Bei Hardcover überrascht mich das mal garnicht. Als ich noch Bücherwurm war, habe ich mich immer darüber geärgert, daß ewig dauert(e), bis ein Buch endlich als Taschenbuch (Paperback) erschienen und damit zu einem vernünftigen Preis erhältlich war (ist). Wozu also immer noch das alte Spielchen mit Hardcover und Paperback? Wäre schön, wenn die digitalen Bücher den Verlagen diesen Zopf abschneiden würde. Sollen sie meinetwegen beide Versionen gleichzeitig auf den Markt bringen oder ganz auch Hardcover verzichten. Doppelter Preis für eine Papphülle? Darauf kann ich gerne verzichten!
Ich glaube, daß viele der Hardcover-Käufer nicht zwingend ein Hardcover-Buch wollen, sondern einfach das Buch so bald als möglich in Händen halten wollen. Wirkliche Hardcover-Fans lassen sich vermutlich "an 3 Fingern abzählen".
Ich selbst würde momentan noch kein eBook kaufen. Erst, wenn ich ein Gerät besitzen würde, das AUCH (aber eben nicht ausschließlich) für eBooks taugt, am besten mit farbigem eINK- oder PixelQi-Display. Außerdem sollte ein freier Standard verbreitet sein.
Ok, bleiben zwei Finger übrig ^^ Ich hasse Taschenbücher. Hat man die einmal gelesen, sehen die aus, wie der Kuh aus dem Maul gezogen. Ich kaufe immer Hardcover, sofern zu haben. Wenn nicht, dann halt Taschenbuch.
Aber eBooks kaufe ich nicht. Was ich am iPhone lese ist die Süddeutsche und auf einem iPad (habe ich nicht) oder einem anderen derartigen Gerät mit Farbbildschirm könnte ich mir Magazine (Stern, Geo, National Geographic, etc.) vorstellen. Auch Fachliteratur hätte ich gerne in ePUB und nicht als dämliches PDF.
Aber Unterhaltungsliteratur? Nur gedruckt und gebunden.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Sonderbar, bei mir ist es genau umgekehrt:
Unterhaltungsliteratur (Romane, s/w-Comics, Kurzgeschichten etc.) lese ich jeden morgen im Bus auf meinem eReader. Das ist wesentlich komfortabler, als diese Papierbrocken mit mir herumzuschleppen. Am liebsten würde ich mir alle Romane als DRM-freies EPUB kaufen. Das funktioniert so gut, weil man diese Art von Literatur geradlinig von Anfang bis Ende liest, also eigentlich nur die "gehe zur nächsten Seite"-Taste benutzt.
Fachliteratur hingegen kaufe ich nach wie vor als riesen Papierwälzer: Versehen mit Klebezetteln als Lesezeichen kann man damit viel schneller zur gewünschten Stelle blättern, wenn man mal etwas spezielles nachschlagen möchte. Ich habe mir zwar auch mal eine PDF-Version gekauft, aber dort muss man sich erst durch das verschachtelte Inhaltsverzeichnis hangeln, um den gewünschten Abschnitt zu finden.
Replay schrieb:
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> Ok, bleiben zwei Finger übrig ^^ Ich hasse Taschenbücher. Hat man die
> einmal gelesen, sehen die aus, wie der Kuh aus dem Maul gezogen. Ich kaufe
> immer Hardcover, sofern zu haben. Wenn nicht, dann halt Taschenbuch.
Also IMHO ist das blöde das Hardcover oft ja auch nur billigst produziert werden. Zumindest aktuelle Autoren, denn Klassiker (bei mir ist es halt Englisch was ich kann) gibt es in wirklich guter Ausstattung und fast zu Taschenbuchpreisen ("Everymans Library" oder die "Library of America") wenn man nicht unbedingt in D bestellt.
> Aber Unterhaltungsliteratur? Nur gedruckt und gebunden.
Mich stört da aktuell noch die Technik. Schon ewig Brillenträger sind mir TB oft schon zu klein gedruckt, aber die Reader, von professionellen Teilen abgesehen die doch einiges kosten, noch nicht ausgereift genug.
Von der Haptik mal ganz abgesehen, nur sicher hat Amazon auch einfach Interesse daran den Kindle zu pushen.
Für Kinderhände aber sind Reader doch noch zu teuer, ohne Farbe und rumkritzeln darin ist auch nicht und auch Erwachsene werden sich ärgern wenn ihnen das Teil ins Meer fällt oder im Hotel liegen bleibt.
E-Books könnten aber auch eine Chance für neuer Autoren sein, denn klar ist das Risiko einer Veröffentlichung bei Erfolgsautoren viel kleiner.
Lektorat und Korrektorat kosten natürlich immer noch Geld, aber mit zum Beispiel einem oder zwei Kapiteln als E-Book veröffentlicht liese sich schon mal das Interesse zumindest abschätzen.
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