iTunes hat seine beste Zeit schon länger hinter sich.
Hardware an ein Programm zu koppeln, und dem Nutzer mit Firmwareupdates die Nutzung von alternativen Programmen zu untersagen ist ja schon grenzwertig (bei M$ hätte die EU-Kommission da sicher schon wieder dazwischen gefunkt).
Aber wenn man Player wie den iPod classic an eine Software koppelt, die mit der Menge an Musik die auf den Player passt nicht mehr klarkommt, dann frag ich mich ob Apple seine Software überhaupt testet.
iTunes kommt mit Datenbanken ab 5000 Titeln nur noch sehr träge klar. Sind auf einem iPod 10.000 Titel gespeichert, hat man im iTunes nach der Auswahl des iPods erstmal 5min Bedenkzeit (auf einem Core2 mit 3Ghz/4GB RAM).
Gutes Gegenbeispiel ist MediaMonkey. Ist nur ein Viertel so groß, geht deutlich schneller zu Werke und kann außerdem alle anderen Player ebenfalls befüllen. Da kann man echt froh sein, dass die Entwickler von MediaMonkey die Software immer so schnell an Apples Änderungen anpassen. Und eine effektiver Möglichkeit Musik zu taggen und zu sortieren gibts obendrein dazu.
Von daher würde ich sagen, dass die iTunes-Kompatibilität des Palm Pre eher ein Marketing-Gag als ein wirklich wichtiges Feature ist. Zumal man die DRM-freie Musik aus dem iTunes-Store auch mit jedem anderen Programm nutzen kann.
Hi Wookie
Ich gebe dir recht. es gibt bessere programme als itunes, vor allem auf dem PC ist itunes eine kleine katastrophe. das von dir beschriebene problem habe ich allerdings nicht. benutze allerdings aktuell auch ein macbook. ich gehe davon aus, dass es zwischen mac- und pc-version grosse unterschiede in der performance gibt.
Finde ich auch, habe gerade Mediamonkey ausprobiert und bin positiv überrascht, vorallem dass iTunes ab 5000 Titeln(ich habe etwa 7000) träge wird, merke ich auch.. obwohl ich einen i7 2.66GHZ, 8gb DDR3 RAM und vista (-.-) home premium (doppel -.-) 64bit pc habe.
Schon mal einen Ipod Touch oder Iphone mit nem Konkurrenz Produkt befüllt? :) ich sag nur podcastverwaltung, appstore etc
Ich muss sagen mir gefällt iTunes da ist alles drin um den iPod/iPhone zu verwalten.
Ich kann den nicht ganz nachvollziehen das iTunes träger wird ab 5000 Titel und ich hab ein paar mehr drauf...
Aber jeden des seine. Ich könnte nicht mehr ohne iTunes.
Ich habe deutlich weniger als 5.000 Titel in meiner iTunes-Mediathek, kann mir aber vorstellen, dass das genannte Performance-Problem bei vielen Musiktiteln in erster Linie mit der Windows-Version von iTunes zusammenhängt. Mein Kolleke hat deutlich mehr als 5.000 Titel auf seinem Mac und kann da keine signifikanten "Wartezeiten" feststellen. Er hat übrigens noch einen G5 mit 1.8 GHz, gemäß Apple-Maßstäben ein ziemlich altes Modell.
Ich weiß nicht, ob die Intention von Palm, sein Gerät iTunes-kompatibel zu machen, auch darin bestand, direkt die Apple-User anzusprechen, die noch kein iPhone oder ein altes iPhone besitzen, über eine Neuanschaffung nachdenken und aber die Bedienung mit iTunes gewohnt sind. Ich glaube, von denen gibt es eine ganze Menge.
Ich kann schon nachvollziehen, dass Apple das unterbinden will. Auch wenn ich die Lösung, dass iTunes sozusagen die Medienzentrale ist, und sich alles darüber synchronisiert, nicht ganz geglückt aber zuweilen doch recht praktisch finde. Aber ich hätte an Apples Stelle auch keine Lust, dass sich da einfach einer dranhängt.
asdfasdas schrieb:
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> Schon mal einen Ipod Touch oder Iphone mit nem
> Konkurrenz Produkt befüllt? :) ich sag nur
> podcastverwaltung, appstore etc
Die Podcastverwaltung bei MediaMonkey ist in meinen Augen nicht zu bemängeln. Bei eBooks gibts allerdings das Problem, dass die nur ein extra Genre haben und nicht unter eBooks landen - wobei ich das nicht benutze (für mich persönlich also kein Problem).
Für den Appstore habe ich keine Verwendung, da ich zum Musikhören "nur" einen iPod classic habe und als Smartphones benutze ich seit Jahren nur noch Geräte mit Windows Mobile, weil die Kernfunktionen die bei mir darüber laufen (Adress- und Terminverwaltung mit Exchange, Navigation) bei den Konkurenzprodukten (Android,iPhone) gar nicht, oder erst nach jahrelanger Wartezeit verfügbar waren.
Und eigentlich bin ich ganz froh, dass ich nicht nur Apple-zertifizierte Software auf mein Telefon bekomm, sondern eine Auswahl aus einem riesigen Berg von Software habe und im Notfall mir auch schnell selbst eine Anwendung zusammenklicken kann, falls nötig.
Dem ist durchaus so.
Auf dem Mac habe ich jetzt weniger Probleme als noch unter Windows.
Aber wundern tut mich so etwas nicht.
ich habe ziemlich viele mediaplayer getestet, damit ich nicht itunes inkl. quicktime nutzen "muss". leider habe ich aber nur bei itunes eine vernünftige einbindung von webradios, inkl titelanzeige etc. .
bei mediamonkey, den ich sonst ganz okay fand, fing nach einer gewissen zeit >2h der player an, die letzten 1,5 minuten in einer schleife zu spielen. das konnte dann nur durch einen hardreset des players über den taskmanager geregelt werden. hat mich echt geärgert.
und bitte kommt mir jetzt nicht mit foobar2000, ich habe keine zeit, meinen -mediaplayer- wie ein zweites kind zu behandeln. wirklich nicht.
> bei mediamonkey, den ich sonst ganz okay fand,
> fing nach einer gewissen zeit >2h der player
> an, die letzten 1,5 minuten in einer schleife zu
> spielen. das konnte dann nur durch einen hardreset
> des players über den taskmanager geregelt werden.
> hat mich echt geärgert.
>
> und bitte kommt mir jetzt nicht mit foobar2000,
> ich habe keine zeit, meinen -mediaplayer- wie ein
> zweites kind zu behandeln. wirklich nicht.
Die "perfekte Lösung" ist mir auch noch nicht untergekommen. Zur automatischen Synchronisation und Verwaltung der Musik ist MediaMonkey zu gebrauchen. Zum zufälligen Stöbern fehlt mir aber ein gutes Interface (da ist das Cover-Flow bzw. diese Verzweigende Tabellenstruktur von iTunes nicht schlecht).
Foobar ist halt ein Geradeaus-Musik-Player der Oberklasse. Dementsprechendes Flickwerk wirds halt auch, wenn man den zur Medienbibliothek aufrüsten will ;-)
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