CyanogenMod hat halt in "seiner" Firmware copyright-geschütztes Material verpackt. Und ich rede da jetzt nicht nur von den Google-Apps, sondern auch HTC.
Und wenn da Software mit dabei ist, die zuerst gecrackt werden musste (PDF-Reader), damit die auf nicht-HTC Geräten (ich nennen das G1 jetzt einfach einmal so) läuft, dann darf man sich nicht wundern. Ganz zu schweigen von Android-Market-Hacks, die es erlauben "Backups" von "Protected-Apps" zu machen. Das ging einfach zu weit.
Es hat sich halt einfach keine Opensource-Alternative entwickelt und das Google seine Rechte wahrt ist doch wohl legitim! Auch wenn cyanogen immer brav mit dem Opensource-Taferl vor der Brust marschiert, dann muß man ihn schon einmal fragen, warum er denn beispielsweise die closed-source Kamera von HTC verpackt (v4.0.4) und nicht die aus dem offiziellen Opensource-Repository!
Ja und nein.
Du hast vollkommen Recht wenn es um die Lizenzierung von Teilapplikationen geht und darüber muss man gar nicht diskutieren.
Jedoch ein Einwand bezgl des Vorgehens von Google.
Google nennt das G1 ein Experience Phone. Damit ist nicht die tolle Erfahrung mit mobilen Internet gemeint, sondern erste (Probe)Erfahrungen mit Android OS.
Das merkt man zB daran, dass das Gerät mit 50MB - richtig MB - verfügbaren speicher überhaupt nicht für den Google Market ausgelegt ist. ich habe mir eine navi gekauft, dann bleibt schon nicht mehr viel übrig.
CyanogenMod erlaubt mir nun die gekaufte Software auf SD-Karte zu kopieren. Ich bin blöd und zahl auch wirklich für die Software, weil ich gute Software gerne mit 1-3€ belohne (oder das Navi mit 40€) und nutze die Kopie nicht aus zum Raubkopieren. Dennoch könnte ich das Gerät, für das ich immerhin fast 300€ gezahlt habe nicht nutzen, weil es einfach nicht marktreif ist, sondern eine Testversion.
Nur unter diesem einen einzigen Gesichtspunkt finde ich CyanogenMod legitim.
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