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  5. › Apple-Chef Tim Cook: "Android…

...Herstellerunabhängig sollte die Software sein...

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  1. ...Herstellerunabhängig sollte die Software sein...

    Autor: Mario Riesmeier 08.12.12 - 14:22

    ....damit die Preise nicht nur von Apple bestimmt werden. Ist ja klar, dass Apple eine "All in One Lösung" forciert, damit Sie ihre Preise bestimmen können. Jedoch denke ich es sei besser eine gewisse Konkurrenz auf dem Markt zu haben, damit eine "konkurrenzlose Monopolstellung" wie bei Apple sich nicht durchsetzen wird. Würden Microsoft und Google ihre eigene Hardware, Software und Services so durchsetzen, wie Apple, könnten weltweit alle anderen Hersteller Konkurs anmelden und eine Menge Leute würden auf der Straße sitzen. Des Weiteren hätte man wieder aufgrund des "konkurrenzlosen Status" wieder höhere Preise.

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  2. Re: ...Herstellerunabhängig sollte die Software sein...

    Autor: Hösch 08.12.12 - 15:11

    Mario Riesmeier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ....damit die Preise nicht nur von Apple bestimmt werden. Ist ja klar, dass
    > Apple eine "All in One Lösung" forciert, damit Sie ihre Preise bestimmen
    > können. Jedoch denke ich es sei besser eine gewisse Konkurrenz auf dem
    > Markt zu haben, damit eine "konkurrenzlose Monopolstellung" wie bei Apple
    > sich nicht durchsetzen wird. Würden Microsoft und Google ihre eigene
    > Hardware, Software und Services so durchsetzen, wie Apple, könnten weltweit
    > alle anderen Hersteller Konkurs anmelden und eine Menge Leute würden auf
    > der Straße sitzen. Des Weiteren hätte man wieder aufgrund des
    > "konkurrenzlosen Status" wieder höhere Preise.

    Wer hindert dich denn daran, auf Apple Geräten Software zu benutzen, welche nicht von Apple ist?

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  3. Re: ...Herstellerunabhängig sollte die Software sein...

    Autor: Mario Riesmeier 08.12.12 - 15:53

    ...spreche eher von Hardwareherstellern. Will eher darauf hinaus: "Und wir verheiraten Hardware, Software und Services. Wenn sie Android nehmen, da ist es so ähnlich wie bei einem Windows-PC-Modell. Das Betriebssystem kommt von Unternehmen A. Unternehmen B ist mit etwas Integration beschäftigt, und der Service kommt vielleicht noch von jemand anderem." -Als negative Darstellung der Herstellerheterogenität.
    Jedoch wenn das Konzept, beispielsweise von Microsoft so schlecht ist, warum ist Microsoft weltweit führend, was Clientbetriebssysteme angeht? Und ich glaube, dass die meisten Windows-Nutzer (egal auf welcher Hardware) mit ihrem OS zufrieden sind. Cook beschreibt es: "Ich glaube, wir wissen, zu welcher Art von Kundenzufriedenheit das führt."

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  4. Re: ...Herstellerunabhängig sollte die Software sein...

    Autor: Thaodan 08.12.12 - 16:19

    Die AGBs, die aber zb. in DE nicht gültig sind.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  5. Re: ...Herstellerunabhängig sollte die Software sein...

    Autor: Hösch 08.12.12 - 17:09

    Mario Riesmeier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...spreche eher von Hardwareherstellern. Will eher darauf hinaus: "Und wir
    > verheiraten Hardware, Software und Services. Wenn sie Android nehmen, da
    > ist es so ähnlich wie bei einem Windows-PC-Modell. Das Betriebssystem kommt
    > von Unternehmen A. Unternehmen B ist mit etwas Integration beschäftigt, und
    > der Service kommt vielleicht noch von jemand anderem." -Als negative
    > Darstellung der Herstellerheterogenität.

    Wo sagt Tim Cook denn, dass dies Negativ ist? Fakt ist, dass es durchaus Vorteile bringt, wenn alles aus einer Hand kommt. Ob und wie die Umgesetzt werden ist ein anderes Thema.
    Oder willst du behaupten, dass ein OS, welches auf abertausenden von verschiedenen Hardwarekonfigurationen laufen muss nicht zumindest in der Theorie mehr Potential auf einer Konfiguration nicht optimal zu laufen mit sich bringt, als ein BS, welches gleich vom Hardware"Hersteller" geliefert wird und nur auf 10, vielleicht 20 verschieden konfigurierten Systemen laufen muss/soll?

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  6. Re: ...Herstellerunabhängig sollte die Software sein...

    Autor: Mario Riesmeier 08.12.12 - 19:08

    Hösch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo sagt Tim Cook denn, dass dies Negativ ist?
    In einer gewissen Weise zielt er schon darauf ab, es als Nachteil darzustellen, wenn
    man sich den Satz durchliest
    > Fakt ist, dass es durchaus Vorteile bringt, wenn alles aus einer Hand kommt. Ob und > wie die Umgesetzt werden ist ein anderes Thema.
    Das würde ich auch nicht bestreiten

    > Oder willst du behaupten, dass ein OS, welches auf abertausenden von
    > verschiedenen Hardwarekonfigurationen laufen muss nicht zumindest in der
    > Theorie mehr Potential auf einer Konfiguration nicht optimal zu laufen mit
    > sich bringt, als ein BS, welches gleich vom Hardware"Hersteller" geliefert
    > wird und nur auf 10, vielleicht 20 verschieden konfigurierten Systemen
    > laufen muss/soll?
    Würde ich grundsätzlich auch nicht bestreiten. Jedoch werden die HW-Hersteller und Systembuilder von den Softwareherstellern auch entsprechend supportet. Wenn wir uns das nackte Betriebssystem auf der Hardware anschauen, kann ich mir nicht vorstellen, dass es einen großen Unterschied zwischen Apple und MS macht. Da kommt es natürlich auch wieder auf die Hardware oder den Hersteller an. Ich denke man kann nicht alle Hersteller gleich sehen. Wenn ich beispielsweise Lenovo oder HP sehe, dann würde ich schon sagen, dass diese Hardware sehr stark auf das Betriebssystem abgestimmt ist. D.h. nicht das alles super läuft, aber in den meisten Fällen auch schnell genug gefixt wird, wenn es Probleme gibt. Weiterhin glaube ich nicht, dass es bei Apple nie Probleme gibt. Ich hatte beispielsweise mehr Probleme mit angeblich "kompatibler" Virtualisierungssoftware unter MAC als unter Windows. Das sind meine Erfahrungen. Damit würde ich auch die Vielfalt der funktionsfähigen, kompatiblen Softwareprodukte als enormen Pluspunkt ansehen, welche mit Microsoftprodukten besser supportet werden.
    Wenn alle OS-Hersteller eigene Hardware hätten:
    Gibt es keine Weiteren HW Hersteller mehr. D.h. es würden beispielsweise Arbeitsplätze verloren gehen. Ein wichtiger Aspekt wäre noch die Preispolitik einer gewissen Monopolstellung. Es besteht dann kein Wettbewerb unter den HW-Herstellern mehr (so wie es bei Apple derzeit ist)

    Vorteil, bei Microsoft, Linux, Android und weiteren HW-Unabhängigen ist weiterhin, dass eine große Masse von Hardwareherstellern an Innovationen und Rechenpower arbeiten und ich kann mir nicht vorstellen, dass aktuelle Apple-Systeme schneller sind, als ein aktuelles Windows, Linux oder Android-System von dem innovativsten Hersteller.

    > Tim Cook: Und wir verheiraten Hardware, Software und Services.
    Zusammengefasst: Sicherlich gibt es durchaus Vorteile, wenn die Software und Hardware aus einem Hause kommt, jedoch ist dies im Ganzen nur bei Apple der Fall.
    Jedoch ein Windows auf einer hochwertigen Lenovo oder HP Hardware läuft mindestens genauso gut.

    > Tim Cook: Wenn sie Android nehmen, da ist es so ähnlich wie bei einem Windows-PC-> Modell. Das Betriebssystem kommt von Unternehmen A. Unternehmen B ist mit
    > etwas Integration beschäftigt, und der Service kommt vielleicht noch von jemand
    > anderem. Ich glaube, wir wissen, zu welcher Art von Kundenzufriedenheit das führt."
    Ich denke das kann man nicht verallgemeinern.

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  7. Re: ...Herstellerunabhängig sollte die Software sein...

    Autor: Hösch 09.12.12 - 03:49

    Mario Riesmeier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In einer gewissen Weise zielt er schon darauf ab, es als Nachteil
    > darzustellen, wenn
    > man sich den Satz durchliest

    Das ist deine art den Satz zu interpretieren. Fakt ist, wenn man nicht zwanghaft versucht zwischen den Zeilen zu lesen, dann steht da nichts negatives.

    > Weiterhin glaube ich nicht, dass es bei Apple nie Probleme gibt. Ich hatte

    Natürlich gibt es nicht "nie" Probleme. Aber viele Probleme, welche sich unter Windows/Linux stellen, ergeben sich bei Apple einfach nicht. Ein System up zu daten und danach keinen Passenden Treiber für Gerät x mehr zu finden gibt es beim Mac halt einfach nicht. Das war bei mir selbst bei HP schonmal ein Problem, von selbst gebastelten PCs nichtbzunreden.

    > beispielsweise mehr Probleme mit angeblich "kompatibler"
    > Virtualisierungssoftware unter MAC als unter Windows. Das sind meine
    > Erfahrungen. Damit würde ich auch die Vielfalt der funktionsfähigen,
    > kompatiblen Softwareprodukte als enormen Pluspunkt ansehen, welche mit
    > Microsoftprodukten besser supportet werden.

    Als ich vor etwa 1 Jahr nach 7-8 Jahren Apple-Abstinenz wieder einen Mac gekauft habe, habe ich mir als erstes Parallels Desktop gekauft, da ich fast sicher war, irgendwo Windowssoftware nutzen zu müssen. Inzwischen läuft Parallels seit einem Jahr auf dem Mac und ausser zum testen habe ich es nie gebraucht. Sicherlich gibt es die eine oder andere Spezialsoftware, die unter OSX nicht existiert (gibt es aber ebenso im umgekehrtente Fall), aber der Durchschnitssnutzer wird unter OSX alles finden, was er benötigt.

    > Wenn alle OS-Hersteller eigene Hardware hätten:
    > Gibt es keine Weiteren HW Hersteller mehr. D.h. es würden beispielsweise
    > Arbeitsplätze verloren gehen. Ein wichtiger Aspekt wäre noch die

    Sehe ich nicht ganz so. Auch für den Mac gibt es zusätzliche Hardware, arbeitslos würde also keiner werden.

    > Preispolitik einer gewissen Monopolstellung. Es besteht dann kein
    > Wettbewerb unter den HW-Herstellern mehr (so wie es bei Apple derzeit ist)

    Da sehe ich erst dann ein Problem, wenn nur noch 1 Hersteller da ist.

    > Vorteil, bei Microsoft, Linux, Android und weiteren HW-Unabhängigen ist
    > weiterhin, dass eine große Masse von Hardwareherstellern an Innovationen
    > und Rechenpower arbeiten und ich kann mir nicht vorstellen, dass aktuelle

    Da Apple (für mich ein ganz klares "leider") auch nur noch Standarthardware verbaut, spricht dies absolut nicht gegen Apple.

    > Apple-Systeme schneller sind, als ein aktuelles Windows, Linux oder
    > Android-System von dem innovativsten Hersteller.

    Naja, was heisst schneller? Laut Benchmarks natürlich nicht. Mein Mac hat exakt die aelben Leistungsdaten wie der Arbeits PC (Dell) meiner Frau (CPU, Ram, HD). Bei der Arbeit merkt man keinen Unterschied, den Unterschied merkt man beim booten, da ist der Mac in etwa doppelt so schnell. Ansonsten schenken die sich nix, ausser dass ich OSX halt wesentlich angenehmer finde zum arbeiten.

    > Jedoch ein Windows auf einer hochwertigen Lenovo oder HP Hardware läuft
    > mindestens genauso gut.

    Bei Lenovo mag das so sein, da habe ich keinerlei Erfahrungen, bei HP fängt das Problem meiner Meinung schon mit der installierten Software an. So waren auf meinem HP Notebook dermassen viele Programme vorinstalliert, welche ich nicht wollte (Office testversion, Norton Testversion usw), dass schonmal die erste Stunden mit deinstallation des ganzen "Mülls" verbracht werden musste und die deinstallation von Norton sogar dazu führte, dass ich beim Support nachfragen musste, wie ich dieses überhaupt vom System weg bekomme. Das ist an und fürsich kein Beinbruch, aber es macht erstens keinen Spass, wirkt auf mich nicht sehr professionell und für die stabilität des Systems ist es sicherlich auch nicht zuträglich.

    >
    > > Tim Cook: Wenn sie Android nehmen, da ist es so ähnlich wie bei einem
    > Windows-PC-> Modell. Das Betriebssystem kommt von Unternehmen A.
    > Unternehmen B ist mit
    > > etwas Integration beschäftigt, und der Service kommt vielleicht noch von
    > jemand
    > > anderem. Ich glaube, wir wissen, zu welcher Art von Kundenzufriedenheit
    > das führt."
    > Ich denke das kann man nicht verallgemeinern.

    Kann man sicherlich nicht, aber die Aussage ist sicherlich auch nicht ganz aus der Luftbgegriffen.

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