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Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

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  1. Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: phex 18.03.13 - 22:13

    Is klar, ne ..... :-(

    Wer musste dabei auch als erstes an Apple-Notebooks denken? ;-)

    EDIT:
    Ich schreibe gerade an einem T61, für das ich erst vor kurzem einen neuen Akku angeschafft habe. Das T431s hätte ich dann wohl schon vor 2 Jahren verschrotten müssen.
    Man bezahlt doch den Preis für T-Geräte gerade deshalb, um sich nicht diesen MediaMarkt-Einwegelektronikschrott antun zu müssen.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.13 22:24 durch phex.

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  2. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: McCoother 18.03.13 - 22:43

    phex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Is klar, ne ..... :-(
    >
    > Wer musste dabei auch als erstes an Apple-Notebooks denken? ;-)
    >
    > EDIT:
    > Ich schreibe gerade an einem T61, für das ich erst vor kurzem einen neuen
    > Akku angeschafft habe. Das T431s hätte ich dann wohl schon vor 2 Jahren
    > verschrotten müssen.
    > Man bezahlt doch den Preis für T-Geräte gerade deshalb, um sich nicht
    > diesen MediaMarkt-Einwegelektronikschrott antun zu müssen.


    Bei 1500¤ für das Ding kann man den neuen Akku sich auch einbauen lassen.. Wäre anders natürlich besser, aber dadurch wird das Teil dann wieder größer oder der Akku kleiner.. Ein mobiles kompaktes Gerät kann man halt nicht wie einen Desktop PC bauen..

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  3. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: phex 18.03.13 - 22:50

    Aber gerade im hochpreisigen bzw. ProBereich geht es um Redundanz in der Anwendung. Wenn ich unterwegs bin, habe ich oft einen Zweitakku mit. Da würde mir Einschicken bzw, Akku vom Service tauschen lassen nicht viel helfen.

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  4. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: Algo 19.03.13 - 08:21

    phex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber gerade im hochpreisigen bzw. ProBereich geht es um Redundanz in der
    > Anwendung. Wenn ich unterwegs bin, habe ich oft einen Zweitakku mit. Da
    > würde mir Einschicken bzw, Akku vom Service tauschen lassen nicht viel
    > helfen.


    Tja dein Akku ist auch nach 3-4 Stunden Dauerbetrieb alle oder? Wenn ein Laptop mit eingebautem Akku aber 7 Stunden Dauerbetrieb durchhält wie bei den MacBook Pros dann braucht man keinen Zweitakku. Ich bezweifle, dass du mehr als 7 Stunden am Rechner arbeitest wenn du unterwegs bist. Abends kann man dann das Ding im Hotel auch an ne Steckdose klemmen. Oder wenn selbst das nicht reicht gibt es auch Zusatzakkus für solche Geräte die das Gerät etwas dicker machen aber dann einfach unterhalb drangeflanscht werden.

    Ich kenn das jetzt nur von meinem iPhone aber der Akku von meinem ersten iPhone hielt über 4 Jahre durch. Und dann hätte ich immernoch zu Apple gehen können für ~80 Euro den kompletten Akku tauschen lassen.

    Also ich kann nicht nachvollziehen wozu man einen Zweitakku braucht. Ich hab selber schon ein paar Laptops von ASUS und Fujitsu Siemens gehabt und brauchte noch NIE über die mehrjährige Nutzung einen Zweitakku. Da fällt mir auf: das ASUS Notebook nutze ich ab und an immernoch ... da steckt nach 6 Jahren immernoch der erste Akku drin. Funktioniert immernoch einwandfrei.

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  5. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: Phreeze 19.03.13 - 08:28

    Mein Asus hatte einen Akku der nach 4h alle war. nach 4 Jahren hab ich ihn tauschen müssen, allerdings auch fast nen halbes Jahr gar nicht eingeschaltet. Akku tot. Der neue Ersatzakku hat keine 2 Jahre gehalten, auch bei sehr wenig Benutzung.
    Haben im Betrieb HP Folio13 Ultrabooks, da hält der Akku mindestens 6h, wenn nicht sogar 8, bei 50% Displayhelligkeit und Office Arbeit.

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  6. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: Casandro 19.03.13 - 08:56

    McCoother schrieb:
    > Bei 1500¤ für das Ding kann man den neuen Akku sich auch einbauen lassen..

    Nein, die meisten Thinkpads werden aus 2. und 3. Hand gekauft. Kaum jemand kauft neue Thinkpads.

    > Wäre anders natürlich besser, aber dadurch wird das Teil dann wieder größer
    > oder der Akku kleiner.. Ein mobiles kompaktes Gerät kann man halt nicht wie
    > einen Desktop PC bauen..

    Naja, das hat IBM damals gut gelöst, die haben schöne kleine, aber trotzdem stabile Geräte gebaut. Andere Hersteller bauen da riesige Klötze die dann aber auch nicht mal die Garantiezeit aushalten.

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  7. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: scorpion-c 19.03.13 - 09:09

    phex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Is klar, ne ..... :-(
    >
    > Wer musste dabei auch als erstes an Apple-Notebooks denken? ;-)
    >
    > EDIT:
    > Ich schreibe gerade an einem T61, für das ich erst vor kurzem einen neuen
    > Akku angeschafft habe. Das T431s hätte ich dann wohl schon vor 2 Jahren
    > verschrotten müssen.
    > Man bezahlt doch den Preis für T-Geräte gerade deshalb, um sich nicht
    > diesen MediaMarkt-Einwegelektronikschrott antun zu müssen.

    Die T4xxs waren schon immer die "Consumer" Thinkpads, mangels Docking Anschluss und nicht standard Strom anschluss passten die eh nie in ein Firmen Umfeld.

    Und wo wir gerade über den fest verbauten Akku reden, Laut Service Handbook bedeutet das bei Lenovo: Deckel ab, 4 schrauben und einen Stecker lösen und der "fest verbaute" Akku ist schon draussen. Anders als bei anderen, wo der Akku verklebt ist und nur zu lösen ist in dem man das Touchpad kaputt macht.

    Ich nehme zwar an das du weisst wo es das Service Handbook gibt aber hier nochmal der link:

    http://download.lenovo.com/ibmdl/pub/pc/pccbbs/mobiles_pdf/t431s_hmm_en_0c10894.pdf

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  8. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: Joo! 19.03.13 - 09:13

    scorpion-c schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die T4xxs waren schon immer die "Consumer" Thinkpads, mangels Docking
    > Anschluss und nicht standard Strom anschluss passten die eh nie in ein
    > Firmen Umfeld.

    Mein T400s hat einen Docking-Anschluss und den Standardstromanschluss. Mein Netzteil ist z.B. identisch mit denen für die (neuere) L-Serie.

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  9. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: JM2C4Y 19.03.13 - 09:18

    Ich verstehe die Antworten hier einfach nicht.
    Die T-Klasse ist für Geschäftskunden gedacht, kein Consumer Schicki-micki.
    Wenn man den Akku tauschen lassen muss, auch wenn der Service umsonst ist, fällt das Gerät im produktiven Einsatz aus *Punkt*. Und die Kosten die dadurch entstehen, können durchaus hoch sein.
    Und ja, je nach Akku, kann ein Thinkpad durchaus 8-12 Stunden ohne externe Stromquelle sein. Das war ja auch so gut daran, dass man verschiedene Akkus benutzen konnte, je nach Bedarf.
    Und ich habe noch keine Firma gesehen, die sich gebrauchte Thinkpads gekauft hat....

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  10. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: Wander 19.03.13 - 09:23

    scorpion-c schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > phex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > Die T4xxs waren schon immer die "Consumer" Thinkpads, mangels Docking
    > Anschluss und nicht standard Strom anschluss passten die eh nie in ein
    > Firmen Umfeld.

    Ich habe mein T420s mal sicherheitshalber aus der Dockingstation genommen und auf die Unterseite geschaut; und siehe da, es hat einen Dockinganschluss. ;)

    Und da ich mein Thinkpad bisher auch Probleme an anderen Netzteilen aufladen konnte, gehe ich davon aus, dass auch der Anschluss identisch ist.

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  11. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: scorpion-c 19.03.13 - 09:33

    Joo! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > scorpion-c schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die T4xxs waren schon immer die "Consumer" Thinkpads, mangels Docking
    > > Anschluss und nicht standard Strom anschluss passten die eh nie in ein
    > > Firmen Umfeld.
    >
    > Mein T400s hat einen Docking-Anschluss und den Standardstromanschluss. Mein
    > Netzteil ist z.B. identisch mit denen für die (neuere) L-Serie.


    Ja da hab ich mich auf zweit Info verlassen. Das T431s hat einen Dock Connector.

    Was den Stromanschluss angeht, bezog sich das nur auf das T431s. Sieht so aus als würde das der neue Standard. Den alten gibt es auch schon seit wann? Dem T61? Irgendwann gibt es halt mal einen neuen.

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  12. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: phex 19.03.13 - 09:48

    Ich glaube, man will zum Teil nicht verstehen, worum es mir in meinem Posting geht.
    Nämlich, dass T-TPs bisher alles andere als "Consumer"Geräte waren. Auch nicht die s-Modelle. Denn s-Modelle eignen sich weder zum Spielen, noch gibt jemand, der nur Office und Internet nutzt 1500 Euro für ein Notebook aus. Hört euch mal um, wieviel sogenannte "Consumer" im Schnitt tatsächlich auszugeben bereit sind, wenn sie sich für ein Gerät entscheiden sollen.
    Solche Geräte wie TPs zeichnen sich daher gerade dadurch aus, dass sie eine hohe Flexibilität bieten.
    Und nein. Ich hole unterwegs auch keinen Schraubenzieher raus, um einen Akku zu tauschen. Wie kann man nur auf so eine Idee kommen ..... Und welcher Akku hält bei mittlerer Last und sinnvoller Bildschirmhelligkeit ernsthaft 7 Stunden durch? Ich rede nicht von Herstellerangaben, die bei dunklem Display und bei weniger als 10% CPU-Last gemessen wurden. Und noch dazu ein Akku in einem Ulrabook, dessen Gewicht optimiert wurde.
    Aber wer das für sich alles besser weiß, kann sich das Gerät doch meinetwegen kaufen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.03.13 10:00 durch phex.

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  13. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: xviper 19.03.13 - 09:51

    scorpion-c schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die T4xxs waren schon immer die "Consumer" Thinkpads, mangels Docking
    > Anschluss und nicht standard Strom anschluss passten die eh nie in ein
    > Firmen Umfeld.

    [x] Du hast nicht die geringste Ahnung. Ich gestehe dir noch als Rettung zu, etwas verwechselt zu haben.

    SÄMTLICHE T-Thinkpads haben einen Dockinganschluss. Auch die steinalten T20...
    Hier die winzige Liste der wenigen Modelle mit Docking-Port: http://www.thinkwiki.org/wiki/Docking_Port
    In anständigen Unternehmen gibt es praktisch nur T- und X-Geräte, je nach Anforderung (normal oder besonders kompakt). Selten auch mal ein W - aus guten Gründen, die Dinger sind eher tragbare Workstations: viel Leistung, aber schwer und nicht sonderlich ausdauernd.

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  14. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: hubie 19.03.13 - 10:21

    entspricht Designerwahnvorstellungen... das würde es eher treffen.

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  15. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: Mikrotherion 19.03.13 - 10:52

    Mein T420 hat auch einen Docking-Port. Letztes Jahr im Oktober habe ich einen Rollout mit X220 und T420s mitgemacht. Die hatten nicht nur alle einen Dockingport, sondern auch eine passende Dockingstation.
    Zu den schwieriger auswechselbaren Akkus: Dass die nicht verklebt sind und mit relativ wenig Aufwand zu tauschen, ist ja löblich. Wenn man sich aber mal ein Firmenumfeld anguckt, in dem 100, 200 oder mehr von den Geräten im Einsatz sind, kann man sicher sein, dass bei ein paar der Akku schon nach weniger als einem Jahr den Geist aufgibt (so rein statistisch). Das würde zwar bei jedem Hersteller unter Garantie fallen, aber es heißt eben auch, dass irgendein Techniker kommen muss, der das Teil auswechselt. Man kann ja nicht von jedem Angestellten erwarten, dass der selbst am Firmennotebook rumschraubt (wenngleich Thinkpads in dieser Hinsicht sehr Nutzerfreundlich sind/ waren(?)).
    Die Möglichkeit, die zwar hässlichen, aber auch lang haltenden, übergroßen Akkus zu benutzen, war ebenfalls großartig. Das geht im T431 Ultrabook wohl gar nicht mehr.

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  16. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: drvsouth 19.03.13 - 23:48

    phex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und nein. Ich hole unterwegs auch keinen Schraubenzieher raus, um einen
    > Akku zu tauschen. Wie kann man nur auf so eine Idee kommen ..... Und
    > welcher Akku hält bei mittlerer Last und sinnvoller Bildschirmhelligkeit
    > ernsthaft 7 Stunden durch? Ich rede nicht von Herstellerangaben, die bei
    > dunklem Display und bei weniger als 10% CPU-Last gemessen wurden.

    Also mein T410 macht locker 7h und mehr mit dem großen 9Zellen Akku. Mit der Intelgrafikkarte ist das kein Problem und für normale Officetätigkeiten reicht das auch völlig aus. Da ist die CPU-Last dann auch tatäschlich meistens unter 10% Last, warum auch nicht? 90% CPU-Dauerlast sind nun meist wirklich kein Use-Case für Businessnotebooks im Batteriebetrieb.

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  17. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: hubie 20.03.13 - 00:19

    drvsouth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > phex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Und nein. Ich hole unterwegs auch keinen Schraubenzieher raus, um einen
    > > Akku zu tauschen. Wie kann man nur auf so eine Idee kommen ..... Und
    > > welcher Akku hält bei mittlerer Last und sinnvoller Bildschirmhelligkeit
    > > ernsthaft 7 Stunden durch? Ich rede nicht von Herstellerangaben, die bei
    > > dunklem Display und bei weniger als 10% CPU-Last gemessen wurden.
    >
    > Also mein T410 macht locker 7h und mehr mit dem großen 9Zellen Akku. Mit
    > der Intelgrafikkarte ist das kein Problem und für normale Officetätigkeiten
    > reicht das auch völlig aus. Da ist die CPU-Last dann auch tatäschlich
    > meistens unter 10% Last, warum auch nicht? 90% CPU-Dauerlast sind nun meist
    > wirklich kein Use-Case für Businessnotebooks im Batteriebetrieb.

    Das Ultrabook hat keinen 9 zellen Akku... soviel dazu erstmal
    Zudem wenn WLAN an ist, Bildschirmhelligkeit vlt auf maximum weils draußen hell ist,
    Office, Websurfen, eventuell mal Daten vom Handy anzapfen mit BT, dann hält so ein Ultrabook Akku grad ma 3-4 Stunden maximal... und dann nicht wechseln zu können ist ziemlich an der Realität bei den Kunden vorbeidesigned. Einfach nur ein Fail für TPs.

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  18. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: NeverDefeated 20.03.13 - 05:08

    Ein fest verbauter Akku ist kompletter Mist.

    Ich habe schon häufiger in der Hochschule den Studenten mit den MacBooks dabei zugesehen, wie sie beim Aufschliessen des Hörsaals, um noch einen Sitz in der Nähe der wenigen Steckdosen zu ergattern, sogar andere Leute über den Haufen gerannt haben. Meistens nachmittags, wenn der MacBook-Akku von den Vorlesungen am morgen leer ist, ist das zu beobachten und man kommt sich vor wie ein Grundschullehrer, der Grundschülern die Klasse aufschliesst und dann von denen durch die Tür gedrängelt wird, weil jeder der Erste an seinem Platz sein will. Wenn die nicht einmal als Studenten in der Lage sind ein brauchbares Arbeitsgerät für sich auszusuchen und deshalb auf Lifestylespielzeug mit unzureichender Akkuleistung hereinfallen, möchte ich manchmal bezweifeln, dass die sich als fertige Ingenieure im Job viel schlauer anstellen. Vielleicht kommen heutzutage deshalb so viele unausgereifte Geräte auf den Markt.

    Durchgängig von der Zugfahrt zur Hochschule an eingeschaltet bedeuten 7 Stunden Akkulaufzeit lediglich 14-15 Uhr nachmittags und so lange halten die meisten MacBook-Pro-Akkus garnicht erst durch, wenn man wirklich damit arbeitet.

    Ich hatte schon 2005 (leider erst am Ende meines Studiums) ein Tablet-Convertible-Thinkpad von IBM (heute Lenovo), was mit dem Hauptakku wirklich zwischen 6 und 7 Stunden durchhielt, selbst wenn man zwischendurch mal Simulations-/Renderingsoftware laufen liess. Trotzdem hatte ich immer den flachen "Unterschnall-Akku" (etwa 3-4 Stunden zusätzliche Laufzeit) unter dem Notebook und noch einen Hauptakku mit noch einmal 6-7 Stunden Laufzeit im Rucksack. Durch den Unterschnallakku konnte man den Hauptakku im laufenden Betrieb wechseln (und sich dabei 3 bis 4 Stunden Zeit lassen *g*), weil der Unterschnallakku das Notebook solange mit Strom versorgte. Er stellte zudem die Notebooktastatur etwas schräg an, was beim Tippen auf einem Tisch sehr angenehm war. Dazu sah er aus als gehörte er fest zum Gerät, schützte den richtigen Boden des Gerätes vor Kratzern und trug auch nicht besonders dick auf, so dass ich ihn meistens am Gerät liess.

    Mehr als 12 Stunden an der Hochschule und dazu noch eine bis eineinhalb Stunden arbeiten im Tabletmodus auf den Fahrten zur Hochschule und wieder nach Hause waren eher die Regel als die Ausnahme und wenn ich mal zu Hause verpennt hatte alle Akkus wieder aufzuladen, konnte ich ein externes Ladegerät mit zweien der Akkus auch in irgendeinem Labor der Hochschule angeschlossen lassen, während ich mit dem Tablet in einer Vorlesung sass oder selber einen Vortrag hielt.

    Bei Bergwanderungen, also über einige Tage bis Wochen ohne eine einzige Steckdose in der Nähe unterwegs, habe ich immer einen der Akkus, mit den Solarzellen auf dem Rucksack, im Rucksack während des Tagesmarsches aufgeladen. Wenn dann abends beim Herunterladen des Wettersatellitenbildes vom Satelliten ein Akku schwach wurde, kam halt der andere zum Einsatz. Sowas ist mit einem Lifestylespielzeug wie diesem Lenovo Ultrabook und allen anderen Geräten mit fest eingebautem Akku nicht möglich.

    Lenovo hat in den letzten Jahren ohnehin nicht den besten Einfluss auf die Qualität und die "Usability" der ThinkPads gehabt. Ich habe mir zwar 2009 noch einmal ein neues Tablet-Convertible von Lenovo gekauft, es dann aber meiner Partnerin geschenkt, weil ich den flächenmässig grösseren 12"-4:3-Bildschirm des 2007 von mir gekauften Tablet-Convertibles beim Zeichnen mit dem induktiven Stift dem flächenmässig kleineren und lästig schmalen 12"-16:9-Bildschirm des neueren Tablets vorzog. Auch viele Bedienelemente auf dem Displayrahmen meines 2007er Modells, u.a. ein Navigationskreuz mit dem ich ganz ohne Stift oder Fingertouchfunktionalität zu nutzen durch Dokumente blättern und sogar meine Fluxbox-Systemoberfläche unter Linux vollständig bedienen kann, hatte sich Lenovo beim Nachfolger gespart.

    Inzwischen habe ich mir deshalb ein weiteres Modell meines 2007 gekauften Tablets gebraucht bei eBay geschossen und werde bei dem Modell wohl bleiben. Die ganzen heutigen Fingertouch-Lifestyletablets stellt mein Tablet mit seinem Core-2-Duo und dessen solider Dauerrechenleistung leistungsmässig wohl noch länger in den Schatten und selbst mein Modell von 2005 mit Pentium M könnte ich heute noch im normalen Alltag nutzen, ohne dass es in zu vielen Bereichen an Rechenleistung fehlen würde.

    Das die Maustasten und die mittlere Scrolltaste unter dem Trackpoint beim Ultrabook T431s nicht mehr zu erfühlen sind, weil man sie offenbar in das ohnehin unnütze Touchpad verbannt hat, ist auch nicht gerade bedienerfreundlich und einer der genialsten Einfälle bei den ThinkPads, nämlich mit einer LED am oberen Bildschirmrand die Tastatur und, sofern vorhanden, den Tisch neben dem Thinkpad im Dunkeln zu beleuchten, ist wohl auch dem Rotstift zum Opfer gefallen.

    Aber sowas kommt wohl dabei heraus, wenn man Nutzer, die nicht einmal die diversen Nachteile von fest eingebauten Akkus begreifen, statt ThinkPad-Nutzer zu ihren Anforderungen an ein neues ThinkPad befragt. Man kriegt halt etwas, was aussieht wie ein Gerät von Apple. Lustigerweise in Grau, obwohl eine tiefschwarze Bildschimfläche in einem tiefschwarzen Gehäuse imho auch optisch ziemlich monolithisch aussieht und schon ein nettes Designelement ist. Aber mich interessiert das Aussehen auch nicht wirklich. Schlimmer wäre, wenn sie Alu statt des in der T-Serie üblichen Magnesiumgehäuses verwendet hätten, das wäre nämlich wirklich ein technologischer Rückschritt. Aber entweder habe ich das überlesen, oder es wurde zum Gehäusematerial wirklich nichts gesagt.

    Das Chiclet-Design der Tastur kenne ich nun schon von diversen (Sony-)Notebooks. Da kriegt man Staub und Dreck noch schlechter unter den Tasten weggepustet, als bei einer konventionellen Tastatur. Zudem verzichtet Lenovo nicht nur auf farblich abgesetzte F-Tasten, sondern sogar auf die von der Tastatur abgesetzten Lautstärketasten/die Mute-Taste auf die man "mal eben" tippen konnte anstatt nach dem Audioplayer zu wühlen oder sich die K(n)opfhörer aus den Ohren zu reissen, wenn z.B. jemand in den Raum kommt und irgendwas wissen oder man selber, z.B. in der Bahn, die aktuelle Durchsage hören will.

    Fazit: Hätte es keinen Trackpoint und dazu noch nicht einmal mehr ein Magnesiumgehäuse, könnte man sich auch gleich ein entsprechendes MacBook kaufen. Das kommt halt dabei raus, wenn man simpel gestrickte Benutzer fragt statt kreative Leute, die eine Vision von dem perfekten Arbeitsgerät haben. ThinkPads sind nämlich ursprünglich von kreativen Leuten designt worden. Das merkt man schon, wenn man im Zug den ersten Tunnel mit einem echten ThinkPad durchfährt und das Licht im Abteil mal wieder aus bleibt. Ich schalte in so einem Fall einfach das ThinkLight (die LED zur Tastaturbeleuchtung) im Displayrahmen an, die problemlos auch noch das Schriftstück neben dem ThinkPad beleuchtet von dem ich Werte in eine Tabelle eintippe, während jeder andere Notebookbesitzer hier seine Arbeit unterbrechen müsste, weil er weder die (Sonder-)Tasten (die normalen Tasten brauche ich auch nicht sehen, da ich ohnehin blind im 10-Finger-System schreibe) auf der Tastatur noch das Blatt Papier neben seinem Notebook mehr sehen kann. Dasselbe gilt natürlich auch für nachts im Auto oder beim Camping/bei einer Bergtour im dunklen Zelt ohne Strom.

    Nur wenn die eigene Tochter damit abends unter der Bettdecke noch unbemerkt Solitär oder Tetris spielt, obwohl sie längst schlafen sollte, stören die Besonderheiten eines ThinkPad doch etwas. ;-)

    Tja, ich glaube nicht, dass Lenovo sich einen Gefallen damit tut seine ThinkPads an das weniger funktionelle Design der Apple-Geräte anzupassen. Bis auf den matten Bildschirm, den Trackpoint und die gute Tastatur ist da wohl nicht viel übriggeblieben von den guten Ideen der ehemaligen ThinkPad-Konstrukteure. Auch wenn ich die Lenovo-Geräte verbilligt bekomme, werde ich mir sowas wie dieses Ultrabook gewiss nicht kaufen. Seit ich ein Tablet mit induktivem Pendisplay habe, warte ich allerdings auf ein Ultrabook mit einem grösseren solchen stiftbedienbaren Display. Quasi ein Tablet-Convertible-Notebook mit der Power eines T-Serien-Notebooks. Das wäre noch etwas.....aber dann bitte mit wechselbarem Akku, Maustasten, Lautstärketasten, Thinklight und Navigationstasten auf dem Displayrand und ohne Touchpad, wenn ich bitten darf. Es darf dafür aber meinetwegen auch ruhig über 2000EUR kosten. ;-)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.13 05:17 durch NeverDefeated.

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  19. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Andwendervorlieben ?

    Autor: DY 21.03.13 - 12:27

    Du magst Recht haben mit den MacBooks. Aber es zählt ja zum Einen das was man nach außen darstellt. Apple ist halt total IN in bestimmten Bereichen. Und zum Anderen muss man neben dem Wertverlust beim Verkauf sich auch selber eingestehen, dass das gekaufte nicht das ware war. Das fällt auch schwer und viele Forengrabenkämpfe gehen darum: die eigene Entscheidung zu einem Produkt zu verteidigen. Meistens kennen sie das Produkt gegenüber noch nichtmal.

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  20. Re: Fest verbauter Akku an Notebook der T-Preisklasse entspricht Anwendervorlieben ?

    Autor: NeverDefeated 23.03.13 - 00:01

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du magst Recht haben mit den MacBooks. Aber es zählt ja zum Einen das was
    > man nach außen darstellt. Apple ist halt total IN in bestimmten Bereichen.
    > Und zum Anderen muss man neben dem Wertverlust beim Verkauf sich auch
    > selber eingestehen, dass das gekaufte nicht das ware war. Das fällt auch
    > schwer und viele Forengrabenkämpfe gehen darum: die eigene Entscheidung zu
    > einem Produkt zu verteidigen. Meistens kennen sie das Produkt gegenüber
    > noch nichtmal.

    Als Ingenieur in der IT würde ich wohl von meinen Kollegen eher belächelt, wenn ich mit einem Apple-Gerät ankäme (Was mich allerdings nicht wirklich stören würde. Da stört der fest eingebaute Akku, fehlender Trackpoint und fehlende Tasten mehr als ein paar spottende Kollegen.). Sowas gilt bei denen aufgrund der absichtlich funktionsreduzierten, simplifizierten Bedienung von MacOSX eher als Gerät für BWLer und Fotografen, aber nicht als eines für IT-Fachleute, obwohl man ja durchaus auch Windows und Linux-Distris darauf installieren oder mit MacOSX z.B. aus der Kommandozeile auch einiges anfangen kann. Trotzdem ist das für die meisten Leute in meinem Umfeld und mich selbst kein Statussymbol, sondern eher etwas wofür man sich öfter mal rechtfertigen muss und seit der Akku fest eingebaut ist eigentlich auch kein wirkliches Arbeitsgerät mehr. Bevor sie den fest eingebauten Akku bekamen, hatte ich durchaus mal über ein MacBook Pro mit Maus (Ich mag keine Touchpads. Fingerkuppen sind zum Haften und nicht zum Rutschen gedacht.) als Desktop-Ersatz nachgedacht.

    Einen Wertverlust beim Verkauf habe ich nicht. Ich habe noch nie ein ThinkPad verkauft und die alten ThinkPads halten ewig, selbst wenn meine kleine Tochter damit spielt (Sie benutzt im Moment ein Tablet-Convertible von mir zum Malen, Lesen lernen und Spielen. Der induktive Stift hinterlässt dabei glücklicherweise auch keine Spuren auf Teppich und Bett, wenn er herunterfällt.). Meine Entscheidung für meine bisherigen ThinkPads zu rechtfertigen fällt sehr leicht: Schon mit mehreren Akkus am Gerät unterbrechungsfrei zu betreibende Notebooks gibt es kaum im Markt, einen Trackpoint haben auch nicht viele und die Tastatur- bzw. Umgebungsbeleuchtung findet man nur bei ThinkPads. Dazu lassen sie sich gut reparieren (für einen Mainboardtausch brauchte ich bei einem defekt ersteigerten ThinkPad keine Stunde und auch keine Anleitung, obwohl eine sehr detaillierte Anleitung existiert, an die man bei anderen Herstellern auch nicht so einfach, wenn überhaupt, herankommt.), was ich leider nicht von allen Laptops behaupten kann, die ich von Bekannten schon einmal zur Reparatur hatte.

    Da bisher auf allen meinen ThinkPads sogar ein mehr oder weniger aktuelles MacOSX zu installieren war, ist nicht einmal das ein Argument gegen diese Geräte. Wenn ich ein MacOSX-Programm mal wirklich benötigen sollte, läuft es auch auf einen ThinkPad.

    Damit kann ich eine Diskussion über Sinn und Unsinn eines Notebooks mit meinen ThinkPads eigentlich nicht verlieren. Sie sind halt professionelle Arbeits- und keine Lifestylegeräte.

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    Apples iPad Air 2 ist dünner als ein Bleistift und noch einmal deutlich schneller als das iPad Air. Sein Display ist brillant und der Fingerabdrucksensor sorgt für mehr Komfort beim Einloggen und Bezahlen. Reicht das für einen Neukauf? Nicht für jeden, meint Golem.de nach einem Test.

  2. Nocomentator: Filterkiste blendet Sportkommentare aus
    Nocomentator
    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

    Das Crowdfunding-Projekt Nocommentator will eine kleine Box finanzieren, die bei Sportübertragungen im Fernsehen den Sprecher ausblendet. Dem Prinzip liegt ein recht alter Trick der Tontechnik zugrunde.

  3. Gameworks: Nvidia rollt den Rasen aus
    Gameworks
    Nvidia rollt den Rasen aus

    Nvidias Turf Effects soll künftig für die Grasdarstellung in PC-Spielen sorgen. Die einzelnen Büschel bestehen aus echter Geometrie, interagieren mit Objekten und verschatten sich gegenseitig.


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