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Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

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  1. Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: Stereo 11.12.12 - 10:57

    Warum ist das so? Google hatte mit der Entwicklung von Android alle Möglichkeiten gehabt, ein für den Konsumenten sicheres System zu konzipieren.

    Mit Konsument meine ich natürlich normale Käufer von solchen Produkten, die Out-of-the-Box ein funktionierendes und sicheres Smartphone besitzen wollen.

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  2. Re: Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: azeu 11.12.12 - 11:03

    Apple hätte doch dasselbe Problem wenn sie Apps zulassen würden, die nicht aus dem AppStore kommen.

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  3. Re: Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: Oldschooler 11.12.12 - 11:10

    Stereo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum ist das so? Google hatte mit der Entwicklung von Android alle
    > Möglichkeiten gehabt, ein für den Konsumenten sicheres System zu
    > konzipieren.

    Leider hat Google bei der Konzeptionierung des Systems kaum erfahrene Leute gehabt, die sich wirklich mit der Entwicklung eines Betriebssystems auskennen. Dies sieht man insbesondere bei den Sicherheitsproblemen und einer fehlenden Treiberschicht. Jetzt, wo jeder Hardwarehersteller sein eigenes Android gefrickelt hat ist es schwer da eine einheitliche, sichere Basis zu schaffen.

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple hätte doch dasselbe Problem wenn sie Apps zulassen würden, die nicht
    > aus dem AppStore kommen.

    Da diese Option aber von vornherein geschlossen ist, gibt es viel weniger Probleme. Alles hat seine Vor- und Nachteile und nicht jeder Otto-Normal-Benutzer hat große Kenntnisse über seine Geräte und deren Benutzung.

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  4. Re: Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: Stereo 11.12.12 - 11:11

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple hätte doch dasselbe Problem wenn sie Apps zulassen würden, die nicht
    > aus dem AppStore kommen.

    Gemeint war Google, nicht Apple.

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  5. Re: Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: Thaodan 11.12.12 - 11:21

    Oldschooler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider hat Google bei der Konzeptionierung des Systems kaum erfahrene Leute
    > gehabt, die sich wirklich mit der Entwicklung eines Betriebssystems
    > auskennen. Dies sieht man insbesondere bei den Sicherheitsproblemen und
    > einer fehlenden Treiberschicht. Jetzt, wo jeder Hardwarehersteller sein
    Siehe die Diskussion weswegen Linux keine Stabile Kernel ABI hat.
    > eigenes Android gefrickelt hat ist es schwer da eine einheitliche, sichere
    > Basis zu schaffen.
    Die Hersteller haben ihr eigenes UX und Treiber ausgeliefert die sie nicht im Upstream haben wollen, das Problem sind eher die Treiber die nicht in den Upstream kommen.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  6. Re: Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: xviper 11.12.12 - 11:21

    Oldschooler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider hat Google bei der Konzeptionierung des Systems kaum erfahrene Leute
    > gehabt, die sich wirklich mit der Entwicklung eines Betriebssystems
    > auskennen. Dies sieht man insbesondere bei den Sicherheitsproblemen und
    > einer fehlenden Treiberschicht.

    Das Betriebssystem ist Linux und das hat sehr wohl eine "Treiberschicht". Android ist nur das Framework für die gesamte Oberfläche. Der eigentliche Betriebsystemkern ist und bleibt Linux.
    (Linux = Kernel, nichts anderes)

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  7. Re: Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: WinSuck7 11.12.12 - 11:48

    "Leider hat Google bei der Konzeptionierung des Systems kaum erfahrene Leute gehabt, die sich wirklich mit der Entwicklung eines Betriebssystems auskennen."

    Käse, Google hat damit doch rein gar nichts zu tun. Google hat Android eingekauft. Und die Leute die mit der Konzeptionierung zu tun hatten, waren sehr wohl erfahren.


    Hinzu kommt, dass das ganze doch sowieso Panik mache ist. Es gibt keine 1260 verschiedenen Schadanwendungen. Solche Zahlen basieren schlicht auf der dämlichen Zählweise der Hersteller von Antivirensoftware. Man entwickle eine Schadsoftware. AV-Hersteller erkennt diese und nimmt sie als eine neue Schadsoftware auf, indem ein Hashwert dafür erstellt wird. Schadsoftware-Hersteller merkt dies, ändert genau ein Zeichen im Quellcode und schon ergibt das einen neuen Hashwert. AV-Hersteller entdeckt das nun wieder und zählt das als neue Schadsoftware. So geht das dann hundert mal hin und her, mit dem Ergebnis, dass es sich um ein und dieselbe Schadsoftware handelt, AV-Hersteller aber 100 verschiedene daraus machen. Was bringt es den AV-Herstellern? Sie können Panik verbreiten und ihre Software besser verkaufen.

    Gründsätzlich braucht niemand, der Android verwendet, sein Hirn benutzt und auf gecrackte Apps verzichtet, auch nur ein Antivirenprogramm. Dafür sorgt die Sicherheitsarchitektur von Android.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.12 11:50 durch WinSuck7.

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  8. Re: Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: JanZmus 11.12.12 - 12:26

    WinSuck7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt keine
    > 1260 verschiedenen Schadanwendungen.

    > Schadsoftware-Hersteller merkt dies, ändert genau ein Zeichen im Quellcode
    > und schon ergibt das einen neuen Hashwert.

    Geändertes Zeichen im Quellcode -> neue Schadsoftware. Wenn sie nicht erkannt wird, ist es doch wurscht, ob ein oder alle Zeichen im Quellcode geändert wurden.

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  9. Re: Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: WinSuck7 11.12.12 - 12:54

    Das sollte nur zeigen wie stupide AV-Hersteller vorgehen, zumindest die meisten.
    Sie könnten ja auch auf Heuristik setzen, falls dir das was sagt. Und schon gäbe es nur noch 50 unterschiedliche Arten von Schadsoftware.
    Und von diesen 50 hat es bisher noch keine geschafft, sich automatisch zu installieren. Dazu muss immer erst der User die Installation ins Rollen bringen. Daher wäre ein klein wenig Hirn angebracht.

    "Geändertes Zeichen im Quellcode -> neue Schadsoftware. Wenn sie nicht erkannt wird, ist es doch wurscht, ob ein oder alle Zeichen im Quellcode geändert wurden."

    Und nein, nur weil ein Zeichen im Quellcode geändert wurde, ist es keine neue Schadsoftware. Die Software geht weiterhin so vor, wie auch vor der Änderung. Oder würdest du sagen, wenn jemand einen Kratzer in dein Auto macht, ist es ein neues Auto?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.12 12:59 durch WinSuck7.

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  10. Re: Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: ChriDDel 11.12.12 - 13:03

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple hätte doch dasselbe Problem wenn sie Apps zulassen würden, die nicht
    > aus dem AppStore kommen.
    Und Android hat das Problem nur, wenn man explizit in den Einstellungen den Haken setzt um genau das zu erlauben.
    Der DAU hat das Problem auch auf Android nicht.

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  11. Re: Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: BruceMangee 11.12.12 - 13:10

    Ob da wohl der FinFisher erkannt wird? ;)

    Wenn euch das Wort 'Sicherheitstheater' nichts sagt, schlagt es mal nach. Es gibt da lustiges und deprimierendes zu lesen.
    Wenn man dann die Welt aus diesem Blickwinkel betrachtet kommt man aus dem Schmunzeln nicht mehr raus, oder aus dem Facialpalmieren. Je nachdem. ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.12 13:11 durch BruceMangee.

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  12. Re: Offenes System im wahrsten Sinne des Wortes. ...

    Autor: JanZmus 11.12.12 - 14:58

    WinSuck7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und nein, nur weil ein Zeichen im Quellcode geändert wurde, ist es keine
    > neue Schadsoftware. Die Software geht weiterhin so vor, wie auch vor der
    > Änderung. Oder würdest du sagen, wenn jemand einen Kratzer in dein Auto
    > macht, ist es ein neues Auto?

    Ne, dann ist es ein altes Auto. So war das aber auch nicht gemeint und ich glaube, das weißt du auch. Es ist keine neue Schadsoftware, sondern eine andere Software. Genauso, wie man zum Auto sagen könnte: "Ne, das ist nicht meins, meins hatte keinen Kratzer".

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