Die Entwicklerszene ist doch bereits weiter als Google. Denn es gibt bereits auch für Android 2.1 das so genannte APPS2SD wo die Programme per Verlinkung auf eine EXT3 Partition auf der SD Karte verschoben werden. Vorteil hier ist das Programme und Widgets die auf der SD Karte installiert sind auch beim anschließen des Phones an den PC weiterhin funktionieren, was bei der APPS2SD Version von Froyo nicht funktioniert.
Nachteil ist, dass diese App (APPS2SD) nur auf "gerooteten" Smartphones funktioniert. Diese Aktion bringt einen Garantieverlust mit sich und ist daher für die meisten Nutzer uninteressant.
Ja der ROOT ist notwendig ist für den etwas erfahrenderen Nutzer aber kein Garantieverlust, da sich das Handy wieder komplett in den Urzustand zurückversetzen lässt.
Außerdem denke ich sollte Google einfach überlegen diese Methode von APPS2SD in die nächste Version von Froyo zu übernehmen.
scharri schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ja der ROOT ist notwendig ist für den etwas erfahrenderen Nutzer aber kein
> Garantieverlust, da sich das Handy wieder komplett in den Urzustand
> zurückversetzen lässt.
> Außerdem denke ich sollte Google einfach überlegen diese Methode von
> APPS2SD in die nächste Version von Froyo zu übernehmen.
Das Problem dabei ist Folgendes: Androids Sicherheit beruht zu einem großen Teil auf Sandboxing der Anwendungen; jede App ist ein eigener Benutzer im Linux-System. Eine App hat daher keine Zugriffsrechte auf andere, genau wie ein Benutzer auf einem Rechner keinen Zugriff auf die Daten eines anderen hat. Möglich ist dies, weil Android ein ext-Dateisystem verwendet.
Auf einer SD-Karte ist das Dateisystem immernoch das veraltete FAT, welches keine solchen Zugriffsrechte bietet. Apps, die darauf liegen, hätten vollen Zugriff aufeinander ==> schlecht. Daher wird statt der Rechte auf der Karte Verschlüsselung eingesetzt um sie voneinander abzuschotten und der Schlüssel liegt im internen Speicher des Telefons.
> [...] für den etwas erfahrenderen Nutzer aber kein Garantieverlust, da sich das Handy wieder komplett in den Urzustand zurückversetzen lässt.
Eben nicht.
Du rootest - Telefon geht kaputt und springt z.B. nicht mehr an - du stehst doof da weil du das Original-Image nicht mehr drauf kriegst.
Herzlichen Glühstrumpf
schnief schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Auf einer SD-Karte ist das Dateisystem immernoch das veraltete
> FAT, welches keine solchen Zugriffsrechte bietet.
Interessant. Dann hätte ich gerne die Linux-Edition, wo dann ext3-formatierte Speicherkarten zulässig sind. Kann man ja auf der Packung des Smartphones großflächig mit "Für Windows-Benutzer nicht geeignet!!!!!" auspreisen. ;-)
scharri schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ja der ROOT ist notwendig ist für den etwas erfahrenderen Nutzer aber kein
> Garantieverlust, da sich das Handy wieder komplett in den Urzustand
> zurückversetzen lässt.
> Außerdem denke ich sollte Google einfach überlegen diese Methode von
> APPS2SD in die nächste Version von Froyo zu übernehmen.
Und was machst du, wenn sich dein Gerät gar nicht mehr starten lässt?
Wenn ich mich richtig erinnere braucht man für Apps2SD ne ext2/3 Partition auf der Speicherkarte.
Wenn sich das Phone nicht mehr starten lässt, kann auch der Reparaturservice meistens nicht mehr starten, was bedeutet, dass die Garantie meistens trotzdem erhalten bleibt.
In 90 % der Fälle wird das Telefon vom reparatur service sowieso erstmal geflasht. denn damit kann man schon mal viele Fehler ausschliessen.
Aber grundsätzlich bleibt beim rooten auch n restrisiko, deshalb hab ich meins auch nicht gerooted.
Noch nicht jedenfalls ;)
Ich bin auch noch zu feige... Wäre für mich eigentlich nur eine Spielerei, weil das "Phone" ist auch so sehr gut und ich wüsst eigentlich gar nicht was ich ändern soll.(HTC Desire)
Jau, das ist auch so :)
ich hatte mein nexus one auch schonmal gerootet. dann ist der power button kaputt gegangen und das phone war nur noch schwer einzuschalten. htc hat es glücklicherweise dennoch kostenlos repariert und nun ist der lock wieder drin und ich hab wieder volle garantie. nochmal werde ich es nicht rooten. brauch man eh nicht wirklich. tethering geht ja jetzt auch mit froyo.
Was beim Desire so möglich ist weiss ich nicht.
Bei mir (Milestone) wär halt gerade wegen dem knappen internen speicher app2sd nicht schlecht.
oder der Memhack, oder die apps runterschmeissen die ich nie brauche und schon vorinstalliert sind.
Die Moto navi app belegt nämlich mal glatt unverschämte 2gig platz auf der sd mit Kartenmaterial, obwohl ich sie ja nicht benutze und auch nicht benutzen will.
aber da 2.2 eh enorm an performance zulegt und app2sd mitbringt...
brook schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ich hatte mein nexus one auch schonmal gerootet. dann ist der power button
> kaputt gegangen und das phone war nur noch schwer einzuschalten. htc hat es
> glücklicherweise dennoch kostenlos repariert
Warum hast du das von HTC machen lassen? War das Gerät schon älter als ein halbes Jahr? Wenn nicht, dann verstehe ich nicht, warum die Garantie in Anspruch genommen hast, du hast doch Gewährleitung ...
Auf dem Nexus One hast du doch von Haus aus Root Zugriff.
Das rooten von den meisten Android Smartphones ist mit wenig Aufwand, völlig gefahrlos durchzuführen.
Allerdings birgt das flashen eines neue Radios (diese Kompenente stellt quasi die Telefon und Mobilfunkfunktionen zur Verfügung) ein gewisses Risko da, damit kann man sein Telefon durch eine Unachtsamkeit wirklich schrotte.
Ein neues Radio ist allerdings nicht zwingend notwendig, wem das zu risikoreich ist, der lässt es einfach eben.
Neben dem Vorteil das man Aps2sd benutzen kann bietet sich eine reihe weiterer Vorteile, die man sonst nicht hat.
Allen voran via Nandroid im s.g. Recovery Modes ein Backup, welches ein komplette Images des Gerätes erstellt. Hat man erstmal ein passendes ROM geflashed, alle bevorugten Anwendungen installiert und alle Einstellungen vorgenommen - Nandroid Backup und im schlimmsten Fall, dauert es keine 10min und man hat den Ursprungszustand zurück.
Erst durch rooten kann man das volle Potential der Android Telefone ausnützen.
Also genau wie beim iphone was auch erst durch einen Jailbreak richtig Spaß macht.
Lange Rede kurzer Sinn - ich kann es nur empfehlen es zu machen.
Der Aufwand und das Risiko ist (meist) überschaubar und der Nutzen wirklich groß.
Zumindest seit die Dinger Kartenschächte bekamen. Eigentlich brauche ich die Klappe ja nicht aufreißen, bei meinem iPhone geht das sowieso nicht. Aber ich dachte, daß das bei Android schon immer mit Bordmitteln geht (bei meinem „Android-Testlauf“ verwendete ich keine Speicherkarte). Da lag ich wohl ziemlich daneben.
Was soll's, perfekt ist sowieso kein System.
_________________________________________________________________
Lesen gefährdet die Dummheit シ
.. na klar gibt es ein perfektes System: C64
Atari 400XL und Sinclair Spectrum sind Schrott!
imagefile und gut ist. ausserdem glaube ich du verwechselst das mit den benutzerdaten, die nach wie vor im internen speicher liegen werden. das was auf die sdkarte verschoben wird ist nur die .apk, vergleichbar mit der .exe in windows.
scharri schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ja der ROOT ist notwendig ist für den etwas erfahrenderen Nutzer aber kein
> Garantieverlust, da sich das Handy wieder komplett in den Urzustand
> zurückversetzen lässt.
Nein laesst es sich nicht. Im Nexus One ist eine Hardwarefuse dass beim freischalten des Bootloaders durchbrennt. Danach ist die Garantie weg. Natuerlich kann man auch wieder original Firmware flashen, aber das Phone wird immer als "ich wurde mal gerootet" erkannt.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Die Kavallerie hält Einzug in Himmelsrand: Mit Patch 1.6 liefert Bethesda die Möglichkeit nach, in Skyrim auch auf dem Rücken von Pferden zu kämpfen. PC-Spieler dürfen bereits jetzt hoch zu Ross das Schwert schwingen.

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.