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Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

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  1. Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: autores09 14.12.12 - 10:06

    "ich kann mit meinem Tablet alles machen, was ein Kindle auch kann"

    "Magazine auf dem Kindle in schwarz weiß sind auch nicht besonders toll"

    "mein Tablet spiegelt nicht im Sonnenlicht, lesen ist super darauf..."

    Ein Kindle ist ein Buchträger, das und nur das. Kein Browser, kein "Magazin-Reader", keine Spielemaschine - nichts. Es geht nur darum darauf ein Buch zu lesen. Lange, unabhängig des Lichtes, Augenschonend, leicht, klein... ich muss darauf nicht surfen oder sonstiges machen - ich lese ein Buch. Sonst nichts.

    Ich wage zu behaupten, dass niemand hier wirklich viel liest, sonst würde einfach irgendwann auch die Anmerkung kommen, das man nicht stundenlang auf ein Hintergrund beleuchtetes LCD starren will, wenn man ein Buch liest. Das kann nicht angenehm sein :) ich bekomms auf jeden Fall nicht hin.

    Daher glaube ich, dass diese Argumentation "ich lese, aber jetzt nicht mehr aufm Kindle, sondern auf meinem iPad" kein Trend in dem Sinne ist. Sondern die Leute wollen ein mobiles Gerät, holen sich nun ein Tablet, aber lesen nicht wirklich viel darauf. Das Gerät wird somit nicht direkt substituiert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.12.12 10:08 durch autores09.

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  2. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: franzel 14.12.12 - 10:12

    >
    > Daher glaube ich, dass diese Argumentation "ich lese, aber jetzt nicht mehr
    > aufm Kindle, sondern auf meinem iPad" kein Trend in dem Sinne ist. Sondern
    > die Leute wollen ein mobiles Gerät, holen sich nun ein Tablet, aber lesen
    > nicht wirklich viel darauf. Das Gerät wird somit nicht direkt substituiert.

    Also, auf dem Ipad die Helligkeite auf minimum herunterregeln und schon weiß ich nicht, wo noch das Problem sein soll. Außerdem gibt es einige Reader Apps, die noch Schrift / Hintergrund benutzerdefiniert anpassen können um die Darstellung zu verbessern. Klar wird ein reiner Ebook Reader eventuell immer noch besser lesbar sein, aber ich hätte schon keinen Bock drauf die Inhalte auf 2 Geräten zu verwalten.

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  3. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: Replay 14.12.12 - 10:15

    autores09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "ich kann mit meinem Tablet alles machen, was ein Kindle auch kann"
    >
    > "Magazine auf dem Kindle in schwarz weiß sind auch nicht besonders toll"
    >
    > "mein Tablet spiegelt nicht im Sonnenlicht, lesen ist super darauf..."
    >
    > Ein Kindle ist ein Buchträger, das und nur das. Kein Browser, kein
    > "Magazin-Reader", keine Spielemaschine - nichts. Es geht nur darum darauf
    > ein Buch zu lesen. Lange, unabhängig des Lichtes, Augenschonend, leicht,
    > klein... ich muss darauf nicht surfen oder sonstiges machen - ich lese ein
    > Buch. Sonst nichts.
    >
    > Ich wage zu behaupten, dass niemand hier wirklich viel liest, sonst würde
    > einfach irgendwann auch die Anmerkung kommen, das man nicht stundenlang auf
    > ein Hintergrund beleuchtetes LCD starren will, wenn man ein Buch liest. Das
    > kann nicht angenehm sein :) ich bekomms auf jeden Fall nicht hin.
    >
    > Daher glaube ich, dass diese Argumentation "ich lese, aber jetzt nicht mehr
    > aufm Kindle, sondern auf meinem iPad" kein Trend in dem Sinne ist. Sondern
    > die Leute wollen ein mobiles Gerät, holen sich nun ein Tablet, aber lesen
    > nicht wirklich viel darauf. Das Gerät wird somit nicht direkt substituiert.

    *unterschreib*

    Wenn ich unterwegs bin, habe ich meinen uralten lila Sony Reader dabei. Das Ding kann nichts außer Text darstellen. Und was anderes soll das Gerät nicht können.

    Längeres Lesen auf einem LCD? Nein danke. Ich starre doch nicht ewig lang in eine Lampe.

    Zu Hause favorisiere ich nach wie vor das gedruckte und gebundene Buch. Aber unterwegs (im Urlaub, etc.) ist ein Lesegerät erstklassig, weil man keine Bücher schleppen muß.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

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  4. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: Replay 14.12.12 - 10:17

    Auf dem iPad habe ich keine Bücher, die habe ich nur auf dem Lesegerät (alter Sony Reader). Und draußen ist halt nichts mit Helligkeit am iPad runterregeln, weil man sonst auf einen schwarzen Bildschirm glotzt. Und das ist zum Lesen ja eher suboptimal ;-)

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

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  5. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: LH 14.12.12 - 10:23

    franzel schrieb:
    > Also, auf dem Ipad die Helligkeite auf minimum herunterregeln und schon
    > weiß ich nicht, wo noch das Problem sein soll.

    Du hast offensichtlich noch nie einen eBook Reader benutzt, sonst würdest du den Unterschied im Reflexionsverhalten des Displays erkennen.
    Nimm einfach mal einen eBook Reader und ein iPad, gerne auch mit Minimalen Helligkeitseinstellungen, in die offene Sonne an einem Sommertag. Du wirst feststellen, das du auf dem iPad gar nichts mehr siehst, aber alles auf dem eBook Reader perfekt zu erkennen ist.

    > Außerdem gibt es einige
    > Reader Apps, die noch Schrift / Hintergrund benutzerdefiniert anpassen
    > können um die Darstellung zu verbessern.

    Das ändert nichts am Display.

    > Klar wird ein reiner Ebook Reader eventuell immer noch besser lesbar sein

    Nicht eventuell. Er ist besser.

    > aber ich hätte schon keinen Bock drauf die Inhalte auf 2 Geräten zu verwalten.

    Wer nur auf dem eBook Reader liest, hat das Problem erst gar nicht. Ansonsten, wenn man eh einen Kindle hat, einfach die Amazon App nutzen. Dann sorgt Amazon dafür, das alles im Sync ist.

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  6. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: elgooG 14.12.12 - 10:24

    autores09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Kindle ist ein Buchträger, das und nur das. Kein Browser, kein
    > "Magazin-Reader", keine Spielemaschine - nichts. Es geht nur darum darauf
    > ein Buch zu lesen. Lange, unabhängig des Lichtes, Augenschonend, leicht,
    > klein... ich muss darauf nicht surfen oder sonstiges machen - ich lese ein
    > Buch. Sonst nichts.

    Genau deshalb setzt Amazon eben bei seinen neuen Kindle-Geräten auch auf ein Low-Cost-Tablet mit Android und bleibt dennoch wettbewerbsfähig. ;-)

    Man sollte bei EBook-Readern aber niemals die unglaublich lange Akkulaufzeit vergessen.

    > Ich wage zu behaupten, dass niemand hier wirklich viel liest, sonst würde
    > einfach irgendwann auch die Anmerkung kommen, das man nicht stundenlang auf
    > ein Hintergrund beleuchtetes LCD starren will, wenn man ein Buch liest. Das
    > kann nicht angenehm sein :) ich bekomms auf jeden Fall nicht hin.
    >
    > Daher glaube ich, dass diese Argumentation "ich lese, aber jetzt nicht mehr
    > aufm Kindle, sondern auf meinem iPad" kein Trend in dem Sinne ist. Sondern
    > die Leute wollen ein mobiles Gerät, holen sich nun ein Tablet, aber lesen
    > nicht wirklich viel darauf. Das Gerät wird somit nicht direkt substituiert.

    Ich finde das ist eine sehr kurzsichtige Schlussfolgerung.

    Also ich lese auf meinem Tablet sehr viel. Ich kaufe nun schon länger nur mehr elektronische Bücher, vor allem Fachbücher. Meine Buchschränke sind alle schon lange völlig überfüllt und Fachbücher werden zB ständig neu aufgelegt.

    Außerdem habe ich so alles mobil bei mir auf einem einzelnen Gerät von EMail und Browser bis hin zu meinen EBooks. Früher musste ich noch entscheiden welche Fachbücher in den Rucksack kommen, heute habe ich meine komplette Buchsammlung immer bei mir.

    Auf dem LCD kann ich auch mehrere Stunden ohne Unterbrechung lesen. Dazu regelt man einfach die Helligkeit auf ein entsprechendes Niveau herunter. Bei reinem Text ohne Grafiken lasse ich die Farben einfach invertieren. Wo soll dabei das Problem sein?

    Außerdem zeichnet sich ja schon ein neuer Trend ab: EPaper-Displays als zweites Display auf der Rückseite. Smartphones sind schon angekündigt und ich bin mir sicher, dass so etwas auch mal für Tablets verfügbar sein wird. Damit werden Ebook-Reader obsolete.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.12.12 10:27 durch elgooG.

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  7. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: trapperjohn 14.12.12 - 10:26

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Außerdem zeichnet sich ja schon ein neuer Trend ab: EPaper-Displays als
    > zweites Display auf der Rückseite. Smartphones sind schon angekündigt und
    > ich bin mir sicher, dass so etwas auch mal für Tablets verfügbar sein wird.
    > Damit werden Ebook-Reader obsolete.

    Dann sind sie nicht obsolet sondern integriert...

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  8. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: elgooG 14.12.12 - 10:29

    trapperjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elgooG schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Außerdem zeichnet sich ja schon ein neuer Trend ab: EPaper-Displays als
    > > zweites Display auf der Rückseite. Smartphones sind schon angekündigt
    > und
    > > ich bin mir sicher, dass so etwas auch mal für Tablets verfügbar sein
    > wird.
    > > Damit werden Ebook-Reader obsolete.
    >
    > Dann sind sie nicht obsolet sondern integriert...

    Gemeint war natürlich die Gerätegattung und nicht die technischen Bauteile. ;-)

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  9. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: Noppen 14.12.12 - 10:59

    autores09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daher glaube ich, dass diese Argumentation "ich lese, aber jetzt nicht mehr
    > aufm Kindle, sondern auf meinem iPad" kein Trend in dem Sinne ist. Sondern
    > die Leute wollen ein mobiles Gerät, holen sich nun ein Tablet, aber lesen
    > nicht wirklich viel darauf. Das Gerät wird somit nicht direkt substituiert.

    Eine lange Lesesession ist sicherlich kein Vergnügen. Mal eben eine halbe Stunde lesen geht auf dem Tablet und auch auf dem Smartphone aber problemlos. Allabendliche Einschlafhilfe kommt auch leicht auf 1000 Seiten/Monat.

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  10. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: dabbes 14.12.12 - 11:01

    Dann lies doch auf deinem Smartphone, dann sparst du dir die "Verwaltung" von 3 Geräten !

    Du hast wohl noch nie einen Reader benutzt, da hilft auch Helligkeit runterregeln nichts. Wenn man 1 oder 2 Stunden auf einem Tablet ließt, dann fallen einem die Augen raus.

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  11. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: Noppen 14.12.12 - 11:07

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast wohl noch nie einen Reader benutzt, da hilft auch Helligkeit
    > runterregeln nichts. Wenn man 1 oder 2 Stunden auf einem Tablet ließt, dann
    > fallen einem die Augen raus.

    "Mal eben eine halbe Stunde lesen geht auf dem Tablet" != "Wenn man 1 oder 2 Stunden auf einem Tablet ließt"

    Du liest vielleicht lange, aber offensichtlich nicht sehr konzentriert.

    Edit: Operator ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.12.12 11:09 durch Noppen.

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  12. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: wasabi 14.12.12 - 11:22

    > Du hast offensichtlich noch nie einen eBook Reader benutzt, sonst würdest
    > du den Unterschied im Reflexionsverhalten des Displays erkennen.
    > Nimm einfach mal einen eBook Reader und ein iPad, gerne auch mit Minimalen
    > Helligkeitseinstellungen, in die offene Sonne an einem Sommertag. Du wirst
    > feststellen, das du auf dem iPad gar nichts mehr siehst, aber alles auf dem
    > eBook Reader perfekt zu erkennen ist.

    Ich glaube du hast das Problem nicht ganz verstanden bzw. mischst hier unterschiedliche Sachen.

    Ein passives eInk-Display hat quasi immer die richtige Helligkeit. Bei einem LCD dagegen muss die Hintergrundbeleuchtung der Umgebung angepasst werden. Und das kann bei zwei Extremen zu Problemn führen, je nachdem wie groß das Einstellspektrum ist: Im Sonnenlicht ist das LCD nicht hell genug, sodass man nichts erkennen kann. Bei weniger Licht ist es dagegen zu hell und es wird unangenehm für die Augen.

    franzel hat gar nicht behauptet, dass man mit einem iPAd in hellem Sonnenlicht lesen kann. Ich hab das so verstanden, dass er sich auf die Aussage von autores09 bezieht, dass es unangnehm ist auf ein leuhtendes Display zu schauen.

    Und da muss ich franzel zustimmen. In der Tat wird sehr oft gesagt, dass es anstrenegnd und unangenehm für die Augen sei auf ein aktiv leuchtenedes LCD zu schauen. Aber dafür gibt es keine Erkläung, denn ein passives Display (oder auch ein gedrucktes Buch) leuchten ebenfalls in die Augen, es ist zunächst mal irellevant ob das reflektiers Umgebungslicht ist, oder ob es aus dem Gerät selbst kommt. Das unangehme kommt daher, wnen man in dunkler Umgebung (auf die sich die Augen einstellen), auf ein hell leuchtendes Display schaut. Das ist aber Einstellungssache. Auch am Computerarbeitsplatz haben viele ihre Displays zu hell eingestellt. Ein LCD kann und sollte man so "dunkel" einstellen, dass es nicht mehr leuchtet als ein eInk Display. Aber das tun wohl nicht alle.

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  13. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: turageo 14.12.12 - 12:24

    Noppen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine lange Lesesession ist sicherlich kein Vergnügen. Mal eben eine halbe
    > Stunde lesen geht auf dem Tablet und auch auf dem Smartphone aber
    > problemlos. Allabendliche Einschlafhilfe kommt auch leicht auf 1000
    > Seiten/Monat.

    Ich habe das Thema eBooks schon auf mehreren Geräten versucht, aber ich persönlich finde es auf meinen Kindle weitaus angenehmer zum Lesen als auf den alternativen LCD Displays. Vielleser kommen je nachdem wie interessant ein Buch ist und wieviele von Interesse gerade zur Verfügung stehen auch mal gerne auf >1000 Seiten / Woche. Ich persönlich war auch an manchen Tagen schon bei >1000 Seiten / Tag. Hängt von den Büchern ab. Da lese ich sicherlich nicht mehr auf einem Tablet/Notebook/PC, wenn ich einmal auf einem eInk Display gelesen habe.

    Egal was hier einige propagieren... mir fällt die Vorstellung schwer, dass von den LCD-geht-doch-auch-Kommentatoren hier welche in die gleiche Leserkategorie fallen und das auch tatsächlich in der Praxis einmal an einem eInk-Reader verglichen haben. Ich hab bis vor ein paar Monaten auch immer gedacht: Geht doch auch am Laptop im Zug. Heute bin ich da anderer Meinung:

    - angenehmeres Lesen für die Augen auf dem eReader
    - ewige Akkulaufzeit auch bei vielem Lesen
    - Lesen bei jeder Sonneneinstrahlung (massives Problem gewesen am Laptop)
    - handlich und sehr leicht

    Ist meine persönlich Erfahrung mit den eInk Readern.

    PS: Ich verkaufe grundsätzlich keine Bücher - ich hänge an denen und lese Bücher auch 5- 6 Mal oder öfter über die Jahre. Von dem her ist dieses Argument gegen die Reader für mich nicht zu beachten. ;-)

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  14. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: Noppen 14.12.12 - 13:09

    turageo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe das Thema eBooks schon auf mehreren Geräten versucht, aber ich
    > persönlich finde es auf meinen Kindle weitaus angenehmer zum Lesen als auf
    > den alternativen LCD Displays. Vielleser kommen je nachdem wie interessant
    > ein Buch ist und wieviele von Interesse gerade zur Verfügung stehen auch
    > mal gerne auf >1000 Seiten / Woche. Ich persönlich war auch an manchen
    > Tagen schon bei >1000 Seiten / Tag. Hängt von den Büchern ab. Da lese ich
    > sicherlich nicht mehr auf einem Tablet/Notebook/PC, wenn ich einmal auf
    > einem eInk Display gelesen habe.

    1000 Seiten/Monat sind etwa 30 Bücher/Jahr. Das ist weit über dem Durchschnitt, was dann meine Definition von Vielleser ist. Und eben diese Vielleser können bequem zu einem Tablet greifen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass nicht jeder 100 Gadgets besitzen will.

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  15. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: jejo 14.12.12 - 13:19

    autores09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wage zu behaupten, dass niemand hier wirklich viel liest, sonst würde
    > einfach irgendwann auch die Anmerkung kommen, das man nicht stundenlang auf
    > ein Hintergrund beleuchtetes LCD starren will, wenn man ein Buch liest. Das
    > kann nicht angenehm sein :) ich bekomms auf jeden Fall nicht hin.

    Du. Das mag sein.

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  16. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: Noppen 14.12.12 - 13:40

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber dafür gibt es keine Erkläung, denn ein passives Display
    > (oder auch ein gedrucktes Buch) leuchten ebenfalls in die Augen, es ist
    > zunächst mal irellevant ob das reflektiers Umgebungslicht ist, oder ob es
    > aus dem Gerät selbst kommt.

    Ist das richtig? Passives Licht ist gestreut, aktives Licht ist gerichtet. Ich bin jetzt kein Augenarzt, aber in meiner Erfahrung als Augenträger ist nicht direktes Licht angenehmer für die Augen, als das aus einem Strahler. Und diesen Eindruck habe ich auch beim Vergleich eInk mit LCD.

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  17. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: wasabi 14.12.12 - 14:12

    > Ist das richtig? Passives Licht ist gestreut,
    Bei einer weißen Fläche ja, bei einem Spiegel ist auch passives Licht gerichtet ;-)
    > aktives Licht ist gerichtet.
    Nicht zwingend. Vor allem ist das ja insofern irellevant, weil es ja nur um die Lichtstrahlen geht, die in dein Auge gelangen. Und das passiert eben sowohl bei passiver, wie auch bei aktiver Beleuchtung. Ob auch was in anderen Richtung geht interessiert ja nicht direkt.

    > Ich bin jetzt kein Augenarzt, aber in meiner Erfahrung als Augenträger ist
    > nicht direktes Licht angenehmer für die Augen, als das aus einem Strahler.
    Wenn du jetzt auf indirekte Raumbeleuchtung anspielst (also ob man mit einem Strahler eine weiße Wand anleuchtet, oder mit den Strahler direkt in den Raum leuchtest), dann hat das nicht unbedint mit "direktem Licht" zu tun. Es geht letztlich nur um den Kontrast aus Umgebung und "Lichtquelle". Wenn du direkt in eine 500W-Lampe kuckst (wir nehmen mal eine hypothetische mit 100% Wirkungsgrad) oder auf eine Weiße wand, die von 500 Watt bestrahlt wirst, dann verteilen sich ja bei der Wand diese 500 Watt auf eine größere Fläche. Somit ist das Licht, was direkt in deine Augen kommt, schlicht und ergreifend nicht so hell, als wenn die 500 Watt gebündelt in deine Augen gelangen. Vor allem aber wird der gesamte Raum so erhellt, dass sich deine Augen an die helligkeit anpassen. Und deine Pupillen kleiner werden.Manche sagen ja auch, dass man nicht im ganz dunkeln TV kucken soll. Ist das gleiche Problem, der Raum ist dunkel, deine Augen sind auf diese Dunkelheit eingestellt, und dann ballert da so ein Fernseher in die Augen :-)

    Wenn ich einen perfekten Richtscheinwerfer (der also nicht streut) habe und damit exakt auf einen eInk-Reader strahle, dann "leuchtet" dieser genauso wie ein LCD, und der Eindruck ist auch der gleiche. Ich kann da auch in sounsovie Candela pro cm² messen, wie hell das ist.

    > Und diesen Eindruck habe ich auch beim Vergleich eInk mit LCD.
    Und wie hell hast du das LCD eingestellt? Lege mal im Innenraum (also nicht besonders hell) ein eInk-Reader und ein LCD-Tablet auf einen weißen Tisch, und lass dir von beiden geräten eine weiße leere Seite anzeugen. Sofern eINk und Tisch gleich "weiß" sind, sind sie auch immer gleich hell, abhängig von der Umgebungshelligkeit. Und damit immer "passend" und angenehm fürs Auge. LCDs dagegen haben die meisten zu hell eingestellt (auch an Notebook duns Computerarbeitsplätzen). Man sollte das aber eben anpassen - wobei sich manche LCDs leider nicht immer soweit runterregeln lassen oder sich der Kontrast unverhltnismäßig verschlechtert. Aber an sich kann man auch das LCD so weit runtergeln, dass es genauso dunkel ist wie der eInk-Reader. Und dann blendet das auch genau so viel oder wenig wie dieser. Man hat dann einfach jeweils eine weiße Fläche vor sich. Dann geht vom LCD genauso viel Licht aus wie vom eInk-Reader.

    Unangenehm wird es eben, wenn das weiß auf dem LCD heller ist als eine passive, weiße Fläche außerhalb des LCDs.

    Und das auch indirektes Licht unangenehm für die Augen sein kann merkt man ganz schnell, wenn man mal im Sommer in prallem Sonnschein etwas lesen will, was auf schneeweißem Papier gedruckt ist :-)

    Das soll jetzt alles übrigens nicht heißen, dass LCDs für eBook-Reader doch genauso gut wären wie eInk. Aber das häufig gehörte Argument "Es ist unangemen für die Augen, weil man in eine aktive Lichtquelle schaut" stimmt meiner Meinung nach nicht.

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  18. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: jejo 14.12.12 - 14:38

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das soll jetzt alles übrigens nicht heißen, dass LCDs für eBook-Reader doch
    > genauso gut wären wie eInk. Aber das häufig gehörte Argument "Es ist
    > unangemen für die Augen, weil man in eine aktive Lichtquelle schaut" stimmt
    > meiner Meinung nach nicht.

    Volle Zustimmung.

    Und wenn man dann noch helle (graue) Schrift auf dunklem Grund einstellt und das auf einem AMOLED(*)-Display, dann ist das abends weitaus angenehmer als Eink oder Papier, auf das eine Lampe strahlt.

    (*) Natürlich kein AMOLED-Pentile-Display, das ist zum Lesen nicht gut geeignet.

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  19. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: tomatende2001 14.12.12 - 15:47

    Was soll eigentlich dieser unglaubliche Käse mit dem Invertieren, den hier die Tablet-Fraktion immer anbringt? Schon mal ein schwarzes Buch mit weißer Schrift gesehen? Mit besserer Lesbarkeit hat das auch jeden Fall nichts zu tun!

    Ich gehörte auch mal zur Tablet-Fraktion, bis mir einer einen E-Ink Reader in die Hand gedrückt hat. Erst dann wurde mir klar, WAS der Unterschied ist. Ich bin auch ziemlich sicher, dass die meisten hier einfach keine Ahnung vom Thema haben und noch nie einen E-Ink Reader in der Hand hatten!

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  20. Re: Die Kommentare hier im Forum zeigen, dass es wohl stimmt...

    Autor: jejo 14.12.12 - 16:40

    tomatende2001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was soll eigentlich dieser unglaubliche Käse mit dem Invertieren, den hier
    > die Tablet-Fraktion immer anbringt? Schon mal ein schwarzes Buch mit weißer
    > Schrift gesehen? Mit besserer Lesbarkeit hat das auch jeden Fall nichts zu
    > tun!
    >
    > Ich gehörte auch mal zur Tablet-Fraktion, bis mir einer einen E-Ink Reader
    > in die Hand gedrückt hat. Erst dann wurde mir klar, WAS der Unterschied
    > ist. Ich bin auch ziemlich sicher, dass die meisten hier einfach keine
    > Ahnung vom Thema haben und noch nie einen E-Ink Reader in der Hand hatten!

    Du bist ziemlich wütend. Warum?

    Ich hatte jahrelang einen Eink-Reader und war begeistert. Aber das ist vorbei. Der Vorteil ist noch da, aber längst nicht mehr so dramatisch wie vor ein paar Jahren. Heute sehe ich Eink als Übergangstechnologie, umm Traditionalisten überhaupt zu elektronischen Büchern zu bringen. Naja, und es ist für viele Eink-Reader-Besitzer ein Distinguierungsmerkmal ("Kuck mal, die blöden Tabletnutzer. Nur ich bin ein WAHRER Leser").

    Invertieren ist halt eine Möglichkeit, die man beim Druck nicht hatte. Bei einem Tablet ergibt sie hingegen Sinn. Im Dunkeln ist das wirklich angenehmer. Aber da Du neuem gegenüber offenbar nicht sehr aufgeschlossen bist, wirst Du das wohl nie erfahren.

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