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Nicht schlecht ...

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  1. Nicht schlecht ...

    Autor: neocron 15.11.12 - 11:58

    ...
    Schadsoftware, ... ist ein grosses Problem in Android, meiner Meinung nach.
    Jedoch glaube ich, dass das groesste Problem damit auch nicht angegangen werden kann. Die inflationaere Nutzung von Rechten scheint mir noch wesentlich wichtiger zu sein!
    Geschaetzte 80% aller Apps, die es im Android gibt scheinen Rechte zu "beantragen" die sie, zumindest von aussen betrachtet, fuer die gegebene Funktion ueberhaupt nicht benoetigen!
    All diesen Entwicklern/App Anbietern sollte man mal auf die Finger hauen.
    Natuerlich kann man nicht unterstellen, dass mit diesen Rechten Boeses getrieben wird.

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  2. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: chrulri 15.11.12 - 12:03

    Folgende Dinge müssten verändert werden:
    1.) Android OS muss eine Möglichkeit bieten, zu entscheiden welche Berechtigungen eine App erhält und welche nicht. Als Ansatz siehe dazu CyanogenMod, dort kann man einzelne Berechtigungen wiederrufen und somit diese den Apps entziehen.
    2.) App Entwickler müssen, wenn sie etwas Berechtigungsrelevantes abfragen (z.B. via "Context#getSystemService(...)") überprüfen ob sie auch überhaupt etwas zurückbekommen. Aktuell kann man ja davon ausgehen, dass man etwas zurück bekommt, da man ja die entsprechenden Berechtigungen im AndroidManifest.xml beantragt hat. Was oftmals dazu führt, wenn der User mittel CM Punkt 1.) genutzt hat, Apps mit einer NPE abstürzen weil keine Checks eingebaut sind.

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  3. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: neocron 15.11.12 - 12:25

    chrulri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Folgende Dinge müssten verändert werden:
    > 1.) Android OS muss eine Möglichkeit bieten, zu entscheiden welche
    > Berechtigungen eine App erhält und welche nicht. Als Ansatz siehe dazu
    > CyanogenMod, dort kann man einzelne Berechtigungen wiederrufen und somit
    > diese den Apps entziehen.
    > 2.) App Entwickler müssen, wenn sie etwas Berechtigungsrelevantes abfragen
    > (z.B. via "Context#getSystemService(...)") überprüfen ob sie auch überhaupt
    > etwas zurückbekommen. Aktuell kann man ja davon ausgehen, dass man etwas
    > zurück bekommt, da man ja die entsprechenden Berechtigungen im
    > AndroidManifest.xml beantragt hat. Was oftmals dazu führt, wenn der User
    > mittel CM Punkt 1.) genutzt hat, Apps mit einer NPE abstürzen weil keine
    > Checks eingebaut sind.
    Wichtig (ich wuerde sogar meinen essentiell) wuerde ich erachten, dass die Entwickler nicht sehen koennen welche Rechte sie dann tatsaechlich erhalten haben!
    Beispiel:
    Wenn ich im CM Kontaktlistenberechtigungen entziehe, kann es dazu kommen, dass die App abstuerzt, aus den Gruenden, die du bereits erlaeutert hast!
    Besser waere ein system, welches nicht die Berechtigung selbst entzieht, aber einfach "nichts" als Rueckgabe liefert!
    Bsp: Eine leere Kontaktliste an die App zurueck geben! oder eine leere SD-Karte ...

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  4. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: ThorstenMUC 15.11.12 - 12:31

    chrulri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Folgende Dinge müssten verändert werden:
    3) Wenn die Entwickler Berechtigungen anfragen, deren Nutzungs-Grund nicht gleich auf den ersten Blick offensichtlich ist - sollten sie eine kurze Erklärung mitgeben können/müssen, wofür sie diese Rechte brauchen.

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  5. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: snadir 15.11.12 - 12:53

    Manche sind da sehr vorbildlich, z.B. Llama oder Öffi

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.kebab.Llama
    https://play.google.com/store/apps/details?id=de.schildbach.oeffi

    Die schreiben jeweils hin, wofür sie es brauchen.

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  6. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: chrulri 15.11.12 - 13:18

    Ah, ich verstehen. Sozusagen ein "Stub-Service" der einfach nichts macht. Das wäre natürlich etwas ganz tolles, ja.

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  7. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: chrulri 15.11.12 - 13:19

    Machen viele Appentwickler bereits, siehe snadir.
    Es sollte aber vom PlayStore mehr gefördert werden, dass sozusagen der Publisher eher dazu gebracht wird, die Berechtigungen zu erklären.

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  8. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: BaldurLaub 15.11.12 - 14:15

    Seht euch mal SRT AppGuard an:
    http://www.backes-srt.de/produkte/srt-appguard

    "Der SRT AppGuard erlaubt es Ihnen, eine Anwendung zu überwachen und deren Berechtigungen nachträglich zu ändern."

    Über diese App wurde vorgestern sehr positiv in ZDF WISO berichtet. Sie funktioniert ab Android 3.0.

    Gruß
    Baldur

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  9. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: tomate.salat.inc 15.11.12 - 14:16

    1) Als Entwickler stehe ich dem Kritisch gegenüber. Werbefinanzierte Apps könnte man das Internet verbieten. Zumal der Entwickler (wie du richtig erkannt hast), davon ausgeht, dass er diese Rechte hat. Ein Fehlverhalten der App könnte die Konsequenz sein, wo wir bei Punkt
    2) wären. Ganz ehrlich: In dem Falle ist es mir als Entwickler egal, ob du die App noch nutzen kannst oder nicht. Da ich keine bösartige Software schreibe, verlange ich meine Berechtigungen nicht ohne Grund und diese werden nunmal für die Funktionalität gebraucht.

    Genauso egal dürfte es der Malware sein. Wenn der Spionage-/Schadcode nicht ausgeführt werden kann, warum sollte es den Entwickler noch kratzen, wenn seine App nicht mehr funktioniert?

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  10. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: chrulri 15.11.12 - 14:54

    1) Werbefinanzierte Apps haben heute schon Probleme durch AdBlocker und Android Firewalls (welche jedoch Root-Rechte benötigen) oder Tablets ohne 3G
    Und es gibt oder eher gab auch schon Apps welche entsprechend den Dienst verweigern wenn die Werbung nicht geladen werden kann. Extrem nervig wenn man gerade mit dem Tablet kein Internet hat...

    2) Es geht in erster Linie um Datensammelwut und nicht um Malware. Dass du und ich als Entwickler nichts böses mit den Daten unserer User anfangen hilft dem User herzlich wenig sich gegen andere Apps welche fröhlich Daten sammeln und sonst wohin schicken.

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  11. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: Maddi 15.11.12 - 14:57

    chrulri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Folgende Dinge müssten verändert werden:
    > 1.) Android OS muss eine Möglichkeit bieten, zu entscheiden welche
    > Berechtigungen eine App erhält und welche nicht. Als Ansatz siehe dazu
    > CyanogenMod, dort kann man einzelne Berechtigungen wiederrufen und somit
    > diese den Apps entziehen.
    > 2.) App Entwickler müssen, wenn sie etwas Berechtigungsrelevantes abfragen
    > (z.B. via "Context#getSystemService(...)") überprüfen ob sie auch überhaupt
    > etwas zurückbekommen. Aktuell kann man ja davon ausgehen, dass man etwas
    > zurück bekommt, da man ja die entsprechenden Berechtigungen im
    > AndroidManifest.xml beantragt hat. Was oftmals dazu führt, wenn der User
    > mittel CM Punkt 1.) genutzt hat, Apps mit einer NPE abstürzen weil keine
    > Checks eingebaut sind.

    Wenn ich sowas lese wird mir relativ schnell klar, wer schon einmal ernstahaft eine App geschrieben hat und wer nicht.

    Ich (als Entwickler) möchte mich darauf verlassen können, das die Sachen die ich als berechtigung im Manifest eintrage auch ergebnisse liefern.
    DAS ist immerhin der Grund warum ich diese ins Manifest eintrage.

    Als entwickler ist es ohne Probleme möglich auch ohne "Internet" permission Daten ins Internet zu senden (Intent>Browser>Post) aber es würde jeder User schreien wenn man ihn so verarscht. Auf der anderen seite soll ich von Usern verbockte fehler abfangen, weil er der Meinung ist besser zu wissen welche Rechte meine App braucht?

    Der Großteil der User hat überhaupt keine Ahnung was die Rechte überhaupt bedeuten.

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  12. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: chrulri 15.11.12 - 15:13

    Maddi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich sowas lese wird mir relativ schnell klar, wer schon einmal
    > ernstahaft eine App geschrieben hat und wer nicht.
    Hm.. stimmt, ich bin ja so ein Neuling auf dem Gebiet... Fisch?

    > Ich (als Entwickler) möchte mich darauf verlassen können, das die Sachen
    > die ich als berechtigung im Manifest eintrage auch ergebnisse liefern.
    > DAS ist immerhin der Grund warum ich diese ins Manifest eintrage.
    Du (als "Entwickler") möchtest dich darauf verlassen weil dir die Dokumentation gesagt hat, dass du dich darauf verlassen kannst.
    Was wenn sich Google nun dazu entscheidet, dass der User die Möglichkeit bekommen soll, Apps entsprechende (vielleicht nicht alle) Berechtigungen entziehen zu können? Z.B. Kontakte auslesen oder Standort bestimmen (welche übrigens bereits jetzt im aktuellen Android, ich glaube ab 4.1, schon in den Einstellungen für ALLE Apps deaktiviert werden kann).

    Das Problem mit den NPEs wäre dann jedoch enorm, also wäre der korrekte Lösungsansatz, nicht "null" zurückzugeben sondern einen StubService welcher im Endeffekt nichts macht. Siehe dazu auch den Kommentar von neocron.


    > Als entwickler ist es ohne Probleme möglich auch ohne "Internet" permission
    > Daten ins Internet zu senden (Intent>Browser>Post) aber es würde jeder User
    > schreien wenn man ihn so verarscht.
    Jep, denn er würde dann erfahren was für ein Schindluder der Entwickler mit seinen Daten treibt/treiben wollte.

    > Auf der anderen seite soll ich von
    > Usern verbockte fehler abfangen, weil er der Meinung ist besser zu wissen
    > welche Rechte meine App braucht?
    Der User hat die Hoheit über seine Daten und nicht der Entwickler.
    Aber eben, mit einem StubService wäre gar kein Problem vorhanden.

    > Der Großteil der User hat überhaupt keine Ahnung was die Rechte überhaupt
    > bedeuten.
    Und darum dürfen Apps auch weiterhin fröhlich Daten sammeln?

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  13. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: foxx 15.11.12 - 15:50

    chrulri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du (als "Entwickler") möchtest dich darauf verlassen weil dir die
    > Dokumentation gesagt hat, dass du dich darauf verlassen kannst.
    > Was wenn sich Google nun dazu entscheidet, dass der User die Möglichkeit
    > bekommen soll, Apps entsprechende (vielleicht nicht alle) Berechtigungen
    > entziehen zu können? Z.B. Kontakte auslesen oder Standort bestimmen (welche
    > übrigens bereits jetzt im aktuellen Android, ich glaube ab 4.1, schon in
    > den Einstellungen für ALLE Apps deaktiviert werden kann).

    Wenn Google die API Ändert wird das dokumentiert und in aller Regel kann man davon ausgehen, dass sich die App trotz neuerer Android Version wie bisher verhält wenn man als TargetSDK die "alte" SDK Version angibt.
    Dank der TargetSDK Angabe muss man eben nicht für alle Eventualitäten Abfragen einbauen nur weil Google evtl. irgendwann mal etwas ändern könnte.

    Dinge wie eine Abfrage vor der Standortfreigabe würden höchstwahrscheinlich keine Änderungen im Code bedeuten da man auch aktuell nicht davon ausgehen darf, dass man nach Anfrage sofort einen Standort vom System mitgeteilt bekommt (GPS Empfang schlecht usw.).

    Ein Unerwarteter Entzug von Berechtigungen von Seiten des Users ist etwas ganz anderes.

    > Das Problem mit den NPEs wäre dann jedoch enorm, also wäre der korrekte
    > Lösungsansatz, nicht "null" zurückzugeben sondern einen StubService welcher
    > im Endeffekt nichts macht. Siehe dazu auch den Kommentar von neocron.

    Das wäre ein Lösungsansatz der Kompatiblität gewährleisten könnte. Einfach entgegen der API irgendwelche Rückgaben zu senden und zu erwarten das App Entwickler das berücksichtigen halte ich für falsch.

    > > Auf der anderen seite soll ich von
    > > Usern verbockte fehler abfangen, weil er der Meinung ist besser zu
    > wissen
    > > welche Rechte meine App braucht?
    > Der User hat die Hoheit über seine Daten und nicht der Entwickler.
    > Aber eben, mit einem StubService wäre gar kein Problem vorhanden.

    Eine Lösung per StubService fände ich im Falle von Standortabfragen gut und würde ich selbst nutzen. Mich stört es ziemlich das einige werbefinanzierte Apps für standortabhängige Werbung eben diesen erfragen wollen obwohl dieser für die restliche Funktionalität der App nicht benötigt wird.
    Andererseits wäre es eigentlich angebrachter solche Apps zu meiden und sich bei den Entwicklern zu beschweren oder sofern vorhanden die werbefreie Variante (hoffentlich) ohne unnötige Berechtigungen zu erwerben. In dem Fall hat man ja die Wahl und weiß was man verkauft um die free Variante zu nutzen :)

    So lange Firewalls / Sicherheitstools nicht auf einmal Inkompatiblitäten durch Verletzung der Android API verursachen finde ich gut das es sie gibt. Das simple entziehen von Berechtigungen wie es manche Custom ROMs ermöglichen halte ich aber für überaus problematisch da es bei tatsächlicher Verwendung der Rechte zu Exceptions und unerwartetem Verhalten kommen kann - ich sehe nicht ein dies als Entwickler zu berücksichtigen.

    --
    http://blog.jbbr.net/

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  14. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: chrulri 15.11.12 - 16:28

    foxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dank der TargetSDK Angabe muss man eben nicht für alle Eventualitäten
    > Abfragen einbauen nur weil Google evtl. irgendwann mal etwas ändern
    > könnte.
    Ja und nein. Fallen alte Methoden in neueren Versionen weg, wirst du eine MethodNotFoundException erhalten wenn du deine App nicht aktualisierst. TargetSDK hin oder her.
    Dieses Problem gab es bereits einmal bei der Umstellung von API 3 auf 5, siehe dazu: http://developer.android.com/reference/android/app/Service.html#startForeground(int, android.app.Notification)

    > Dinge wie eine Abfrage vor der Standortfreigabe würden höchstwahrscheinlich
    > keine Änderungen im Code bedeuten da man auch aktuell nicht davon ausgehen
    > darf, dass man nach Anfrage sofort einen Standort vom System mitgeteilt
    > bekommt (GPS Empfang schlecht usw.).
    Jaein. Entfernt man bei CM die Location Berechtigung, dann gibt Context#getSystemService(..) "null" zurück anstatt eine Instanz von LocationService. Das bringt Apps oftmals zum Absturz, da diese den Returnvalue nicht gegen "null" prüfen.

    > Ein Unerwarteter Entzug von Berechtigungen von Seiten des Users ist etwas
    > ganz anderes.
    Kommt halt ganz darauf an wie das umgesetzt wird. Denn ob der Benutzer nun der App den Kamerazugriff verweigert oder das Gerät schlichtweg keine Kamera besitzt (fiktives Beispiel) sollte nicht unterschieden werden können.

    > Das wäre ein Lösungsansatz der Kompatiblität gewährleisten könnte. Einfach
    > entgegen der API irgendwelche Rückgaben zu senden und zu erwarten das App
    > Entwickler das berücksichtigen halte ich für falsch.
    "irgendwelche Rückgaben" wäre im Falle von CM ja eben "null" gewesen. Das produziert Probleme, dem stimme ich zu.
    Ein StubService wäre hier wohl die Lösung.

    > Andererseits wäre es eigentlich angebrachter solche Apps zu meiden und sich
    > bei den Entwicklern zu beschweren oder sofern vorhanden die werbefreie
    > Variante (hoffentlich) ohne unnötige Berechtigungen zu erwerben. In dem
    > Fall hat man ja die Wahl und weiß was man verkauft um die free Variante zu
    > nutzen :)
    Ich möchte hier das Beispiel Facebook anbringen. Die App kann theoretisch ungefragt auf deine Kontaktdaten zugreifen, du hast keine Möglichkeit das zu überprüfen oder zu verhindern.
    Diese Berechtigung ist jedoch nicht essentiell, denn sie dient nur dazu, um Kontakte mit deinem Facebookprofil zu synchronisieren, ein Feature welches man nicht zwingend benötigt um die App an sich zu benutzen.
    Da die App auch nicht OpenSource ist, kann ich mir darüber auch nicht sicher sein, ob die App wirklich das macht, was sie mir glaubhaft machen will.
    Hier die Wahl zu haben ob die App überhaupt auf solche Daten zugreifen darf ist für User sicher eine Verbesserung und wünschenswert. Möchte der User das Feature verwenden, soll die Facebook App ihn auffordern, diese Berechtigung zu erteilen, oder aber das OS könnte den User informieren und ihm die Wahl überlassen. Ähnlich wie mit den SuperUser Apps welche den User um eine Bestätigung bitten ob App Xyz Root Rechte erlangen darf.

    > So lange Firewalls / Sicherheitstools nicht auf einmal Inkompatiblitäten
    > durch Verletzung der Android API verursachen finde ich gut das es sie gibt.
    > Das simple entziehen von Berechtigungen wie es manche Custom ROMs
    > ermöglichen halte ich aber für überaus problematisch da es bei
    > tatsächlicher Verwendung der Rechte zu Exceptions und unerwartetem
    > Verhalten kommen kann - ich sehe nicht ein dies als Entwickler zu
    > berücksichtigen.
    Die Lösung soll ja auch nicht CustomRoms her kommen, sondern von Google integriert werden und die API/Dokumentation entsprechend angepasst oder eben mit StubServices gearbeitet werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.12 16:36 durch chrulri.

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  15. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: Maddi 15.11.12 - 17:35

    chrulri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Maddi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ich sowas lese wird mir relativ schnell klar, wer schon einmal
    > > ernstahaft eine App geschrieben hat und wer nicht.
    > Hm.. stimmt, ich bin ja so ein Neuling auf dem Gebiet... Fisch?
    >
    > > Ich (als Entwickler) möchte mich darauf verlassen können, das die Sachen
    > > die ich als berechtigung im Manifest eintrage auch ergebnisse liefern.
    > > DAS ist immerhin der Grund warum ich diese ins Manifest eintrage.
    > Du (als "Entwickler") möchtest dich darauf verlassen weil dir die
    > Dokumentation gesagt hat, dass du dich darauf verlassen kannst.
    > Was wenn sich Google nun dazu entscheidet, dass der User die Möglichkeit
    > bekommen soll, Apps entsprechende (vielleicht nicht alle) Berechtigungen
    > entziehen zu können? Z.B. Kontakte auslesen oder Standort bestimmen (welche
    > übrigens bereits jetzt im aktuellen Android, ich glaube ab 4.1, schon in
    > den Einstellungen für ALLE Apps deaktiviert werden kann).
    >
    > Das Problem mit den NPEs wäre dann jedoch enorm, also wäre der korrekte
    > Lösungsansatz, nicht "null" zurückzugeben sondern einen StubService welcher
    > im Endeffekt nichts macht. Siehe dazu auch den Kommentar von neocron.
    >
    > > Als entwickler ist es ohne Probleme möglich auch ohne "Internet"
    > permission
    > > Daten ins Internet zu senden (Intent>Browser>Post) aber es würde jeder
    > User
    > > schreien wenn man ihn so verarscht.
    > Jep, denn er würde dann erfahren was für ein Schindluder der Entwickler mit
    > seinen Daten treibt/treiben wollte.
    >
    > > Auf der anderen seite soll ich von
    > > Usern verbockte fehler abfangen, weil er der Meinung ist besser zu
    > wissen
    > > welche Rechte meine App braucht?
    > Der User hat die Hoheit über seine Daten und nicht der Entwickler.
    > Aber eben, mit einem StubService wäre gar kein Problem vorhanden.
    >
    > > Der Großteil der User hat überhaupt keine Ahnung was die Rechte
    > überhaupt
    > > bedeuten.
    > Und darum dürfen Apps auch weiterhin fröhlich Daten sammeln?

    Offensichtlich habe ich mich da nicht richtig ausgedrückt.
    Natürlich kann und soll jeder über seine Daten selbst bestimmen können.
    Ich wollte eigentlich nur sagen, das wenn ich gegen eine API Programmiere mich darauf verlassen will, das sie das tut was Spezifiziert ist.

    Nicht mehr oder weniger. Ich möchte mich nicht damit beschäftigen müssen, was irgendein eventuell vielleicht vorhandenes Drittprogramm tut oder lässt und wie es das tut oder lässt.

    Man kann solche Regelungen meinethalben in die API integrieren, bzw. das OS das managen lassen, aber irgendwelchen halbgaren Einzellösungen stehe ich da kritisch gegenüber

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  16. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: chrulri 15.11.12 - 17:50

    Maddi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Offensichtlich habe ich mich da nicht richtig ausgedrückt.
    Ein persönlicher Angriff ist nicht nur nicht richtig ausgedrückt.

    > Natürlich kann und soll jeder über seine Daten selbst bestimmen können.
    > Ich wollte eigentlich nur sagen, das wenn ich gegen eine API Programmiere
    > mich darauf verlassen will, das sie das tut was Spezifiziert ist.
    > Nicht mehr oder weniger. Ich möchte mich nicht damit beschäftigen müssen,
    > was irgendein eventuell vielleicht vorhandenes Drittprogramm tut oder lässt
    > und wie es das tut oder lässt.
    Habe ich etwas anderes behauptet als dass Google am Zug ist dies entsprechend umzusetzten?

    > Man kann solche Regelungen meinethalben in die API integrieren, bzw. das OS
    > das managen lassen, aber irgendwelchen halbgaren Einzellösungen stehe ich
    > da kritisch gegenüber
    Dem stimme ich zu, jedoch braucht es diese halbgaren Würfe erst einmal um zu sehen ob so etwas gefragt ist und auch genutzt wird.
    Ich z.B. nutze DroidWall für 3G intensiv um mein DataPlan einzuhalten und nur die nötigsten Apps über 3G kommunizieren zu lassen.

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  17. Re: Nicht schlecht ...

    Autor: neocron 15.11.12 - 18:51

    Richtig. Ist natuerlich aufwendig. Aber fuer die sicherheit lohnenswert. Auch werbungfuer die entwickler waere kein problem, mit einer fake telefon id ...

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