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Ich glaub's ja nicht...

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  1. Ich glaub's ja nicht...

    Autor stutenkerline 21.09.09 - 11:51

    ... welche Unwichtigkeiten so im Netz verbreitet werden.

    Oh mein Gott, sie sagen, es befände sich noch im Prüfprozess. Die anderen sagen, es sei abgelehnt worden. Welch intriganter Untergrabungsversuch seites Apple gegen Google. Ich bin zutiefst bestürzt!

  2. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor DinoDino 21.09.09 - 12:05

    So unwichtig kann das garnicht sein. Du hast doch immerhin ein kommentar dazu abgegeben.
    Ausserdem geht es hier wohl auch um Geld, wie immer halt ;)

  3. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor bla 21.09.09 - 12:22

    Hast du diesen Kommentar aus der Schule vom handy aus geschrieben? Du hast da etwas nicht verstanden: Apple sperrt Anwendungen aus die eine Konkurrenz zu ihren eigenen (schlechten) Apps sind.
    Opera Mini z.B. war auch ein weiteres bekanntes Opfer.

    Allerdings stehen dem Endkunden diese Applikationen eigentlich zu.
    Der Prüfprozess dauert angeblich sowieso nur wenige Stunden im Schnitt. Das hat Apple selbst gesagt. Die frage ist nur warum Anwendungen die besser sind als ihre eigenen auf einmal Monatelang im Prüfprozess stecken?
    http://www.golem.de/0908/69262-2.html
    Rechne dir doch mal diese Werte zusammen:
    Um sicherzustellen, dass Anwendungen den von Apple aufgestellten Regeln etwa bezüglich der Verwendung bestimmter Protokolle entsprechen und um Fehler zu entdecken, arbeiten bei Apple nach eigenen Angaben mehr als 40 Tester. Mindestens zwei Tester schauen sich je eine Anwendung an, damit der Testvorgang einheitlich ist. 95 Prozent der eingereichten Anwendungen werden laut Apple innerhalb von zwei Wochen zugelassen. Die meiste Zeit des Prüfprozesses sei der Zusammenarbeit mit den Entwicklern gewidmet, um entdeckte Fehler zu beseitigen.

    Laut Apple wurden bisher etwa 8.500 neue Anwendungen und Updates pro Woche eingereicht. Nur 20 Prozent davon gelangen nicht in der Form in den App Store, wie sie ursprünglich vorgeschlagen wurden. Über 200.000 Anwendungen wurden innerhalb des ersten App-Store-Jahres getestet. (js)


    Also da ist ganz gewaltig was faul. Wenn die meisten Anwendungen innerhalb von zwei Wochen zugelassen werden. Man bedenke nämlich welche unglaubliche manpower google auf ihr Produkt loslassen könnte wenn Apple WIRKLICH echte Kritikpunkte hätte. Mal davon abgesehen das Apple meist qualitativ deutlich schlechtere Software macht als Google.

    In anderen Worten: Hier gehts garnicht um die App an sich. Das ganze Drama geht darum, dass Apple nicht will, dass ihr Telefon nur noch ein simpler Terminal Client ist (zu etwas anderem ists meiner Meinung nach eh nicht zu gebrauchen).

  4. Apple ist böse!

    Autor Apfelkern 21.09.09 - 13:15

    bla schrieb:

    > Hier gehts garnicht um die App an sich.

    Natürlich geht es nicht um die App an sich.

    Es geht im Artikel darum, Apples moralisches Verhalten zu bewerten.

    Dabei würde mich mal interessieren, ob Holtzbrinck (denen Golem gehört) auch irgendwelche moralischen Verfehlungen begangen hat.

    Ob über die dann auch berichtet wird? Hmmmmmm....

  5. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor Runkelrübe 21.09.09 - 13:29

    bla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Allerdings stehen dem Endkunden diese Applikationen eigentlich zu.

    Wie kommst du darauf?
    Hat dir Apple vertragsrelevant bestimmte Apps zugesagt, die du anschließend nicht erhalten hast?

    Nur weil Firma XYZ was zurechtgefrickelt hast, hast du als Anweder nicht automatisch irgendwelche Nutzungsrechte an jedem erdenklichen Scheiss.

    Wenn Apple beschließt, dass App XY nicht in den Store kommt, weil sie schlampig programmiert wurde oder sie den Weltherrschaftsplänen des Herrn Jobs in die Quere kommt, dann ist das halt so.

    Du als Kunde kannst das entsprechend honorieren, in dem du für dich das betroffene Produkt mit einem Nichtkauf sanktionierst.

    Aber gerade dieses "Nichtkaufen" ist bei Apple-Produkten allgemein und dem iPhone im besonderen praktisch ein Sakrileg.
    Dieser weiße Klavierlack muss etwas magisches haben, der die Gehirne der Zielgruppe zum teil temporär, zum teil dauerhaft aufweicht.

  6. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor Ratzebuckel 21.09.09 - 13:31

    Runkelrübe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bla schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Allerdings stehen dem Endkunden diese Applikationen eigentlich zu.
    >
    > Wie kommst du darauf?

    Das würde mich auch mal interessieren.

  7. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor Siga9876 21.09.09 - 14:17

    Ratzebuckel schrieb:
    > Runkelrübe schrieb:

    > > > Allerdings stehen dem Endkunden diese Applikationen eigentlich zu.
    > > Wie kommst du darauf?
    > Das würde mich auch mal interessieren.

    In der Werbung wird der Eindruck erweckt, für alles gäbe es Apps.
    Für Symbian und J2ME und speziell Android wird keine Zensur verübt.
    Von daher kann der normalo davon ausgehen, das er alle Software die nicht unsicher oder illegal ist, auch bekommen kann.

    Auch ist der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung verboten. Auch wenn viele das hier dank Widows/Intel/Disney und halt Appstore und falschem Anführertum wohl nicht wissen.

    Entweder hat man konkrete punkte. Die kann und soll man ruhig offen bashen und veröffentlichen ("in 90% der abgelehnten Apps wurde buffer overflows gefunden, bitte folgendes lesen liebe progger..."). Oder man hat keine konkreten Punkte.
    Das ist nicht "meine erste App für meine lieblings-site" sondern was "wichtigeres". Ruhig aber first come, first served und öffentlich die warteschlange kenntlich machen.
    Transparenz ist der Feind der Misswirtschaft.

  8. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor -..- 21.09.09 - 14:27

    Runkelrübe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieser weiße Klavierlack muss etwas magisches haben, der die Gehirne der
    > Zielgruppe zum teil temporär, zum teil dauerhaft aufweicht.

    Vielleicht sind es ja die Chemischen Ausdünstungen ;).

  9. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor Runelrübe 21.09.09 - 14:38

    Dann hast du die Werbung falsch verstanden.
    Das "alles in "für alles eine App", steht natürlich nur für "alles mögliche". ;)
    Und dem ist Apple meinem Wissenstand durchaus nachgekommen.
    Apple hat soweit ich weiß nie gesagt, dass es jede Software die du vom PC kennst auch für das iPhone geben wird, noch haben sie behauptet, dass jede entwickelte App auch im Shop landet.

    Wenn Apple nun bspw. Opera aus seinem Shop ausschließt (warum ist zunächst irrelevant) dann ist das nun mal so.
    Es gibt andere Apps die dasselbe tun.

    Apple hat die Hoheit über den eigenen App-Shop.

    Aber als Apple-Nutzer weiß man doch eigentlich, dass man in Zukunft Software und Hardware nur noch aus einer einzigen Hand beziehen kann.
    Man also die Entscheidungshoheit über die nutzbaren Applikationen in die Hände einer einzigen Firma abgibt.

    Ist diese Sorglosmentalität nicht das Hauptargument der Apple-Anhänger?
    Einfach einschalten und losarbeiten, weil Steve Jobbs das Denken übernimmt und man den Kopf frei für die eigene angebliche Kreativität hat.
    So tönt es doch immer aus dem Apple-Lager.
    Bevormundung als Feature!

    Also worüber regt sich der Mob jetzt auf?

  10. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor wfe 21.09.09 - 14:51

    Wen interessier tdeine fanboyhafte Gleichgültigkeit? Ich glaube ja nicht was für belanglose Kommentare manche Leute abgeben, in denen sie behaupten die Nachricht sei unwichtig, gleichzeitig aber ein noche viel unbedeutendere Anmerkung dazu abgeben.

    Wenn du dich wenisgtens an deine eigene Wichtigkeitsschwelle halten würdest...

  11. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor bla 21.09.09 - 15:49

    Du hast da etwas nicht verstanden ;)

    In der Werbung präsentiert Apple das iPhone als ein Gerät dessen FUNKTION maßgeblich durch die Apps bestimmt wird. DAS ist der Standpunkt gegenüber dem Endverbraucher und somit ein Produktmerkmal bzw. Versprechen.

    Gegenüber den Entwicklern lässt Apple, mit Ausnahme von illegalen Inhalten usw., jede App zu welche durch das iPhone SDK realisiert wird. Frickeln kannst du mal aus deinem Wortschatz streichen du Fanboybanane denn offensichtlich hast du keine Ahnung vom App coden für das iPhone.

    Jetzt denkt man doch, als User, das Apple alles tun wird um sein, gerichtlich sogar einklagbares, Versprechen einzuhalten - aber genau das Gegenteil ist hier der Fall. Es handelt sich nämlich weder um illegale Inhalte (Kinderporno usw.) oder um Inhalte die mit den Richtlinien des SDK und Developer Handouts nicht im Einklang liegen.


    Insofern verspricht Apple Funktionen die sie dann selbst aktiv unterdrücken. Wenn es technische Fehler wären dann könnten sie doch Google einfach sagen welche das sein sollen (und ich zweifele stark dass sie das können oder getan haben). Aber wie gesagt, Google liegt viel an dieser App und die Manpower ist gewaltig - sollte Apple wirklich Kritik am Code haben so wären diese Punkte sicher binnen von Stunden oder Tagen gelöst.

    Es gibt hier nichts schönzureden - Apple missbraucht hier eindeutig seine Stellung um den Käufern des iPhones Zugang zu Apps zu gewähren. Und das Argument "ist ja deren App store" zählt absolut GARnicht. Dann hätten sie schon beim Verkauf sagen müssen: "Ja, sie bekommen Zugang zu Apps aber nur solchen die schlechter sind als unsere oder nicht das gleiche tun aber vielleicht anders, besser womöglich."
    Fakt ist das die Apps auch ohne den App Store laufen würden.
    Fakt ist das der App store eine Indizierungsfunktion hat - sonst keine.
    Fakt ist das Apple verpsrochen hat Zugang zu Apps zu gewähren - diese ist eine legale App und Apple sperrt sie, Gründe kann man nicht nennen - dies ist also Betrug am Kunden.

    Aber naja, in einem Punkt stimme ich dir zu - jeder kann sich selbst aussuchen ob er ein iPhone kauft - ich würde das Ding nicht anfassen - aber dann gibt es ja noch die Leute ohne großartige Bildung im IT Bereich - und wenn diese dann auf Werbeversprechungen hereinfallen ist das kriminell.
    Und PS: Apple hätte KEIN Hausrecht auf MEINEM Telefon. ;) Das geht vielleicht im Iran aber nicht in Ländern wie Deutschland. Genau wie mir Mercedes nicht verbieten kann was ich in meinem Auto transportiere oder wen ich mitnehme.
    Ich hoffe anhand dieses simplen Beispiels verstehst du jetzt etwas besser was gemeint ist.

  12. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor Runkelrübe 21.09.09 - 16:40

    bla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt hier nichts schönzureden - Apple missbraucht hier eindeutig seine
    > Stellung um den Käufern des iPhones Zugang zu Apps zu gewähren.

    Natürlich gibts da nichts schönzureden. Aber das kritisierte Verhalten ist seit 33 Jahren feste Geschäftspraxis Apples und wird von deren Nutzern mehrheitlich als positiv empfunden.

    Warum sich nun plötzlich darüber so hitzig debattiert wird, erschließt sich mir gerade nicht so recht.

    Jeder der so ne App-Spielkiste gekauft hat wusste von vornherein dass es die Apps nur über Apples App-Shop gibt und jeder normaldenkende Mensch mit etwas Apple-Erfahrung weiß auch, dass Apple diesen Shop niemals in Hände der Community geben würde. Nach außen natürlich nur um die "Qualität" zu wahren, im Endeffekt natürlich um eine Art der Selektion durchzuführen und unliebsame Konkurrenz-Apps auszuschließen.

    Wer das damals schon nicht erkannt hat, der lebt in einer anderen Realität und möge mir bitte Bezeichnung und Dosierung der verwendeten Drogen bekannt geben.




    > Fakt ist das die Apps auch ohne den App Store laufen würden.
    > Fakt ist das der App store eine Indizierungsfunktion hat - sonst keine.

    Nee!
    Apple verkauf das als Qualitäts-Filter. Im Endeffekt dasselbe. Die eigentlich ziemlich bittere Pille schmeckt mit Schoko-Überzug aber besser.

    > Fakt ist das Apple verpsrochen hat Zugang zu Apps zu gewähren - diese ist
    > eine legale App und Apple sperrt sie, Gründe kann man nicht nennen - dies
    > ist also Betrug am Kunden.

    Legal / illegal?
    Diese Begriffe sind hier vollkommen fehl am Platz.
    Apple nimmt die App nicht in den Shop auf. Fertig.
    Kann man drüber mosern, aber du kannst Apple nicht mal mit der Cavalery zwingen, eine bestimmte App in den Shop aufzunehmen.
    Apple hat hier nun mal das Machtwort und behält sich vor, bestimmte Apps nicht in den Shop aufzunehmen.



    > Und PS: Apple hätte KEIN Hausrecht auf MEINEM Telefon.

    Wenn du ein iPhone hast, hat Apple sehrwohl die Entscheidungshoheit darüber, was auf deinem Telefon funktioniert und was nicht.

    Das mag im Einzelfall in der EU nicht durch geltende Gesetze abgedeckt sein (wie Sony und Microsoft schon teuer erfahren durften), aber erstmal wirds gemacht und den normalen Anwender pfeifft man schon mal mit dem Hinweis auf die AGB zurück, in denen ganz klar geregelt ist, dass Apple unaufgefordert Updates aufspielen darf und auch sonst in die Softwareumgebung des iPhones eingreifen darf, wenn es nötig ist. Viele iPhone-Nutzer wissen nicht mal dass es so ist und noch weniger wissen, wo man das alles deaktivieren kann.

    Dem Apfel-Kunden verkauft man die Mär der Qualitätsssicherung und kassiert dafür noch extra.


    > Genau wie mir
    > Mercedes nicht verbieten kann was ich in meinem Auto transportiere oder wen
    > ich mitnehme.

    Um mal bei deinem Beispiel zu bleiben.
    Du kannst Daimler-Benz nicht nicht verklagen, blos weil dein Kinderwagen nicht in die 80k€ teure Limousine passt.
    Augen auf beim Autokauf!
    Wer Kinderwagen transportieren muss, sollte sich nen Kombi kaufen.

    Und um wieder den Bogen zurück zu bekommen:
    Augen auf beim Handy-Kauf!
    Wer seine Softwareumgebung selbst in der Hand haben will (mit allen Vor- und Nachteilen), sollte halt nicht bei Apple kaufen.

    Ich weiß ja nicht wie manche Leute hier einkaufen gehen. Aber ich informiere mich in aller Regel vorher, wäge alle Vor- und Nachteile ab und entscheide mich dann für ein Produkt.

    Bei iPhone-Usern scheint das anders zu sein. Da wird ein schickes weißes Blink-Blink gekauft, weil es der tolle Typ ausm Starbucks (der, der jede Woche ne andere geile Blondine abschleppt) auch hat. Und wenn man sich dann im Alltag mit den vielen Unzulänglichkeiten rumärgern muss, ist das Geheule groß.

    Ich warte schon sehnsüchtig auf die ersten iPhones bei denen die Akkus aus Altersgründen aufgeben. 80US$ & Versandkosten & 2-4 Wochen ohne iPhone (auch kein Ersatzgerät) für ein Verschleißteil, das bei jedem anderen Gerät selbst von Oma Gertrud in 5 Minuten selbst gewechselt ist, oder vom freundlichen Akku-Verkäufer schnell kostenlos durchgeführt wird.

    Mit so einer Nummer kommt nur eine Firma auf dieser Welt durch. Apple!
    Produkte jeder anderen Firma würden bis zu deren Pleite im Regal schmoren.
    Doch sobald der angebissene Appel draufgemalt ist, schlaltet das Käuferhirn irgendwie ab...


    Also nicht jammern!
    Arsch zusammenkneifen und durch!
    Ihr habt Bevormundung gekauft, also lebt jetzt auch damit.
    Vielleicht lernt ihr was für die Zukunft.
    Seht es als Lehrgeld. ;)

  13. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor Tralalatrulala 21.09.09 - 16:59

    Runkelrübe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bla schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt hier nichts schönzureden - Apple missbraucht hier eindeutig
    > seine
    > > Stellung um den Käufern des iPhones Zugang zu Apps zu gewähren.
    >
    > Natürlich gibts da nichts schönzureden. Aber das kritisierte Verhalten ist
    > seit 33 Jahren feste Geschäftspraxis Apples und wird von deren Nutzern
    > mehrheitlich als positiv empfunden.
    >
    > Warum sich nun plötzlich darüber so hitzig debattiert wird, erschließt sich
    > mir gerade nicht so recht.
    >
    > Jeder der so ne App-Spielkiste gekauft hat wusste von vornherein dass es
    > die Apps nur über Apples App-Shop gibt und jeder normaldenkende Mensch mit
    > etwas Apple-Erfahrung weiß auch, dass Apple diesen Shop niemals in Hände
    > der Community geben würde. Nach außen natürlich nur um die "Qualität" zu
    > wahren, im Endeffekt natürlich um eine Art der Selektion durchzuführen und
    > unliebsame Konkurrenz-Apps auszuschließen.
    >
    > Wer das damals schon nicht erkannt hat, der lebt in einer anderen Realität
    > und möge mir bitte Bezeichnung und Dosierung der verwendeten Drogen bekannt
    > geben.
    >
    > > Fakt ist das die Apps auch ohne den App Store laufen würden.
    > > Fakt ist das der App store eine Indizierungsfunktion hat - sonst keine.
    >
    > Nee!
    > Apple verkauf das als Qualitäts-Filter. Im Endeffekt dasselbe. Die
    > eigentlich ziemlich bittere Pille schmeckt mit Schoko-Überzug aber besser.
    >
    > > Fakt ist das Apple verpsrochen hat Zugang zu Apps zu gewähren - diese
    > ist
    > > eine legale App und Apple sperrt sie, Gründe kann man nicht nennen -
    > dies
    > > ist also Betrug am Kunden.
    >
    > Legal / illegal?
    > Diese Begriffe sind hier vollkommen fehl am Platz.
    > Apple nimmt die App nicht in den Shop auf. Fertig.
    > Kann man drüber mosern, aber du kannst Apple nicht mal mit der Cavalery
    > zwingen, eine bestimmte App in den Shop aufzunehmen.
    > Apple hat hier nun mal das Machtwort und behält sich vor, bestimmte Apps
    > nicht in den Shop aufzunehmen.
    >
    > > Und PS: Apple hätte KEIN Hausrecht auf MEINEM Telefon.
    >
    > Wenn du ein iPhone hast, hat Apple sehrwohl die Entscheidungshoheit
    > darüber, was auf deinem Telefon funktioniert und was nicht.
    >
    > Das mag im Einzelfall in der EU nicht durch geltende Gesetze abgedeckt sein
    > (wie Sony und Microsoft schon teuer erfahren durften), aber erstmal wirds
    > gemacht und den normalen Anwender pfeifft man schon mal mit dem Hinweis auf
    > die AGB zurück, in denen ganz klar geregelt ist, dass Apple unaufgefordert
    > Updates aufspielen darf und auch sonst in die Softwareumgebung des iPhones
    > eingreifen darf, wenn es nötig ist. Viele iPhone-Nutzer wissen nicht mal
    > dass es so ist und noch weniger wissen, wo man das alles deaktivieren kann.
    >
    > Dem Apfel-Kunden verkauft man die Mär der Qualitätsssicherung und kassiert
    > dafür noch extra.
    >
    > > Genau wie mir
    > > Mercedes nicht verbieten kann was ich in meinem Auto transportiere oder
    > wen
    > > ich mitnehme.
    >
    > Um mal bei deinem Beispiel zu bleiben.
    > Du kannst Daimler-Benz nicht nicht verklagen, blos weil dein Kinderwagen
    > nicht in die 80k€ teure Limousine passt.
    > Augen auf beim Autokauf!
    > Wer Kinderwagen transportieren muss, sollte sich nen Kombi kaufen.
    >
    > Und um wieder den Bogen zurück zu bekommen:
    > Augen auf beim Handy-Kauf!
    > Wer seine Softwareumgebung selbst in der Hand haben will (mit allen Vor-
    > und Nachteilen), sollte halt nicht bei Apple kaufen.
    >
    > Ich weiß ja nicht wie manche Leute hier einkaufen gehen. Aber ich
    > informiere mich in aller Regel vorher, wäge alle Vor- und Nachteile ab und
    > entscheide mich dann für ein Produkt.
    >
    > Bei iPhone-Usern scheint das anders zu sein. Da wird ein schickes weißes
    > Blink-Blink gekauft, weil es der tolle Typ ausm Starbucks (der, der jede
    > Woche ne andere geile Blondine abschleppt) auch hat. Und wenn man sich dann
    > im Alltag mit den vielen Unzulänglichkeiten rumärgern muss, ist das Geheule
    > groß.
    >
    > Ich warte schon sehnsüchtig auf die ersten iPhones bei denen die Akkus aus
    > Altersgründen aufgeben. 80US$ & Versandkosten & 2-4 Wochen ohne iPhone
    > (auch kein Ersatzgerät) für ein Verschleißteil, das bei jedem anderen Gerät
    > selbst von Oma Gertrud in 5 Minuten selbst gewechselt ist, oder vom
    > freundlichen Akku-Verkäufer schnell kostenlos durchgeführt wird.
    >
    > Mit so einer Nummer kommt nur eine Firma auf dieser Welt durch. Apple!
    > Produkte jeder anderen Firma würden bis zu deren Pleite im Regal schmoren.
    > Doch sobald der angebissene Appel draufgemalt ist, schlaltet das Käuferhirn
    > irgendwie ab...
    >
    > Also nicht jammern!
    > Arsch zusammenkneifen und durch!
    > Ihr habt Bevormundung gekauft, also lebt jetzt auch damit.
    > Vielleicht lernt ihr was für die Zukunft.
    > Seht es als Lehrgeld. ;)

    Blubb blubb blubb ... bla bla ...
    Wer diese popeligen Apps brauch um glücklich zu werden soll halt Amok laufen.
    Ich brauch den Mist nicht und mir reichen alle Funktionen des iPhones 100%ig. Vorallendingen die Integration mit meiner vorhandenen Mac-Landschaft ist hervorragend.
    Öhm ... ok, ich bin seither ziemlich faul geworden, was Hardware und Software angeht und habe mich bewusst auf dem "Bling-Bling lebe mit dem Mist den Apple anbietet" festgelegt.
    Bisher gibt es aber keine Anwendung über die ich mich wirklich beschweren kann, respekt. sind die Grundfunktionalitäten (E-Mail, Kalender, blubb blubb) wunderbar stabil, schnell und hochintegrativ.
    Ein Adressbuch für alle Anwendungen.

    Ja, irgendwann verreckt das olle iPhone, weil der Akku platt is.
    Na und? In 3-4 Jahren hab ich eh nen neues iPhone. Dann freut sich irgendwer über nen hübschen 16 GB USB Stick.

    Die Wahrheit liegt meistens in der Mitte.

    PS: Ein paar Bekannte kaufen sich jetzt neue Rechner, weil Windows 7 ansteht und Updates da irgendwie nicht funktionieren und man eh alles wieder neu aufsetzen muss.
    Hm ... mir doch egal. :-)

  14. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor Runkelrübe 21.09.09 - 17:29

    Ich sag ja nicht dass alles schlecht ist.

    Die Art wie Apple seine Kunden bevormundet hat sicherlich was sehr bequemes.
    Man muss halt nicht Stunden seines kostbaren Privatlebens dafür opfern um mit der Technik klarzukommen.
    (Wobei ich zugegeben bei iTunes nach gut 6 Monaten immernoch bestimmte Optionen immer wieder ewig suchen muss.)
    Aber wer aufgrund dieser Bequemlichkeit große Teile seiner Entscheidungskompetenz abgibt, muss halt auch damit leben, dass er auch dann keine Entscheidungen treffen kann, wenn er dann doch mal möchte.


    Is wie im richtigen Leben.
    Wenn sich mein leicht degenerierter Nachbar wieder auf Bildzeitungsniveau über "Die da oben" aufregt und ich ihm entgegne "Wat regste dich uff, du hast die doch jewählt!" und er mir dann entgegenbrüllt "Nüscht hab ick jewählt! Bringt doch eh allet nüscht! Scheiss Demokratie. Früher hatten wa ne Partei, die hat jesacht wo't lang jeht!" dann ist zu der Thematik wohl alles gesagt.

    Wem die Diktatur zwar bequem aber nicht flexibel genug ist, und wem die Demokratie viel zu flexibel und unbequem ist, der steckt halt in einer Zwickmühle.

    Du kannst deine eigenen Ansichten halt nur durchdrücken, indem du selbst aktiv wirst.

    Beine hoch legen und jeden Wunsch von den Lippen ablesen lassen ist nun mal nicht jedem gegeben.

  15. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor Bommelnucke 21.09.09 - 22:42

    Tralalatrulala schrieb:

    > Blubb blubb blubb ... bla bla ...
    > Wer diese popeligen Apps brauch um glücklich zu werden soll halt Amok
    > laufen.

    Ich habe das Gefühl, dass sich eh meistens die aufregen, die noch nicht mal ein iPhone haben. ;)

  16. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor Zingel 22.09.09 - 09:37

    Runkelrübe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Allerdings stehen dem Endkunden diese Applikationen eigentlich zu.
    >
    > Wie kommst du darauf?

    Wie kommst du darauf, dass dir KiPo zusteht? Tut es nicht? Na dann raus aus dem Netz

    Wie kommst du darauf, dass dir Gewaltverherrlichende Inhalte im Netz zustehen? Tut es nicht? Dann ein Stoppschild davor.

    > Hat dir Apple vertragsrelevant bestimmte Apps zugesagt, die du anschließend
    > nicht erhalten hast?

    Hat dir die Bundesregierung irgendwelche verbindliche zusagen gemacht, mit denen du solche Inhalte im Netz rechtfertigst?

    > Nur weil Firma XYZ was zurechtgefrickelt hast, hast du als Anweder nicht
    > automatisch irgendwelche Nutzungsrechte an jedem erdenklichen Scheiss.

    Nur weil pädofiele solche Inhalte ins Netz stellen, heisst das noch lange nicht, dass du auch darauf zugreifen können musst.

    > Wenn Apple beschließt, dass App XY nicht in den Store kommt, weil sie
    > schlampig programmiert wurde oder sie den Weltherrschaftsplänen des Herrn
    > Jobs in die Quere kommt, dann ist das halt so.

    Wenn unsere Politiker beschliessen, dass solche Inhalte moralisch verwerflich sind, ist das halt so.

    Also: Am Sonntag CDU wählen, weil sie genau das machen, was Apple macht => Sie bevormunden dich, weil du zu doof bist selbst zu denken.

  17. Re: Ich glaub's ja nicht...

    Autor TralalaTrulalala 22.09.09 - 09:40

    Runkelrübe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sag ja nicht dass alles schlecht ist.
    >
    > Die Art wie Apple seine Kunden bevormundet hat sicherlich was sehr
    > bequemes.
    > Man muss halt nicht Stunden seines kostbaren Privatlebens dafür opfern um
    > mit der Technik klarzukommen.
    > (Wobei ich zugegeben bei iTunes nach gut 6 Monaten immernoch bestimmte
    > Optionen immer wieder ewig suchen muss.)
    > Aber wer aufgrund dieser Bequemlichkeit große Teile seiner
    > Entscheidungskompetenz abgibt, muss halt auch damit leben, dass er auch
    > dann keine Entscheidungen treffen kann, wenn er dann doch mal möchte.
    >
    > Is wie im richtigen Leben.
    > Wenn sich mein leicht degenerierter Nachbar wieder auf Bildzeitungsniveau
    > über "Die da oben" aufregt und ich ihm entgegne "Wat regste dich uff, du
    > hast die doch jewählt!" und er mir dann entgegenbrüllt "Nüscht hab ick
    > jewählt! Bringt doch eh allet nüscht! Scheiss Demokratie. Früher hatten wa
    > ne Partei, die hat jesacht wo't lang jeht!" dann ist zu der Thematik wohl
    > alles gesagt.
    >
    > Wem die Diktatur zwar bequem aber nicht flexibel genug ist, und wem die
    > Demokratie viel zu flexibel und unbequem ist, der steckt halt in einer
    > Zwickmühle.
    >
    > Du kannst deine eigenen Ansichten halt nur durchdrücken, indem du selbst
    > aktiv wirst.
    >
    > Beine hoch legen und jeden Wunsch von den Lippen ablesen lassen ist nun mal
    > nicht jedem gegeben.

    Gefällt mir. :-)
    Ich würde sogar noch weitergehen und sagen:
    Stillstand ist Rückschritt.

    Für mich haben alle Produkte von Apple einen entscheidenden Vorteil: Ich muss mich nicht drum kümmern das irgendwas funktioniert.

    Davon hab ich nämlich "im echten Leben" genug zu bewältigen.
    Die IT soll mir HELFEN und nicht probleme schaffen die ohne sie nicht da gewesen wären.
    Erm ... und ja, ich bin selbst Softwareentwickler und finde einige meiner eigenen Produkte zum kotzen, weil mir pers. einfach die notwendige Kreativität fehlt um manche Dinge besser zu machen. *grins*

    Die Kunden entscheiden mit den Füßen.
    Ich hätte mich über eine Modemfunktion beim iPhone gefreut, wahrscheinlich hätte ich sie aber nur 1-2 mal im Jahr benutzt.
    Also rege ich mich jetzt bestimmt nicht darüber auf, das ich dafür 20 EUR mehr im Monat zahlen soll.
    Schafft nur Probleme die ich vorher nicht gehabt hätte.

    Solange der Mist funktioniert für den ich das iPhone damals gekauft habe is doch alles i.O.
    Wenn die jetzt morgen allerdings die Kalenderfunktion oder das Adressbuch unbenutzbar machen, dann werde ich beim nächsten mal halt kein iPhone mehr kaufen.
    Genauso wars vor 5 Jahren mit meinem inkompatiblen Symbian Handy, vor 3 Jahren mit meinem verbuggten Windows Mobile Smart-Gerät und vor gut 1 1/2 Jahren mit meinem relativ tollen aber irgendwie nicht mediafähigen Blackberry.

    Just my 2 cents.
    (wollte nur meine Zustimmung zum Ausdruck bringen)

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