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PRS-600 oder alternativen und E-Paper

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  1. PRS-600 oder alternativen und E-Paper

    Autor marcel83 29.10.09 - 13:31

    Hat jemand diesen oder einen anderen ebook-Reader und liest darauf ein epaper im PDF-Format? Ich habe selbst die FAZ und etliche Bücher, Fachbücher und Schulungsunterlagen als PDF und suche einen Reader, der das vernünftig darstellen kann und bei dem das Zoom-Handling auch entsprechend einfach ist.

    Google hilft da irgendwie nicht und die YouTube-Videos, in denen der PRS-600 "auseinander genommen" wird zeigen auch nur Bücher und Bilder.

    Leider gab/gibt es nicht viele Reader irgendwo in den Verkaufsräumen von MediaMarkt und Co. ausgestellt, sodass man das testen könnte - Einen nach dem anderen auf Verdacht zum Test bestellen scheidet eigentlich auch aus.

  2. Re: PRS-600 oder alternativen und E-Paper

    Autor Holger D. 29.10.09 - 14:18

    Hi Marcel,

    marcel83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat jemand diesen oder einen anderen ebook-Reader und liest darauf ein
    > epaper im PDF-Format? Ich habe selbst die FAZ und etliche Bücher,
    > Fachbücher und Schulungsunterlagen als PDF und suche einen Reader, der das
    > vernünftig darstellen kann und bei dem das Zoom-Handling auch entsprechend
    > einfach ist.

    Ich habe den PRS-505 und bin nicht ausschließlich begeistert von diesem Gerät. Es gib für mich zwei Punkte, die gegen das Teil sprechen:

    - Das Display. Relativ gesehen im Vergleich zu einem TFT ist e-Ink ein großer Schritt. Absolut gesehen ist mir der Kontrast aber noch ein wenig zu flau. Die Schrift ist eher grau als schwarz, auch wenn sich das bei guter Beleuchtung weiter verbessert. Das Lesen auf dem Reader strengt mich wesentlich weniger an, als auf einem Bildschirm, aber in einem echten Buch zu blättern ist noch viel angenehmer. Ich weiß, dass die eine rein subjektive Wahrnehmung meiner Person ist und ich möchte das auch auf keinen Fall verallgemeinern. Daher ist meine Empfehlung, dass man ein solches Gerät auf jeden Fall in Augenschein nehmen sollte, was im Versandhandel ja ganz gut geht.

    - Die Formatierung der Dokumente: Wenn man ausschließlich auf Material zurückgreift, welches für E-Book-Reader produziert wurde, ist die Schriftgröße ok. Ich wollte aber auch PDFs anzeigen, z.B. technische Dokumentation oder Specs. Das Datenformat wird vom Gerät zwar verstanden, aber da solche Dokumente meist auf A4 formatiert sind, wirkt die Schrift auf dem Display (<A5) doch etwas klein. Meine "alten" Glotzerchen sind nicht mehr die besten und dadurch wird das längere Lesen in solchen Dokumenten zur Tortur. Hat man PDFs für A5 mit schmalerem Rand, dass ist dieser Punkt wieder hinfällig.

    Ich habe einen Kollegen den Reader testen lassen (er wollte sich eigentlich einen kaufen). Er hat aufgrund der beiden oberen Punkte davon Abstand genommen. Auch ihn hat das Lesen angestrengt.

    Daher mein Tipp: Im Versandhandel bestellen (evtl. nochmal Rücksprache halten mit dem Versender, ob er vielleicht ein Gerät zum Testen zur Verfügung hat), das Ding ausgiebig testen und mal ganz bewusst nach den Nachteilen suchen. Denn so schön die ganzen Vorteile sind, die diese Geräte ohne Zweifel mitbringen, wenn man auf Dauer mit dem Display nicht klarkommt, wird das Ding irgendwann mal in der Ecke liegen.

    cu -HD-

  3. Re: PRS-600 oder alternativen und E-Paper

    Autor phavx 29.10.09 - 14:49

    Ich hab den PRS-600 jetzt seit Mitte September (US-Import) und bin bis jetzt mehr als zufrieden(lies: ich lese momentan mehr als jemals zuvor).

    Im Gegensatz zu den früheren Modellen unterstützt der 600er Adobes PDF-Reflow, d.h. auch wenn das PDF für (z.B.) A4 gemacht wurde, wird es so aufbereitet, dass es angenehm lesbar ist. Dies gilt allerdings nicht für Bilder, sondern nur für reinen Text. Im Endeffekt bedeutet dass, wenn das PDF komplett (inkl. den Texten) aus Bildern zusammengestellt wurde, bringt Reflow nichts - da hilft dann nur, den Text selbst per OCR verfügbar zu machen.

    Ich hatte mal ein epub von der 'TAZ', da konnt' ich absolut nicht meckern. Sonst nutz' ich das Ding hauptsächlich für's Studium(Notizen machen und allgemein weniger zu schleppen), sowie für ein paar normale Bücher während der Bahnfahrt.

    Solange man nur freie Dokumente darauf liest, kann ich persönlich die Anschaffung empfehlen, Bücher online für das Gerät kaufen würde ich nicht, a) auf Grund der unangemessenen Preise und b) geht das mal wieder nicht unter meinem OS.

  4. Re: PRS-600 oder alternativen und E-Paper

    Autor Siga9876 29.10.09 - 15:49

    Automatisch die Ränder wegmachen, indem man optimal zoomed, wäre nett.

    Muss reflow im pdf aktiviert werden oder geht das auch so ? Oder beides: Reflow wenn offiziell und "versuchs halt mit Heuristiken" wenn das PDF kein Reflow hat. Auf das mit Text als Bilder hast Du ja schon hingewiesen.

    Oft kann man ja mit copy-paste Texte aus PDF herausholen. Im Prinzip könnte man probieren, diese dann anders auf der Seite zu verteilen oder zu ignorieren das es mal eine Seite "war", sondern einfach fliessen zu lassen. Grafiken dann oben/unten drunter unter/über den Absatz usw. D.h. die Seite mit der "Schere" (virtuell im Reader) zerschneiden und fliessend anbieten.

    Seiten sind für Zeitungen eh blöd. Eine Hierarchie (Seiten und darunter Artikel-Titel) und durchblättern wäre netter, als auf einer Seite herumzuscrollen als wie mit einer Lese-Lupe. Denke ich mir zumindest mal.

    Das man EReader aktualisieren können sollte, wäre schon nicht schlecht. Aber manche hier (im Forum, nicht in diesem Thread) kaufen gerne ständig neue hardware, obwohl die alte noch perfekt tun würde und nur ein update für bessere User-Freundlichkeit vertragen könnte.

    PDF-Rewriter wären auch nett. Die geben dann Tipps an den Reader oder Konverter oder extrahieren den Text und machen ein epub draus.
    Die Rewriter-Regeln (nicht die gekauften Texte!) könnte man dann untereinander "tauschen" oder irgendwo zentral abrufen "TAZ2009-Okt-23 => taz-rewriter2.30(2009-Jul-21).xml". So lange man es nicht verboten kriegt :-(

  5. Re: PRS-600 oder alternativen und E-Paper

    Autor Schall und Rauch 30.10.09 - 09:03

    Hallo also ich hab mir den PRS-700 geholt, den gibt es halt nur im Ausland und nicht mit deutschem Menü.

    Sieht fast genau so aus wie der 600er aber hat zusätzlich noch eine interne zuschaltbare LED Beleuchtung.

    Nachteil welcher mich nicht interessiert weil nur für Bilder wichtig, der 600 hat mehr Grau stufen als der 700er.

    PDF lesen ist kein Problem Unterschied ist wie sie erstellt wurden einfache selbst erstellte haben meist ein Seitenumbruch Problem.
    Durch die Schriftvergrößerung wird die Darstellung so aufgeteilt das ab und zu eine halb leere Seite angezeigt wird. Es fehlt aber kein Text wird nur nicht richtig hintereinander angezeigt.

    Bei professionellen PDFs hab ich das aber noch nicht festgestellt.

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