Meego steht für so ziemlich alles, was in der Linux-/Uinx-Community heute so falsch läuft. Es wird nur noch auf "trendy" und "klickibunti" getrimmt, die Bedienbarkeit und damit letztendlich auch der User bleiben außen vor.
Nein, der User will keine tollen "Tools" haben, die außer bunt zu sein nichts draufhaben. Der User will Tools haben, mit denen er arbeiten kann. Was ist denn z.B. am vim auszusetzen? Ok, "intuitive Bedienung" sieht anders aus, aber nach nur kurzer Einarbeitungszeit läßt sich damit doch viel einfacher und schneller arbeiten als mit halbgaren "Ribbon"-Kopien aus OpenOffice oder vergleichbaren moderneren Textverarbeitungsprodukten.
Von "Stabilität" haben heutige Entwickler doch auch nur mal in der Chip was gelesen, was es aber in der Praxis bedeutet ist vielen wohl nicht klar. "Hauptsache es ist bunt, dann ist der Nutzer schon zufrieden," ist die vorherrschende Meinung.
Nur einer der vielen Gründe, warum ich der Mitentwicklung den Rücken gekehrt habe und ich meine Energien lieber in andere (ordentliche) Betriebssysteme setze...
Ex-Unixer schrieb:
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> Nur einer der vielen Gründe, warum ich der Mitentwicklung den Rücken
> gekehrt habe und ich meine Energien lieber in andere (ordentliche)
> Betriebssysteme setze...
Dieser schreckliche Verlust für die Linux-Community sollte Golem eigentlich ein eigener Artikel wert sein.
Und noch einer, der die Augen vor der Wahrheit verschließt. Dann noch viel Spaß mit deinem klickibunti-OS.
DU verschließt die Augen. Die Masse will ein klickibunti Betriebssystem, ganz einfach.
Wären doch nur alle so toll wie du !
Und was "die Masse" will ist automatisch auch gut?
... einer ordentlichen Konkurrenz zu Android und WinPhone 7 - und iOS.
MeeGo ist ein ordentliches Linux und kein verschwurbeltes Java/Linux Amalgamat.
Es wird sich weiterentwickeln, auch wenn das wohl noch 1-2 Jahre braucht.
Wenn einer schon mit "klickibunti" argumentiert, dann ist eigentlich schon alles klar. Die Nutzung dieses Argument disqualiziert denjenigen, der es gebraucht, innerhalb einer Mikrosekunde. Zumindest wenn es um die Diskussion von Betriebssystemen für die Masse geht.
Die Masse braucht keine Commandline-Optionen & Co. Die wollen nicht administieren, die wollen nutzen.
Daher ist es eben gut, wenn es eben Betriebssysteme für die Peek&Poke Freaks und Admins gibt, und eben Betriebssysteme für die Masse.
Mit einem Baufahrzeug, einem Bagger, einem Radlader und Ähnlichem fährt man ja auch nicht unbedingt zum Einkauf oder zum Urlauben an die Adria.
Also: Du hast Dich hier in der Diskussion geirrt.
Wenn eine "klickibunti"-Problematik durch Deine Hirnwindungen segelt, dann solltest Du Deine Aufmerksamkeit auf andere "ernsthafte" Anwendungen konzentrieren und Dich aus Consumer-Thematiken raushalten.
Die meisten Menschen haben in ihrem Leben noch wichtigeres zu erledigen, die haben eine Familie zu versorgen, tragen Verantwortung für alles Mögliche und IT ist Thema unter vielen anderen.
Nicht der Mensch soll sich an der Technik orientieren, die Technik soll dem Menschen möglichst unauffällig zu Nutzen sein.
Nein, aber was die Masse will, verkauft sich auch gut. Ein Handy, was unbenutzbar ist, und nur wenige Leute anspricht, ist meist kein großer Gewinnbringer.
Ich habe nichts gegen solche Handys, Hersteller die sowas produzieren, oder Nutzer die sowas benutzen (bin selbst teilweise so einer); aber wenn solche Leute behaupten, diese Denkweise auf andere zu übertragen, ist das schon dumm...
Genau! Weg mit der Oberfläche... Wie war nochmal die Syntax für den Telefonierbefehl?
Also, wenn du Unix den Rücken kehrst, hast du sowieso nur noch eine verdammt kleine Auswahl...
Findest du es nicht etwas anmaßend, dass deine Meinung "die Wahrheit" ist? Für mich haben Menschen, die ihr Linux im Runlevel 3 betreiben, etwas Masochistisches an sich.
ATD00436641234567;
Also was ich bisher von Meego gesehen hab (Bilder und Videos) ist genau das Gegenteil von dem was du sagst. Das System laeuft auf verschiedener Hardware in unterschiedlichen, auf die Bedienbarkeit angepassten Oberflaechen.
Die Bedienbarkeit ist da ein Hauptpunkt. Wo bleibt diese deiner Meinung nach aussen vor? Und wo wird nicht auf den Nutzer geachtet?
Hast du ein anderes Beispiel ausser dem was du selbst als ungeeignet anbringst (VIM != intuitive Bedienbarkeit)?
Mit Ribbons laesst sich uebrigens auch sehr gut arbeiten. Gleich von Beginn an. Aber wollen wir jetzt wirklich einen Editor mit einem Textverarbeitungsprogramm vergleichen? Bitte nicht.
Schön, dass du dich hier nur auf das Wort "klickibunti" beziehst und dabei alles andere gekonnt übergehst. Es ist nicht nur "klickibunti" was bei Meego problematisch ist, es klaffen zum Teil große Sicherheitslücken, was gerade bei Massenprodukten immer wieder zu Problemen führt; siehe Windows -> viele benutzen es, die Sicherheitsprobleme betreffen hier auch viele Leute. Doch hat man sich bei Meego und vergleichbaren unixen Betriebssystemen offenbar am etwas größeren Marktanteil so berauscht, dass Sicherheitsbedenken aufgrund von eklatanten Lücken im System einfach nicht beachtet werden. Hier rennt man sehenden Auges mitten auf den Abrund zu.
Oehm.. Erstmal geht es hier um ein Telefon (bzw um MID im allgemeinen) das sich (wie WebOS,Android) auch mal am Markt etablieren soll. Dazu gehoert nun mal eine gewisse Ansehnlichkeit dazu.
Das muss dich aber noch lange nicht daran hindern, auf dem Teil vim zu installieren (apt-get vim..).
Genauso wie bei allen anderen Gnu/Linuxen. Du allein bestimmst was auf deinem Rechner laeuft. Nimm gentoo ohne X und werd gluecklich.
BTW, was ist denn jetzt dein (triste) alternative ?
Sicherheitsprobleme erwaehnst du grad zum ersten Mal. Wie soll er sich darauf bitte beziehen? Hast du ein Beispiel?
> (VIM != intuitive Bedienbarkeit)?
VIM ist vor allem eines: Fingerbrechend. Wer VIM mag, mag sicher auch Windows.
blup schrieb:
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> apt-get vim..
du hast offensichtlich keine ahnung von meego, auch wenn du prinzipiell recht hast. meego nutzt yum.
auf den groben unfug, vim als intuitiv auf IVIs, STBs und Handsets zu bezeichnen, muss man nicht näher eingehen.
VI, neumodischer Kram! Was kommt als nächstes, EMACS?
Das ist ja absolut falsch...
Ich habe früher (vor der Jahrtausendwende, bei meinem UNIX-Einstieg) vi(m) gehasst... mittlerweile will ich keinen anderen Texteditor mehr, weil die Bedienung und die Arbeit damit einfach praktisch und schnell von der Hand geht!
Und ob Meego aber der Anfang vom Ende ist, weiss ich nicht... auf einem Smartphone darf es gern etwas bunter sein, keine Frage
aber generell kann man sein Linux schlank halten, egal welches Derivat man nutzt, praktisch muss es halt sein und die Anforderungen erfüllen, das ist korrekt...
wer compiz nutzen will, soll doch, als Präsentation sicher sehr schön, aber sonst gänzlich Performance-fressend.
Wo ist nur die Freundlichkeit in unserem Lande geblieben... Ein einfacher Hinweis darauf dass MeeGo auf Fedora basiert haets auch getan. Aber nein, gleich mal sein 'Gegenueber' runter machen..
Trotzdem danke fuer die Korrektur.
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