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Bitte mal eines ohne Fingermatsch-Display...

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  1. Bitte mal eines ohne Fingermatsch-Display...

    Autor NeverDefeated 06.12.12 - 19:31

    ...oder zumindest mit Stiftbedienung als Alternative.

    Auf meinen eigenen Geräten bzw. deren Displays matsche ich niemals mit den Fingern rum. Ich will ja schliesslich erkennen, was ich auf dem Display anklicke und mir nicht mit meinen eigenen Fingern und Fingerabdrücken die Sicht auf die Bedienelemente erschweren.

    Ich habe noch nie jemanden gesehen, der sich die Finger vor die Augen hält, wenn er etwas sehen will. Warum soll das bei Smartphones und Tablets also "cool" sein?

    Ausserdem finde ich es extrem ekelig bei Freunden und Bekannten auf deren Matschscreen zu arbeiten, wenn ich denen etwas am Smartphone/Tablet einstellen muss.

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  2. Re: Bitte mal eines ohne Fingermatsch-Display...

    Autor Nostromo 06.12.12 - 22:59

    ...oder einfach ne Wählscheibe! :-D

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  3. Re: Bitte mal eines ohne Fingermatsch-Display...

    Autor Lemo 07.12.12 - 08:10

    NeverDefeated schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...oder zumindest mit Stiftbedienung als Alternative.

    Ernsthaft?...

    Da würde sich Steve Jobs im Grab rumdrehen, sieh dir mal die Vorstellung des 1. iPhones an. Da betont er ganz klar, dass er kein Gerät für Stiftbedienung kreieren wollte. Bitte keine Stiftbedienung

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  4. Re: Bitte mal eines ohne Fingermatsch-Display...

    Autor NeverDefeated 08.12.12 - 06:36

    Nostromo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...oder einfach ne Wählscheibe! :-D

    Das es eine einfache Wählscheibe für ein multifunktionales Gerät nicht tun wird, wenn der Benutzer dieses nicht erst über Zahlencodes bedienen lernen soll, hatte schon IBM bei der ersten "SmartPhone"-Studie namens "Simon" im Jahre 1992 herausgefunden. Das hatte auch schon einen Touchscreen. Da IBM seinen Geschäftskunden aber keine ineffizienten Bedienkonzepte anbietet um diese nicht zu vergraulen, ist es bei dieser Studie geblieben und man hat Apple die wenig taugliche Touchscreentechnik überlassen, die damit 1993 den ersten PDA gebaut haben.

    Es hat scheinbar weit über 15 Jahre gedauert bis hinreichend viele Menschen sich aufgrund der Tatsache, dass sich seit der Erfindung der "Pille" fast nur noch die vermehren, die schon zu dumm sind Verhütungsmittel effektiv einzusetzen, per Marketing-Gehirnwäsche massenhaft dazu bringen liessen Fingertouch als annehmbares und sogar fortschrittliches Bedienkonzept anzusehen. An sowas sieht man, dass man Menschen heute, bildlich gesprochen, wirklich uralte (immerhin 21 Jahre alte) Sch..... als die neueste Schokoladenkreation verkaufen kann, wenn man das Produkt nur optisch und werbetechnisch hübsch als Handschmeichler und Statussymbol verpackt.

    Das wirklich Traurige an der Angelegenheit (neben der Beeinflussbarkeit der dummen Menschen, die schon ein bekannter deutscher Führer eindruckvoll unter Beweis stellte) ist, dass man etablierte, effizientere und seit Jahrzehnten gewachsene Bedienoberflächen von Betriebssystemen (Windows, Gnome) an dieses von IBM schon vor über 20 Jahren als untauglich erklärte Fingertouch-Bedienkonzept anpasst.

    Auf dumme Spielzeuge wie SmartPhones und Tablets kann man problemlos verzichten. Mit Linux und Windows müssen aber nicht nur lernunwillige Computerlaien arbeiten, denen es egal ist, wenn nur eine handvoll riesige Kacheln auf dem ohnehin immer zu kleinen Bildschirm Platz haben und sie um andere Funktionen auszuführen erst lange das Display verschmieren müssen, bis sie diese Funktionen erreichen. Profis nervt es, wenn sie bei der Texteingabe (und Computer sind eben immer noch textbasiert) nicht blind im 10-Finger-System schreiben können, weil sie die ohnehin schon Displayfläche verschwendende Bildschirmtastatur nicht "erfühlen" können.


    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NeverDefeated schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...oder zumindest mit Stiftbedienung als Alternative.
    >
    > Ernsthaft?...
    >
    > Da würde sich Steve Jobs im Grab rumdrehen, sieh dir mal die Vorstellung
    > des 1. iPhones an. Da betont er ganz klar, dass er kein Gerät für
    > Stiftbedienung kreieren wollte. Bitte keine Stiftbedienung

    Das hätte ich an Steve Jobs Stelle auch betont. Denn an der heute üblichen Stifttechnik mit weit über tausend Druckstufen und kontaktloser, induktiver Erkennung des Stiftes halten andere Firmen die Patente, die natürlich für jedes verkaufte iPhone oder iPad mit Stiftbedienung Geld sehen wollen. Das schmälert den Gewinn und das würde ich als Apple-Chef auch nicht mitmachen, wenn meine Kunden sich billiger per Werbung dazu bringen lassen Fingertouch zu akzeptieren.


    P.S. Allen, die sich jetzt denken "Der will sich nur nicht an die neue Metro-Oberfläche von Windows 8 oder die von Gnome gewöhnen!" sei verraten, dass ich mit der Windows 8 Oberfläche und ebenfalls mit der neuen Oberfläche von Gnome über Wochen gearbeitet habe, bevor ich sie, wie bei allen voherigen Versionen, sowohl auf Windows als auch auf Linux, gegen die weitaus effizientere Fluxbox-Oberfläche ausgetauscht habe, die ich, seitdem bei Vista die Klickwege in Systemmenüs so unendlich lang wurden, auch auf Windows verwende.

    Ich kriege nur die Krise, wenn ich bei jenen Freunden und Bekannten, die der Werbegehirnwäsche auf den Leim gegangen sind, mir an ihrem Rechner/iPad/iPhone etwas vorführen lassen muss und stundenlang dabei zusehen darf wie diese umständlich eine Funktion "herbeiwischen" oder mit Bildschirmtastatur mit dem meist kurz nach dem iPad gekauften klobigen Stift (denn auch die werbegebildeten User stellen grösstenteils fest, dass sie auf dem Display nichts sehen können, wenn ihre Finger es ständig grossflächig verdecken und kaufen dann einen Stift) im "Ein-Finger-Suchsystem" irgendwelche Internetseiten aufrufen/URLs eintippen.

    Lächerlich, wenn man so ein ineffizientes Gehampel auch noch als "cool" oder gar "smart" ansieht. Das Smarteste an den heutigen Geräten sind die versteckt eingebauten Spionagefunktionen/Trojaner/Backdoors der Hersteller und Provider, die mittlerweile in der Lage sind sowohl genaue Position als auch alle Daten und jeden Tastendruck von Smartphone, Tablet und Co. an Hersteller und Provider zu übermitteln. Der heimlich komplett überwachte Mensch ist heute Wirklichkeit und der ist so dumm und zahlt für seinen persönlichen Spion auch noch Geld. Auf so eine Idiotie ist nicht mal George Orwell in seinem Roman "1984" gekommen. Das Menschen jemals dafür bezahlen würden, um vom Staat und sogar von grossen Unternehmen überwacht werden zu können, erschien wohl selbst für George Orwell als zu unglaubwürdig. Nicht mal 30 Jahre nach dem Jahr in dem sein Roman spielt ist die Menschheit dumm genug um für etwas mehr Bequemlichkeit im Alltag eine vollautomatische Rundumüberwachung mit selbstbezahltem persönlichem Spion in der Tasche zu akzeptieren.

    Hat angesichts dieser Zustände noch irgendjemand Zweifel daran, dass die Menschheit von Jahr zu Jahr dümmer wird?

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  5. Re: Bitte mal eines ohne Fingermatsch-Display...

    Autor Horst Müller 25.12.12 - 11:38

    Vielleicht wäscht man sich auch einfach die Hände vor der Benutzung eines Gerätes mit Touchscreen! Ich arbeite selbst mit einem Ipad und welch Wunder es ist nicht mit unansehnlichen Fingerabrücken oder Schmierern verunstaltet. Erstens besitzt es eine fettabweisende Schicht auf dem Displayglas und zweitens existieren auch Putztücher mit denen wie der Name vermuten lässt die Displyoberfläche säubern kann. Und das ich nicht direkt nach dem Verzehr eines Wurstbrotes mein "Smart"phone oder Tablet vollfette versteht sich ja wohl von selbst ....

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  6. Re: Bitte mal eines ohne Fingermatsch-Display...

    Autor Chris1705 17.01.13 - 11:45

    NeverDefeated schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blabla... Jeder der nicht mit 10-Finger-System schreibt ist doof... blabla... Ich bin Profi... blabla...

    Mein Gott. Nur weil man nicht den Nutzen für sich selbst in etwas erkennt, heißt es lange noch nicht, dass alle anderen nicht mit genügend Intelligenz gesegnet seien.

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