Apple versucht sich also in Erpressung. Interessant. Hat Mircosoft in den 90er nicht ähnlich seine Marktstellung missbraucht, um sich bei OEM-Herstellern als Zwangsoption zu etablieren?
Aber so ungewöhnlich ist Apples Verhalten nun nicht. So können Agenturen es sich sehr häufig nicht leisten das Vertrauen von einem Kunden zu riskieren, in dem man seinen Mitbewerb bedient.
Mir kommt Apple sogar etwas schlimmer vor. Das kann aber auch daran liegen, dass es in unseren heutigen Zeiten einfach mehr Möglichkeiten gibt, den Bad Guy zu spielen.
redmord schrieb:
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> Apple versucht sich also in Erpressung. Interessant. Hat Mircosoft in den
> 90er nicht ähnlich seine Marktstellung missbraucht, um sich bei
> OEM-Herstellern als Zwangsoption zu etablieren?
Microsoft hat wohl in den 90ern versucht Anbieter zu benachteiligen, die neben Windows beispielsweise auch noch Rechner mit OS/2 anbieten wollten.
Die Microsoft-Luzenzen entzogen haben sie ihnen wohl nicht, aber angedroht, dass sie gewisse Vergünstigungen verlieren oder weniger schnellen Zugang zum Support erhalten. Sauber war deren Verhalten sicherlich nicht. Deswegen wurde Ende der 90er ja auch im grossen Stil gegen sie ermittelt von der Wettbewerbsaufsicht etc.
Ganz vergleichbar mit dem hier vorliegenden Fall ist das aber trotzdem nicht.
Ich denke gegen Apples Gebaren der letzten Jahre sind die Redmonder fast schon Waisenknaben.
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