...klar, es gibt besser Verdienende, welche gerne eine Summe von 250 € bis hin zu 499 € für ein solche Gerät ausgeben würden.
Immerhin bieten die Reader ja auch einige nützliche Features. Das Bild soll gut lesbar sein trotz Sonneneinstrahlung, eine üppige Akkulaufzeit, einfache Navigation per Touch Screen.
Dennoch empfinde ich für so etwas einen Preis von mehr als 200 € als viel zu teuer. Bewerft mich mit Steinen, aber ich finde die Geräte sind nicht mit Techniken vollgepumpt, welche den Preis rechtfertigen würden.
Zudem gibt es keine klar definierten Standards unter den einzelnen Herstellern. Wer Pech hat landet mit dem Kauf eines spezifischen Gerätes im Fettnäpfchen.
Zudem Frage ich mich jetzt wie sich die Geräte gegenüber Büchern so als neuer Standard der Zukunft etablieren sollen. So wird es lange dauern bis jeder einen hat. Da helfen auch keine Aussagen von Foren Trollen welche angeben das alle Kollegen und die Kollegen von deren Kollegen auch schon solche Reader ihr Eigen nennen.
Wir reden hier wirklich von der gleichen Masse, die heute bereits ab dem neunten Lebensjahr ein Handy hat. Das sind ja auch einige. Über Sinn und Zweck möchte ich keine Diskussion beginnen.
Ich finde die Geräte interessant, besonders mit WLAN, ohne UMTS (ungerechtfertigter Aufschlag, wenn auch u.U. praktisch), gutem Display, schlankem (vor allem leichtem) Design und einer durchdachten Software (Formatvielfalt).
Dennoch werde ich wohl leider weiter warten müssen, so lange bis es klare einheitliche Standards gibt, die effektivste Technik sich etabliert hat und bis auch ein normalsterblicher wie ich sich ein solches Gerät "mal eben" leisten kann.
ePub und PDF können alle (zumindest die ohne vendor-lock-in, aber sogar für den Kindle geht das) wo ist den bitte das Problem?
Billiger werden die Teile erst wenn ePaper in ausreichenden Mengen ausreichend Günstig her gestellt werden können.
Vodafone arbeitet doch schon dran.
Für GSM/Edge reicht es u.U. auch. Oder man kriegt immer ein paar Zeitungsartikel die gerade fertig wurden und den Rest, wenn man gerade ein UMTS_Gebiet durchfährt oder eine Weile Zeit hat und es wieder mal gebroadcasted wird (Damit alle Geräte es massiv parallel gleich empfangen und vodafone die Bandbreite besser nutzt). Dann sammelt man das feedback der Reader "ich habe seite 1 nicht bekommen, ich auch nicht,..." und die gefragtesten Seiten (Voranklicken was man lesen will im Inhaltsverzeichnis) werden priorisiert ausgestrahlt.
.
Die Zeitschriften können Leser nur mit Abo+Player halten. Ansonsten sind die weg auf RSS(news.google.de) und spezial-Blogs/Feeds für SpezialThemen.
100 Euro reicht. Handies und Wlan-Router usw. kosten auch nur so wenig und können krass viel.
Das einzig Limitiertende ist halt das E-Ink-Display. :-(
Diese Reader sind das was MP3-Player waren die heute jeder hat: Eine riesiger potentieller Markt den Aldi mit einem 100-Euro-Player bedienen müsste.
>Diese Reader sind das was MP3-Player waren die heute jeder hat...
Das glaube ich beim besten Willen nicht. MP3 hören kann jeder Dödel. Mit Büchern erreicht man immer weniger Leute. Sehr zu bedauern, ich mag auch mein eBook (Sony500), aber es gibt halt immer mehr Leute, die vor Jahren oder Jahrzehnten das letzte Buch angefasst haben...
Zu Teuer schrieb:
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> Bewerft mich mit
> Steinen, aber ich finde die Geräte sind nicht mit
> Techniken vollgepumpt, welche den Preis
> rechtfertigen würden.
Darum gehts ja leider nicht. Man geht bei solchen Geräten an die "Schmerzgrenze" des Kunden. Und offenbar sind eben viele bereit, soviel Geld zu zahlen.
> Zudem Frage ich mich jetzt wie sich die Geräte
> gegenüber Büchern so als neuer Standard der
> Zukunft etablieren sollen. So wird es lange dauern
> bis jeder einen hat.
Es muss nicht jeder einen haben. Aber Azubis, Schüler, Studenten und Leseratten sind schon mal ein riesiger Markt.
> Wir reden hier wirklich von der gleichen Masse,
> die heute bereits ab dem neunten Lebensjahr ein
> Handy hat.
_Du_ redest von dieser Masse. Wie gesagt, die o.g. Zielgruppen würden völlig reichen. Man muss das Ganze ja auch im europäischen bzw. im Weltmaßstab sehen.
> bis auch ein normalsterblicher
> wie ich sich ein solches Gerät "mal eben" leisten
> kann.
Das ist eben leider die Crux mit der Contentmafia. Anstatt die Dinger zu pushen und Geld zu verdienen, verheddern sie sich in DRM und Format-Wirrwar. Aber irgendwann wird es auch die Verlagsbranche lernen. :)
Bücher ? Ich rede von ganz anderen Zielgruppen
- Zeitschriften für YellowPress-Flittchen. "Brangelina", Die Königin von Pusemuckel kriegt ein Kind. Die Prinzessin von Hans-Wurstasien will sich scheiden lassen. "Ist die Ehe von Camilla und Prinz Segelohr in Gefahr?" "Katie Middletons miese Verwandschaft. Wird die Queen die Heirat verhindern". Sone Sch*sse macht millionen/milliarden-Umsätze.
- Ikea-Bauanleitung
- Wie baue ich meine Wasserkühlung ein mit Bildern
- Wie baue ich meine Lachgas-Einspritzung ein mit Bildern
- Wie baue ich den Aldi-Wasserhahn ein mit Bildern
- Medikamentenbeipackzettel in lesbarer Schrift für Rentner
- ...
Nach dem Krieg wurden Buchhändler schief angesehen die Taschenbücher (ihh wie eklig) verkauften. Echte Buchhändler hatten nur Hardcovers ("gebundene Bücher". "Ist Dein Buch nicht gebunden, hätte H*tler dich geschunden") im Programm und Taschenbücher waren "bäh".
Auf nem E-Reader liest man alles, was die Augen sehen wollen.
Texte, Bilder, Bauanleitungen, Lernmodule (PDFs können auch javascript und Animationen! Das weiss nur kaum wer weil die Leute flash-verseucht/flash-fixed/flash-angefixt sind.)
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