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Künstliche Verknappung...

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  1. Künstliche Verknappung...

    Autor: zenker_bln 10.02.13 - 19:29

    ...soll den Reiz des Besonderen ausmachen und den potentiellen Käufern vorgaukeln, das er (fast) ein "Einzelstück" besitzt. Und wer hätte das nicht gerne?!? Also, gleich lossprinten und probieren noch eines "von diesen heißbegehrten" Geräten kaufen.
    Du mußt kaufen! Kaufen! Kauf mich!....

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  2. Re: Künstliche Verknappung...

    Autor: marvster 10.02.13 - 20:03

    zenker_bln schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...soll den Reiz des Besonderen ausmachen und den potentiellen Käufern
    > vorgaukeln, das er (fast) ein "Einzelstück" besitzt. Und wer hätte das
    > nicht gerne?!? Also, gleich lossprinten und probieren noch eines "von
    > diesen heißbegehrten" Geräten kaufen.
    > Du mußt kaufen! Kaufen! Kauf mich!....

    Der Trick, der mittlerweile keiner mehr ist, funktioniert nur, wenn dennoch Geräte vorhanden sind, oder schleunigst nachgeliefert werden können. Ähnlich wie beim Nokia Lumia 920 gehe ich aber davon aus, dass ausverkauft auch ersteinmal ausverkauft bleibt. Statt einem Hype zu erzeugen, schiesst sich Microsoft damit ins Bein, da Geräte nicht abgesetzt werden können, obwohl Bedarf da ist... Schade drum.

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  3. Re: Künstliche Verknappung...

    Autor: ubuntu_user 10.02.13 - 20:36

    marvster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Trick, der mittlerweile keiner mehr ist, funktioniert nur, wenn dennoch
    > Geräte vorhanden sind, oder schleunigst nachgeliefert werden können.
    > Ähnlich wie beim Nokia Lumia 920 gehe ich aber davon aus, dass ausverkauft
    > auch ersteinmal ausverkauft bleibt.

    und wenn man nicht genügend verkauft wie nokia?

    >Statt einem Hype zu erzeugen, schiesst
    > sich Microsoft damit ins Bein, da Geräte nicht abgesetzt werden können,
    > obwohl Bedarf da ist... Schade drum.

    MS macht das doch dann gut. die leute wollen nen surface, weil das ja so gut ist. leider ausverkauft und die gehen dann zu acer, lenovo und co. MS kurbelt seine tabletsparte an und die hersteller verkaufen mehr geräte und kommen nicht so stark mit MS in konkurrenz.

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  4. Re: Künstliche Verknappung...

    Autor: debattierer 10.02.13 - 20:46

    Die Verknappung ist schon einkalkuliert UND es funktioniert. Golem berichtet ja darüber.

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  5. Re: Künstliche Verknappung...

    Autor: marvster 11.02.13 - 09:09

    debattierer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Verknappung ist schon einkalkuliert UND es funktioniert. Golem
    > berichtet ja darüber.

    Die produzierte Menge ist sicherlich eingeplant, aber nicht unbedingt der Ausverkauf - zumindest kann das nur spekuliert werden.
    Im Kapitalismus ist derjenige blöd der zu wenig, statt etwas zu viel produziert...

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  6. Re: Künstliche Verknappung...

    Autor: marvster 11.02.13 - 09:13

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und wenn man nicht genügend verkauft wie nokia?

    Im Falle Nokias war man zu vorsichtig bei der Planung. Nokia hat zu wenig Geräte abgesetzt weil sie weniger produziert haben als Bedarf vorhanden war und nicht weil Sie die nicht mehr an den Mann bekommen haben.

    > MS macht das doch dann gut. die leute wollen nen surface, weil das ja so
    > gut ist. leider ausverkauft und die gehen dann zu acer, lenovo und co. MS
    > kurbelt seine tabletsparte an und die hersteller verkaufen mehr geräte und
    > kommen nicht so stark mit MS in konkurrenz.

    Zum Surface Pro gibt es derzeit keine wirklich vergleichbare Alternative. MS beschneidet sich nur selbst in dem sie nicht genug Geräte an den Mann bringen und damit auf Umsatz aber auch auf Marktanteile verzichten.

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  7. Re: Künstliche Verknappung...

    Autor: Gustaav 11.02.13 - 12:20

    Bei Apple klappts doch auch mit der künstlichen Verknappung. Auf nen weitaus höherem Niveau, aber dumm ist diese Strategie von Microsoft nicht. Willst das als etwas gelten, mach dich selten ;)
    Und am Beispiel Apple sieht man ja, dass die Kunden nicht sofort zur Konkurrenz laufen nur weil sie einen Monat länger warten müssen. Sie warten und kaufen es nen Monat später.
    Wie lange hat das beim ersten iPos gedauert. Wie lange beim ersten iPhone und wie lange beim ersten iPad. Insgesamt gesehen hat Apple nicht viel von der ersten Generation verkauft, aber sie haben eine unheimliche Nachfrage, einen neuen Markt und nen riesen Hype geschaffen und haben die nachfolgenden Generationen immer besser verkauft. Langfristig, nachhaltig und langer Atem. Wenn Microsoft mit der nächsten Generation dieses Konzept Verschmelzung Touch und Produktivgerät weiter spürbar verbessern kann wird Apple Probleme kriegen, weil offenbar viele sehnsüchtig auf diese Verschmelzung gewartet haben.

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  8. Re: Künstliche Verknappung...

    Autor: Peter Brülls 11.02.13 - 12:50

    Gustaav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie lange beim ersten iPhone
    > und wie lange beim ersten iPad. Insgesamt gesehen hat Apple nicht viel von
    > der ersten Generation verkauft,

    Das ist falsch. Gerade im Fall des iPad, dessen Deutschlandstart zweimal verschoben wurde, um den US Markt bedienen zu können. Und da waren die Geräte auch fix ausverkauft, bis auf das unattraktivste Modell, selbst wenn ein Laden 10 oder 20 zugeteilt bekommen hatte und nicht 1 oder 2 wie hier beim Surface.

    Wobei ich das Surface Pro jetzt nicht zum Misserfolgt hochstilisieren will - MS hatte nach dem lauen Start des Surface RT Grund, nicht auf Verdacht für die Halde zu produzieren und wird entsprechend jetzt auch nicht mit absoluten Zahlen protzen, was aber eben nicht heisst, dass sie jetzt nicht die Produktion hochfahren und auch Mengen verkaufen.

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  9. Re: Künstliche Verknappung...

    Autor: Gustaav 11.02.13 - 13:13

    In absoluten Zahlen haben sich bei Apple die ersten Generationen im Vergleich zu den Nachfolgegenerationen weniger verkauft. Was ist daran falsch? Die Kunden die MS jetzt verpasst zu bedienen, könnten sie mit der zweiten Generation noch früh genug bedienen, wenn sie mal n bisschen Ausdauer zeigen würden und nicht nur auf die Zahlen gucken würden. Der Erfolg oder Misserfolg eines Konzeptes kann man doch nicht schon nach der ersten Generation beurteilen.
    Oder muss MS jetzt 15Mio pro Quartal verkaufen damit man das Konzept als erfolgreich beurteilen kann? Da ist es doch weitaus besser für den Anfang erstmal deutlich weniger zu verkaufen, obwohl das Potential höher sein könnte, aber das was man produziert auch sofort loswerden zu können.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.13 13:20 durch Gustaav.

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  10. Re: Künstliche Verknappung...

    Autor: Peter Brülls 11.02.13 - 15:22

    Gustaav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In absoluten Zahlen haben sich bei Apple die ersten Generationen im
    > Vergleich zu den Nachfolgegenerationen weniger verkauft. Was ist daran
    > falsch?

    Dass sie „wenig“ verkauft haben. 10 Millionen sind weniger als 20 Millionen, aber nicht „wenig“.

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  11. Re: Künstliche Verknappung...

    Autor: irata 11.02.13 - 22:57

    marvster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Kapitalismus ist derjenige blöd der zu wenig, statt etwas zu viel
    > produziert...

    Ja stimmt.
    Deshalb ist Atari nach wie vor ein Big Player ;-)

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