Hi
ich hab nun seit einiger Zeit (leider) ein Notebook mit spiegelndem Display und es geht mir tierisch aufm Keks. Ab einer gewissen Sonneneinstrahlung absolut unbrauchbar und im ungünstigsten Fall seh ich alles um mich rum aber nicht den Bildschirminhalt.
Also was haben sich die Hersteller bitte dabei gedacht diesen spiegelnden Schrott zu produzieren? Soviel günstiger können die doch gar nicht sein in der Fertigung oder?
Weil's anscheinend genügend Deppen gibt die so einen Spiegelmist kaufen.
subsub schrieb:
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> Also was haben sich die Hersteller bitte dabei
> gedacht diesen spiegelnden Schrott zu produzieren?
Weil viele Konsumenten denken, die Farben auf den ausgedruckten Blättern ihrer billigen HP-Drucker würden genauso brilliant aussehen wie am Spiegelmonitor.
wozu haben Agentinnen wohl sonst immer eine Puderdose mit Schminkspiegel? Kann man in jedem zweiten Film aus den 50ern und 60ern sehen :)
weil sie billiger zu produzieren sind wenn man sie nicht entspiegelt und trottel stehn nunmal auf glitzernde dinge
...beispiel:medion notebook mit glitzersteinchen
subsub schrieb:
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> Hi
>
> ich hab nun seit einiger Zeit (leider) ein
> Notebook mit spiegelndem Display und es geht mir
> tierisch aufm Keks. Ab einer gewissen
> Sonneneinstrahlung absolut unbrauchbar und im
> ungünstigsten Fall seh ich alles um mich rum aber
> nicht den Bildschirminhalt.
> Also was haben sich die Hersteller bitte dabei
> gedacht diesen spiegelnden Schrott zu produzieren?
> Soviel günstiger können die doch gar nicht sein in
> der Fertigung oder?
Diese Displays zeigen Farben brillianter als matte. Das hat den Vorteil, dass man billige Panels verbauen kann und trotzdem ein tolles bild hat.
Aber leider ist da auch der Nachteil, dass man seine Umgebung sieht und Farbechtheit nicht gegeben ist.
Für Arbeit sind solche Displays übrigens verboten.
Matte Displays streuen das Licht. Dadurch ist eine höhere Displayhelligkeit nötig, um noch was zu erkennen, die sich aber viele Hersteller sparen. Auf Spiegeln sieht man auch "gedimmt" in der Sonne noch was vom Monitorbild.
Blork schrieb:
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> Aber leider ist da auch der Nachteil, dass man
> seine Umgebung sieht und Farbechtheit nicht
> gegeben ist.
Gibt es auf Notebook Displays eh nicht und Farbechtheit hat nichts mit Glossy zu tun. Im Gegenteil, Glossy ist ja sozugsaen der "Urzustand", ein Mattes Display "entspiegelt" dieses ja.
> Für Arbeit sind solche Displays übrigens verboten.
Nicht ganz. Das Arbeitnehmerschutzgesetz besagt, dass der Arbeitnehmer das Recht hat auf einem reflexionbefreiten Display ohne Reflexionen zu arbeiten.
Das heißt:
a) Es kann ein Glossy sein, denn wenn keine Lichtquellen gegenüber des Displays sind, spiegelt ein Glossy 0. Ein mattes Display gegenüber eines Fensters kann aber z.b. (matt) reflektieren. Lies das Gesetz lieber mal genauer ;)
b) Ist es nicht verboten, wenn der Arbeitnehmer damit einverstanden ist, kann er es ruhig benutzen.
Im selbern Gesetz steht übrigens auch was von getrennter Tastatur, Maus und Bildschirm Kombination. Somit wäre Notebooks ja generell verboten (ohne ext. Monitor)
subsub schrieb:
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> Also was haben sich die Hersteller bitte dabei
> gedacht diesen spiegelnden Schrott zu produzieren?
> Soviel günstiger können die doch gar nicht sein in
> der Fertigung oder?
a) Es ist billiger
b) Es war schon immer so. Röhrenmonitore waren (in der Regel) auch Glossy.
c) Es hat brillantere Farben. Dies vermittelt ein besseres Bild... und das will der Kunde logischerweise auch.
Nachteil: Es spiegelt mehr.
Das ist natürlich nicht jedermanns Sache, aber die meisten stört es nicht. Röhrenfernseher waren Glossy, Plasmas sind Glossy, LCDs sind mittlerweile auch viele Glossy, die meisten Handys sind Glossy.... Alles ist Glossy. Die paar Jahre matte TFTs haben die meisten wahrscheinlich gar nicht mitbekommen. Oder sie empfanden die Farben als "zu blass"
Gepatzt bei Notebooks generell verboten. Nicht mit Docking Staions am Arbeitsplatz. Weitere Einzelheiten in der Verordnung für Bildschirmarbeitsplätze. Da kann man es nachlesen ( einfach googeln ).
;-)
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