mhm sehr schade, immer noch so geringe Kapazität :(
Habe vor über einem Jahr schon Ansmann Akkus mit 2800mAh gekauft.
Halten bedeutend länger in Digicam und Co...
Ich habe auch noch einen Satz Sanyo 2700 mAh, und die halten nicht länger als die Eneloops mit weniger Kapazität ... auch frisch geladen (im Aufsteckblitz).
Das liegt unter anderem an der "echten" Kapazität, die bei billigeren Akkus oft höher angegeben wird als tatsächlich reingeht und am Entladeverhalten.
NiMH Akkus sind in den letzten Jahren Hochstromfähig geworden, d.h. sie können ein Vielfaches der Kapazität an Strom auf Dauer abgeben. Die 60-90A, mit denen ich früher meine NiCd Akkus belastet habe hätten die NiMH zu der Zeit noch nicht verkraftet.
Mit Li-xx Akkus geht jetzt das selbe Spiel wieder von vorne los. Aber das ist halt Entwicklung.
Hm, ich habe auch Eneloops und bin mit denen zufrieden.
Hier ist ein schöner Test dazu:
http://www.stefanv.com/electronics/sanyo_eneloop.html
Hab alles gegen Eneloop ausgetauscht. Besonders bei meiner Wireless Maus und dem Wireless Keyboard bin ich unglaublich begeistert. Hält fast ewig.
Blitz in der Digicam? Super.
Spielzeuge, passt auch.
Im Großen und ganzen habe ich das Gefühl, Sanyo hält was es verspricht. Mir fehlt jetzt nur noch ein Ladegerät, dass auch drei oder nur einen Akku laden kann.
dideldum schrieb:
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[..]
> Mir
> fehlt jetzt nur noch ein Ladegerät, dass auch drei oder nur einen Akku
> laden kann.
Daran solls nicht scheitern, z.B. bei http://www.conrad.de/goto.php?artikel=201101 gibts aber auch überall sonst..
Es hängt immer vom Anwendungsfall ab. Eine hohe Kapazität macht sicherlich Sinn bei Geräten, bei denen ein Satz Akkus in kurzer Zeit verbraucht wird, zum Beispiel Modellautos.
Man muss allerdings auch die Selbstentladung gewöhnlicher Akkus berücksichtigen, und die ist nicht gerade gering. Bei Geräten, die nur gelegentlich gebraucht werden und auch mal länger nur herumstehen (Digi-Knipsen, Taschenlampen etc), hat man unterm Strich einfach mehr von einer geringeren Selbstentladung als von einer hohen Kapazität.
Ich habe jetzt seit ein paar Jahren Eneloops in meiner Digitalkamera und bin absolut zufrieden. Für eine ausgedehnte Tagestour reicht die Kapazität locker aus. Allerdings gibt es keine böse Überraschung mehr mit Akkus, die voll geladen ein paar Monate im Schrank gelegen haben und dann im ungünstigsten Moment schlapp machen.
Ich habe den Ansmann Powerline http://www.amazon.de/Ansmann-Ladeger%C3%A4t-Powerline-LCD-Adapter/dp/B000COJ13Q/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1257778433&sr=8-1
Funktioniert mMn ganz gut und kann auch einzelne Akkus laden. Zumindest über den Zeitraum (knappes Jahr) in dem ich dieses Gerät besitze und aktiv nutze, bin ich hoch zufrieden.
> mhm sehr schade, immer noch so geringe Kapazität :(
Das klingt ganz so, als hättest du Eneloops noch nicht mal ausprobiert. Die Fantasieangaben von Ansmann (stellt übrigens Akkus gar nicht selbst her) und anderen sind einfach nicht mit denen von vorgeladenen Akkus vergleichbar. Weil die nämlich die Spannung bis kurz vor Ende aufrecht erhalten, während sie bei den "alten" Typen von NiMH-Akkus kontinuierlich absinkt, so dass praktisch kein Gerät (außer wohl eine Taschenlampe) von dieser ach so hohen Kapazität etwas hat.
Ansmann ist so ziemlich das überteuertste was man kaufen kann. Nur weil das "Photo" draufsteht, denkt jeder die wären gut. Dabei ist das der letzte China-Billig-Scheiß. Ich kenn jemand, der sich damit beruflich beschäftigt und Photographen wieder beruhigen darf, weil die Akkus so schlecht sind.
Die Angaben bei Ansmann und Co ist reine Phantasie. Aber es gibt auch hier genug die wieder drauf reinfallen und einfach zu faul sind sich damit zu beschäftigen!!!
Warum gibts eigentlich keine 1,5V Akkus?
M. schrieb:
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> Warum gibts eigentlich keine 1,5V Akkus?
Erstmal als Grundlage:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrochemische_Spannungsreihe
http://de.wikipedia.org/wiki/Nimh
Dann dies
http://de.wikipedia.org/wiki/Alkali-Mangan-Batterie
Diese *haben* eine Zellenspannung von 1,5 Volt.
"Es gibt zur Wiederaufladung vorgesehene Versionen, die so genannten RAM-Zellen (Rechargeable Alkaline Manganese), die zu den Sekundärelementen (Akkumulatoren) gerechnet werden. Diese haben allerdings keine weite Verbreitung gefunden."
Grund ist vermutlich, daß man mit dieser Technik AFAIK nur eher 15 als 1500 Ladezyklen erreichen kann...
Nimmt man als Beispiel Kupfer/Zink, so ergibt sich ein Potential von –0,76 V für die Zink-Anode und + 0,34 V für die Kupfer-Katode. Das ergibt eine Zellspannung von 1,1 V. Zum Vergleich: Die Zellspannung Nickel-Metallhydrid beträgt 1,2 V, für Natrium-Nickelchlorid 2,58 V und für Lithium-Ionen 3,62 V.
Für Ni und O2 ergibt sich 1,5 V.
Den höchsten Spannungsunterschied hätte man bei der Kombination Li und Fe.
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