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Wo führt das eigentlich alles noch hin?

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  1. Wo führt das eigentlich alles noch hin?

    Autor Hinführer 20.05.10 - 19:54

    Telefon, SMS, MMS, email, GPS, Web, Java, Flash, Kamera mit egalwieviel Megapixel, HD Video-Recording, 32 GB Speicher, echter Webbrowser und alles kann mit allem irgendwie verwurstet und genutzt werden und alles in einem naja 150g "schweren" Gerät, dazu nach Wunsch UMTS oder Wimax oder LTE oder WLAN.

    Webapps mit GPS und Fotoschuß/HD Video, email, ach was weiß ich, alles wird mit allem gemixt, kollaboriert und kooperiert. Da verknüpft mit GEO-Koordinate, hier ein HD Video, da ein 8 Megapixel Bild, da ein Datenfeed über ein Restaurant an der Ecke, was anhand von GPS und einem 3D Barcode erkannt wurde.

    Wo soll das eigentlich alles noch hinführen?

    Und ist das erst der Anfang?

    Ich meine, was soll da noch kommen?

  2. Re: Wo führt das eigentlich alles noch hin?

    Autor Odol 20.05.10 - 20:14

    Das kann ich dir genau sagen...

    guckst du hier
    > http://www.pomegranatephone.com

    Und es kommt noch viel mehr ;)

  3. Re: Wo führt das eigentlich alles noch hin?

    Autor QuoVadis 20.05.10 - 20:19

    Bitte nicht weinen. Gibt noch genügend Inseln im Pazifik.. Da hast Du deine Ruhe....

  4. Re: Wo führt das eigentlich alles noch hin?

    Autor Hinführer 20.05.10 - 20:20

    Eh, ja gut, eh. Nova Scotia, eh. In 10 Minuten vom Hauptbahnhof von Nova Scotia zum Terminal. eh.

  5. Re: Wo führt das eigentlich alles noch hin?

    Autor Bill S. Preston_ 21.05.10 - 09:27

    Hinführer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eh, ja gut, eh. Nova Scotia, eh. In 10 Minuten vom Hauptbahnhof von Nova
    > Scotia zum Terminal. eh.


    Da, eh, beginnt man sein Flug also, eh, quasi im Bahnhof von Nova Scotia!!

    ymmd, rofl

  6. Re: Wo führt das eigentlich alles noch hin?

    Autor g4g44g4g4g 21.05.10 - 10:28

    hahaha :-D

  7. Re: Wo führt das eigentlich alles noch hin?

    Autor root oder sudo 21.05.10 - 10:34

    na es werden ein paar dinge wegfallen, wie z.b. sms und mms. aber das wird sicher noch dauern. und nur eine firma wie apple traut sich sowas wegzulassen.

  8. Dahin:

    Autor Hellseher 4.0 21.05.10 - 14:29

    Also, ich glaube es wird ungefähr so:

    In 20 Jahren gibts keine "Computer" und "Mobile Devices" mehr, sondern nur noch viele mikroskopische Systeme die in deiner Kleidung, und den Supermarktprodukten, in den Möbeln, in deinem Körper etc. eingebaut sind. Die Dinger sind einerseits autark (z.B. eigene Stromzufuhr aus Bewegungsenergie, Solar etc.), aber andererseits auch vernetzt. Die Vernetzung erfolgt dynamisch und vollautomatisch. D.h. die Geräte scannen permanent die Umgebung und kommunizieren mit allem was in Reichweite ist.
    Und jedes dieser Mikrosystemchen kann auch Daten an andere durchleiten, so dass z.B. deine Hose über deine Armbanduhr und die wiederum über die Mikrowelle aufs Internet zugreift.

    So kann z.B. dein Autoschlüssel auf deinen Terminkalender in der Cloud zugreifen, und sehen dass Du in 40 Minuten zu einem Termin fahren mußt. Dann fragt er den Motor ob alles OK ist, und der antwortet "Nein, ModulXY meldet Fehler beim Bremssystem." Daraufhin sagt er deiner Brille bescheid, dass sie Dir doch bitte eine Nachricht auf die Netzhaut projezieren soll. Die projeziert Dir also: "Motor defekt. Wollen Sie ein Taxi, um zu Ihrem Termin zu fahren? Soll ich einen Werkstatt Termin buchen?" Diese aufsehenerrengende Änderung in deinem Lebem wird natürlich vollautomatisch getwittert, gebloggt, es wird dein ICQ-Status angepasst usw. Manuell macht das keiner mehr, weil niemand die Zeit hat sich um alle SocialNetwork Web 3.0 Diesnte zu kümmern. Die Zeit braucht man schleißlich für die MMOGs, die in Zukunft den ganzen Tag gespielt werden, weil Sie per GPS, AugmentedReality etc. die Realität mit einbeziehen. Das Leben ist das Spiel.

    Dein Kühlschrank kennt deine Leberwerte aus der "Smart Health Database" deiner Krankenkasse, und bestellt automatisch die Lebensmittel die für dich momentan am gesündesten sind. Wer nicht freiwillig am Smart Health Programm teilnehmen will, kann das tun, profitiert dann aber nicht von dem 10%igen Rabatt. Wobei der "Rabatt" natürlich eigentlich der Normalpreis ist, und der entgangene Rabatt ein Preisaufschlag.

    Dieses ganze Netz aus Mikronodes unterstützt diverse Ein- und Ausgabe"geräte". Manche lassen sich per Gestik steuern wie bei Projekt Natal der xbox360, andere per Sprache, per virtueller projezierter Tastatur usw. Zur Ausgabe kann ein Stück OLEDTapete, ein ePaper, ein Netzhautprojektor, dein "intelligenter Schreibtisch", Fenster, die Rücklehne deines Vordermanns im Zug oder sonstwas benutzt werden. Es wird überall "Flächen" geben die sich drahtlos ansteuern, und als Monitor verwenden lassen. Und natürlich auch Sprachausgabe, oder für einfache Dinge evtl. kleine Stromstöße oder anderes physisches Feedback.

    Alles ist mit allem vernetzt. Server, Client, Cloud, eigene Geräte, Staat, Unternehmen, externe Datenträger - alles wird zu einer unübersichtlichen Suppe, durch die keiner mehr durchblickt. Keiner weiß mehr wo die eigenen Daten gerade gespeichert sind, und wer alles welche Art von Zugriff darauf hat. Fragt man jemanden ob sein Kalender lokal oder "in der Cloud" läuft, werden nur Computerfreaks die Antwort kennen.
    Natürlich könnte man es theoretisch nachvollziehen. Aber dafür müsste man seinen Job kündigen, seine Familie allein lassen, und sich erstmal 2 Jahre nur mit dem Thema beschäftigen, bis man durchblickt. Macht keiner. Außer ein paar "paranoide", die dann aber kein normales Leben mehr führen können. Wer das alles nicht nutzt, weiß vorher garnicht was alles auf ihn zukommt. Also nutzt man es. Schlißlich will man nicht plötzlich ohne Job und Wohnung dastehen, nur weil man den "Infoflow" gestört hat.


    Ich könnte noch viiiiel mehr schreiben, aber ich will es Staat und Wirtschaft nicht zu einfach machen ;-)

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