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Die Zwang-Verbot-Problematik!

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  1. Die Zwang-Verbot-Problematik!

    Autor drittemann 10.03.10 - 01:44

    Weil hier ja schon wieder viel über den AppStore Zwang und so geflamed wird, hier mal kurz erklärt, was hier wohl die meisten nicht zu raffen scheinen:

    Wenn jemand den AppStore Zwang(oder allgemein irgendeinen Zwang) kritisiert, dann ist er NICHT automatisch für dessen Verbot.
    Das soll heißen, ohne den AppStore Zwang(NICHT mit "ohne dem AppStore" zu verwechseln, was hier ja viele tun ^^), gäbe es den AppStore ja immer noch. Man könnte sich immer noch bequem und einfach Zeug kaufen.
    ABER Leute die ihr Zeug woanders oder einfach selber schreiben wollen, können das auch tun. Apple verdient auch immer noch an dem Zeug im AppStore. Etc. etc. etc. Wären womöglich alle glücklich.

    Wieso nennen dann aber Leute Argumente FÜR den AppStore AN SICH und nicht für den AppStore Zwang? Da kann man daraus ja nur noch schlussfolgern, dass eben diese Leute nicht lesen und vermutlich nicht sehr weit denken können und somit wohl meinen, der AppStore müsste verboten werden! Das ist aber NICHT der Fall.

    Also bitte lernt erstmal LESEN! Dann denkt mal drüber nach, was ihr gelesen habt und DANN könnt ihr dazu was schreiben!
    Denn wenn in einem Beitrag der AppStore Zwang kritisiert wird, dann antwortet man in der Regel mit Argumenten für oder gegen diesen Zwang, und nicht mit Argumenten für den AppStore an sich, denn das sind zwei völlig verschiedene Angelegenheiten!

    Danke für die Aufmerksamkeit. ;)

  2. ... existiert nicht.

    Autor Anne Anke 10.03.10 - 06:03

    Der Hauptgrund für den AppStore ist für viele Leute ein ganz simpler: Sicherheit. Signierte Apps nur aus dem AppStore und nicht aus irgend welchen dahergelaufenen Quellen, sind _tatsächlich_ vertrauenswürdiger.

    Ergo: Thema verfehlt, 6 setzen.

  3. Re: ... existiert nicht.

    Autor Brainfreeze 10.03.10 - 08:04

    Hier noch etwas Diskussionsstoff ;-)
    "Der Smartphone-Bot, der mit dem App-Update kam"
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Der-Smartphone-Bot-der-mit-dem-App-Update-kam-949544.html

    "Android-App spionierte Bank-Logins aus"
    http://www.heise.de/security/meldung/Android-App-spionierte-Bank-Logins-aus-901768.html

  4. Re: ... existiert nicht.

    Autor el3ktro 10.03.10 - 08:19

    > "Der Smartphone-Bot, der mit dem App-Update kam"
    > www.heise.de

    Naja, das bestätigt ja, dass der App Store zumindest eine grundlegende Sicherheit bietet, da er anscheinend der einzige solche Store ist, bei dem die Anwendung tatsächlich richtig getestet wird. Vermutlich dauert deshalb auch die Freischaltung neuer Apps immer relativ lange.

  5. Re: Die Zwang-Verbot-Problematik!

    Autor Luglio 10.03.10 - 11:48

    drittemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ABER Leute die ihr Zeug woanders oder einfach selber schreiben wollen,
    > können das auch tun.

    Und was hat man davon wenn man woanders kauft? Mehr Auswahl bestimmt nicht. Im übrigen kann man sich auch Apps selbst schreiben und Ad-Hoc statt über den App Store auf sein iPhone oder das seiner Freunde spielen.

    Dieser Zwang bietet aber nunmal Vorteile die mit einer freienAuswahl nicht gegeben sind. Als allererstes Sicherheit. Denn ohne App Store wäre das iPhone ja keine geschlossene Plattform sonder hat ja gezwungenermaßen eine Eingangstür (für die Apps). Das alleine ist schon unsicherer. Aber mal angenommen es gäbe ein App von ausserhalb was einen Virus, Trojaner, oder sonst was beinhaltet (und sowas wäre schnell da) und es wären nur die betroffen, die auch ausserhalb des AppStores Apps laden. Wie wären die Überschriften der News? "Erster Virus fürs iPhone", "App spioniert iPhone Besitzer aus", usw. Auf wen fällt es zurück? Auf Apple. Und es verschlechtert den Ruf des iPhones. Obwohl nur die betroffen sind die ausserhalb einkaufen. Dann gibt es dort Apps die nicht richtig funktionieren oder sich nicht an die Styleguides halten Auf wen fällt es zurück? Auf Apple. Denn es verschlechtert die User Experience des iPhones. Diese Usability, also DER Kaufgrund fürs iPhone, kann nur erreicht werden wenn sie sich bis in die letzte Ecke aller 160.000 Apps zieht. Genauso gibt es dann rassistische, sexistische, usw Apps frei fürs iPhone. Wie wären wohl die Reaktionen und vor allem die Nachrichten?

    Aber viel wichtiger ist ja die Frage: Wo liegt der Vorteil? Warum sollte man sich umständlich Apps besorgen wenn es auch einfach geht? Warum sollte man die Sicherheit des iPhones in Kauf nehmen? Warum uneinheitliche Updateprozesse? Warum soll man seine Kreditkarte auch noch woanders registrieren? Was verspricht man sich davon? Mehr Auswahl garantiert nicht. Ist es nur aus Prinzip? Dann kauft man sich halt kein iPhone oder man Jailbreakt es. An diesem Punkt macht man es aber ganz bewusst.

    Das sind übrigens auch die gleichen Argumente für Flash oder die geringe Anpassung. Sobald man es ermöglicht muss man auch davon ausgehen das es welche machen weil es ja geht. Und Abstürze des Browsers, niedrige Akkulaufzeiten, Sicherheitslücken, inkonsistente Bedienung, usw, fällt jedes mal auf das iPhone zurück und dessen User Experience. In diesem Punkt hebt sich das iPhone von allen anderen ab und das kann eben mit Flash, beliebigen GUIs und Apps von überall nicht gewährleistet werden.

  6. Tja...

    Autor drittemann 10.03.10 - 12:18

    ...gleich der erste Post schon wieder fail. ^^
    Selber 6 setzen und nochmal lesen.


    > Dieser Zwang bietet aber nunmal Vorteile die mit einer
    > freienAuswahl nicht gegeben sind.
    Falsch. Diese Vorteile bietet der AppStore, nicht ein AppStore Zwang. Niemand wird daran gehindert den Store zu benutzen, wenn der Zwang nicht mehr besteht.

    > Aber viel wichtiger ist ja die Frage: Wo liegt der Vorteil?
    > Warum sollte man sich umständlich Apps besorgen wenn es auch
    > einfach geht?
    Weil ich es könnte wenn ich es wollte, darum. Wenn es jemanden lieber ist den AppStore zu benutzen, kann er dies tun! Wenn nicht, dann nicht.

    > Das sind übrigens auch die gleichen Argumente für Flash oder
    > die geringe Anpassung. Sobald man es ermöglicht muss man auch
    > davon ausgehen das es welche machen weil es ja geht.
    Und? Wenn es standardmäßig nicht geht, dann wird es der DAU auch nicht nachinstallieren. Bzw. sich informieren. Man kann ja auch den AppStore in den Standardeinstellungen "aktivieren".
    Wenn der Zwang nicht mehr vorhanden wäre, müsste sich für den DAU oder den Durchschnittskonsumenten überhaupt nichts ändern.


    ALSO! Nochmal zum mitschreiben: Argumente für den AppStore sind KEINE Argumente für einen AppStore Zwang.

  7. Re: Tja...

    Autor Luglio 10.03.10 - 12:52

    drittemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ALSO! Nochmal zum mitschreiben: Argumente für den AppStore sind KEINE
    > Argumente für einen AppStore Zwang.

    Dann hast du offenbar nicht verstanden worauf ich hinaus wollte. Alles was ich geschrieben habe ging um den "zwang" und nicht um den App Store ansich. Du kannst es dir ja noch einmal durchlesen.

    Aber was viel wichtiger ist:

    Welchen Grund gäbe es für diesen Schritt? Der AppStore ist ein größerer Erfolg als es sich jeder hätte vorstellen können. Und jetzt mal die Frage: Wäre er es ohne diesen "Zwang" geworden? Ich denke definitiv nicht. Auch das iPhone hätte garantiert nicht so einen guten Ruf was Usability, Einfachheit und Sicherheit angeht wenn es neben dem AppStore noch alternative Möglichkeiten für Apps geben würde. Dabei muss man auch nur mal überlegen was diesen Erfolg ausmacht.

    Der App Store ist doch eine Win-Win-Win Situation:

    Der User: Er kann sich sehr leicht Apps beschaffen, Updaten und deinstallieren. Zudem hat er automatisch einen Account und muss nur einmal seine Daten angeben und kann sich in jedem Supermarkt PrePaid Karten kaufen. (bis hierhin gilt alles auch wenn es Alternativen geben würde). Zudem braucht er sich keine Gedanken machen. Solange er sein iPhone nicht (wissentlich!!!) Jailbreakt kann er nichts kaputt machen (Softwaretechnsich), es gibt keine Sicherheitsbedenken, er bekommt die maximale Usability und User Experience und stößt nicht auf einmal auf andere Bedienkonzepte und er kann sich auch keine anstößigen Inhalte laden oder Apps die das System beeinflussen oder sogar verändern. Ausserdem hat er die mit Abstand größte Auswahl aller Plattformen.

    Der Entwickler: Er reicht sein App ein und muss sich keine Gedanken machen um Vertrieb, Hosting, Werbung, usw. Er erreicht über 80 Mio Nutzer und das wichtigste: Sie sind auch alle angemeldet und können ALLE sein App mit 2 Klicks laden/kaufen. Und dafür geben sie gerade mal 30% ab. Günstiger ist es, wenn man es selber übernimmt, garantiert nicht.

    Apple: Sie verdienen mit. Aber vor allem können sie einmal eine gewisse Sicherheit durch diese geschlossene Plattform (mit Alternative = Einfallstor nötig) garantieren und vor allem die User Experience. Und diese kann einfach nicht mehr gewährleistet werden mit alternativen Stores. Damit steht und fällt das iPhone aber.

    Und wenn du jetzt immer noch sagst: Das sind doch keine Argumente für den Zwang: Nenne mir einen Grund warum man das erfolgreichste Modell der letzten Jahre ändern sollte? Es gibt Rekordumsätze, es gibt mehr Apps als bei allen anderen, es gibt die größte Userbasis (die es nutzt), die besten Downloadzahlen, die meisten Entwickler, die größte Sicherheit, die bestmöglichste User Exerience, usw, usw. Und das wichtigste: Es gibt die mit Abstand größte Kundenzufriedenheit.

    Und jetzt sag mal warum man das ändern sollte? Wenn niemand unzufrieden ist, alles klappt. Man schneller wächst als alle Mitbewerber, die Konkurrenten das Konzept sogar übernehmen (MS mit WP7)... Warum sollte man diese Konzept dann bitte ändern?

    Ist das einzige Argument: "Damit ich die Möglichkeit habe woanders zu suchen" ? Also ein "aus Prinzip" ?

    Dann brauchen wir nicht weiter zu Diskutieren.

  8. Re: Tja...

    Autor Brainfreeze 10.03.10 - 13:33

    Gleich vorweg: Deine Punkte sind alles keine Argumente für eine Zwang.

    Luglio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann hast du offenbar nicht verstanden worauf ich hinaus wollte. Alles was
    > ich geschrieben habe ging um den "zwang" und nicht um den App Store ansich.
    > Du kannst es dir ja noch einmal durchlesen.
    >
    > Aber was viel wichtiger ist:
    >
    > Welchen Grund gäbe es für diesen Schritt? Der AppStore ist ein größerer
    > Erfolg als es sich jeder hätte vorstellen können. Und jetzt mal die Frage:
    > Wäre er es ohne diesen "Zwang" geworden?

    Vielleicht, aber OSX wäre auch ein grosser Erfolg wenn alle Computerbesitzer nur noch diese OS benutzen dürfen.

    > Ich denke definitiv nicht. Auch
    > das iPhone hätte garantiert nicht so einen guten Ruf was Usability,
    > Einfachheit und Sicherheit angeht wenn es neben dem AppStore noch
    > alternative Möglichkeiten für Apps geben würde.

    Mutmassungen

    > Der App Store ist doch eine Win-Win-Win Situation:
    >
    > Der User: Er kann sich sehr leicht Apps beschaffen, Updaten und
    > deinstallieren.

    Im Cydia Store ist auch alles ganz einfach.

    > Zudem hat er automatisch einen Account und muss nur einmal
    > seine Daten angeben und kann sich in jedem Supermarkt PrePaid Karten
    > kaufen. (bis hierhin gilt alles auch wenn es Alternativen geben würde).
    > Zudem braucht er sich keine Gedanken machen. Solange er sein iPhone nicht
    > (wissentlich!!!) Jailbreakt kann er nichts kaputt machen
    > (Softwaretechnsich), es gibt keine Sicherheitsbedenken,

    Abwarten. Auch wenn es keine Schadsoftware im eignetlichen Sinne gab, so haben schon einige Apps die Kontakte ausgelesen und übertragen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Apple mal ein App durch die Kontrolle rutscht.

    > er bekommt die
    > maximale Usability und User Experience und stößt nicht auf einmal auf
    > andere Bedienkonzepte und

    Ein zusätzlicher Store muss nicht zwangsweise andere Bedienungen haben. Und "maximale Usability und User Experience"? Mir fallen noch einige Punkte bei der iPhone-Bedienung ein, durch die (ich) es besser bedienbar finden würde (z.B. "Heute"-Bildschirm)

    >er kann sich auch keine anstößigen Inhalte laden

    Wo ist da die Win-Situation für mich? ;-)

    > oder Apps die das System beeinflussen oder sogar verändern.
    Eine Frage der Zeit, bis etwas durchrutscht.

    > Ausserdem hat er die mit Abstand größte Auswahl aller Plattformen.
    Da kenne ich nicht die Auswahl bei anderen

    > Der Entwickler: Er reicht sein App ein und muss sich keine Gedanken machen
    > um Vertrieb, Hosting, Werbung, usw.
    Gerade bei der Auswahl an Apps MUSS sich der Entwickler Gedanken an Werbung machen. Ansonsten ist er nur einer unter vielen.

    > Er erreicht über 80 Mio Nutzer und das
    > wichtigste: Sie sind auch alle angemeldet und können ALLE sein App mit 2
    > Klicks laden/kaufen. Und dafür geben sie gerade mal 30% ab. Günstiger ist
    > es, wenn man es selber übernimmt, garantiert nicht.

    Bei anderen Stores könnten die Konditionen besser sein.

    > Apple: Sie verdienen mit. Aber vor allem können sie einmal eine gewisse
    > Sicherheit durch diese geschlossene Plattform (mit Alternative =
    > Einfallstor nötig) garantieren und vor allem die User Experience.
    Wenn es mehrere Stores gibt, müsste Apple zunächst nur den eigenen über die Einstellungen freigeben und beim Freischalten der anderen darauf hinweisen, dass sie dafür keine Verantwortung übernehmen. Benutzen also auf eigene Gefahr. Wer das nicht will, lässt die anderen Stores einfach deaktiviert.

    > Und diese
    > kann einfach nicht mehr gewährleistet werden mit alternativen Stores. Damit
    > steht und fällt das iPhone aber.

    Mit mehr Stores (und ohne "Apple-Diktatur" bei den Apps) vermute ich, würden sich deutlich mehr Leute für das iPhone interessieren.

    > Und wenn du jetzt immer noch sagst: Das sind doch keine Argumente für den
    > Zwang: Nenne mir einen Grund warum man das erfolgreichste Modell der
    > letzten Jahre ändern sollte? Es gibt Rekordumsätze, es gibt mehr Apps als
    > bei allen anderen, es gibt die größte Userbasis (die es nutzt)

    Mehr Stores, mehr Entwickler, mehr Apps, mehr User. So kann man auch argumentieren.

    >, die besten
    > Downloadzahlen, die meisten Entwickler, die größte Sicherheit, die
    > bestmöglichste User Exerience, usw, usw. Und das wichtigste: Es gibt die
    > mit Abstand größte Kundenzufriedenheit.

    Der Erfolg gibt keinem Recht. Ich suche immer noch die Argumente für den Appstore-Zwang.

    > Und jetzt sag mal warum man das ändern sollte? Wenn niemand unzufrieden
    > ist, alles klappt.

    Ich kenne viele iPhone-Nutzer, die der AppStore-Zwang stört (mich eingeschlossen)
    > Man schneller wächst als alle Mitbewerber, die
    > Konkurrenten das Konzept sogar übernehmen (MS mit WP7)... Warum sollte man
    > diese Konzept dann bitte ändern?
    >
    > Ist das einzige Argument: "Damit ich die Möglichkeit habe woanders zu
    > suchen" ?

    Reicht das nicht?

    > Dann brauchen wir nicht weiter zu Diskutieren.
    Ich warte weiterhin auf ein Argument.
    Hier noch ein Zitat: "Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit." Benjamin Franklin.

  9. OT iPod Touch

    Autor Autor 10.03.10 - 13:56

    Ist zwar jetzt OT, aber weil ich nicht weiß wie ich dich sonst erreichen kann und du dich für mich bis jetzt mit am Kompetentesten zum Thema Apple geäußert hast, wollte ich mal fragen!
    Ich hab mich bei den Playern mal umgesehen und auch im Bezug auf die Apps, scheint mit der iPod touch mit 8GB, eine gute und günstige Wahl zu sein. Nun habe ich keinen Mac, würde mich trotzdem für die Entwicklung interessieren, den Alternativen fehlt leider der Vorteil des Apples SDKs. Nun ist die Frage, wen ich mir in sagen wir mal 3Jahren einen Mac Mini holen würde, hätte ich dann immer noch Spaß mit dem Gerät oder müsste ich mir einen Nachfolger kaufen, weil veraltet. Das der Akku evtl. nach 3Jahren runter ist, ist mir klar, ich würde das Gerät aber wie meine anderen Geräte gerne so lange wie möglich nutzen.
    Dann gleich noch eine weitere Frage, wo kann man sich über die verfügbaren Apps ein Bild im Vorfeld machen. Ich meine ich soll mich vorher informieren, also muss ich auch die Möglichkeit dazu haben, die bloße Anzahl als Angabe reicht mir nicht. Man kann auch 160k Schrott-Apps produzieren, was sogar einfacher geht.

    Vielen Dank, falls du oder auch jemand anderes eine Antwort hat!

  10. Re: OT iPod Touch

    Autor Brainfreeze 10.03.10 - 14:33

    Autor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist zwar jetzt OT, aber weil ich nicht weiß wie ich dich sonst erreichen
    > kann und du dich für mich bis jetzt mit am Kompetentesten zum Thema Apple
    > geäußert hast, wollte ich mal fragen!

    Danke, dann sollst Du auch eine Antwort bekommen ;-)

    > Ich hab mich bei den Playern mal umgesehen und auch im Bezug auf die Apps,
    > scheint mit der iPod touch mit 8GB, eine gute und günstige Wahl zu sein.
    > Nun habe ich keinen Mac, würde mich trotzdem für die Entwicklung
    > interessieren, den Alternativen fehlt leider der Vorteil des Apples SDKs.
    > Nun ist die Frage, wen ich mir in sagen wir mal 3Jahren einen Mac Mini
    > holen würde, hätte ich dann immer noch Spaß mit dem Gerät oder müsste ich
    > mir einen Nachfolger kaufen, weil veraltet. Das der Akku evtl. nach 3Jahren
    > runter ist, ist mir klar, ich würde das Gerät aber wie meine anderen Geräte
    > gerne so lange wie möglich nutzen.

    Ich habe meinen Mac Mini vor einem Jahr auch gebraucht gekauft, da ich auf ein recht gutes Angebot gestossen bin. Gerade die Preise bei gebrauchten Macs sind noch immer recht hoch. Der Unterschied zu einem neuen Gerät wird wahrscheinlich nicht so hoch sein, als das man die Nachteile der älteren Minis in Kauf nehmen sollte. Ich würde daher darauf achten, dass der Mini aus der aktuellen Serie ist, denn die haben u.a. Nvidia-Grafikchip (vorher nur Intel), nicht allzu kleine HDD (immerhin ab 160GB aufwärts) und bis zu 4GB RAM möglich. Für kleinere Entwicklungsarbeiten, surfen etc sollte das noch eine Zeitlang reichen.
    Wichtig, wenn es doch ein älterer gebrauchter Mini werden sollte: Achte darauf, dass du einem mit Intel-CPU nimmst, denn nur darauf läuft Snow Leopard.

    Ansonsten bin ich (weitesgehend) mit meinem mini zufrieden, auch wenn die 2GB Ram an einigen Stellen langsam eng werden.

    > Dann gleich noch eine weitere Frage, wo kann man sich über die verfügbaren
    > Apps ein Bild im Vorfeld machen. Ich meine ich soll mich vorher
    > informieren, also muss ich auch die Möglichkeit dazu haben, die bloße
    > Anzahl als Angabe reicht mir nicht. Man kann auch 160k Schrott-Apps
    > produzieren, was sogar einfacher geht.

    iTunes-Vorschau im Browser: http://itunes.apple.com/de/genre/mobile-software-applications/id36?mt=8
    Das sind genau die Infos, die Du auch in iTunes sehen würdest. Ansonsten kann ich Dir z.B. appshopper.com empfehlen. Da kann man sich Neuigkeiten, Preissenkungen etc. anzeigen lassen.

    > Vielen Dank, falls du oder auch jemand anderes eine Antwort hat!

  11. Re: OT iPod Touch

    Autor Autor 10.03.10 - 15:20

    Danke für die Antwort, ich werde dann eine ganze Weile brauchen um den Katalog zu durchforsten.
    Wenn würde ich mir eh nur einen neuen Mini holen, weil die gebrauchten nicht soviel billiger sind und ich wenigstens noch Garantie bekomme. Aber im Moment habe ich keinen Grund für einen neuen Computer, der alte schnurrt noch ganz ordentlich, trotz seiner 2 Jahre.
    Meiner Frage zwecks Kompatibilität war aber auch eher in die Richtung gemeint, ob ich für einen aktuellen iPod touch, später auch noch ein funktionierendes SDK bekomme, oder heißt es dann 5G only?

  12. Re: Tja...

    Autor Luglio 10.03.10 - 15:41

    Brainfreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht, aber OSX wäre auch ein grosser Erfolg wenn alle
    > Computerbesitzer nur noch diese OS benutzen dürfen.

    Schlechter Vergleich. Oder gibt es neben dem iPhone keine anderen Smartphones? Ist ja nicht so als hätte Apple mit dem iPhone ein Monopol.

    > Es ist nur
    > eine Frage der Zeit, bis Apple mal ein App durch die Kontrolle rutscht.

    Dann können Sie es aber sofort wieder entfernen. Und allzu unsicher wird es nicht sein, die Apps laufen ja in einer Sandbox und das kann man kontrollieren.


    > Ein zusätzlicher Store muss nicht zwangsweise andere Bedienungen haben.

    Nein, aber es KANN vorkommen wenn es keine Kontrolle gibt.

    > Mir fallen noch einige Punkte bei
    > der iPhone-Bedienung ein, durch die (ich) es besser bedienbar finden würde
    > (z.B. "Heute"-Bildschirm)

    Das mag ja sein, aber es ist zumindestens konsistent. Ich rede ja jetzt nicht vom Konzept oder der Bedienung ansich, sondern von der Konsistenz dank des Stores.


    > Da kenne ich nicht die Auswahl bei anderen

    ca. 20.000 WinMobile
    ca. 20.000 Android
    ca. 1000-2000 bei allen anderen

    > Gerade bei der Auswahl an Apps MUSS sich der Entwickler Gedanken an Werbung
    > machen. Ansonsten ist er nur einer unter vielen.

    Werbung in Form von gefunden werden. Stellst du dein App auf deinen Server findet es erstmal niemand. So wirst du im Store über die Suche und über die Kategorien gefunden und wenn es gut ist wirst du auch vorgestellt. Das ist schon ein krasser Unterschied.

    > Bei anderen Stores könnten die Konditionen besser sein.

    Die 30% vielleicht. Aber sicher nicht die Userbasis. Stell dir vor es gäbe einen anderen Store. Der starte aber mit 0 und wird niemals auf die gleiche Zahl kommen. Alleine schon weil man nicht mit PrePaid bezahlen könnte. Also, warum sollte ich meine Anwendungen in den Store stellen wo es 10.000 Leute gibt aber 90% bekomme, statt in den Store wo ich 80. Mio erreiche aber "nur" 70% bekomme. Zumal 70% sehr gut sind und auch üblich. Die Konkurrenz nimmt ebenfalls 30%.

    > Mit mehr Stores (und ohne "Apple-Diktatur" bei den Apps) vermute ich,
    > würden sich deutlich mehr Leute für das iPhone interessieren.

    Und wieso? Das verstehe ich wirklich nicht. Aus Prinzip? Diese "Diktatur" ist doch ein Schwachsinnsargument. Du hast 8x so viel Auswahl wie bei allen anderen Smartphones. Und alle Regeln die es gibt sind nachvollziehbar und einsehbar. Wo leidet denn der User unter eine Diktatur?

    > Mehr Stores, mehr Entwickler, mehr Apps, mehr User. So kann man auch
    > argumentieren.

    Könnte man. Ist aber Quatsch. Stell dir doch einfach mal die Frage, wieso es fürs iPhone so viel mehr Apps und Entwickler gibt!? Es wurde ja niemand gezwungen fürs iPhone zu programmieren. Und die Userbasis war am Anfang auch nicht besser als die von Android. Und dort gibt es nur 20.000 Entwickler und dementsprechend weniger Entwickler. Und das obwohl es "frei" ist.

    Die Attraktivität ist einfach diese geschlossene Plattform. Und mit einem weiteren Store wäre es eben keine geschlossene Plattform mehr. Das ist doch ganz simpel.

    Und bis jetzt sind alle Argumente "aus Prinzip". Wer aber den App Store aus Prinzip boykottiert, der kauft sich entweder sowieso ein anderes Smartphone weil er Apple aus Prinzip boykottiert, oder aber jailbreakt es. Wie viele bleiben dann wohl noch übrig die es nur nicht kaufen weil sie aus Prinzip mehr als einen Store möchten?

    Über diese Zahl braucht man wohl nicht reden. Und es würde die USerbasis auch nicht merkbar anziehen. Und auch garantiert nicht mehr Entwickler. Denn dann müsste man sich jja aufeinmal um mehrere Stores kümmern und man hätte mehr Aufwand. Sorry, aber aus Entwicklersicht sehe ich nicht einen Vorteil wenn es mehrere Stores geben würde.

    > Ich suche immer noch die Argumente für den
    > Appstore-Zwang.

    Nochmal: Vorteil = geschlossene Plattform mit Garantie für Sicherheit und gute Bedienung.

    Woanders = keine geschlossene Plattform, bei weitem nicht so ein Erfolg.


    > Reicht das nicht?

    Nein. Wieso? Begründung? Die einzige Begrünung wäre eine größere Auswahl. Aber es gibt keinen Grund warum es mit mehr Stores mehr Auswahl geben würde. Im Gegenteil. Siehe alle Praxisbeispiele.


    > Hier noch ein Zitat: "Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen,
    > verdient weder Freiheit noch Sicherheit." Benjamin Franklin.

    Schön. Kenne ich und ich bin ein großer Gegner von jeglicher Kontrolle oder den ganzen unsinnigen Sicherheitsgesetzen. Nur passt es einfach nicht auf diesen Fall.

    Genau so wie ich froh bin das wir hier in Deutschland einen TÜV haben, so bin ich froh das es den AppStore gibt und NUR diesen. Das heisst aber nicht das ich für Kameras an Bahnhöfen oder auf öffentlichen Plätzen bin oder für Internetsperrgesetze, o.ä. Im Gegenteil. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl sollte man aber auch erkennen, das es einen großen Unterschied bei dieser "Sicherheit" gibt.

  13. Re: OT iPod Touch

    Autor Luglio 10.03.10 - 15:45

    Autor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meiner Frage zwecks Kompatibilität war aber auch eher in die Richtung
    > gemeint, ob ich für einen aktuellen iPod touch, später auch noch ein
    > funktionierendes SDK bekomme, oder heißt es dann 5G only?


    Die Frage ist schwer zu beantworten da niemand in die Zukunft blicken kann. Bis jetzt kannst du auch mit einem iPhone 1G entwickeln, man bekommt das OS ja nach. Es könnte aber ja passieren dass das iPhone von der OS 4.0 nicht mehr unterstützt wird. Aber das kann niemand sagen. Und selbst dann wird es wohl eine Lösung geben.

    Also, 3-5 Jahre bist du mit dem Mini und dem aktuellen iPod Touch auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

  14. Re: Tja...

    Autor Brainfreeze 10.03.10 - 16:20

    Nochmal kurz zu zwei Punkten:

    Luglio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Mit mehr Stores (und ohne "Apple-Diktatur" bei den Apps) vermute ich,
    > > würden sich deutlich mehr Leute für das iPhone interessieren.
    >
    > Und wieso? Das verstehe ich wirklich nicht. Aus Prinzip? Diese "Diktatur"
    > ist doch ein Schwachsinnsargument. Du hast 8x so viel Auswahl wie bei allen
    > anderen Smartphones. Und alle Regeln die es gibt sind nachvollziehbar und
    > einsehbar. Wo leidet denn der User unter eine Diktatur?

    Ich finde die Zulassungsregeln nicht nachvollziehbar. Warum sind z.B. einige der "Schmuddel"-Apps weiterhin vorhanden? Warum sind vor kurzem WLAN-Scanner herausgeflogen? (teilweise waren die mehr als ein Jahr im Store)
    Eigentlich dürden keine zeitlich beschränkten Apps in den AppStore: Wieso gab es die Navi-Software NDrive zur Cebit mit Datumsgrenze? Das sind nur einige Beispiele. Und die Regeln werden häufig angepasst und im nachhinein werden Apps entfernt.
    Der User, der es sich in der zwischenzeit gekauft hat, bekommt dann natürlich keine Updates mehr. Und was macht er, wenn er die App bei sich löscht? Er kommt auch nicht mehr an das App heran.
    Auch wenn es jetzt eher "unwichtige" Apps trifft: Wer sagt, dass in Zukunft nicht wegen Rechtsfragen andere Kategorien von Apps herausgenommen werden.


    > Nochmal: Vorteil = geschlossene Plattform mit Garantie für Sicherheit und
    > gute Bedienung.
    >
    > Woanders = keine geschlossene Plattform, bei weitem nicht so ein Erfolg.

    Das liesse sich, wie bereits vorher gepostet, auch ohne AppStore-Zwang erreichen: Standardmässig ist nur der AppleStore freigeschaltet, wenn andere genutzt werden sollen kommt die Meldung "Sie betreten dünnes Eis. Apple übernimmt keine Verantwortung, alles was passiert ist ihre Schuld. Sicherheit und gute Bedienung gibt es nur in unserem AppStore, aber Sie wollen es ja so".
    Wo ist das Problem?

  15. Re: ...

    Autor drittemann 10.03.10 - 19:40

    > Dann hast du offenbar nicht verstanden worauf ich hinaus wollte.
    Erwischt. ;) Habs jetzt aber gelesen.
    Für Apple gibt es natürlich genug Argumente, sonst würden sie es ja nicht so machen.
    Für die Benutzer ist das ja wieder anders. Wie du sagst eine WinWinWin Situation ist das hier sicher nicht!
    Für Apple, ganz klar schon. Sie verdienen ja gut damit.(Für den Entwickler vermutlich auch)
    Aber für den Benutzer im Allgemeinen?

    > Er kann sich sehr leicht Apps beschaffen, Updaten und
    > einstallieren. Zudem hat er automatisch einen Account und muss
    > nur einmal seine Daten angeben und kann sich in jedem Supermarkt
    > PrePaid Karten kaufen.
    Kann der Benutzer auch ohne den AppStore Zwang. Eine große Auswahlpalette muss ja nicht genutzt werden, nur weil die Möglichkeit besteht.

    > Zudem braucht er sich keine Gedanken machen. Solange er sein
    > iPhone nicht (wissentlich!!!) Jailbreakt kann er nichts kaputt
    > machen (Softwaretechnsich)
    Er braucht sich auch keine Sorgen machen, wenn er ausschließlich Software aus dem Apple Store nimmt. All die Qualität würde ja bestehen bleiben.

    Also bringt der Zwang nicht die Vorteile für den Benutzer(vorallem im allgemeinen) sondern der AppStore von Apple an sich. Diese Kann er auch benutzen, wenn er andere Möglichkeiten hätte.
    Dem Apple Benutzer, ob er sich jetzt dem Zwang bewusst ist oder nicht, denn nicht jeder der Technik benutzt muss sich ja auch dafür interessieren wie sie funktioniert etc, macht das alles ja nichts aus und wird sich trotzdem die Produkte zulegen.
    Jemand dem das eben schon was ausmacht, wird sich die Produkte eben nicht kaufen.

    > Ist das einzige Argument: "Damit ich die Möglichkeit habe
    > woanders zu suchen" ? Also ein "aus Prinzip" ?
    +
    > Und wieso? Das verstehe ich wirklich nicht. Aus Prinzip? Diese
    > "Diktatur" ist doch ein Schwachsinnsargument.
    Ja das ist aber doch der Punkt. Es geht ums Prinzip, ja!
    Für den DAU und auch den Durchschnitts Apple Benutzer reichen die Produkte vollkommen aus.
    Aber objektiv betrachtet ist das iPad ja nur ein großes iPhone. Genau wie auch ein Android Tablet.
    Was ist jetzt aber, wenn ich einen richtigen Tablet PC will?
    Technisch wäre das ja kein Problem. Hardware ähnlich dem iPad, bloss halt oled Display, USB Anschlüsse, etc(evtl noch ne arm dualcore CPU rein, sollen ja zur Zeit entwickelt werden). Und vorallem halt die Möglichkeit das Betriebssystem seiner Wahl zu installieren(viele Linux Distris unterstützen ja arm, Win wird ja auch irgendwann nachziehen).
    Apple setzt die Trends(wir werden ja sehen inwiefern das iPad einschlägt) und alle wollen nachziehen. Als die ersten Gerüchte aufkamen und man den Namen iSlate vermutete, wurde der HP Slate angekündigt.
    Ich weiß nicht wie diese Struktueren hier funktionieren, aber Apple scheint auch hier wieder die Trends zu setzen, wie auch beim iPhone.
    Wie lang wirds aber dauern bis andere Hersteller jetzt aber einen Tablet PC rausbringen(vorallem mit arm und oled -> viel längere Akkulaufzeit!)? Die meisten sind momentan entweder mit Atom CPUs(vermutlich weil sich die Hersteller nicht ohne Windows trauen ^^) oder nur 7" groß(Find jetzt keine Links, aber auf der Cebit wurden ein paar vorgestellt zB).

    Ich denke schon, dass es in in Zukunft richtige Tablet PCs geben wird, mit langen Akkulaufzeiten und ohne, dass einem die Oberschenkel damit paniert werden.
    Aber wenn alle jetzt wieder Apple hinterhereifern, dann wird das wohl noch ein Weilchen dauern.

    > Ist das einzige Argument: "Damit ich die Möglichkeit habe woanders zu suchen" ? Also ein "aus Prinzip" ?
    > Dann brauchen wir nicht weiter zu Diskutieren.
    Ja das brauchen wir in der Tat nicht. Ich wollte hier eigentlich auch nur mal flamen, weil hier so viel Bullshit von den Apple Fanboys gelabert wird bzgl. AppStore. ^^
    Und jetzt hier vllt noch darauf aufmerksam machen, dass Apple den technischen Fortschritt nicht fördert, sondern das nimmt, was halt momentan möglich ist und es dem DAU an die Hand legt, in dem es leicht zu bedienen ist etc. Mehr auch nicht. Können sie ja machen, aber es in dem Himmel loben muss man es deswegen nicht.

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