Irgendwie stellt sich Apple bei der ganzen Geschichte ziemlich ungeschickt an, anstatt erstmal eine serienreife App zu entwickeln und solange noch auf Google Maps zu nutzen, wird der Anwender vor den Kopf gestoßen.
Das zeigt meiner Meinung nach, dass Apple den Geo-Diensten ja keinen allzugroßen Stellenwert einzuräumen scheint, obwohl es eine der meistgenutzten Funktionen auf einem Smartphone seien dürfte. Hätte Apple die Software wirklich mal in der Praxis getestet und zwar nicht nur in Cupertino vor der Haustür, dürften doch die Fehler eigentlich schnell auffallen müssen.
Generell stellt sich die Frage, wieso Apple nicht einfach ein Unternehmen wie TomTom direkt aufkauft und sich das KnowHow einverleibt, finanziell dürfte so eine Übernahme definitiv machbar sein. Auch wenn Apple jetzt noch nachbessert, aber die negative Resonanz zeigt doch recht deutlich, wie sehr die Kunden auf gutes Kartenmaterial angewiesen sind.
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IRgendwie bezweifle ich, dass man einfach mal so ein Unternehmen wie TomTom kaufen kann, nur weil man genug Geld hat.
Aber Apple hat wohl ein haufen Google Maps-Entwickler abgeworben die sich jetzt damit beschäftigen sollen.
Kann ja auch nur besser werden.
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IchBinBobbin schrieb:
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> Irgendwie stellt sich Apple bei der ganzen Geschichte ziemlich ungeschickt
> an, anstatt erstmal eine serienreife App zu entwickeln und solange noch auf
> Google Maps zu nutzen, wird der Anwender vor den Kopf gestoßen.
>
> Das zeigt meiner Meinung nach, dass Apple den Geo-Diensten ja keinen
> allzugroßen Stellenwert einzuräumen scheint, obwohl es eine der
> meistgenutzten Funktionen auf einem Smartphone seien dürfte. Hätte Apple
> die Software wirklich mal in der Praxis getestet und zwar nicht nur in
> Cupertino vor der Haustür, dürften doch die Fehler eigentlich schnell
> auffallen müssen.
>
> Generell stellt sich die Frage, wieso Apple nicht einfach ein Unternehmen
> wie TomTom direkt aufkauft und sich das KnowHow einverleibt, finanziell
> dürfte so eine Übernahme definitiv machbar sein. Auch wenn Apple jetzt noch
> nachbessert, aber die negative Resonanz zeigt doch recht deutlich, wie sehr
> die Kunden auf gutes Kartenmaterial angewiesen sind.
Was hätten sie denn machen sollen? Das iPhone hat ja mal so gar nichts neues....
Da ist ne eigene MAP-Version ja schon quasi das Highlight des Jahres....
blöd dass das Ding dann nicht funktioniert.....
Das war einfach so ein.... "Los schnell schnell ... wir brauchen noch wirgendwas... irgendwas ganz egal... los macht ne Map version" Aktion....
(Meine Meinung)
"Alt+F4" ändert die Hintergrundfarbe deines Browsers
"Windows + L" macht deinen Desktop unsichtbar
Mechthild aus Olpe: http://goo.gl/VpMjW
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Anonymouse schrieb:
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> IRgendwie bezweifle ich, dass man einfach mal so ein Unternehmen wie TomTom
> kaufen kann, nur weil man genug Geld hat.
>
> Aber Apple hat wohl ein haufen Google Maps-Entwickler abgeworben die sich
> jetzt damit beschäftigen sollen.
>
> Kann ja auch nur besser werden.
Jetzt im Nachhinein ist das sicherlich nicht mehr so einfach möglich, da ja momentan auch dringender Handlungsbedarf besteht. Apple ist halt nicht in einer guten Position für Verhandlungen, man hätte halt vorher sich darum kümmern müssen. Sollte Apple jetzt Google Maps Entwickler eingekauft haben, lassen die sich das auch bestimmt nicht schlecht bezahlen.
Der derzeitige Wert der TomTom Aktie momentan auch nicht gerade allzuhoch, aber wie gesagt eine Übernahmeankündigung würde das natürlich ziemlich ändern. Man hätte da vlt auch eine andere Lösung finden können, wie eine echte Partnerschaft, die jetzige Lösung ist aufjedenfall murks.
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ramboni schrieb:
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> Das war einfach so ein.... "Los schnell schnell ... wir brauchen noch
> wirgendwas... irgendwas ganz egal... los macht ne Map version" Aktion....
Und genau das kann ich halt nicht verstehen, gerade bei dem Stellenwert den das iPhone bei Apple einnimmt, dürfte ja die Haupteinnahmequelle sein. Ich würde da schon eine etwas längerfristige strategische Planung erwarten und nicht so etwas dahingeklatschtes. Appleprodukte werden von einem Teil der Kundschaft auch deswegen gerne gekauft, weil sie einfach funktionieren und das tun was sie sollen und hier hat Apple ja wohl auf ganze Strecke versagt. Möchte gar nicht wissen, wie viele Meetings seit iOS geplatzt sind, weil der Geschäftspartner das Büro nicht gefunden hat ;)
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Mir ist es ein Rätsel.
Was sind die zwei Dinge, die nahezu jeder als erstes macht, wenn er ein neues Smartphone in der Hand hält?
- erstens Karten App öffnen und den eigenen Standort anschauen,
- zweitens schauen, wie bequem die Youtube App zu bedienen ist.
Nun schau man sich das iPhone 5 oder eben auch nur iOS6 an.
YouTube-App gab es in Deutschland zum Release nicht. Und bei dem aktuellen Stand der AppleMaps kann man mit Fug und Recht behaupten, dass eine funktionable Map-App für iOS6 auch nicht existiert.
Man bekommt das Gefühl, die Entscheider hatten noch nie ein Smartphone in der Hand.
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Puh, zum Glück bin ich nicht nahezu jeder. Mir ist wichtig, dass das Ding mit Exchange gekoppelt ist und alle sonstigen Einstellungen vorgenommen worden sind.
Die App wird sicher noch reifen, vor allem wenn sie (menschliches) Know-How einkaufen/eingekauft haben. Wem es bis dahin nicht reicht, soll eine Navigations-App nutzen oder sich auf die Suche nach dem Browser und die Google-Maps-Webseite machen. Im Notfall einfach Herrn Friedrich fragen, der gibt einen sicher die Auskunft, wo man sich befindet ... jetzt neu für 25¤/Auskunft auf der BKA- und BND-Seite.
Im Endeffekt sollten Hersteller, sowohl in der Software- als auch Hardware-Branche, die Produktzyklen überdenken. Spätestens nach 12 Monaten ein neues Produkt zu bringen ist keine Notwendigkeit, aber der Konsument hat sich mittlerweile daran gewöhnt und ist auf einmal enttäuscht, wenn es nicht das Feuerwerk an Innovation ist.
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IchBinBobbin schrieb:
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> Und genau das kann ich halt nicht verstehen, gerade bei dem Stellenwert den
> das iPhone bei Apple einnimmt, dürfte ja die Haupteinnahmequelle sein. Ich
> würde da schon eine etwas längerfristige strategische Planung erwarten und
> nicht so etwas dahingeklatschtes.
Google Maps war Jahre lang einfach nur dahin geklatscht. Bis Goole letztes Jahr (oder wann das war) die Daten von irgendeinem Vermessungsamt eingebaut hat, empfand ich Google Maps für die BRD als im Vergleich zur Konkurrenz unbrauchbar.
Darüber hat aber sonst niemand gemeckert. Ist ja Google und Google macht ja alles richtig…
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pampashase schrieb:
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> Puh, zum Glück bin ich nicht nahezu jeder. Mir ist wichtig, dass das Ding
> mit Exchange gekoppelt ist und alle sonstigen Einstellungen vorgenommen
> worden sind.
Dann handelt es sich aber auch um ein Arbeitshandy.
Der normale Mensch dürfte kaum einen Exchangeserver zu Hause stehen haben.
Bei nem Arbeitshandy ist es doch völlig egal was es kann, das ist schließlich kein Konsumgut, für das man mal eben 800 EUR auf den Tisch des Hauses gelegt hat.
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Ekelpack schrieb:
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> pampashase schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Puh, zum Glück bin ich nicht nahezu jeder. Mir ist wichtig, dass das
> Ding
> > mit Exchange gekoppelt ist und alle sonstigen Einstellungen vorgenommen
> > worden sind.
>
> Dann handelt es sich aber auch um ein Arbeitshandy.
> Der normale Mensch dürfte kaum einen Exchangeserver zu Hause stehen haben.
>
> Bei nem Arbeitshandy ist es doch völlig egal was es kann, das ist
> schließlich kein Konsumgut, für das man mal eben 800 EUR auf den Tisch des
> Hauses gelegt hat.
Es ist sowohl als auch, neben der Exchange-Anbindung werden auch private IMAP-Konten genutzt. Ob es egal ist, was es kann, sehe ich eher kritisch. Bestimmte Dinge müssen reibungslos laufen, alles andere ist Spielerei und eher nebensächlich. Aber nicht falsch verstehen, auch ich freue mich über gut funktionierende und fehlerfreie Apps, wozu die Map-App natürlich auch gehört.
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pampashase schrieb:
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> Im Endeffekt sollten Hersteller, sowohl in der Software- als auch
> Hardware-Branche, die Produktzyklen überdenken. Spätestens nach 12 Monaten
> ein neues Produkt zu bringen ist keine Notwendigkeit, aber der Konsument
> hat sich mittlerweile daran gewöhnt und ist auf einmal enttäuscht, wenn es
> nicht das Feuerwerk an Innovation ist.
Absolut richtig! Mein Punkt vor allem:
Ressourcenschonung. Der Ottonormalsterbliche holt sich eh nur alle 2 Jahre ein neues Teil, da die Telekomverträge i.d.R. ja über 24Monate laufen...
IMHO wäre Apple mit der Bezeichnung "iPhone 4GS" viel besser gefahren als mit iPhone 5. 4G wie LTE wie damals iPhone 3G wie UMTS und S wie schneller. von mir aus auch iPhone 4GLS wie 4G-connection, Longer and more speed.
Und nächstes Jahr wäre vielleicht mit 4.0" ein HD-Display drin gewesen...
mgh -
i aint a program, no user, I'm the administrator! tron4life
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pampashase schrieb:
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> Im Endeffekt sollten Hersteller, sowohl in der Software- als auch
> Hardware-Branche, die Produktzyklen überdenken. Spätestens nach 12 Monaten
> ein neues Produkt zu bringen ist keine Notwendigkeit, aber der Konsument
> hat sich mittlerweile daran gewöhnt und ist auf einmal enttäuscht, wenn es
> nicht das Feuerwerk an Innovation ist.
Es geht aber nicht um die Branche und schon gar nicht um die Konsumenten, sondern in erster Linie um die Anleger und Aktionäre, da ständig nicht nur Gewinn erwirtschaftet, sondern dieser auch noch gesteigert werden muss. Natürlich entbehrt das sinnvollen Produktzyklen, diese stehen aber bei den meisten Firmen gar nicht direkt im Vordergrund, sondern werden wie gesagt durch ganz andere Mechanismen motiviert.
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Whitey schrieb:
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> Es geht aber nicht um die Branche und schon gar nicht um die Konsumenten,
> sondern in erster Linie um die Anleger und Aktionäre, da ständig nicht nur
> Gewinn erwirtschaftet, sondern dieser auch noch gesteigert werden muss.
> Natürlich entbehrt das sinnvollen Produktzyklen, diese stehen aber bei den
> meisten Firmen gar nicht direkt im Vordergrund, sondern werden wie gesagt
> durch ganz andere Mechanismen motiviert.
Absolut, aus Unternehmenssicht mit Gewinn-auf-den-Gewinn-Prinzip definitiv nachvollziehbar. Aber im Endeffekt braucht sich keiner wundern, wenn ein Produkt dann nicht die Eierlegende-Woll-Milch-Sau ist. In diesem Punkt muss sich der Konsument selbst sensibilisieren ... oder weiterhin schreien, dass das iPhone 5 kein fliegender Teppich ist (auch wenn es Apple gerne so hätte). Zudem muss man sich damit anfreunden, dass man für diverse Software den Beta-Tester spielen darf, selbst wenn es sich nicht um die OpenSource-Lösung vom Nachbarn nebenan handelt.
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Das seh ich auch so. Was ich sehr interessant finde ist ja, dass von vielen Leuten, teilweise Apple-Fans oder Apple-Usern aber vor allem von Apple-Gegnern auf dieser Innovationslosigkeit herumgeritten wird. Das gilt genauso für die Journalisten und Blogger, die natürlich in genau die gleiche Kerbe schlagen, weil sie mit dieser Behauptung und mit diesem Urteil nämlich genau DAS verschleiern was eigentlich nötig wäre. Das ist, du hast es genannt, längere Produktzyklen um bessere Produkte hervor zu bringen, mehr Innovation, die schlicht Zeit für Forschung und Tests braucht.
Insofern befeuert jeder, der sich hier mitreißen lässt indirekt diesen Mechanismus.
Was ich interessant fand war die Beobachtung, dass viele der Leute die sich ein iP5 gekauft haben, meinem Eindruck nach ganz zufrieden mit dem neuen Handy (und seinen Features - also Hard- und Software) sind. Die Karten sind natürlich z.T. ne Ausnahme, aber dieses wenig Innovative bzw. Revolutionäre scheint sehr viele der Kunden gar nicht zu stören, weshalb ich schlussfolgere, dass hier schlicht eine gelangweilte Tech-Nerd-Fraktion auf sehr hohem Niveau jammert oder eine Ich-hasse-Apple-no-matter-what-Crowd sich auskotzt, was sie sowieso immer tun.
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ramboni schrieb:
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> Was hätten sie denn machen sollen? Das iPhone hat ja mal so gar nichts
> neues....
> Da ist ne eigene MAP-Version ja schon quasi das Highlight des Jahres....
> blöd dass das Ding dann nicht funktioniert.....
Jetzt wird hier aber auch ein bisschen übertrieben. Wenn die Maps-App nicht starten würde, dann könnte man sagen, dass sie nicht funktioniert. Klar gibt es Seiten, wo Kuriositäten der Apple-Maps gesammelt werden... kille-kille, haha. Ich weiß, der einzelne User ist nicht representativ, aber bei mir funktioniert die Maps-App, nur ein paar POIs sind veraltet, aber das "(...)das Ding nicht funktioniert(...)" ist ganz einfach eine Lüge.
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Ekelpack schrieb:
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> Mir ist es ein Rätsel.
> Was sind die zwei Dinge, die nahezu jeder als erstes macht, wenn er ein
> neues Smartphone in der Hand hält?
Solange es ein iPhone ist:
- iTunes Backup einspielen
- Sich freuen, dass alles exakt wieder so da ist, wie auf dem vorherigen Phone
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pampashase schrieb:
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> Es ist sowohl als auch, neben der Exchange-Anbindung werden auch private
> IMAP-Konten genutzt. Ob es egal ist, was es kann, sehe ich eher kritisch.
> Bestimmte Dinge müssen reibungslos laufen, alles andere ist Spielerei und
> eher nebensächlich. Aber nicht falsch verstehen, auch ich freue mich über
> gut funktionierende und fehlerfreie Apps, wozu die Map-App natürlich auch
> gehört.
kommt drauf an, was fehlerfrei bedeutet.
Technisch fehlerfrei.. vielleicht.
Inhaltlich fehlerfrei... definitiv nicht.
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