Hi,
denn einige verkennen, das Kickstarter kein Webshop ist.
Und Termine für eine Massenfertigung, welche bei Start des Fundings von so 1000-5000 Exemplaren ausgelegt waren, sind bei über 80000 Exemplaren halt nicht mehr haltbar.
Vielleicht bekomme ich sie ja zum Geburtstag im Februar ^^
bis dann,
Heiko Wagner
'Der Abstand zwischen Kopf und Brett ist der geistige Horizont.'
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Heiko Wagner schrieb:
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> 1000-5000 Exemplaren ausgelegt waren, sind bei über 80000 Exemplaren halt
> nicht mehr haltbar.
Das mag bei vielen die Entschuldigung sein (etwa auch bei dem VR-Helm z.B.)
Fakt aber ist: viele der Beschreibungen in den Blogs, z.B. dass die Fließbänder
in China nicht richtig ausgelegt waren für solche Detailarbeiten, oder in einem
anderen Fall, dass das verwendete Gummi nicht lange hält - hätte man mit
2000 oder mit 2 Millionen Einheiten auch gehabt. Beim Helm war wohl das
Hauptproblem, dass man am freien Markt nicht so viele Komponenten die
"cool" sind so kaufen kann wie das die Chinesen immer gerne behaupten.
Z.B. sind bestimmte größere Displays die in Smartphones (>5") verwendet
werden praktisch nicht frei erhältlich. Das kann man aber auch schon vorher
herauskriegen. Das mag 20 Anrufe "kosten" und sechs Wochen dauern,
aber das wäre eben die "Preproduction" die nichts kostet und auch vor
dem Kickstarter-Antrag schon laufen hätte sollen.
Somit ist das wirkliche Thema hier, dass "Spacken" Konsumerprodukte entwickeln
und eben einen Prozess haben, der zu 90% nicht in ihrer Hand liegt - aber eben
die Kohle brauchen um den Prozess überhaupt anfangen "zu wollen".
Wer würde jetzt zu Kickstarter gehen und irgendein Accessory bewerben und sagen
"Lieferzeit: Juli 2013 - wir müssen dass ja alles erst lernen wie das so funktioniert
mit den Chinafließbändern". So sagt man eben März und flunkert sich bis Oktober ;)
Deswegen finde ich es gut, wenn Kickstarter nur noch Prototypen und keine Mockups bei Geräten mehr erlaubt. Die sollen gefälligst vorher mit den Chinaleuten reden und sich die blutige Nase vor dem Kickstarter holen. Das Brydge-Keyboard z.B. kostet $210 mit Speaker, aber es gibt schon funktionierende China-Clone für $120.
Das ist natürlich toll wenn man als Backer dann $100 mehr lassen darf, weil die Copycat-Chinesen die meisten der Anfänger-Fehler nicht machen.
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Trockenobst schrieb:
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> Das kann man aber auch schon
> vorher
> herauskriegen. Das mag 20 Anrufe "kosten" und sechs Wochen dauern,
> aber das wäre eben die "Preproduction" die nichts kostet und auch vor
> dem Kickstarter-Antrag schon laufen hätte sollen.
wieso sollte man das tun wenn man nicht mal weiß ob das projekt finanziert wird
> Somit ist das wirkliche Thema hier, dass "Spacken" Konsumerprodukte
> entwickeln
> und eben einen Prozess haben, der zu 90% nicht in ihrer Hand liegt - aber
> eben
> die Kohle brauchen um den Prozess überhaupt anfangen "zu wollen".
und?
> Wer würde jetzt zu Kickstarter gehen und irgendein Accessory bewerben und
> sagen
> "Lieferzeit: Juli 2013 - wir müssen dass ja alles erst lernen wie das so
> funktioniert
> mit den Chinafließbändern".
das muss man doch nicht extra dazu sagen, das versteht sich doch von selbst
> Deswegen finde ich es gut, wenn Kickstarter nur noch Prototypen und keine
> Mockups bei Geräten mehr erlaubt.
mockups sind schon erlaubt nur keine digitalen mehr afaik. eine pebble aus holz schnitzen und zeigen wäre aber drin.
> Das ist natürlich toll wenn man als Backer dann $100 mehr lassen darf, weil
> die Copycat-Chinesen die meisten der Anfänger-Fehler nicht machen.
ist halt kein online shop, es geht nicht darum projekte zu unterstützen von denen man glaubt dass sie eine gute idee sind, das sollte man nur dann tun wenn man auch ohne gegenleistung dazu bereit wäre
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