...wir armen technikjunkies, die unseren aufgedonnerten phones einen sinn geben müssen, in dem wir für teures geld apps kaufen, müssen nun auch noch mit dem lesen anfangen, um zu rechtfertigen neues technikspielzeug zu kaufen.
was verlangt ihr denn noch von uns?
Full ACK!
Noch dazu werden absichtlich Funktionen abgeschaltet, die anderswo funktionieren. Dennoch wird ca. der gleiche Preis faellig. Wer sich so verarschen laesst, ist einfach nur dumm.
Nunja, für manche Personen sind Veränderungen wohl grundsätzlich schlecht...
Erstens: Die Geräte bieten ein relativ neues Konzept. Und wie jedes neue Konzept ist es dazu ausgelegt, überteuert zu sein und nur den gut betuchten Bürger anzusprechen. War z.B. bei den ersten DVD-Brennern genauso, die damals 1000 € und die zugehörigen Rohlinge 20 €/Stck kosteten... Ob das OK ist muss jeder für sich selbst entscheiden, langfristig ist aber abzusehen, dass so ein Gerät in ein paar Jahren _deutlich_ billiger wird.
Zweitens: Schonmal an die Vorteile gedacht? Wer viele Bücher zuhause rumfliegen hat, wird so ein Gerät sicher schätzen: Statt dutzender schwer rumliegender Bücher so ein handlicher E-Reader...
Drittens: Auch die Nachteile (DRM-System, Löschen & Kontrollieren von Büchern durch Anbieter möglich) werden mittel- und langfristig verschwinden. Aus technischer Sicht ist so ein Gerät vergleichsweise einfach umzusetzen, es wird sicherlich bald Konkurrenz geben, die nicht so restriktive Einschränkungen besitzt, da bin ich mir sicher... Nicht in jedem Land (glücklicherweise auch Deutschland) unterstützt umstrittene Softwarepatente, die Konkurrenzprodukte verhindern würden...
Fehlt nurnoch, dass unsere (Kindes-)Kinder statt mit Schultaschen, die mit Schulbüchern vollgepackt sind, stattdessen von der Schule einen Reader bekommen in dem das Lernmaterial gespeichert ist...
Langfristig sehe ich pers. nur Vorteile...
Dito.
Ich verstehe ehrlich gesagt auch überhaupt nicht, warum fortschrittsfeindliche Menschen überhaupt Golem lesen.
Hätte man ihnen vor 20 Jahren gesagt, sie würden über eine Datenleitung Texte einer Zeitung abholen, um sie auf den Computerbildschirm zu lesen, hätten sie doch wohl genauso aversiv reagiert.
FULL ACK
0o9i8u7z schrieb:
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> Fehlt nurnoch, dass unsere (Kindes-)Kinder statt mit Schultaschen, die mit
> Schulbüchern vollgepackt sind, stattdessen von der Schule einen Reader
> bekommen in dem das Lernmaterial gespeichert ist...
>
Richtig! Wenn die Schulbücher meiner Kinder sehe: zerfleddert und abgegriffen, Lösungen reingeschmiert, so dass man sie kaum anfassen möchte ... dazu ein Tornister, der so schwer ist, dass die Rückenschäden vorprogrammiert sind. Jeden Tag andere Bücher einpacken, und flexible Stundenplanänderungen sind auch nicht möglich, wenn die Bücher zu Hause liegen. Da wäre ein E-Book Reader, wo alles drin ist, schon ein Traum :)
Hat zwar viele Vorteile aber einen ganz grossen Nachteil:
Das Gerät kann ich nicht mit an den Strand nehmen.
1. Wasser ist nicht gut für das Teil
2. Sand vermutlich auch nicht.
3. Wenn das gestohlen wird verliere ich 1500 Bücher + 300€ (Hätte noch nie gehört das ein Buch gestohlen worden ist)
Oh ich vergaß den Nachteil wenn das Teil runterfällt, dann ist es Schrott.
Und mal ehrlich. Wer von euch hat 1500 Bücher gelesen? Bzw braucht 1500 Bücher gleichzeitig? Ich lese original 1 Buch at the time.
Das ist nur meine Meinung und ich halte mir vor die jederzeit zu ändern ;)
SvenXP schrieb:
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> Hat zwar viele Vorteile aber einen ganz grossen Nachteil:
>
> Das Gerät kann ich nicht mit an den Strand nehmen.
> 1. Wasser ist nicht gut für das Teil
> 2. Sand vermutlich auch nicht.
> 3. Wenn das gestohlen wird verliere ich 1500 Bücher + 300€ (Hätte noch nie
> gehört das ein Buch gestohlen worden ist)
>
> Oh ich vergaß den Nachteil wenn das Teil runterfällt, dann ist es Schrott.
>
> Und mal ehrlich. Wer von euch hat 1500 Bücher gelesen? Bzw braucht 1500
> Bücher gleichzeitig? Ich lese original 1 Buch at the time.
>
> Das ist nur meine Meinung und ich halte mir vor die jederzeit zu ändern ;)
Wie meine Vorredner sehe ich den Nutzen des Gerätes in erster Linie nicht bei den "1 Buch at the time und gleich zum Strand" Kundschaft, sondern mehr bei denjenigen die deutlich mehr Literatur gleichzeitig nutzen und rumtragen.
Ich als beispiel muss (besonders zu den Klausurzeiten) oft mehrere Bücher, Skripte, Magazine etc. zur Uni zwecks lernen schleppen. Was für ich dafür geben, alles komprimiert auf einem Handheld zu sehen. Wenn man dann noch markieren, ausschneiden und ausdrucken kann, hätte man sehr vielen Menschen das Leben deutlich erleichtert.
Und zum Thema klauen: Heutzutage hat fast jeder einen IPOD, Hand und was weiß ich noch dabei. Wer bis heute nicht täglich Opfer eines Diebstahls wurde, wird hier kein großes Problem sehen :).
Aber grundsätzlich hast Du recht... besonders im Zusammenhang mit
Schülern.
0o9i8u7z schrieb:
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> Zweitens: Schonmal an die Vorteile gedacht? Wer viele Bücher zuhause
> rumfliegen hat, wird so ein Gerät sicher schätzen: Statt dutzender schwer
> rumliegender Bücher so ein handlicher E-Reader...
Ich werde meine gedruckten Bücher mit Sicherheit nicht gegen einen E-Reader eintauschen. Das ist bestenfalls ein Add-on, aber keinesfalls ein Ersatz.
cu
trueQ
Für Schüler und Studenten die 'ne Menge schwere Fachbücher mit sich rumtragen find ich sowas richtig klasse.
Für die Leser von Belletristik und Co. ist das Gerät völliger Mumpitz. Ich hab zuhause locker über 400 Belletristik Bücher und ich würde die nicht auf so 'nem Gerät lesen wollen. Ein richtiges Buch ist griffiger, kann ich überall hin mitnehmen (Strand, Schwimmbad u.s.w.), darf runterfallen, verbraucht keinen Strom und darf im Zweifel sogar nass werden. Sollte so ein Buch doch mal kaputt gehen, kauft man die Taschenbuchausgabe für 8,90 € neu.
Wo es auch Sinn machen könnte wäre für Büchereien. Ich gehe mit der kompletten Familie sehr oft in die Bücherei und komm mir dabei manchmal vor wie ein Packesel. Das könnte man dann auch schön bequem von zuhause aus machen. Die "Leihfristen" der Bücher kann man ja über DRM begrenzen. Sollte also kein Problem sein.
Da wäre es dann auch egal dass man solch ein Gerät nicht mit an den Strand oder so mitnehmen kann, denn das mache ich mit den Büchern aus der Bücherei auch nicht.
Full Ack,
ich bin gerade umgezogen und wenn ich überlege, wieviele Kisten Bücher ich mittlerweile schleppen muss, wird es langsam lächerlich - verkaufen lassen sich gebrauchte Bücher ohnehin so gut wie gar nicht, oder zumindest zu einem Preis, der den Aufwand lohnen würde.
Ich werde auch in Zukunft echte Bücher kaufen, aber Technikkram oder Paperback-Novels brauche ich mit Sicherheit nicht mehr als analoges Buch - mein Kindle ist vorbestellt.
wo wäre denn bitte schön das NEUE Konzept? Bücher (etc.) in digitalem Format lesen zu können ist doch nicht neu. Dazu brauche ich auch nicht unbedingt einen eReader. Der soll das gnaze doch nur einacher und protabler gestalten. Im übrigen besteht ein eReader doch aus standard Komponenten, insofern hinkt der Vergleich mit der Einführung einer echten neuen Technik wie anno dazumal der DVD Player !
...mit einem eBook können im herbst meine kids nicht laub pressen :(
Kinch schrieb:
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> Dito.
>
> Ich verstehe ehrlich gesagt auch überhaupt nicht, warum
> fortschrittsfeindliche Menschen überhaupt Golem lesen.
>
> Hätte man ihnen vor 20 Jahren gesagt, sie würden über eine Datenleitung
> Texte einer Zeitung abholen, um sie auf den Computerbildschirm zu lesen,
> hätten sie doch wohl genauso aversiv reagiert.
Nicht, wenn du gesagt hättest, daß alle Zeitungen quasi umsonst sind.
Ich bin nicht technikfeindlich, aber ich bin ein Feind von technikübertreibung wo sie keinen Sinn macht, und es nur darum geht, daß mal wieder was "neues" gemacht wird, damit Geld damit verdient werden kann.
Für Vielleser ist ein eReader sicher eine super Sache, da die ebooks größtenteils günstiger angeboten werden als die Druckversionen, da rentiert sich der Kauf eines Kindle dann schon. Und ich finde die Lösung von Amazon wirklich gut. Von überall aus kann man sich ohne Umweg über den PC ein neues Buch runterladen, zuvor sogar noch Probekapitel und User-Rezensionen kostenlos lesen. Der Shop scheint wirklich gut durchdacht zu sein.
Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann: Weshalb wird uns in Europa der Webbrowser vorenthalten??
Ich finde die Möglichkeit abends im Bett beim Lesen mal schnell den einen oder anderen Begriff in Wikipedia nachzuschlagen sehr interessant. Schade, daß diese Funktion auf den deutschen Geräten fehlt!
Aber solange es keine ausreichend große Zahl deutscher eBooks bei Amazon gibt, wird sich der Kindle 2 in Deutschland sowieso nicht durchsetzen können.
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