Ich wusste bisher nichts von einer Lücke zwischen Smartphone und Netbook, die man unbedingt schließen müsste.
Zwischen "klein genug für die Hosentasche" und "groß genug um einigermaßen normal arbeiten zu können" gibt es sinnvolle Lücken? Man lernt echt nie aus ...
hehe, war auch mein gedanke - wo zwischen
smartphone mit ~3zoll,
UMPC mit 3-7 zoll,
netbook mit 7-10 zoll,
subnotebook mit 10-13 zoll,
notebook mit 13-19 zoll,
pc mit 19-30 zoll und
fernseher mit >30 zoll
haben die eine lücke ausgemacht? da ist doch alles dabei, was man braucht (und sei es nur, um seine hose mit etwas zu füllen...)
Ich habe lange auf die "Smartbooks" oder wie sie auch letztlich genannt werden, gewartet.
Warum? (und damit zur Lücke)
UMPC zu teuer und die Akkulaufzeit aufgrund der x86 Architektur mehr als bescheiden.
Preis auch nicht der Brüller (zumindest von den derzeitig angebotenen)
Die Smartbooks auf ARM Basis haben den Vorteil:
- ARM CPUs reichen für surfen und Musik hören (mit Tegra sogar 1080p HD Videos). Dabei wesentlich weniger Verbrauch im IDLE Zustand, damit
- bessere Akkulaufzeit
- sehr gute Integration von Mobilfunksystemen (alles onboard)
mein Lieblingsargument ist aber der
- Preis. Ein ARM Smartbook dürfte trotz UMTS usw. nochmals 30-40€ billiger sein als sein Konkurrent, bei besseren Leistungswerten.
Das IBM dürfte eines der ersten Werden, aber da kommen noch mehr Geräte die den EEEs Konkurrenz macht.
Wer natürlich Windows will, darf hier nicht zugreifen.
Da wird man zwischen nativem Linux, Android und ChromeOS wählen müssen
Melkor
> Ich habe lange auf die "Smartbooks" oder wie sie auch letztlich genannt
> werden, gewartet.
Darf man fragen was dann Dein Einsatzzweck ist? Nicht böse gemeint - wirklich nur aus Interesse.
Ich finde die Netbooks schon manchmal etwas klein für manche Zwecke - z.B. Textverarbeitung. Sieht auch recht witzig aus, wenn Leute in der Öffentlichkeit ihre Nase gegen das Display drücken und ganz verkrampft rumtippen.
Am Smartphone ist sowas schon undenkbar. Aber dazwischen?
Ist es mehr als eine Art "einfache Lösung für kleine Aufgaben (mit dafür eigens angepassten Oberflächen) + Multimediaplayer" gedacht?
Günstiges Surfgerät, dass alle Annehmlichkeiten bietet. (wobei ein günstiges Surf-Tablet noch interessanter wäre; s. Freescale Prototyp)
Was mich an den Atoms stört, ist die zu geringe Akkulaufzeit pro €. Da kann man mit dem ARM durchaus länger arbeiten.
Zudem reicht mir ein System ala Android vollkommen als OS aus.
Das IBM kauf ich mir definitiv nicht. 20GB SSD ist blödsinn und treibt den Preis.
Wie immer:
eine Frage der Ansicht und des Nutzens.
Das hab ich mich auch gefragt... Aber das ist wohl wie mit dem Weihnachtsbaum und der Lichterkette... egal, wie gleichmäßig man die Lichter verteilt, von Weitem betrachtet ist immer irgendwo eine Lücke...
Melkor schrieb:
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> Günstiges Surfgerät, dass alle Annehmlichkeiten bietet.
hm, eben nicht - firefox mag man ja noch portieren können, aber die ganzen add-ons, flash, silverlight etc. bleiben schonmal außen vor, womit nicht mehr alle annehmlichkeiten geboten werden. also nur noch ein abgespecktes surfgerät, und mit kleinen bedienelementen und ohne touchscreen auch umständlich zu bedienen. insofern ist die frage nach dem einsatzgebiet durchaus berechtigt, ein umpc mit vista/7 im vergleich kann ja noch an einen vollwertigen arbeitsplatz angedockt und mit "herkömmlichen" programmen bestückt werden.
klar, nachteile wie hoher preis und mäßige laufzeit stehen beim umpc weiterhin im raum, aber ich sehe da eher bedarf für weiterentwicklung als irgendeine lücke...
Flash 10.1 kommt bspw. ab dem ersten Quartal für Android und andere Systeme
Ich besitze bereits ein Samsung Galaxy mit Android und es fehlt lediglich ein etwas größerer Touchscreen oder eine gute Tastatur (kleiner als die vom EEE muss es nicht sein) ;)
Und andocken kannst du ein Smartbook ja auch:
USB und VGA-Out sind absolut ausreichend (ob eine Dockingstation angeboten wird, sei mal dahingestellt).
Linux reicht auch aus.
Wahrscheinlich reicht sogar ein "Smartbook" dem Großteil der Computernutzer.
Auch ein anderer Vorteil wurde nicht genannt: es kann wahrscheinlich auf Lüfter o.ä. verzichtet werden.
Aber wie gesagt, es kommt auf die User an.
Wenn der 08/15 User auch noch in einem Jahr XP/Vista/7 will, dann kann das Smartbook ohne Zweifel auch floppen.
Bouncy schrieb:
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> hm, eben nicht - firefox mag man ja noch portieren können, aber die ganzen
> add-ons, flash, silverlight etc. bleiben schonmal außen vor,
Flash 9.4 läuft jetzt schon auf Nokias N900 mit Maemo 5 (=Linux) und ARM Prozessor.
Wo wird eigentlich Silverlight eingesetzt? Ist mir persönlich noch nie untergekommen.

Nun, zumindest sehe ich schon einige Vorteile gegenüber aktuellen Netbooks:
längere Akkulaufzeit bei stark verringertem Gewicht. Geht also wieder mehr zu der ursprünglichen Idee der Netbooks zurück.

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