Ich frag mich was dabei erst ewig entwickelt werden muss, letztlich sind da nur bekannte Techniken zusammen zu würfeln:
Man benötigt erstmal einen vernünftigen Touchscreen, von mir aus die erwähnten 12 Zoll(gern aber auch mehr ;) ). Ein Gehäuserahmen produzieren zu lassen kann nicht das Problem sein, Maße waren wohl 32,5cm x 19,8cm x 1,8cm. Da kommt dann noch etwas mehr Technik rein. Ein Atom Board im PicoITX-Format ist 10cm x 7,2cm groß, passt. Die Dinger bringen dann auch gleich alles unter was man so für einen kleinen PC braucht: Atom-CPU im GHz Bereich, GB-weise RAM, GBit-LAN, USB, SATA, PATA, MicroSD, DVI/LVDS, Sound und noch paar IO-Ports zur eigenen Nutzung. Vielleicht redet man mal mit so nem Hersteller, die üblichen Anschlussbuchsen braucht man ja nicht mal, was der Bauhöhe zugute kommen könnte. WLan und/oder UMTS kann man da locker per USB-Anbinden, auch kein Problem. Fehlt noch ne Festplatte, eine 1,8" oder 2,5" Platte(oder gleich SSD) wird sich wohl finden. Damit ist das Gehäuse noch nicht mal halb voll, das erledigt dann ein möglichst großer Akku und das Kühlsystem...
Bleibt einzig die fehlende Software. Da kann man unkreativ ein TabletPC-Window nehmen, bzw. soll Windows 7 nicht ganz doll mit Touchscreen funktionieren? Den DAU würds freuen. Dafür kann man dann ja noch eine tolle stylische Oberfläche erstellen damit es richtig cool aussieht, das klingt aber auch nicht nach einem unlösbarem Problem...
Und damit kannst du unter 300 Dollar bleiben?
Bau es, ich kauf's!
Hatte letztens einen TFT repariert.
Seit dem verstehe ich nicht mehr, warum die um alles in der Welt soviel kosten.
Ein Plastikgehäuse, eine Platine für die Stromversorgung, eine weitere welche für das Signal zuständig ist.. und der eigentliche Teil des Monitors.. der TFT.. extremst primitiv... eine 5mm Plexiglasscheibe um das Licht zu streuen.. verklebt mit weisser Folie, die TFT Folie vorne dran.. oben und seitlich eine CCFL und das wars.
Und das kaufen wir Idioten um mehrere hundert Euro.
Ich bin deshalb einer Meinung mit dir.
Viel zu bauen gibt es da nicht. Es ist wie du sagst eher ein Zusammenstellen verschiedener Bauteile. Sicher nichts für Oma vom Land, aber ein halbwegs technisch begabter Mensch bekommt sowas sicher auf die Reihe. Es ist keine Zauberei.
Was würde denn den Preis sprengen? Und vor allem, was könnte man selbst entwickeln/bauen um den Preis zu drücken?
Oder mal anders betrachtet: bei Netbooks gehts doch auch, so viel anders wärs gar nicht. Tastatur, Touchpad und all möglichen überflüssigen Anschlüsse weg, statt dessen das Display dahin und noch ein Touchpanel drüber.
Auch ein Netbook will entwickelt sein.
Was nehm ich für Komponenten, wenn sie zusammenpassen und zusammen möglichst wenig Geld kosten sollen? Da kann man sich schon ne Weile mit beschäftigen. Wer sich selbst schon einen Rechner from Scratch gebastelt hat, weiß das.
Dir ist aber schon klar das man solche Komponenten nicht als Stecksatz im Baumarkt bekommt?
Nein, so extrem trivial ist es natürlich auch nicht. Aber es ist ebenfalls nicht so, das dies alles von Grund auf neu entwickelt werden müsste. TFT und Touchpad wird im Ganzen eingekauft, ebenso UMTS/WLan-Modul und das Gehäuse wird nach Entwurf für einen gefertigt. Bei Akkus gibt es auch bereits diverse Formfaktoren, ansonsten kann man die auch nach Vorgabe fertigen lassen. Bleibt das Mainboard. Das beschriebene Board war ein fertiges Endverbraucherprodukt, ist also auch ein fertiges Design. Da gibt's auch mehrere Anbieter, folglich wäre hier halt einer gefragt der einem das passenste Produkt liefert, so wie bei jedem anderen Notebook/Netbook auch.
-> wie bei jedem anderem derartigen Produkt sind hier die Teile auszuwählen, ggf. ein Design zu entwerfen und noch einige dazugehörige Detaillösungen zu finden, der Rest ist eine reine Kostenfrage. Da gibt es nichts grundlegendes erst ewig zu entwickeln. Das sind alles mehr abzuhakende Fleißaufgaben, wie Amanda B. schon schrieb sollte das eine entsprechende Fachkraft wohl kaum überfordern.
Hmmm schrieb:
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Also glaubst du doch das die dinger als Stecksatz im Einkauf gebaut werden.
Hochintegrierte Systeme Entwickeln ist etwas anderes als einen PC aus Fertigteilen zu Planen. Insbesondere wenn man auf Neuland agiert gibt es sehr wohl bedarf an Eigenentwicklung; und wenn es nur bessere Treiber für das Bleeding-Edge-Touchscreen sind das beim Anbieterbesuch vom Rollwagen 'gefallen' ist ;)
Ausserdem geht es hier nicht um einen Konzern mit großem Knowhow und viel Geld zum Verpulvern.
Hmmm schrieb:
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> Ich frag mich was dabei erst ewig entwickelt werden muss, [...]
Dann frage ich mich, warum nicht jeder Hersteller sowas schon im Programm hat. Aber Du könntest Dich ja z.B. bei Apple bewerben.
Hmmm schrieb:
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> Nein, so extrem trivial ist es natürlich auch nicht. Aber es ist ebenfalls
> nicht so, das dies alles von Grund auf neu entwickelt werden müsste. [...]
Das Zusammenstellen der Komponenten ist nicht das Problem, was fehlt ist ein wenig "Magic". Es reicht nicht ein paar Komponenten zusammenzuklatschen und ein Gehäuse drum zu basteln.
Was fehlt ist eine stimmige Software drumherum. Hier hat Apple mit dem iphone vorgelegt. Einfach ein Windows zu installieren ist sicher nicht die Lösung. Also wird man bei einer Linux-Lösung landen, die entsprechend abgespeckt werden muss. Wenn man das Basissystem am Laufen hat, braucht man eine GUI die auf Touch-Bedienung hin optimiert ist.
Nach der Fertigstellung benötigt man dann noch ein paar Geldgeber. Jetzt fehlen noch die App-Entwickler, ein App-Store in welchem die vorgenannten verkaufen können. Wenn Mobilfunkkomponenten integriert sind, fehlen Anbieter die mitspielen und das Ding subventionieren.....also insgesamt nicht ganz so einfach
buntspexxt schrieb:
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> Hmmm schrieb:
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> > Ich frag mich was dabei erst ewig entwickelt werden muss, [...]
>
> Dann frage ich mich, warum nicht jeder Hersteller sowas schon im Programm
> hat. Aber Du könntest Dich ja z.B. bei Apple bewerben.
Eine sehr gute Frage, ich denk schon das dies Leute kaufen würden. Es ist wohl aber einfacher ein altes Konzept aufzutauen als mal etwas neues zu riskieren. Siehe eee pc, hat ewig keiner gemacht obwohl ebenso möglich. Dann hat sich Asus getraut und damit gezeigt das es geht, nun gibts Netbooks an allen Ecken...
Von daher wär das Anfangs wohl bestenfalls eine Preisfrage, die Marktmacht von den Zulieferern die notwendigen Preise durchzudrücken wird eine neugegründete Firma kaum haben...
Hmmm schrieb:
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> Siehe eee pc, hat ewig keiner gemacht obwohl ebenso möglich.
Das war damals auch nicht richtig möglich. Schau dir an wie billig die ersten Versionen konzeptionel und Qualitativ waren, und wie lange deren Entwicklung dauerte.
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