Sollten die ARM-Netbooks nicht im dritten Quartal nach Deutschland kommen? Schade, bisher gibts noch keins auf dem Markt. Vom Preis her kann die sowieso keiner unterbieten.
Ja stimmt. Von der Leistung aber auch nicht...;)!
Die Flut von Netbooks braucht doch kein Mensch. Die sind durch die Bank billiges (damit mein ich nicht den Preis) Spielzeug und halten die Hersteller davon ab, ordentliche Notebooks herzustellen.
Von der Unbenutzbarkeit sicher auch nicht. Schon bei normalen Netbooks haben BEnutzer extrem häufig die Linuxgeräte zurückgegeben (Rücklaufquoten von über 40 %), die Windowsnetbooks verkaufen sich sehr gut. Also was will man dann mit einem abgespeckten Linux in Android Form auf so einem Gerät?
Sagt dir das emtec Gdium was? Auf Mipsbasis, mitlerweile in ähnlichen Preisgefilden, liegt wie ein Stein bei Verkäufern, da die meisten Endkunden schon bei den Linuxnetbooks gemerkt haben dass die hauptsächlich als Briefbeschwerer nutzbar sind.
offler schrieb:
-------------------------------------------------------
> [...] dass die
> hauptsächlich als Briefbeschwerer nutzbar sind.
Aber einer, der so spiegelt, dass ich mich selbst darin anschauen kann.
offler schrieb:
-------------------------------------------------------
> Sagt dir das emtec Gdium was?
Mir nicht - aber das ist wahrscheinlich genau das Problem. Obwohl ich sehr an Netbooks mit Alternativ-CPU interessiert bin, bin ich nicht drüber gestolpert.
Sehr cool eigentlich und danke für den Hinweis. Allerdings ist das Netbook halt deutlich langsamer als ein verlgeichbares Atom-Netbook, aber gleich teuer. Also: Warum soll ich das kaufen? Weil nur Linux drauf läuft? Da warte ich lieber auf Snapdragon - billiger, höhere Leistung (z.B. Full-HD-fähig) und längere Laufzeit.
> Also was will man dann mit einem abgespeckten Linux in Android Form auf so einem Gerät?
Die Frage ist halt, was willst du mein einem Netbook, wenn du eigentlich Ansprüche wie an ein Notebook hast? Ich kenne sogar jemanden, der Eclipse auf seinem Netbook laufen lässt *kopfschüttel*
tjaja schrieb:
-------------------------------------------------------
> Von der Unbenutzbarkeit sicher auch nicht. Schon
> bei normalen Netbooks haben BEnutzer extrem häufig
> die Linuxgeräte zurückgegeben (Rücklaufquoten von
> über 40 %), die Windowsnetbooks verkaufen sich
> sehr gut. Also was will man dann mit einem
> abgespeckten Linux in Android Form auf so einem
> Gerät?
a) Unbenutzbarkeit: Abwarten! Snapdragon kann z.B. Full-HD wiedergeben und hat einen 1 GHz-ARM-Prozessor.
b) Die Rücklaufquoten von MSI sind nicht identisch mit denen der ganzen Netbookindustrie, sondern spiegeln viel mehr deren schlechte Umsetzung wieder. Dell spricht von 25% Linuxanteil bei ihren Netbooks bei gleicher Rücklaufquote wie ihre Windows-Pendants.
c) Linux muss nicht abgespeckt werden. Linux ist der Kernel. Du kannst höchstens die grafische Oberfläche abspecken - was zum Glück dank der Vielzahl an Windowmanagern auch möglich ist. Ein gut konfigurierter fvwm oder ein LXDE rennt selbst auf Geode-Prozessoren flüssig. (Ich selbst benutze ein auf 250 MHz heruntergetaktetes PIII-Notebook als Musikstation. Problem ist bei alten/langsamen Geräten eher der Gerätespeicher, als der Prozessor! Klar machen Flash-Inhalte im Web so keinen Spass, aber das liegt an Flash und nicht an Linux. Dafür gibt's ja Flashblock.)
Mir ist egal, was da drauf läuft. Will mit dem Teil sowieso nur experimentieren und den Befehlssatz von ARM lernen/üben. ARM ist nämlich viel besser durchdacht als x86 und x86_64. Als Basis werde ich wohl eher ein unixoides Betriebssystem nehmen. Die Performance von dem System ist egal.
Ich hätte echt nicht gedacht, dass die Rücklaufquoten so hoch sind, aber bei dem Linux verwundert mich das nicht. Das habe ich mal bei Media Markt im Laden getestet und war erschüttert, wie schlecht das war. Da hätte ich als Hersteller lieber auf eine richtige Distribution gesetzt.
PS: Als "Schmankerl" kommen ARM-Prozessoren problemlos mit hochauflösendem Filmmaterial zurecht, weil die GPU bereits in der CPU ist.
PPS: Windows kommt natürlich nicht in Frage, weil es die ARM-Architektur nur in einer abgespeckten Variante gibt, die noch unfrei ist. Für Entwickler somit nutzlos.
Wo ist das Problem? Bei mir wäre es wohl eher VIM, aber auf einem Netbook zu entwickeln ist doch keine schlechte Sache. Mir wäre das ehrlich gesagt um Einiges lieber, als jedes mal auf den Schulrechnern GVIM für Windows installieren zu müssen.
Nein, kannte ich leider noch nicht, aber der Preis sagt mir leider auch nicht zu. Ich weiß nicht, wie die Linux-Unterstützung so unter MIPS aussieht, aber bei ARM ist sie perfekt. Daher würde ich eher zu einem ARM greifen. ARM sind auch technisch weit aus den MIPS-Prozessoren überlegen.
Die ARM-Netbooks werden in den USA 200 Dollar kosten. In Deutschland somit ungefähr 150 Euro. Da kann kein anderer Hersteller mithalten.
Ich finde das Angebot von Freescale besser. Spricht mich optisch auch mehr an: http://www.netbux.de/freescale/freescale-150-euro-netbook-mit-85-stunden-laufzeit/
So gross sind die Einsparungen gegenüber x86 auch nicht.
Ab ~25$ haut Intel auch Atom's raus, inkl dem hitzigen 945-Chipsatz.
Bleiben Einsparungen durch kleinere Akkus, ~15€ da ohne Monopolisten-Software-XP(es sei denn man nutzt Win-CE), und nicht benötigte Lüfter(passiv wie aktive).
Der Rest(Gehäuse, Bildschirm, ...) sind Dinge die auch ein x86-Netbook auch hat.
Wie hoch siehst du die Einsparungen? 25$? 35$?
Die GPU wird bei ARM auch eingespart. Außerdem sind ARM-CPUs grundsätzlich günstiger als x86.
Technisch ist ARM eine ganz andere Liga. Wie bereits gesagt, die GPU ist auf der CPU, was bei Netbooks geradezu ideal ist. Dazu kommt noch der simple gar zu geniale Befehlssatz.
Laut http://uk.reuters.com/article/idUKTRE51G00620090217?pageNumber=2&virtualBrandChannel=0&sp=true sollten die Freescale-Netbooks bereits im zweiten Quartal erscheinen. Ist leider nicht der Fall gewesen. Mal schauen, wie die Odyssee ihr Ende nimmt.
Das erste ARM-Netbook was kommen sollte scheint sich auch zu verzögern, laut Webseite Auslieferung im Juli (1 Tag haben sie noch ;) )
>> http://alwaysinnovating.com/home/index.htm
Die haben das teure Beagleboard verbaut, deshalb wohl der hohe Preis...
...ist ein anderes Betriebssystem und nicht einfach nur abgespeckt.
Das weiß ich selbst, aber ich sehe Windows CE als abgespecktes Windows an und das ist es auch, wenn man die Programmauswahl und deren Features mal mit den Windows- bzw. Linux-Äquivalenten vergleicht. Wer will schon Windows CE benutzen, wenn man genauso gut ein ganz normales KDE4 mit bester Performance haben kann?!
Deiner Logik zufolge wäre auch Symbian ein abgespecktes ... was weiß ich... OSX oder Solaris.
Nur, dass es von einem ganz anderen Hersteller kommt und noch niemals quelloffen ist (aber bald). Leider hinkt dein Vergleich.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

Toshiba hat das Excite 10 unter der Bezeichnung AT300 für Europa angekündigt. Das Tablet hat einen 10-Zoll-Touchscreen, den Quad-Core-Prozessor Tegra 3 von Nvidia und wird mit Android 4 alias Ice Cream Sandwich ausgeliefert.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.