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wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

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  1. wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor McNoise 12.01.12 - 10:35

    viellicht bequemen sich die hersteller endlich mal einen kombinierten touchscreen zu entwickeln bzgl. kapazitiver & resitiver eingabe ... es kann ja wohl nicht angehen das man im winter mit handschuhen oder mit nassen händen (von unter wasser mal ganz abgesehen) einen touchscreen nicht bedienen kann ... für mich unglaublich ... an jeden scheiss denken die hersteller (eben bspw. wasserdicht) - aber generelle usability-problematiken zu beseitigen, daran denken sie nicht! -.-

  2. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor neocron 12.01.12 - 10:41

    wenn es so einfach ist, kapazitiv und resistiv mit einander zu verbinden, ohne dass das glas doppelst so dick wird, dann machs doch selbst?

  3. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor Tantalus 12.01.12 - 10:46

    Von allem, was Du schreibst, kann ich lediglich das Argument "im Winter mit Handschuhen" nachvollziehen. Wer nutzt schon ein Tablett unter Wasser? oO
    Der Punkt "mit nassen händen" ist für mich kein wirkliches Argument, in dem Moment, wo kapazitive Erkennung im Spiel ist, hast Du bei Regen z.B. schlechte Karten (da ständig "fehleingaben" durch Tropfen auf dem Screen registriert werden). Da hilft Dir auch eine parallele resistive Erkennung nix mehr.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  4. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor Rapmaster 3000 12.01.12 - 10:51

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer nutzt schon ein Tablett unter Wasser?

    Es ist wohl auch nicht gedacht, dass man es unter Wasser nutzen soll, sondern dass man es IM Wasser (Badewanne) nutzen kann ohne dass es kaputt geht wenns mal kurz ins Wasser fällt.

  5. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor Himmerlarschundzwirn 12.01.12 - 10:51

    Vor allem hab ich bei Regen, der so Stark ist, dass er für Fehleingaben auf meinem Display sorgt, nicht die notwendige Ruhe, um mit meinem Smartphone rumzuspielen :-D

  6. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor McNoise 12.01.12 - 10:51

    sehr intelligent neocron ... wirklich!

    omg

    es ist ganz offensichtlich, dass hier hersteller benutzungsferne features nur zur verkaufsförderung bringen ... man sollte sich doch fragen: wie lange liegt man denn so durchschnittlich in der badewanne und lohnt sich da die benutzung eines tablets und wieviel prozent der menschen kann überhaupt ein vollbad nutzen ergo hat eine badewanne ... das ist alles SO UNGLAUBLICH NICHTIG.

    ich besitze auch ein smartphone, dass ich mit unter die dusche nehmen könnte und welches entsprechend beworben wird ... aber in einem jahr hat mich bislang noch nicht ein anruf erreicht, bei dem ich unter der dusche stand (und ich dusche täglich)... und ich musste auch noch nie ans telefon gehen als ich im strömenden regen stand ... es ist mir aber wohl passiert, dass ich nasse hände hatte (vom abwaschen oder regenwetter) oder ich handschuhe anhatte und das telefon klingelte und ich so mein smartphone erst einmal nicht bedienen konnte / einen anruf nicht schnell entgegen nehmen konnte!!!



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.12 10:55 durch McNoise.

  7. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor Tantalus 12.01.12 - 10:55

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem hab ich bei Regen, der so Stark ist, dass er für Fehleingaben auf
    > meinem Display sorgt, nicht die notwendige Ruhe, um mit meinem Smartphone
    > rumzuspielen :-D

    Ich hab das selber noch nicht getestet, aber wie "groß" müsste ein Regentropfen denn sein, damit er Fehleingaben auslöst?

    Gruß
    Tantalus

    Edit: Ich bin scheinbar nicht si wasserscheu wie Du. *fg*

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.12 10:56 durch Tantalus.

  8. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor entonjackson 12.01.12 - 10:57

    Dann kaufs dir halt einfach nicht.
    Was bringt diese Diskussion?

  9. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor Tantalus 12.01.12 - 10:57

    Rapmaster 3000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist wohl auch nicht gedacht, dass man es unter Wasser nutzen soll,
    > sondern dass man es IM Wasser (Badewanne) nutzen kann ohne dass es kaputt
    > geht wenns mal kurz ins Wasser fällt.

    Richtig, der TE meinte aber wohl, dass er sein Tablet unter Wasser bedienen will. ("es kann ja wohl nicht angehen das man im winter mit handschuhen oder mit nassen händen (von unter wasser mal ganz abgesehen) einen touchscreen nicht bedienen kann")

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  10. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor McNoise 12.01.12 - 11:06

    entonjackson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was bringt diese Diskussion?


    der hinweis darauf, dass sinnvolle innovation fehlt und mit ehr sinnlosen features geworben wird und es alle (ohne nachzudenken) vlt. toll finden ... ich finde wasserdichte tablets oder smartphones die man bei wasserkontakt nicht benutzen kann ehr überflüssig.

    im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass es so schwer ist einen kombinierten (kapazitiv / resistiv) touchscreen zu entwickeln ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.12 11:07 durch McNoise.

  11. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor Tantalus 12.01.12 - 11:14

    McNoise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der hinweis darauf, dass sinnvolle innovation fehlt und mit ehr sinnlosen
    > features geworben wird und es alle (ohne nachzudenken) vlt. toll finden ...
    > ich finde wasserdichte tablets oder smartphones die man bei wasserkontakt
    > nicht benutzen kann ehr überflüssig.

    Ich finde das alles andere als unnütz. Ich hab schon genügend Heimelektronik erlebt, die durch Wasserschaden (muss ja nicht mal in die Badewanne gefallen sein, ein umgekipptes Wasserglas reicht schon) übern Jordan gegangen ist. Gerade bei einem so mobilen Teil, was dann z.B. auch mal auf dem Balkon liegen gelassen wird, finde ich es sinnvoll, wenn es nicht gleich bei 'nem Regenschauer die Hufe streckt.

    > im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass es so schwer ist einen
    > kombinierten (kapazitiv / resistiv) touchscreen zu entwickeln ...

    Nur weil Du es Dir nicht vorstellen kannst, heist das nicht, das es auch wirklich so einfach sein muss.
    Im übrigen musst Du auch bedenken, für wie viele Kunden soetwas ein echter Vorteil und damit ein Kaufgrund trotz Mehrpreis wäre.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  12. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor Himmerlarschundzwirn 12.01.12 - 11:34

    Ich habe das auch nicht getestet, da mir ja, wie bereits gesagt, dazu die notwendige Entspannung fehlt ;-) Aber als du behauptet hast, kap. TS hätten bei Regen Probleme, habe ich mich gewundert, da ich bei (leichtem) Regen noch nie Probleme hatte und daher geschlussfolgert, dass deine Aussage dann wohl für Monsune und ähnliche Wetterphänomene gelten müsste :-D

    Aber da wir hier unter Profis sind, folgt nun der Versuch einer ernst gemeinten Antwort auf deine Frage: Rein technisch müsste der Tropfen wohl mindestens so groß sein, dass min. 2 Punkte des erzeugten elektrischen Felds überbrückt werden.

  13. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor McNoise 12.01.12 - 11:42

    Tantalus schrieb:
    > Ich finde das alles andere als unnütz. Ich hab schon genügend
    > Heimelektronik erlebt, die durch Wasserschaden (muss ja nicht mal in die
    > Badewanne gefallen sein, ein umgekipptes Wasserglas reicht schon) übern
    > Jordan gegangen ist. Gerade bei einem so mobilen Teil, was dann z.B. auch
    > mal auf dem Balkon liegen gelassen wird, finde ich es sinnvoll, wenn es
    > nicht gleich bei 'nem Regenschauer die Hufe streckt.

    natürlich ist es gut, wenn ein gerät ein wenig wasser verträgt ... aber es wird hier mit WASSERDICHT geworben


    > > im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass es so schwer ist einen
    > > kombinierten (kapazitiv / resistiv) touchscreen zu entwickeln ...
    >
    > Nur weil Du es Dir nicht vorstellen kannst, heist das nicht, das es auch
    > wirklich so einfach sein muss.

    meine güte ... wir leben in einer zeit von eInk bis hin zu biegsamen oled-displays und weiss der geier für höchst komplizierter technik ... ich weiss, dass man ein normales display mit einer resistiven toucheingabe nachrüsten kann (gibt es zu kaufen) und auch kapazitive displays können technisch nicht sooo kompliziert sein ...

    > Im übrigen musst Du auch bedenken, für wie viele Kunden soetwas ein echter
    > Vorteil und damit ein Kaufgrund trotz Mehrpreis wäre.

    habe ich bedacht ... kann man m.e. vernachlässig ... aber wenn ein display kapazitive eingabe-probleme (BSPW durch feuchtigkeit) erkennen würde und auf resistive eingabe umschalten würde, wäre das doch wirklich ein kaufargument und, nach dem es jahrelang touchscreens so oder so gibt, endlich wieder etwas innovatives ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.12 11:43 durch McNoise.

  14. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor Tantalus 12.01.12 - 11:43

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe das auch nicht getestet, da mir ja, wie bereits gesagt, dazu die
    > notwendige Entspannung fehlt ;-)

    Ist doch nur ein bisschen Wasser, das vom Himmel fällt. ;-)

    > Aber als du behauptet hast, kap. TS hätten
    > bei Regen Probleme, habe ich mich gewundert, da ich bei (leichtem) Regen
    > noch nie Probleme hatte und daher geschlussfolgert, dass deine Aussage dann
    > wohl für Monsune und ähnliche Wetterphänomene gelten müsste :-D

    Ich bezog mich dabei auf die grundlegende Info, dass kapazitive Touchsreens "durch Flüssigkeit angeregt" werden. Und da Wasser nun mal meistens als Flüssigkeit vom Himmel fällt (aka "Regen"), würden auch Regentropfen Eingaben auslösen. Damit wäre die Bedienung eine Touchscreens bei Regen en wenig schwierig, egal ob parallel noch eine Resistive Berührungserkennung verbaut ist oder nicht.

    > Aber da wir hier unter Profis sind, folgt nun der Versuch einer ernst
    > gemeinten Antwort auf deine Frage: Rein technisch müsste der Tropfen wohl
    > mindestens so groß sein, dass min. 2 Punkte des erzeugten elektrischen
    > Felds überbrückt werden.

    Wie gesagt, hab es noch nicht ausprobieren können, aber wenn ich mir die Fingerspitze meines kleinen Fingers mal so angucke... ein halbwegs ordntlicher Regentropfen (oder auch zwei, die funsionieren), dürfte eine vergleichbare Fläche abdecken.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  15. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor Hilmy 12.01.12 - 22:56

    Ich fände es auch cool, wen Touchscreens im Winter mit Handschuhen bedienen lassen würden. Leider lassen sich aber die beiden Technologien kapazitiv / resistiv nicht brauchbar kombinieren. Dies hätte noch andere konsequenzen als die Dicke des Glases. Sie funktionieren grundlegend verschieden und brauchen Bedingungen, die für die jeweils andere Technologie sehr ungünstig sind.

    Kapazitive Displays funktionieren, in dem zwei Oberflächen den Abstand zu einander verändern und so ein Magnetfeld verändert wird. Damit so ein Signal auf einer identifizierbaren Stelle auf dem Bildschirm entsteht, darf sich nicht die ganze obere Schicht bewegen. Nur an jener Stelle wo Druck entsteht und das Signal entstehen soll, dürfen sich die Schichten annähern. Dies bedingt, dass die obere Schicht weich ist. Erinnert ihr euch noch an die Windows Phone Handys mit Pen oder die billigen Android Tablets die sich fast nicht bedienen liessen? Dinge wie kratzfestes Glas, z.B. Gorilla Glas, gehen bei kapazitiven Screens Systembedingt nicht.

    Resistive Screens bestehen aus einer Schicht, auf der Kontakte angebracht sind, die durch den Finger (oder eben einen Wassertropfen) verbunden werden und so das Signal auslösen. Dies ermöglicht dünner widerstandsfähige Screens, die eine lange Zeit zu brauchen sind ohne durch Kratzer milchig zu werden. Funktioniert zwar im Regen nicht, ist dafür aber auch noch nach mehr als 2 Monaten unter direkter Sonnenlichtinstrahlung.

    Ich sehe keine Möglichkeit, diese beiden Technologien zu verbinden, ohne auf die Vorteile der resistiven Bildschirme zu verzichten. Nass wird weder mein Handy noch mein Tablet häufig und wen ich sie mit Handschuhen bedienen müsste, würde ich mir lieber Handschuhe kaufen, die dies können.

    Seht ihr ne Lösung für dieses Problem?

  16. Re: wo bleibt die innovation bzgl. touchscreens

    Autor gente 13.01.12 - 06:21

    Hilmy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Seht ihr ne Lösung für dieses Problem?

    Du hast da wohl die beiden Technologien ordentlich durcheinander gebracht...

    Resitiv: Resistive Touchscreens reagieren auf Druck, der zwei elektrisch leitfähige Schichten stellenweise verbindet.[1] Die Schichten bilden so einen Spannungsteiler, an dem der elektrische Widerstand gemessen wird, um die Position der Druckstelle zu ermitteln. Die Bezeichnung dieser Touchscreens ist auf das englische Wort resistivity für (elektrischer) Widerstand zurückzuführen.

    Kapazitiv: Ein kapazitiver Touchscreen ist ein mit durchsichtigem Metalloxid beschichtetes Glassubstrat. Eine an den Ecken der Beschichtung angelegte Spannung erzeugt ein konstantes, gleichmäßiges elektrisches Feld. Bei Berührung entsteht ein geringer Ladungstransport, der im Entladezyklus in Form eines Stromes an den Ecken gemessen wird. Die resultierenden Ströme aus den Ecken stehen im direkten Verhältnis zu der Touchposition. Der Controller verarbeitet die Informationen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Touchscreen

    Zumindest jetzt sollte es klar sein das sich diese Techniken nicht so leicht vereinen lassen.

    Ansonsten könnt ihr ja noch immer solche Handschuhe kaufen:

    ************* (Link zu einem Shop entfernt)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.12 09:39 durch bb (golem.de).

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