Wie soll das gehen. Oder habe ich die Funktionsweise falsch verstanden? Ich denke, dass das so läuft wie bei den Onlive-Spielen. Also das iPad dient nur als Eingabegerät und als Bildschirm. Das heißt aber doch, dass ich mir die ganze Zeit einen Videostream anschaue.
das kann ich mir auch nicht vorstellen.
ich denk sogar, das onlive mehr bandbreite braucht.
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten...!
Amarok2 schrieb:
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> das kann ich mir auch nicht vorstellen.
> ich denk sogar, das onlive mehr bandbreite braucht.
Wenn man eine weiße Seite im Browser offen hat und ruft anschließend eine weitere weiße Seite auf könnte das - unter Umständen - im nativen Browser mehr Bandbreite brauchen...
Keine Ahnung was man sich bei so einer Aussage gedacht hat.
Man kann ja nicht nur Video streamen sondern Daten jedweder Art.
Zusammen mit den Kompressionsalgorithmen von Onlive, denke ich, dass
die Datenmenge die tatsächlich übertragen wird kleiner sein könnte.
wasabi schrieb:
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> Wie soll das gehen. Oder habe ich die Funktionsweise falsch verstanden?
Theoretisch ist das schon möglich. Bei vielen Webseiten ist heute ein grosser Teil der Fläche mit Bildern abgedeckt. Die Bilder müssen also auch beim nativen Browser übertragen werden.
Die "unsichtbaren" Teile einer Webseite hingegen müssen bei dieser Streaming-Lösung nicht transferiert werden. Ich denke da an den HTML-Code, CSS, JavaScript etc.
Gerade bei Stylesheets werden häufig riesige Styles übertragen welche diverse Styles enthalten die auf einer konkreten Seite gar nie verwendet werden. Also viel Overhead.
Natürlich kann ein moderner Browser auch Caches benutzen; aber hier geht es garantiert um ein künstliches Szenario bei dem Streaming weniger Bandbreite braucht. Und davon kann man problemlos reichlich erzeugen. Man baue sich einfach eine Webseite auf der ein 15MP Bild mit PNG Kompression mittels width und height Attributen auf 100x100 Pixel dargestellt wird. Dazu noch ein paar MB CSS und HTML/JS Code und schon muss der native Browser >10MB herunterladen während das Streaming in 1280x720 selbst bei guter Qualität weniger als 1MB benötigt.
Ob die Technik dann die Seite als Gesamtbild überträgt oder beim Scrollen eine Art Video (braucht dann viel mehr Bandbreite) überträgt wird hier leider nicht erwähnt.
Jedenfalls gibt es massig (künstlich erzeugte) Szenarien in denen Streaming weniger Bandbreite braucht als ein nativer Browser.
Ebenso gibt es massig (künstlich erzeugte) Szenarien in denen natives Rendering weniger Bandbreite benötigt. Man spiele ein WebGL Demo im Browser ab. Als lokalen Browser brauche ich nur einmal die Ressourcen zu laden und kann dann Stundenlang der Animation zusehen. Mittels Streaming brauche ich dafür reichlich Bandbreite so lange das Video läuft. Ein anderes Beispiel wären CSS Animationen (Transforms).
Man kann also ganz einfach Szenarien erstellen wo entweder das eine oder das andere viel Bandbreite benötigt. Die Aussage von Onlive ist also nicht pauschal falsch.
y.m.m.d. schrieb:
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> Amarok2 schrieb:
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> > das kann ich mir auch nicht vorstellen.
> > ich denk sogar, das onlive mehr bandbreite braucht.
>
> Wenn man eine weiße Seite im Browser offen hat und ruft anschließend eine
> weitere weiße Seite auf könnte das - unter Umständen - im nativen Browser
> mehr Bandbreite brauchen...
>
> Keine Ahnung was man sich bei so einer Aussage gedacht hat.
warum?
wenn ich jetzt about:blank aufrufe brauch ich garkeine bandbreite ;)
mit onlive bracuh ich schon bandbreite weils ja dann als video zu mir gestreamt werden muss...
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten...!
Danke für den ausführlichen Post!
Fraglich wäre IMO, wie Textseiten übertragen werden - die Umwandlung von Texten in Bilder/Video würde dann doch zu einer wesentlich höheren Bandbreite führen. Und interaktive Flash-Videos können bei Videostreaming auch zu einem wesentlich höheren Bedarf an Bandbreite führen.
In dem Fall würde ich antworten: Die Aussage ist nicht pauschal falsch, aber auch nur, weil sie ziemlich offen formuliert ist...
Nebenbei: Bilderkompression auf vorgelagerten Servern wird ja z.B. schon von Opera angeboten.
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