So etwas wäre für die Bordillustrierte ja noch ok, aber wo es um Leben oder Tod der Passagiere geht, ein absolutes no-go.
Demnächst muss der Pilot dann noch mit dem GPS des Eiphones die Landebahn ansteuern oder wie?
George99 schrieb:
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> So etwas wäre für die Bordillustrierte ja noch ok, aber wo es um Leben oder
> Tod der Passagiere geht, ein absolutes no-go.
Die US-Luftwaffe ist nicht die zivile Luftfahrt.
Auch wenn es in diesem speziellen Artikel um die Luftwaffe geht, sollen Tabletts auch in der zivilen Luftfahrt eingesetzt werden:
"Zu dem Zeitpunkt hatte die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) der US-Fluglinie American Airlines (AA) gerade die Erlaubnis erteilt, Tablets im Cockpit einzusetzen. Zuvor hatten AA, FAA und der Flugzeughersteller Boeing die Unbedenklichkeit ausgiebig getestet."
George99 schrieb:
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> So etwas wäre für die Bordillustrierte ja noch ok, aber wo es um Leben oder
> Tod der Passagiere geht, ein absolutes no-go.
> Demnächst muss der Pilot dann noch mit dem GPS des Eiphones die Landebahn
> ansteuern oder wie?
Nur weil es ein Consumergerät ist, bedeutet das nicht, dass es jederzeit auseinander fällt. Es ist offensichtlich ausreichend stabil.
Schon mal eines in der Hand gehabt?
Das Metallgehäuse macht auf mich schon einen recht stabilen Eindruck. Und Kräfte, die solche Gehäuse zerstören, richten in einem Cockpit noch viel schlimmere Sachen an. Die Bildschirme der regulären Cockpitanzeigen sind auch nicht stabiler. Eher im Gegenteil.
Übrigens kann man mit dem GPS im iPad tatsächlich recht gut navigieren. Als MovingMap reicht das völlig. Immerhin zeigt es automatisch immer die richtigen Karten / Infos zur gerade aktuellen Umgebung.
Ein ILS-Approach geht damit natürlich nicht. Aber in die richtige Gegend kommt man damit spielend. Besser als nichts, wenn sonst alles kaputt ist....
Ciao,
H.
Bin selber kein Pilot, aber habe mich mit einem solchen (PPL) mal darüber unterhalten. Es gibt ja wohl in der Tat schon professionelle Apps, die für den ernstaften Einsatz ausgelegt sind und genutzt werden. Er selber hat da eben auch so eine.
Also im deutschen App Store gjbt es zwar einige Anwendungen, die eignen sich aber nur für Hobbypiloten.
hans12 schrieb:
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> Nur weil es ein Consumergerät ist, bedeutet das nicht, dass es jederzeit
> auseinander fällt. Es ist offensichtlich ausreichend stabil.
> Schon mal eines in der Hand gehabt?
> Das Metallgehäuse macht auf mich schon einen recht stabilen Eindruck. Und
Nicht lange genug, um die üblichen Zerstörenden Werkstoffprüfungen durchzuführen. Der Besitzer guckte auch schon etwas komisch...
Zumindest bei den Eiphones ist die Schwachstelle die Glasplatte, die sehr leicht kaputt geht. Ob dies bei den Tabletts genauso ist, kann ich dir nicht sagen...
hans12 schrieb:
> Schon mal eines in der Hand gehabt?
> Das Metallgehäuse macht auf mich schon einen recht stabilen Eindruck. Und
> Kräfte, die solche Gehäuse zerstören, richten in einem Cockpit noch viel
> schlimmere Sachen an. Die Bildschirme der regulären Cockpitanzeigen sind
> auch nicht stabiler. Eher im Gegenteil.
Die mechanische Stabilität ist nicht so relevant, viel wichtiger ist die Stabilität der Software. Es wäre sehr unpraktisch wenn in einen Notfall plötzlich das System einfriert und darum bittet mit iTunes zurückgesetzt zu werden.
Vermutlich dienten die bisherigen iPad Testgeräte nur dazu, auszuloten, was denn die Geräte, wie und wann und wo für die Piloten können müssen und wie diese sich überhaupt im Cockpit machen und ob es am Markt schon etwas gibt, was den Vorstellungen nahe kommt.
Die Varariante, welche dann besorgt wird, ist dann mit Sicherheit nicht das, was im Endverbraucherladen liegt.
Da wird es dann eher ein "PilotPad(mil)" geben, was nach den ganzen Normen für Militärgerätschaft produziert ist.
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