Wir wollen keine "besonderen" EReader sondern besonders bezahlbare EReader.
Damit die Content-Revolution beginnen kann.
Autoren brauchen nämlich meist keine mitesser-Verlage.
Und das Patente wie das von Wacom für Tablett-Stifte ohne Batterie meist nur 15 Jahre halten, sollte auch jeder wissen.
Da ist was dran... ich hab mir aus diesem Grund einen "minimal EReader" beschafft: das Cybook Opus. Der kann wirklich nur eBooks anzeigen. Kein MP3, kein Touchscreen, kein Stift, kein WLAN - nichts! Einziger "Luxus" ist ein SD-Kartenslot.
Dann kauf dir einen gebrauchten Palm Vx.
_Wir_ hat sich einen Kindle gekauft fuer 240 Euro und fand das nicht teuer...
Schliess nicht von dir auf andere nur weil DU es teuer findest. Wenn sich andere nen Fernseher fuer paar k kaufen, kauf ich mir halt nen ebookreader fuer 240,- Euro. Gibt echt teureres...
Schön für Dich dass Du EUR 240,- nicht für zu teuer erachtest.
Ich finde bis EUR 50 angemessen, bis EUR 100 teuer und alles drüber unverschämt, zumindest in bezog auf eBooks.
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"Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"
- Autor unbekannt -
Das wird wohl noch eine ganze Weile dauern. Aber "minimal-Reader" wie das Cybook Opus (wofür ich 150€ bezahlt habe) und andere werden bestimmt mal in diese Region kommen.
Sicainet schrieb:
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> _Wir_ hat sich einen Kindle gekauft fuer 240 Euro und fand das nicht
> teuer...
>
> Schliess nicht von dir auf andere nur weil DU es teuer findest. Wenn sich
> andere nen Fernseher fuer paar k kaufen, kauf ich mir halt nen ebookreader
> fuer 240,- Euro. Gibt echt teureres...
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du hier in einem Satz über "von sich auf andere schließen" meckerst und dann von Dir auf andere schließt...
Ich finde 240 Euro für ein DRM-verseuchtes Gerät auch VIEL zu teuer. Und ich verstehe Amazons Vorgehen nicht. Man kriegt das Ding immer noch nicht in DE, man muss es bei amazon.com bestellen und hat dann erst einmal nur englischsprachige eBooks.
Sonst ist Amazon eigentlich wesentlich besser im Vermarkten von etwas ^^
Jedenfalls, solange die Dinger 200 Euro oder mehr kosten, werde ich mir auch keins zulegen. Und DRM bzw. sonstige Beschneidungen des Kunden senken in meinen Augen den Wert auch massiv. Mehr als 50 Euro würde ich für ein Kindle, so wie es aktuell verkauft wird, nicht ausgeben.
Und ich kenne durchaus einige Leute, die das ähnlich sehen. Ein "Wir" wäre also sogar berechtigt... auch wenn das "Wir" hier nicht von mir kommt.
Ich hab auch ein Fahrradlicht für 129 Euro gekauft und da hat man beim Radfahren endlich nach 30 Jahren richtiges Licht.
Ich bin aber nur interessiert an LEGALEM Kostenlos-Content.
Dafür gibts die Infrastrukturen nicht.
Alte Bluetooth-Handies und Kataloge, Stadtpläne, auf Messen Aussteller-Verzeichnisse, Ikea-Bauanleitungen im IKea, Aldi-Prospekt im Aldi... drauf zum per Bluetooth runterladen.
Das ist mit Revolution gemeint: Aller kostenloser teilweise werbefinanzierter Content per Bluetooth aufs Handy und/oder EReader.
Die EU verbietet aufrüsten und nachrüsten von Firmwares auf eigenen Aufwand. Kindle und Iphone usw. werden nachgerüstet. Aber ShingschangSchong-Medion-Reader vielleicht nicht. Obwohl er es könnte, was man nachrüsten will.
Von daher sehe ich schon, das die EBook-Käufe bei 200 Euro drastisch zunehmen werden. 150 Euro ist ein Durchbruch. 99 Euro dann "der" Durchbruch.
Nur weiss ich genau, das die Software und Kommunikationsstandards sich weiterentwickeln, aber ich wie schon bei Symbian oder vielen anderen Handies im Stich gelassen werden würde. Obwohl mein Reader das auch könnte. Wenn er ein Update bekäme.
Also würde ich aus Vorsichtsgründen nur einen 100-Euro-Reader kaufen.
Die Dinger sind zum Lesen oder in der Garage oder Werkzeugkeller Teile einbauen oder reparieren oder Ikea-Möbel zusammenbauen. Aber Interaktion, Schiffe versenken, Schach, Chat, Vereinssitzungen gehen damit auch. Mit Bluetooth.
Für ein Handy mit viel kleinerem Display bezahlen hier Leute anscheinend gerne 100-300 Euro oder noch mehr für PDAs.
Aber das EReader als gemeinsame Notizblöcke, Formular-Ausfüller in der KFZ-Stelle oder Bürgeramt usw. nutzbar sind, verstehen sie nicht.
Und die EReader haben deutlich größere EInk-Displays und vergleichbare oder größere Rechenleistung mit Euren Handies.
Von daher halte ich die 50-Euro-Fraktion für Wenig-Leser.
Wenn ich Nokia,LG,Samsung,... wäre, würde ich Handy-Technik in EReader einbauen und einem J2ME-Appstore gründen oder heise-software-Verzeichnis belabern, sich ein XML-Format auszudenken das getjar und heise und alle anderen j2me-Verzeichnisse übernehmen dürfen. Dann wäre ich sofort bei $200. Vielleicht nicht mit EInk aber mit Pixel-Qi worüber Golem gelegentlich berichtet.
Und die Leute hier vergessen als IT-Profis, das Elektronik-Basierte Technik immer billiger wird. Autos und Waschmaschinen sind nicht elektronik-basiert sondern trotz "Steuer-Geräten" überwiegend mechanisch und werden leider nicht billiger.
BD-Player lagen bei 2000 Euro vor 2-3 Jahren. Jetzt BD2.0-Live (aber noch nicht BD3.0-3D ausser die PS3) für 110 Euro von Philips.
Die Ereader fallen bitte auch hoffentlich schnell im Preis.
Pixel-Qi macht hoffentlich Druck auf EInkl.
LG soll auch einen Deal mit EInk abgeschlossen haben.
Es kann also nur billiger und besser werden. Und die Verlage fallen verdient.... .
Mit dem aktuellen Kindle meinst du aber nicht den mit dem grossen Display, Touchscreen, WLAN, MP3 etc. etc. DAS für 50€? Soweit wird es auf einige Jahre hinaus nicht kommen. Aber ein einfacher Reader mit 5 oder 6" eInk-Display ein bisschen Speicher, USB-Anschluss und SD-Slot, das dürfte für 50€ schon bald mal machbar sein. Aber selbst der aktuelle Kindle kann mehr als das.
Die Frage ist doch: möchte man ein vollwertiges Tablett mit eInk Display? Oder einfach nur einen Reader? Ich für mich: einen einfachen Reader.
Aber natürlich bitte ohne DRM Zeugs...
Sehe ich auch so...
Ich habe Zeit und kann warten! ;-)
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- Autor unbekannt -
Richtig! Ich will einen schlichten Reader, vom PC auch per USB zu füttern, SD-Slot, kein WLAN, kein UMTS, kein DRM und auch MP3 muss nicht sein.
Es müsste alle zumindest offenen Formate verstehen und es sollte unmöglich sein, dass irgend ein Hersteller auf meinen Reader was löschen oder verändern kann...
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ein Palm ist kein e-reader ;-)
Siga?
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- Autor unbekannt -
AndyMt schrieb:
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> Da ist was dran... ich hab mir aus diesem Grund einen "minimal EReader"
> beschafft: das Cybook Opus. Der kann wirklich nur eBooks anzeigen. Kein
> MP3, kein Touchscreen, kein Stift, kein WLAN - nichts! Einziger "Luxus" ist
> ein SD-Kartenslot.
und es kostet trotzdem mehr als 200 Teuro? ich würde mal sagen, da hat Dich jemand ziemlich über den Tisch gezogen.
Solange die eBook Reader über 100 Teuro kosten wird das nichts mit dem Massenmarkt.
Das ist nicht aktuell. Aber finden sich Berichte zu Palms als EReadern ?
Neulich jammerte einer hier im Forum, sein PALM wäre dafür untauglich.
Er sprach von einem farbigen Palm.
Die Foren-Postings teilweise von anderen Modellen die man für 15-30 Euro bei Ebay bekommt. Diese Modelle hatten wohl geringere Auflösungen und Graustufen und keine Farbe.
Das ist zwar "kein Geld", aber Elektroschrott horten wollte ich auch nicht gerade. Auch weil ich nicht weiss, wie Linux- oder WINE-fähig die Palms sind.
Sicainet schrieb:
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> _Wir_ hat sich einen Kindle gekauft fuer 240 Euro und fand das nicht
> teuer...
>
> Schliess nicht von dir auf andere nur weil DU es teuer findest. Wenn sich
> andere nen Fernseher fuer paar k kaufen, kauf ich mir halt nen ebookreader
> fuer 240,- Euro. Gibt echt teureres...
240 Euro wofür? Damit Du eBücher zu einem Preis runterladen kannst für den Du auch echte Bücher mit echter Tinte bekommst?
Für die meisten Menschen lohnt sich diese Investition in ein Lesegerät nicht:
- zum reinen Lesen ist das Gerät nicht notwendig
- man trägt sowieso nicht viele Bücher oder Zeitschriften mit sich rum -> Platz/Gewicht weniger relevant
- die Akkulaufzeit ist ein Nachteil, echte Printmedien haben keine Akkulaufzeit, man kann sie immer lesen
- keine eingebaute Beleuchtung, wenn man schon ein elektronisches Lesegerät hat, dann kann es auch eine zuschaltbare Beleuchtung haben, dann hätte es ein Plus gegenüber echtem Papier
Damit sich eBook Reader durchsetzen, müssten die Medien entsprechend günstiger werden, damit sich der Kaufpreis des Gerätes bald für den Kunden rentiert. Bei derzeitigen Preisen ist das eher nicht der Fall.
Kindle ist Hochpreis-Segment.
Die Preise macht nicht Amazon sondern die "bösen" Verlage.
Und für unterwegs ist das "für die" ok.
Springer hat mit 4-5 Euro für die PDF-Version faire Preise für E-Print-Angebote. Und davon kriegt Apple noch 30% !
Hoffentlich beginnt die Preis-Erosion bald.
Dann müssen die anderen nachziehen.
Momentan ist Print aber besser für DIE. die händler bezahlen die gelieferten Bücher. Da gibts bei DENEN Verlagen keine Lagerhaltung und die kriegen das Geld auf einen Schlag für die totale Erstauflage.
Rückname gibts auch.
Faktisch weil sie eh kein Papier bezahlen, ist es für die meisten Verlage viel besser, Papier zu vertreiben als E-Ausgaben, die man erst bezahlt kriegt, wenn der Leser sie wirklich kauft.
Sowas ist ein schwerer Blocker für die Verlage, E-Angebote aufzubauen.
Ausser mir weiss das aber augenscheinlich keiner. Schade :-(
Die Lieferanten finanzieren die komplette VW-Produktion. Danach finanzieren sie die Händler durch hunderttausende überflüssiger Autos.
Die Druckereien finanzieren den Druck+Papier weil sie sonst die Aufträge nicht kriegen. Danach kaufen die Händler die Zeitschriften, Zeitungen und Bücher. Die Händler GEBEN bei Zeitungen und Zeitschriften einen Dauerkredit an die Verlage. Bei Büchern partiell auch.
Ich hab 150 bezahlt. Ich denke das ist durchaus fair. Ist halt noch nicht ganz auf Consumer-Niveau angekommen.
Eine Tageszeitung kostet 200-300 Euro im Jahr.
ct 84 Euro im Jahr.
Daher ist bei 200 das, was bei den CD-brennern 999 DM waren. Der Preisbeginn des gehobeneren Mainstreams.
Bei 99-150 dürften die Zeitungen Reader+EAbo verkaufen.
Rechnet sich sofort für die Zeitungen.
Ich benutze öfters einen alten Palm Tungsten T2 als E-Reader.
Ja, freilich ist das Display nicht so gut dafür geeignet als ein E-Ink Display, aber trozdem geht das damit deutlich besser als auch einem normalen Display (hab auch ein Netbook). Ist auch ein Palm mit farbigem Display, damit läßt sich definitiv relativ gut E-Books lesen, aus irgendeinem Grund macht das damit weit mehr Spaß als mit PC oder Netbook, wohl auch wegen kleiner Größe und Gewicht.
2 Sachen die mich etwas nerven: Das Display (resp. Hintergrundbeleuchtung) fiept teilweise unangenehm, und so langsam scheint der Akku alt zu werden (für ca 8 Stunden reichts trotzdem noch).
Sehr praktisch ist aber die Hintergrundbeleuchtung: Im komplett dunklen kann man so lesen (teilw. also auch wenn daneben jemand anderes schläft) bis man einschläft, wenn man nicht mehr umblättert, geht das Ding in 5 Minuten aus.
Kein booten, warten etc., man drückt den On-Knopf und kann sofort weiterlesen, die Stellen wird in allen Büchern gespeichert.
Softwaremäßig war es früher recht kompliziert, benutzte ztxt als Format.
Mittlerweile gibts imho keine ernsthafte Alternative zu Calibre auf dem PC und Mobipocket Reader auf Palm: jedes erdenkliche Format (ohne DRM) per Calibre in Mobi verwandeln, auf die SD-Karte und fertig.
Fazit: Klappt ansich sehr gut, sobald das Ding den Geist aufgibt und E-Reader billiger werden, schnappe ich da zu...
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