Ich warte immer noch auf ein Netbook für Fotografen,
dieses sollte ein Stativgewinde haben, ein halbwegs robustes Gehäuse und kein Spiegeldisplay. Außerdem sollte die Akkulaufzeit ca 8-10 h betragen. Ein solches Gerät könnte man zum Tethered Shooting im Freien verwenden und hätte immer einen ersten Überblick über das gerade geschossene Foto. Außerdem könnte man die Fotos von den Speicherkarten gleich auf Festplatten sichern.
Ist diese Kombination von technischen Daten so unrealistisch? Ich denke nicht. Habt Ihr vorschläge was noch reingehören würde in ein solches Gerät?
Also auf jeden Fall ein Display mit vernünftigem Farbraum.
95% Adobe RGB würden sogar reichen.
Schön wäre auch ein eingebautes Kalibrationstool wie beim Lenovo w701ds (hoffentlich meine nächste Kiste)
Dann lieber eine Display-Brille mit entsprechend guten Farben. Da kann die Umgebungshelligkeit ausgeschlossen werden (geschlossene Brille).
Es gibt schon Speicherkarten, die Daten aus der Kamera per Funk an einen Rechner uebertragen.
Gibts denn eine vernünftige Brille mit einer halbwegs vernünftigen
Auflösung? Sonst müsste man sich ja alles auf 850 x irgendwas anschauen. Stell ich mir beim Zoom in ein 22mp Bild der D3x
ziemlich lästig vor....und wie gesagt Farbtreue (kein superbuntes oled)
Wohl eher nicht, aber es gibt auch kein Netbook-Display mit diesen Werten. Ich meinte nur, eine Brille waere guenstiger.
Stimmt, solche Displays gibts für Netbooks nicht.
Aber es gibt auch kein Netbook welches mal eben so Rohdaten anzeigen und unter 5 Minuten Rechenzeit mit nem kleinen Weißabgleich versehen kann. Lass mal Phase-One auf sowas laufen...
Lass uns von Notebooks ausgehen, Netboos haben im Bereich Foto/Bild mal überhaupt keine Berechtigung.
Da steck ich eher meine Speicherkarte mit Adapter in nen digitalen
Bilderrahmen ;)
Das gute Display mit erweitertem Farbraum etc. halte ich nicht für essenziell, weil man seine Bilder meistens eher daheim an einem richtigen Bildschirm und einstellbarer Umgebungshelligkeit bearbeitet. Könnte aber sein, dass das für Profifotografen, die ihre Fotos gleich von der Location aus an die Agentur schicken sinnvoll wäre. Aber Profis haben oft ein Macbook-Pro, welches glaub ich ein halbwegs anständiges Display hat (außer, dass es spiegelt).
Zur Bildbearbeitungsperfomance von Netbooks: Ich habe auf meinem Netbook (eeepc 1005ha-m N270 1gbRam WinXP) den Raw-Konverter Bibble 5 Pro am laufen und ich kann sagen, dass er voll funktionsfähig ist und, dass die Geschwindigkeit der Raw-Konvertierung zufriedenstellend ist.
Ein Laptop wäre mir persönlich für den Fotorucksack auch zu groß :)
Mit einer ganzen Karre voll Licht, Stativen und Alucases für
Objektive, Generatoren für den Strom etcetc. ist glaub ich der Unterschied zwischen Netbook und Notebook vernachlässigbar, oder meinste nicht?
Beim Knipsen geht es ja nicht primär ums Bearbeiten, sondern
eben darum ein Ergebniss zu Knipsen was nicht so lange manipuliert werden muss. Wie ich das auf nem blaustichigen LED Netbookdisplay einschätzen soll, weis ich nicht.
Kann Dir übrigens aus Erfahrung sagen das die Displays des
Macbook Pro ziemlich scheiße sind.
Zu Bibble interessiert mich jetz mal welche Cam du benutzt :)
Der Unterschied zwischen Netbook und Notebook wäre bei meinem Fotorucksack vernachlässigbar (gilt natürlich nicht für jeden)
Außerdem besteht noch der Unterschied, dass Netbooks (meist) eine längere Akkulaufzeit als Notebooks haben.
Farben:
Ja, die Beurteilung der Farben kann man auf nem Netbook-Display wirklich nicht vornehmen. Aber den Gesichtsausdruck eines Modells beispielsweise kann man besser beurteilen als am camdisplay.
Zum Thema MacBook: ok kann sein ich gebe zu, dass ich das nur mal wo gelesen hab und noch nicht damit gearbeitet hab.
Zum Thema bibble5: Ich benutze eine eos 7d und manchmal eine eos1000d.
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