Ich verstehe nicht, warum man da immer noch mit Pixelgrafiken hantiert. SVGs bieten sich doch bei so simplen Sachen wie Icons wirklich an und die skalieren dann auch vernünftig auf die meisten Größen.
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Evtl. weil Vektorgrafik in diesem Anwendungsfall keinen Sinn macht? Die Originaldaten der Icons sind garantiert in einem Vektorformat hinterlegt. Aber nachdem wir pixelorientierte Ausgabegeräte (auch Monitor oder Display genannt) haben, müssen Vektorformate immer noch gerastert werden.
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Vektorgrafiken machen nur auf den ersten Blick Sinn.
Je nach PPI und dargestellter Größe benötigen Icons nicht nur differierende Größen, sondern auch den jeweils passenden Detailreichtum. Ein 5x5mm großes Icon hat eine ganz andere Basis als ein 1,5x1,5cm-Symbol. Vektorgrafiken sind hier keine Lösung sondern verstärken einige Probleme nur und erhöhen den Aufwand zudem beträchtlich.
Es gab schon Vektor-basierte GUIs (z.b IRIX), aber mit Ästhetik hatte das nicht wirklich viel zu tun.
Hier ein guter link zu dem Thema: http://www.pushing-pixels.org/2011/11/04/about-those-vector-icons.html
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Weil es erheblich aufwändiger ist, alle Icons auf dem Desktop jedes mal als Vektorgrafiken zu rendern. Es ist rechentechnisch erheblich einfacher ein sehr großes Icon (z.B. 512x512 oder gar noch größer) zu haben und das dann nach Bedarf herunter zu skalieren, alternativ kann man auch in eine Icon-Datei gleich Icons in verschiedenen Größen (und Detailstufen) packen.
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Das stimmt doch nicht. Es liegt daran, dass die kleinen Icons meist anders aussehen als die großen. Die kleinen haben z.B. deutlichere Konturen und sind von ihrer Form her einfacher, damit sie trotz der geringen Größe gut erkennbar sind. Dazu gabs mal ein ein Posting auf einem amerikanischem Blog mit vielen Beispielbildern.
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Blair schrieb:
> Dazu gabs mal ein ein Posting auf einem amerikanischem Blog
> mit vielen Beispielbildern.
Ja, wie zwei Postings vor Deinem angefügt. ;-)
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megaseppl schrieb:
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> Vektorgrafiken machen nur auf den ersten Blick Sinn.
Bei hochauflösenden Display eventuell auch auf den zweiten Blick.
> Je nach PPI und dargestellter Größe benötigen Icons nicht nur differierende
> Größen, sondern auch den jeweils passenden Detailreichtum. Ein 5x5mm großes
> Icon hat eine ganz andere Basis als ein 1,5x1,5cm-Symbol.
Das Problem hast du aber bei Pixelgrafiken gleichermaßen. Schön wäre es, wenn es ein Vektorformat gäbe, wo man je nach Größe Details ein- bzw. ausblenden könnte.
> Hier ein guter link zu dem Thema: www.pushing-pixels.org
Danke, der Link ist super. Bei „normalen” Auflösungen hat der Autor sicher recht, für die Zukunft und hochauflösende Displays sehe ich aber durchaus Vorteile beim Vektorformat.
Der Größte Nachteil an den Pixelgrafiken ist, dass sie nur besser funktionieren solange sie in ihrer vorgesehenen Größe verwendet werden. Den Nutzer Icons frei skalieren lassen ist nur mit Qualitätsabstrichen möglich, da kann je nach Rendering das Vektorformat punkten.
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Ich bezweifle, dass die meisten Icons wirklich reine Vektordaten sind. Da wird sicherlich oft mal in Photoshop nachbearbeitet oder von 3D-Daten gerendert. Da ist die einfachste Lösung immernoch die Icons einfach in "ausreichend" hoher Auflösung bereit zu stellen.
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Ach so, gut. Genau den Artikel meinte ich. :)
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