ok, ich sitze am kleinen Bildschirm des Laptop näher, als am Bildschirm meines Arbeitsplatzes. Der hat so um die 90dpi, wenn ich es grob überschlage.
Aber wirklich unscharf ist es ist es aus den üblichen ca. 50cm wirklich nicht.
Die nun sehr hohe Auflösung auf den sehr kleinen Raum eines solchen Laptops dient ja auch eher nicht, dass man mehr sehen wird, sondern wirklich nur "schärfer", oder man arbeitet mit der Lupe ;)
Grafiker etc. mögen diese Pixel auch brauchen, aber da sind ja auch Farbechtheit/Kalibrieren mit Photoshop & Co. (Druckern) genau so wichtig, möglich?
Ist dieses "schärfer" aber so sinnvoll? Wenn man den Akku und die Rechenleistung bedenkt? Man sieht es ja etwa beim "neue iPad", bei dem die Spiele trotz gesteigerter Rechenleistung wegen der Auflösung weniger Effektive haben, und der riesige Akku ebenfalls den gesteigerten Bedarf nicht decken kann (im Vergleich zum Vorgänger).
Es muss aber ja "Retina" sein ;)
Etwas mehr dpi ist sicher gut, und wenn das OS entsprechend auch damit umgehen kann, schön. Aber irgendwann wird es meiner Ansicht nach nicht mehr so sinnvoll.
2880x auf 15" sind schon recht viel.
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Naja guck mal, der Fortschritt der Technik bleibt einfach nicht stehen. Zu Röhrenmonitor-Zeiten hatten wir 72 DPI und als die TFTs und kleinere Pixel kamen, haben auch erst mal alle rumgenölt, vonwegen warum überhaupt so viel Geld ausgeben, die alte Röhre tut es doch genauso. Wer setzt sich heute noch freiwillig vor eine Röhre?
Genauso bei Digitalkameras. Alle Fotografen haben rumgenölt, dass Digitalfilm den Analogfilm nie ersetze würde und das nur Spielereien sein. Oder beim Fernsehen. Ob die BluRay sich durchsetzen wird? Das Bild bei der DVD ist doch völlig ausreichend, wenn ich auf dem Sofa sitze und auf den Fernseher glotze ;)
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lolwut schrieb:
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> Naja guck mal, der Fortschritt der Technik bleibt einfach nicht stehen. Zu
> Röhrenmonitor-Zeiten hatten wir 72 DPI und als die TFTs und kleinere Pixel
> kamen, haben auch erst mal alle rumgenölt, vonwegen warum überhaupt so viel
> Geld ausgeben, die alte Röhre tut es doch genauso. Wer setzt sich heute
> noch freiwillig vor eine Röhre?
> Genauso bei Digitalkameras. Alle Fotografen haben rumgenölt, dass
> Digitalfilm den Analogfilm nie ersetze würde und das nur Spielereien sein.
> Oder beim Fernsehen. Ob die BluRay sich durchsetzen wird? Das Bild bei der
> DVD ist doch völlig ausreichend, wenn ich auf dem Sofa sitze und auf den
> Fernseher glotze ;)
Den Röhrenfernseher nutze ich immer noch und auf BluRay habe ich für meinen Teil auch nie umgestellt. Von diesen drei gängigen Technologien ist eigentlich nur die der Digitalkameras Sinnvoll gewesen. Aus diesem Grund ist die Frage berechtigt. Was bringt einem denn diese Auflösung, wenn die ganze Welt mit 1080p arbeitet?
Ich sehe in höheren Auflösung jenseits von 1080p eigentlich keinen Sinn mehr.
Hier könnte ich in Zukunft 3D Technologien glaube ich sogar mehr abgewinnen für einige Zwecke.
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Nutze ein paar Stunden lang ein Retina-Display und wechsel dann zurück zu einem "normalen" Bildschirm. Dann erkennst du wie sinnvoll das ist :D.
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Benutzername123 schrieb:
> Die nun sehr hohe Auflösung auf den sehr kleinen Raum eines solchen Laptops
> dient ja auch eher nicht, dass man mehr sehen wird, sondern wirklich nur
> "schärfer", oder man arbeitet mit der Lupe ;)
Richtig und um nichts anderes geht es. Aber macht imo schon einen ziemlichen Unterschied denn man besonders merkt, wenn man wieder zurück wechselt.
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> wenn die
> ganze Welt mit 1080p arbeitet?
Prinzipiell arbeitet die Filmbranche für den Endverbraucher mit 1080p (2012 jedenfalls und die Produktion erfolgt selbst jetzt oft schon in 2k und 4k - die LCDs dafür stehen schon im Laden nur das Medium fehlt noch) und sonst niemand - was das nun mit einem Computer zu tun hat erschliesst sich 0,0
Jede 08/15 SLR hat eine höhere Auflösung und die Bilder so unverfälscht wie nur möglich darstellen zu können ist für jeden der mit Bildbearbeitung zu tun hat ein Segen ...
2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.12 23:30 durch tribal-sunrise.
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tribal-sunrise schrieb:
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> > wenn die
> > ganze Welt mit 1080p arbeitet?
>
> Prinzipiell arbeitet die Filmbranche mit 1080p und sonst niemand - was das
> nun mit einem Computer zu tun hat erschliesst sich 0,0
Du hast zwei Worte vergessen: „im Moment“. Die Auflösungen gehen sicher bald Richtung 4k..
Die Retina-Displays sind sehr sinnvoll, sobald man was auf dem Bildschirm lesen will. Und das macht wohl jeder, solange er nicht blind ist :)
Es wird alles gestochen scharf. Das ist ein Traum. Habe ein iPhone 4 und mir extra das iPad nicht gekauft, bis es ein Retina-Display bekommen hat, weil die Schriften auf dem Ding einfach unlesbar sind, wenn man das iPhone kennt.
Ich hab auch ein Macbook pro, wenn ich da PDFs angucke, eine Seite auf dem kompletten Bildschirm, dann kann man das auf dem iPad 3 deutlich besser lesen, selbst im Querformat!!!
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> „im Moment“.
im Edit ist es verdeutlicht ;-)
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TenogradR5 schrieb:
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> Den Röhrenfernseher nutze ich immer noch und auf BluRay habe ich für meinen
> Teil auch nie umgestellt. Von diesen drei gängigen Technologien ist
> eigentlich nur die der Digitalkameras Sinnvoll gewesen.
Der effizentere Umgang mit dem Platz eines an die Wand gehängten TFTs gegenüber eines klotzigen Röhren-TVs ist nicht zu unterschätzen. Aber das nur am Rande.
Dass du 1080p für dich nicht entdecken konntest, heißt ja nicht, dass es nicht sinnvoll ist. Ich finde SD einfach nur noch grausam. Was bringen mir 42", wenn ich darauf nur Matsch hab? Für mich soll das Bild detailreich sein. Da lassen mich 1080p sowohl bei Sport, Doku und Film mehr in die Szenerie eintauchen. Da finde ich auch BlueRay ziemlich gut. FHD mit 46 Mbit ist häufig schon ziemlich geil.
Jenseit dieser Auflösung stellt jedoch die Biologie ein Bein. Daher schlägt sich 4k vielleicht durch ein guten Qualitätsfaktor auch bei 1080p nieder. Doch außerhalb von wenigen Sitzreihen im Kino hat von der Darstellung kaum jemand was. Und auch diese wenigen Reihen werden nur einen minimalen Vorteil dadurch.
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McCoother schrieb:
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> Du hast zwei Worte vergessen: „im Moment“. Die Auflösungen
> gehen sicher bald Richtung 4k..
In Punkto Videodarstellung muss man jedoch beachten, dass bereits jetzt bei empfholenem Sichtabstand bei einem LCD-TV bereits die tatsächliche Pixeldichte von 300 PPI schon erreicht ist.
http://www.therefinedgeek.com.au/wp-content/uploads/2012/03/hdtv-resolution-distance-chart.png
Bei 40" und 1080p dürfen wir uns für einen maximalen Benefit höchsten 1,5 m vom Bild entfernen. Bei wem ist das so? Und nun 4k? Ich habe kein Adlerauge. Bei minimaler Sehschwäche nimmt der Benefit doch jetzt schon rapide ab. Nichts gegen 1080p. Die Auflösung ist schon klug gewählt. Doch bei 4k wird vorallem das Medium insteressant, da damit 3D mit richtigen FHD möglich ist.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.12 23:52 durch redmord.
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naja, mein "Smarty" hat ja auch VGA in 2,8" gequetscht, das ist nicht weit vom "Retina" (280vs320~~ );)
Mir geht es "wirtschaftlichkeit", irgendwann wird es für die meisten Anwendungen einfach nicht sinnvoll. Das ist subjektiv, natürlich.
Bei TVs muss es meiner Ansicht gar nicht so hochauflösend sein, denn bei bewegten Bildern ist es nicht so entscheidend. Bei 50"+ auf 1,5 Meter Abstand wird es natürlich eng, da müsste das gelieferte Material (und Hardware) tatsächlich 4K&Co. sein, damit man die nötigen "dpi" eben auf diese Entfernung bekommt. Es sollte halt aber damit enden, dass man nicht nach oben, unten, links und rechts stehen muss, weil man den gesamten TV gar nicht mehr im Blickfeld hat ;)
Beim mobilen Gerät wie dem Macbook pro hier wird schon ein nicht mehr so kleiner Teil an Laufzeit wegen dem Display bzw. wegen der nötigen Hardware/Betrieb dessen drauf gehen.
Bei nem 15" Bildschirm schätze ich 40cm Abstand, vielleicht auch nur 30. 220dpi sind hier dann schon ganz schön viel, da sollte man wirklich wirklich keine Pixel mehr sehen.
(Wobei ich neulich irgendwo einen Experten-Kommentar gelesen habe, der von 1000dpi geschrieben hat, und solange man nen roten Pixel auf weiß (oder wars schwarz?) sehen kann, ist es nicht hochauflösend genug ;) )
Apropos ich stelle immer wieder fest, dass mir auf dem einen 22er die native Auflösung von "FullHD" zu klein ist -> aber das liegt an Windows und den fehlenden Adminrechten (um wenigstens das bisschen was geht anzupassen ;) )
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lolwut schrieb:
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> Zu Röhrenmonitor-Zeiten hatten wir 72 DPI
Die ominösen 72 PPI stammen vom Macintosh 128K - der hatte einen ca. 9 Zoll Bildschirm und eine Auflösung von 512 x 342. Im Jahr 1985.
Seitdem hat sich einiges getan.
Auflösungen wie 1600 x 1200 waren nichts ungewöhnliches, auch HD-Auflösungen und darüber sind möglich.
Analoges HDTV wurde in den 1980ern entwickelt (Auflösung 2048×1152).
> Wer setzt sich heute noch freiwillig vor eine Röhre?
Im professionellen Video-, Fotografie- und Grafik-Umfeld, wegen Farbe, Kontrast usw.?
Und vielleicht der eine oder andere Gamer - wegen des niedrigsten "Input Lag", schnelle Reaktionszeiten und mehrere "native" Auflösungen?
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Deshalb kauft man einen FullHD Fernseher auch mit 50 Zoll aufwärts und nicht mit irgendwelchem Witz-Größen die den alten Röhren entsprechen.
Bei einem 26" Fernseher und den früher üblichen 3m bis 5m Sitzabstand ist es echt scheissegal ob es ne Röhre oder ein FullHD-Fernseher ist.
> Naja guck mal, der Fortschritt der Technik bleibt einfach nicht stehen. Zu
> Röhrenmonitor-Zeiten hatten wir 72 DPI und als die TFTs und kleinere Pixel
> kamen, haben auch erst mal alle rumgenölt
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Naja ist halt einfach an die Leute zu bringen, wie die 42 Megapixel Kompaktkamera und die 4 GB GraKa. Leute sind durch hohe Zahlen halt leicht zu ködern, denn viel hilft viel.
Kommt mir jetzt nicht mit Grafikern oder Photographen, die werden sicher kein 15" Display zum arbeiten nehmen.
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Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
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