Ist zwar nur meine persönliche Meinung, aber die Tatsache, dass Maps jetzt auch mit Hilfe der Beschleunigungssensoren navigieren kann wenn grad kein GPS da ist (ZB im Tunnel) ist für mich schon eine neue Funktion und geht über eine Detailverbesserung hinaus.
Ich glaube nicht, dass Sensoren dafür benutzt werden.
Es wird lediglich die vor dem GPS-Verlust gemessene geschwindigkeit auf den angezeigten Pfad projeziert. Wer also abbiegt oder die Geschwindigkeit ändert, für den stimmt die Anzeige dann nicht
Naja, es ist schon eine Verbesserung.
War letztens in Österreich und da kam in den Tunneln für Minuten nur eine "Kein Signal"-Meldung vom Auto-Navi. Schadet ja nicht, wenn das Navi hier einfach die Position schätzt, da es ja auch den Straßenverlauf kennt.
Aber mit den Beschleunigungssensoren wird man nicht die aktuelle Geschwindigkeit messen können. Das ist Technisch nicht möglich.
einsiedlerkrebs schrieb:
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> Aber mit den Beschleunigungssensoren wird man nicht die aktuelle
> Geschwindigkeit messen können. Das ist Technisch nicht möglich.
Man kennt die letzte Geschwindigkeit, die noch per GPS berechnet wurde aus der zeitlichen Ableitung der Postition.
Durch zeitliche Integration des (von gravitation bereinigten) Beschleunigungssignals kann man dann man sehr Wohl die aktuelle Geschwindigkeit bestimmen.
Nach einer gewissen Zeit wird sich da ein Integrationsfehler angesammelt haben, aber als Schätzung ist das sicherlich gut geeignet.
Und um die Position aus dem Geschwindigkeitssignal zurück zurechnen muss dieses wiederum über die Zeit integriert werden und mit dem möglichen Weg (Tunnel) abgeglichen werden.
Das ist keine Hexerei und technisch sehr wohl möglich ;-)
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