich überhaupt nicht lohnen. Zudem würde mir, im Gegensatz zu einem gedruckten Buch, einfach die Haptik fehlen.
Ja, ich habe ein Pocketbook 360° und möchte es nie wieder missen. Und ja, ich kenne auch andere Leute, die einen Reader haben. Für Bücherwürmer wie mich ist es das ideale Gerät. Für eine Woche Lesen im Urlaub könnte ich die Bücher gar nicht mitschleppen, die ich dann bräuchte. Das kleine Ebook-Readerchen dagegen ist überhaupt kein Problem. Und im Zug ist es auch erste Sahne.
Außerdem interessieren mich die meisten modernen Romane/Krimis etc. sowieso nur für einmal Lesen, wenn überhaupt. Und Klassiker sowie freie Lektüre gibt es im Netz soviel, das einem bestimmt nicht der Lesestoff ausgeht ;-).
Eine weitere Verwendung wäre der Einsatz an Schulen (in anderen Ländern, wie z. B. der Ukraine wird das gerade vorbereitet, es müssen halt nur auch mal hier die Verlage mitmachen). Wenn ich dran denke, was ich alles an Büchern mitschleppen mußte und die meisten waren eh nicht farbig. Mann, wäre ich froh um so ein Gerät gewesen! Und ja, man kann sie schüler-tauglich machen, mein eigener ist schon sehr robust und noch nichtmal dafür vorgesehen.
Fido schrieb:
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> Habt ihr ein E-Book Gerät?
Ja, das "Nook" von Barnes&Noble. Klasse Teil!
> Oder kennt jemanden, der so eins hat?
Ja, die meissten von denen haben einen Sony-Reader.
> Ich kann beide Fragen mit 'nein' beantworten [...]
Dann haben wir offensichtlich einen unterschiedlichen Bekanntenkreis ;-)
> Die Display-Technik hat sicher Potenzial aber zur Zeit kaufe ich dann doch lieber noch das gedruckte Buch.
Das mache ich mal so, mal so. Die zwei grössten Vorteile sind meiner Meinung nach:
1) dicke und unhandliche Fachbücher muss ich nicht mit mir rumschleppen
2) das Lesen von PDFs etc. ist deutlich angenehmer als am Monitor oder Laptop
> Zumal die Verlage mit dem DRM-Mist bestrebt
> sind, einen ähnlichen Kampf gegen die Kunden zu kämpfen wie es die Musikindustrie auch versucht hat.
Mit meinem Nook lese ich nicht nur klassische Bücher, die es in der Buchhandlung gibt, sondern auch Papers, PDFs, etc. die ich sonst nur hätte ausdrucken oder ermüdend (nicht nur für die Augen) am Monitor hätte lesen müssen.
Ob man einen eBook-Reader braucht, muss jeder selbst entscheiden. Wer einen hat, mag ihn ;)
Finde ich nicht. Solange das Zeug DRM-verkrüppelt ist, wird es auf breiter Ebene nicht akzeptiert. Und schnell mal ein Buch ausleihen geht halt Dank DRM nicht. Außer man gibt das ganze Lesegerät weiter. Und mit was dann selbst lesen?
Das war ja bei Musik genauso. DRM wurde nicht akzeptiert. Erst nachdem man DRM weggelassen hat, ging das richtig los und Musik per Download wurde auch vermehrt gekauft und weniger kopiert. DRM liefert ja geradezu einen Anreiz, es zu knacken und das Material zu kopieren.
Apropos Musik. Die Downloads haben den klassischen Tonträger auch nicht verdrängt. Warum soll das beim Buch anders sein?
Diesen DRM-Lernprozess müssen die Verlage erst noch durchmachen.
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Ich würd gerne einen kaufen. DRM wird notwendig bleiben, keine Frage. Ein Buch kann man ja nicht mal eben auf einen USB-Stick kopieren sondern nur verleihen. Ein ungeschütztes eBook würde sich in kurzer Zeit über den ganzen Globus verteilen und fast niemand würde es sich kaufen. Allerdings bin ich noch unentschlossen. Die Preise der eBooks müssen unter den Büchern bleiben sonst hab ich keinen Anreiz mich zu knebeln. Außerdem müssen die Displays noch ein wenig besser und vor allem farbiger werden.
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